Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Mordred » Do 4. Feb 2010, 17:52

Britta hat geschrieben:Aber richtige Wissenschaftler interessiert das überhaupt nicht. Für die ist ein Experiment ein Experiment. Die schauen sich die Daten an und überlegen, was sie aussagen.


Wenn ich ein Experiment starte, dass eine ZD bestätigen soll, diese ZD aber bei meinem Experiment schon voraus setze, welchen Wert sollte solch eine Suche haben ?
Und was könnte ich aus den Daten erfahren ?
Wie gesagt, das ganze Experiment ist ein Widerspruch in sich und führt den eigentlichen Sinn des Experimentes ad absurdum !

Gruß derweil...
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Britta » Do 4. Feb 2010, 22:05

Chief hat geschrieben:Ich fürchte Du hast ein Problem mit der Wahrnehmung.
Woran könnte das bloß liegen? :( :( :(

Weißt Du überhaupt was der Begriff "Verbrechen" bedeutet?

Unglaublich was für Vorstellungen Du hast - ich rate Dir dringend alle Internet-Foren zu meiden. :shock:

PS: Es ist ganz sicher, dass niemand Haralds Versuch für ein "Verbrechen" halten kann.

Gruß

Das Problem mit der Wahrnehmung hast wohl du. :lol:

Lies meinen Beitrag nochmal genau und dann erkläre mir, wo ich behauptet habe ein Experiment sei ein "Verbrechen".
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Britta » Do 4. Feb 2010, 22:10

Mordred hat geschrieben:Wenn ich ein Experiment starte, dass eine ZD bestätigen soll, diese ZD aber bei meinem Experiment schon voraus setze, welchen Wert sollte solch eine Suche haben ?
Und was könnte ich aus den Daten erfahren ?
Wie gesagt, das ganze Experiment ist ein Widerspruch in sich und führt den eigentlichen Sinn des Experimentes ad absurdum !

Gruß derweil...

Experimente macht man doch um zu sehen ob das was man voraus gesetzt hat eintrifft oder nicht? Wenn ich erwarte dass die Uhren eine unterschiedliche Zeit anzeigen und dem ist dann auch so, dann sind die Erwartungen erfüllt, wenn nicht halt nicht - oder? Wichtig ist doch, was die Uhren anzeigen?
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Britta » Do 4. Feb 2010, 22:12

Chief hat geschrieben:Es ist ganz sicher, dass niemand Haralds Versuch für ein "Verbrechen" halten kann.

Gruß


Jocelyne Lopez hat geschrieben:Es gibt aber Unredlichkeit und Betrügerein auch bei Experimenten. Warum schließt Du es aus? :roll: Physiker und Experimentatore sind ja auch nur Menschen. Ist es Dir neu?

:mrgreen:
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Mordred » Fr 5. Feb 2010, 00:29

Britta hat geschrieben:Experimente macht man doch um zu sehen ob das was man voraus gesetzt hat eintrifft oder nicht? Wenn ich erwarte dass die Uhren eine unterschiedliche Zeit anzeigen und dem ist dann auch so, dann sind die Erwartungen erfüllt, wenn nicht halt nicht - oder? Wichtig ist doch, was die Uhren anzeigen?


Wenn ich eine Zeitdilatation voraus setze, und so von Haus aus 214 Nanosekunden veranschlage, wie soll ich dann eine ZD messen können wenn es die gar nicht geben sollte ?
Dann habe ich nähmlich das Ergebnis schon mit 214 ns versaut.
Das wäre als würde ich einen Meter abmessen wollen, aber den Meter selber zuvor erstmal definiere.
Dann habe ich zwar einen Maßstab, aber was sagt der schon darüber aus wie lange der "echte" Meter ist ?
Und somit taugt das Experiment nicht die Bohne !

Britta hat geschrieben:Wenn ich erwarte dass die Uhren eine unterschiedliche Zeit anzeigen und dem ist dann auch so, dann sind die Erwartungen erfüllt


Wenn ich also erwarte dass Uhren unterschiedliche Zeiten angeben weden sollen, und schon mal unterschiedliche Zeiten "justiere" dann ist es kaum verwunderlich, dass ich unterschiedliche Zeiten bekomme.
Ob das nun die Erwartungen erfüllt, ..ich hab da so meine Bedenken...

Mit Gruß derweil.....
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Mordred » Sa 6. Feb 2010, 16:46

@Highway,

Unfug!
Wieder mal nicht verstanden was das bedeutet.
Oder hast vielleicht Du den Zusammenhang nicht erkannt?

