Was ist eigentlich Gravitation?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Manamana » Mi 25. Jun 2014, 18:45

Chief hat geschrieben:
Manamana hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:...
Was heißt hier denkt, das ist bewiesene Tatsache! :mrgreen:

Achsooo...na dann marschier doch mal gleich morgen zur nächsten Uni und kläre die armen dummen Schafe die dort forschen und lehren mal auf das sie ihre zeit vergeuden, ich bin sicher man wird dir dankbar sein, ganz bestimmt wird dich niemand lachend wegschicken oder so, glaub mir nur.

Die vergeuden keine Zeit, die verdienen ganz gut. :mrgreen:

Achsooo und die Wahrheit geben sie nicht zu weil sie auf einmal alle gefeuert worden wären wenn sie die SRT damals nicht für richtig befunden hätten und ihre Forschung in andere Richtung weitergeführt hätten. Jaaaa das macht natürlich Sinn.

Und überhaupt sind die Forscher alle nur auf Geld aus, denn davon verdient man in der Forschung schließlich viel viel mehr als wenn man mit seinem Abschluss in die Wirtschaft gegangen wäre, du hast das wirklich perfekt durchschaut, ich applaudiere dir.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Manamana » Mi 25. Jun 2014, 19:10


Oha jetzt haust du mal einen zufällig Link raus der mit der zuvor geführten Diskussion nichts zu tun hat, du bist ein Meister der Argumentation, ich verneige mich.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Mi 25. Jun 2014, 19:33

Bild hat geschrieben:Begreift es doch endlich

https://www.youtube.com/watch?v=hkALcqOAlXw&t=5s

Bild, Yukterez
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » Mi 25. Jun 2014, 20:52

Statt Gravitationsquatsch
hier noch ein interessantes Buch.

www.kosmischemagnetfelder.wordpress.com/
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon contravariant » Mi 25. Jun 2014, 21:56

Spacerat hat geschrieben:Womit widerspreche ich Newton eigentlich? Das alle Bewegungen relativ sind? Weit gefehlt. Nur ist die Geschwindigkeit der Sonne in deinem Beispiel mit der Polizei, dir und dem Geschwindigkeitsberauschtem nicht relevant.

Ah. Das Relativitätsprinzip bleibt also unangetastet. Aber es gibt einen "neutralen" (man sollte ihn vielleicht "absoluten" nennen) Bezugspunkt, der die "reale" Geschwindigkeit festlegt. Wie findet man eigentlich diesen neutralen Bezugspunkt? Zur generischen Beschreibung von mechanischen Vorgängen sollte es doch irgend eine Regel dazu geben. Ich kann bei Newton da leider nichts zu finden. Vielleicht hast du da einen Vorschlag?
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon contravariant » Mi 25. Jun 2014, 21:58

Spacerat hat geschrieben:Auch ungleiche Ladungen können nicht wirklich zusammenstossen, weil sich die Stärke von Anziehungs- und Abstossungskraft an einem von der Rotationsgeschwindigkeit abhängigen Radius kreuzen und davor die Abstossungskraft überwiegt. Anziehungs- und Abstossungskräfte entstehen entlang der äusseren Tangenten (im Idealfall ein Kreis) in alle Richtungen. So heben sich gegensinnig drehende Kraftlinien gegenseitig auf und gleichsinnig drehende verstärken sich - es kommt zu Anziehung und Abstossung.

Da fehlt mir zwar ein wenig der quantitative Zusammenhang, aber rein qualitativ bedeutet das dann, dass sich Körper, die sich in die gleiche Richtung drehen, abstoßen?
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon contravariant » Mi 25. Jun 2014, 23:30

Spacerat hat geschrieben:1. Die Frage, wo man diesen Bezugspunkt finden kann, habe ich schon mal gehört bzw. gelesen. Du musst ihn nicht suchen, sondern festlegen. Einen Punkt der von allen für die in der Rechnung relevanten sich bewegenden Objekten in Ruhe befindet. Von diesem Punkt aus lässt sich alles symmetrisch berechnen, ganz ohne irgendwelche Transformationen und von dort aus altert ein Zwilling auch nicht mehr schneller als der andere. Uhren auf den bewegten Objekten gehen möglicherweise eh' falsch und dürfen deswegen nicht beachtet werden. Die einzige Uhr, die zählt ist eine, die sich am gewählten Ruhepunkt befindet, wie z.B. in einem Fußballstadion.

Du hast die "Realität" als alleiniges Bezugssystem eingeführt. Jetzt kann auf einmal jeder seine eigene Realität festlegen. Das scheint mir doch ein wenig widersprüchlich. In meinem Beispiel bewegen sich die Cops übrigens sowohl relativ zu mir alsauch relativ zu dem Fahrer des schwarzen Wagens. Ich kann daher nicht erkennen, dass deine Wahl des Bezugspunkts deiner Definition entspricht, der ja in Bezug zu allen relevanten Objekten ruhen soll. Es geht hier ja nicht um die SRT. Das ist hier alles reine Newtonsche Mechanik. Auch dort sind Transformationen ganz nützlich, falls zb. verschiedene Bezugspunkte gewählt wurden.

