Mikesch hat geschrieben:Lothar Pernes hat geschrieben:Beim Eindringen des geladenen Teilchens ins Target ist also von dem im folgenden Bild dargestellten Zusammenhang von transversaler Bewegung und gegenseitiger Kraftwirkung auszugehen.
Der Dateianhang Schlupffaktor01c m.jpg existiert nicht mehr.
Es fehlt noch der Nachweis, dass die Kräfte "Actio" und "Reactio" sich wie gezeigt addieren lassen. Reactio / Actio liegen die Strecke v*t auseinander, sind damit von t abhängig. Dann wirken die Kräfte mitnichten gleichzeitig. Nach Ihrer Skizze ist F(v) also auch von der Zeit abhängig. Das findet sich in der Formel aber nicht wieder.
Lothar Pernes hat geschrieben: Edit: Es fehlt natürlich hier noch das Bild, welches zeigt, daß nach der klassischen Physik Kräftewirkungen geschwindigkeitsabhängig sind und sein müssen. Begründung hierfür ist die einfache Weisheit des gesunden Menschenverstandes, daß keine Kutsche schneller fahren kann, als die Pferde laufen können.
Na, eine Begründung sieht anders aus, dass wissen Sie allerdings auch.
Mike
Der Nachweis, daß die Addition von actio und reactio die Resultierende F(v)=F(o)*sqrt(1-v²/c²) ergibt, fehlt nicht, sondern ist erbracht:
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=8&t=536&start=140#p94339

- Schlupffaktor01c m.jpg (36.39 KiB) 7240-mal betrachtet
Hierzu noch eine etwas leichter nachvollziehbare Herleitung der Formel für den Zusammenhang von Kraftwirkung und Geschwindigkeit mittels einfachen Kräfteparallelogramms wie folgt:
In jedem Fall, ob in der hier bereits dargestellten, vereinfachten, logischen Herleitung der Geometrie der Kräfte, oder mithilfe des folgenden Kräfteparallelogramms, ist es für das Verständnis hilfreich, diese Geometrie aus dem Spezialfall v=0, und über den Fall v nahe Null heraus zu entwickeln.
Für den Spezialfall v=0 gelten ohne jeden Zweifel F(v)=F, alpha=90°, actio=reactio, Resultierende von actio und reactio ist die (Kraft-)Strecke F=F(v) und entspricht der Strecke h.
Für den Fall v>0, alpha<90°, ergibt sich dann ganz analog und logisch:
F(v)=F*sin alpha, actio=reactio, Resultierende von actio und reactio ist die (Kraft-)Strecke F(v)=F*sin alpha und entspricht der Strecke h.Hier also nun ein anderes, etwas ausführlicheres Bild mit der Herleitung, bei der die Strecke F(v) bzw h als Resultierende eines Kräfteparallelogramms von actio und reactio dargestellt wird.

- Schlupffaktor02m.jpg (53.66 KiB) 6872-mal betrachtet
Es gibt keine andere plausible Möglichkeit, als die Resultierende nach dem in den beiden Bildern gezeigten geometrischen Zusammenhang zu bestimmen. Es ist die einzige Möglichkeit, auf dem Boden der Vektor-Addition zu bleiben. Das Ergebnis stimmt mit den experimentellen Befunden bei der elektromagnetischen Kraft überein.
Die Zeit t ist in der Herleitung berücksichtigt und erfaßt. Wie ersichtlich, ergibt sich, daß die Resultierende nicht von t, sondern von v abhängig ist. Soweit nach Mikesch eine Abhängigkeit von t bestehen sollte, ist diese in der Geschwindigkeit v bereits enthalten.
Die Abhängigkeit der Kraftwirkung von der Geschwindigkeit läßt sich mit dem ebenso einfachen wie treffenden Satz begründen, daß eine Kutsche nur so schnell fahren kann, wie die Pferde laufen können. Wer diese Begründung mit dem Satz kommentiert, „eine Begründung sieht anders aus“, ist wohl einer von den relativistischen Idioten, welche diesen
elementaren physikalischen Zusammenhang zwischen Kraft und Geschwindigkeit übersehen haben, oder zugeschüttet haben, um den ungeheuren relativistischen Betrug in der Wissenschaft weiterbetreiben zu können.
MfG L.Pernes