Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist eigentlich Gravitation?
BeitragVerfasst: Mi 16. Jul 2014, 23:07 
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Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55
Beiträge: 14687
Du hast doch aber gesagt, Spacerat, dass der Hammer die Feder auch dann überholt, wenn beide nebeneinander fallen gelassen werden so wie im Experiment am Mond und auf Youtube. Und das ist, wenn auch vielleicht kein Unsinn³, so doch zumindest ein Unsinn²!

Auf den Hammer & Feder Faden verweisend,

Bild


Zuletzt geändert von Yukterez am Mi 16. Jul 2014, 23:09, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist eigentlich Gravitation?
BeitragVerfasst: Mi 16. Jul 2014, 23:08 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23229
Wohnort: Bayern
Spacerat hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:
Also das Fazit: Größere Massen fallen logischerweise zwar schneller - aber im realen Leben wird man es nie feststellen können weil man nicht besonders gut mit Massen von 10 exp12 Tonnen und Fallstrecken im x-1000 km Bereich experimentieren kann.
Kann mich noch an Seiten erinnern, wo dieses Fazit als "Unsinn hoch 3" gewertet wurde... von einem User namens fallili.


Spätestens jetzt ist die Kiste Marsbier fällig!

Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist eigentlich Gravitation?
BeitragVerfasst: Mi 16. Jul 2014, 23:21 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
@spacerat

Hab mich vielleicht geirrt mit dem Unsinn hoch 3
Deine Aussage -
Zitat:
Die schwerere Masse ist auch die trägere und fällt schneller. Die leichtere Masse nimmt durch einen Faden, der stark genug sein muss um die Trägheit der leichteren Masse zu überwinden, die Geschwindigkeit der schwereren Masse an. Ist der Faden nicht stark genug, reisst er.

ist eher Unsinn hoch 1000.

Nachtrag: Damit Du nicht sagts, dass ich es nicht auch begründe:

Eine schwere Masse fällt zu Erde - darüber (von mir aus 1 m höher) fällt noch eine leichte Masse.
Von welchem Massen wird die schwere Masse nun alles angezogen? In welche Richtung wirken diese Kräfte?
Von welchem Massen wird die leichte Masse nun alles angezogen? In welche Richtung wirken diese Kräfte?

Da Du aber meine Ausführungen zum Geschehen bei 2 Körpern nicht richtig nachvollziehst, gehe ich davon aus, dass Du bei 3 Körpern erst Recht nicht mit meiner Meinung übereinstimmen wirst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Numerisches Integral der Fallzeit im Vakuum
BeitragVerfasst: Mi 16. Jul 2014, 23:58 
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Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30
Beiträge: 954
Highway hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:
...

Jetzt ist für jeden Bahnpunkt seine aktuelle Geschwindigkeit v bekannt. Setzt man r1 aus ⑥ als freie Variable r in ① ein, kann für jeden Bahnpunkt seine verstrichene Zeit dt berechnet werden:...


Verstehe ich nicht. Wieso setzt du nicht v aus "6", eigentlich richtiger aus "5", in "1" ein?


In ⑦ fehlt noch der Term +v0^2. Hab ich vergessen/übersehen und nachträglich verbessert.
Danke für den Hinweis.

Stammfunktion ⑤ in ① einsetzen? Ohne die Integrationsgrenzen in ① eingesetzt wäre v am aktuellen Bahnpunkt unbestimmt. Immerhin ergäbe sich ein analytisch geschlossenes, jedoch falsches Integral.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist eigentlich Gravitation?
BeitragVerfasst: Do 17. Jul 2014, 00:58 
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Registriert: Mi 3. Jul 2013, 22:04
Beiträge: 1023
Hi Jan,

auf welcher Basis hat man das mit den 3,8 cm pro Jahr für den zusätzlichen Abstand zwischen Erde-Mond ermittelt? Eine Umdrehung in der Milchstraße dauert angeblich 250.000.000 Jahre, wenn der Mond sich tatsächlich um 4 cm pro Jahr entfernen würde, dann wäre er schon 10.000 km pro Umdrehung weiter weg. Wahnsinn!

Da das Universum komplett elektromagnetisch funktioniert, kommt es je nach aktueller elektrischer Konfiguration zu verschiedenen Zuständen. Der Mond, die Erde, die Sonne usw. hängen alle von kosmischen Einflüssen ab. Klar, die EM-WW ist in sich ein selbststabilisierendes, selbstbezügliches System, trotzdem kommt es zu natürlichen Schwankungen.