Eine reale Uhr am Boden bewegt sich relativ zur gedachten Uhr U mit etwa 40 000 km / (24 · 3600 s) = 463 m/s,

Als Zeitabweichung aufgrund der jeweiligen Bewegung errechnet man daraus folgende Werte....................
Was wenn nun aber die Bewegung gar keinen Einfluss auf die Uhren hat ?

Wenn wir es also schon Voraussetzen, wie kann ich dann sehen ob es zutrifft falls es gar nicht so ist ?

Gruß
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Ernst » Sa 6. Feb 2010, 20:17

Highway hat geschrieben:
Darum geht es in erster Linie nicht und darum ist auch die SRT nicht über die Mathematik zu knacken.

Genauso ist es.

Einen der wenigen Ansatzpunkte die ich sehe, ist die maximal zulässige Geschwindigkeit, auch als Lichtgeschwindigkeit bekannt.

Ja, aber es ist äußerst schwierig. Sie benutzen für die Messung Uhren, die auf Basis der LG synchronisiert sind und dann messen sie mit diesen Uhren wieder die LG. Karussell. Als Alternative bleibt nur die schwierige Messung mit externer Synchronisation ala H. Maurer.

Keiner kann es direkt überprüfen. Indirekt: Ja, aber dann muss man wieder Rechnungen heranziehen und bekommt dann auch prompt die SRT serviert nach der man zu rechnen hätte. Fazit: Wieder am Anfang. Ausser Spesen nix gewesen.

Karussell eben.

Keiner kann es nachmessen. Nachrechnen, das können viele. Der Eine rechnet nach SRT und kommt zu einem brauchbaren Ergebnis, der Andere rechnet mit Überlichtgeschwindigkeit und kommt zu einem brauchbaren Ergebnis.

Ja, diese ganzen Experimente und Beobachtungen in der Teilchenwelt kann niemand eindeutig interpretieren. genauso wie die winzigen Effekte beim GPS oder im Teilchenzoo. Neben dem genannten Ansatz zur Messung der LG bleibt noch die Prüfung der ZD; nicht im winzigen ns Bereich des GPS sondern im "Makrozeitbereich". Eine Uhr ein Jahr auf dem Mond, ja das wäre schön :) Die muß dann satte 3 min nachgehen. Dazu benötigt man nur eine ganz normale professionelle Quarzuhr. Aber die NASA soll ja nicht mehr zum MOnd :(

Alle bisher vorgetragenen Beweisexperimente handeln von winzigen Effekten, so winzig, daß sie niemand sehen kann, bzw. daß sie nur mit Mathematik sichtbar werden. Mit welcher Mathematik wohl?

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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Kurt » Sa 6. Feb 2010, 20:29

Ernst hat geschrieben:Eine Uhr ein Jahr auf dem Mond, ja das wäre schön :) Die muß dann satte 3 min nachgehen. Dazu benötigt man nur eine ganz normale professionelle Quarzuhr. Aber die NASA soll ja nicht mehr zum MOnd :(


Jaja, schön wärs.
Jedoch wird sie nicht nachgehen, sondern vor.
Irgendwo muss doch irgendwer irgendwelche Daten von den SAT-Betreibern erhaschen können.
Die Marsuhren sollten auch zu hurtiger takten.
Bei den unser Sonnensystem verlassenden vier Sonden hat manns ja auch festgestellt, jedoch die Deutung am falschem Eck versucht.


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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Ernst » Sa 6. Feb 2010, 21:16

nocheinPoet hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Die Rechnung mit Überlichtgeschwindigkeit wurde hier aber nicht gezeigt. ;)

Doch; ich zeige sie dir noch einmal; ist eine sehr komplizierte Rechnung:

v = s/t = zurückgelegter Weg / Lebensdauer = 33 km / 2,2 * 10 exp -6 s = 15000000 km/s = 50 c

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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Mordred » Mo 8. Feb 2010, 11:21

Die Erde dreht sich Ostwärts. Fliege ich also Richtung Osten, fliege ich mit der Rotation.
Ich kreuze also weniger Erdmagnetische und gravitative Spitzen.
Fliege ich nun Westwärts, durchfliege ich somit auch mehr dieser magnetischen und gravitativen Spitzen.

Kann das magnetische Erdfeld einen Einfluß haben ?
Kann Gravitation einen Einfluß haben ?
Muss eine ZD dafür verantwortlich sein ?

Warum wurde der Versuch nicht zuerst mal und als Gegenprobe ohne SRT einzurechnen, durchgeführt ?
Brauch ich nicht erstmal ein Negativ um ein Positiv zu bekommen ?

Gruß derweil...
Zuletzt geändert von Mordred am Mo 8. Feb 2010, 12:11, insgesamt 1-mal geändert.
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