McDaniel-77


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist eigentlich Gravitation?
BeitragVerfasst: Do 17. Jul 2014, 01:53 
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Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55
Beiträge: 14687
Spacerat hat geschrieben:
@Yukterez: Ich war von Anfang an dagegen, dass der Hammer die Feder jemals überholt, wenn beide aus gleicher Höhe fallen gelassen werden

Ach so, dann war das wohl ein Mißverständnis. Hast du es so gemeint:

Bild

:?: , Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist eigentlich Gravitation?
BeitragVerfasst: Do 17. Jul 2014, 02:48 
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Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55
Beiträge: 14687
Jetzt pass mal auf, Bild. Es ist doch im Grunde ganz einfach. Entweder du nimmst Trigeminas Integral

Bild

oder mein Differential

Bild

Das Integral hat alles was man braucht, und beim Differential kannst du dir auch für jeden Zeitpunkt die Positionen (siehe oben), Geschwindigkeiten (siehe unten) und Beschleunigungen ausgeben lassen (statt Flatten x2[T] zB x2"[20] für die g-Force nach 20 sek oder Flatten x2'[100] für die Geschwindigkeit von M2 nach 100 sek):

Bild

Für deine Zwecke dürfte aber t=√{2h/g} und v=g·t am besten passen. Alles klar?

Bild, Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist eigentlich Gravitation?
BeitragVerfasst: Do 17. Jul 2014, 07:39 
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Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53
Beiträge: 2171
McDaniel-77 hat geschrieben:
Hi Jan,

Klar, die EM-WW ist in sich ein selbststabilisierendes, selbstbezügliches System, trotzdem kommt es zu natürlichen Schwankungen.

McDaniel-77


Korrekt. Selsbtbezüglichkeit muss nicht statisch (im Sinne von "unbeweglich") sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist eigentlich Gravitation?
BeitragVerfasst: Do 17. Jul 2014, 10:35 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
@spacerat

Ich blick bei Deinen Argumentationen nicht mehr durch. Da hast mal geschrieben, das ein schwerer Hammer wegen der größeren Trägheit auch schneller fällt. Wie kommst Du auf so was?

Ich weiß nun auch nicht, auf welches YouTube Video Du Dich beziehst. Wenn da aber Hammer und Feder nebeneinander gleichzeitig fallengelassen werden, fallen sie auch gleich schnell - da wirst Du auch in der 100sten Nachkommastelle keinen Unterschied sehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist eigentlich Gravitation?
BeitragVerfasst: Do 17. Jul 2014, 11:38 
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Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30
Beiträge: 954
Highway hat geschrieben:
Ich dachte an folgendes:

v=dr/dt
sqrt(-2*M*G/r+v0^2)=dr/dt
dt=dr/sqrt(-2*M*G/r+v0^2)
int(dt)=int(1/sqrt(-2*M*G/r+v0^2))*dr
t=int(1/sqrt(-2*M*G*(1/r2-1/r)+v0^2),r=r1..r2)



- Gleichungen ① und ② sind OK

- Gleichung ③ führt zu einem unbestimmten Integral (Stammfunktion), deren Integrationsgrenzen unbestimmt sind. Somit ist v für jeden Bahnpunkt ebenfalls unbestimmt.

- In Gleichung ④ wird die Wegstrecke dr mit den bestimmten (definierten) Integrationsgrenzen (soweit richtig) mit der unbestimmten Stammfunktion aus Gleichung ③ verknüpft. Und das ist falsch.

- Rechnet man das Integral der Gleichung ④ aus, führt dies nicht zu Gleichung ⑤, sondern ergibt eine bandwurmartige analytisch geschlossene falsche Lösung, die ich jetzt nicht explizit hinschreiben muss.

Chief hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:
Herleitung der Fallzeit aus DGL:
...Blaa blaa blaa...

Warum machst du das Ganze so theatralisch? :lol:

Du hast lediglich Energieerhaltungssatz angewandt! :mrgreen:

PS: Es ging aber nur um die Frage, welche masse schneller fällt wenn man sie aus Ruhezustand fallen lässt! :mrgreen:


Zu 1): Hormonschub? :lol:
Zu 2): Schön, dass mein kinematischer Ansatz dazu nicht im Widerspruch steht :mrgreen:
Zu 3): Ich denke, diese Frage wurde auf inzwischen 220 angeschwollenen Seiten geklärt. :mrgreen:
Wir hätten aber auch einfach auf Newton hören können, wenn wir denn gewollt hätten. Aber wo käme man da hin? Wir lassen uns auch von keinem Newton die Diskussionsgrundlage wegnehmen. :lol:

Auf zu weiteren 200 Seiten :!:
:lol: :lol: :lol:


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