Spacerat hat geschrieben:2. Ja, steht doch dort. Gleichsinnig rotierende Ladungsträger stossen sich ab, gegensinnig rotierende ziehen sich an (na ok, es steht da etwas anders, aber ich nahm an, dass man die Reihenfolge von Anziehung und Abstossung rein intuitiv mit der vorhergehenden Beschreibung in Zusammenhang bringt, das hast du ja auch gemacht).

Sonne und Erde rotieren zB. in die gleiche Richtung. Die stoßen sich dann also ab.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Do 26. Jun 2014, 00:56

Hi Spacerat,

Danke für Deine fundierte Antwort! Woher kommt dein Gedanke bezüglich des Spins bzw. der Rotation?

Im Universum gibt es nichts Makroskopisches, das nicht rotiert. Galaxien rotieren, Sterne rotieren sogar am Bauch schneller als an den Polen (Sonne), Planeten rotieren, Monde rotieren und elektrische Ströme wie der Van-Allen-Gürtel umkreisen die Erde.

Woher das Gerücht kommt, dass man durch Reibung Ladungsunterschiede erzeugen kann ist mir unbekannt, es muss wohl damit zusammen hängen, dass man Plastik oder nicht leitende Materialien durch Reiben gegen einander elektrostatisch aufladen kann.

Ein Blitz entsteht deshalb, weil die Spannung zwischen der Erdatmosphäre und der Erde oder einem anderen Ort so groß geworden ist, dass es zu einer Plasma-Entladung kommt. Diese Entladungen sind blitzförmig, da sie nicht an einem elektrischen Leiter entlang verlaufen sondern die Leitfähigkeit des Mediums (Luft) erst durch die enorme Spannung selbst erzeugen, es wird Luft ionisiert und dadurch in den leitenden Plasma-Zustand befördert. Auch im Vakuum kann man bei genügend hoher Spannungen zwischen zwei entfernten Kontakten einen elektrischen Strom fließen lassen. Dabei treten Elektronen aus der Oberfläche aus und werden durch den Luftleeren Raum beschleunigt bis sie auf dem anderen Kontakt auftreffen.

Protonen und Elektronen scheinen aus noch unbekannten Gründen unterschiedlich zu sein. Eigentlich kann man gar nicht davon sprechen, dass ein Elektron durch ein Proton aufgewogen wird. Elektronen verhalten sich anders. Sie werden im Magnetfeld stärker abgelenkt. Meine Vermutung ist aber, dass dieser Umstand vielleicht unserer elektronischen Welt geschuldet ist. In einer protonischen Welt könnte es vielleicht genau umgekehrt sein, aber so ist es eben nicht. Man kann keine Maschine bauen, die anstatt mit Elektronen mit Protonen funktioniert.

Du hast die Polarisierung angesprochen, also dass es "positiv" und "negativ" gibt. Das ist immer relativ zu verstehen. Ein Proton ist für ein Proton abstoßend, aber für ein Elektron anziehend. Ein Elektronenstrahl wird mit Sicherheit ein Magnetfeld induzieren, welches auf andere Elektronen wirkt. So gesehen können bewegte Elementarladungen, obwohl sich die gleiche Polarisierung haben, sich trotzdem anziehen - eben durch die EM-WW.

Die Lichtuhr im Karussell

Es kann nicht sein, dass die Uhr auf der Rotationsachse synchron mit der am äußeren Rand des Karussells läuft. Der Lichtweg ist außen verlängert und auf der Rotationsachse bleibt er konstant.
Nach der Relativitätstheorie geht dann die Zeit außen langsamer, schließlich ist die Geschwindigkeit ja proportional zur Rotationsgeschwindigkeit und dem Radius. Je weiter außen, desto langsamer vergeht die Zeit.
Konstruiert man einen Funksender, der auf der Rotationsachse sitzt und sekündlich seine Signale abgibt, dann wird eine Antenne außen am Karussell jede Sekunde ein Signal empfangen, es könnte jedoch sein, dass das Signal in der Antenne langsamer übertragen wird, weil sich die Antenne auf einer Kreisbahn befindet. Die Elektronen in der Antenne könnten durch die Rotation beeinflusst sein und somit eine Art Rotverschiebung feststellen, obwohl sich der Abstand zum Sender überhaupt nicht verändert.

Was meinst du dazu?
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Do 26. Jun 2014, 02:05

Spacerat hat geschrieben:2. Nö, Erde und Sonne stossen sich nicht ab, jedenfalls nicht nur. Das ist die Stelle, wo es für mich schwierig wird, das rüber zu bringen. Die EM-WW hält sie auf Abstand und zwar auf einem durchschnittlichem Niveau, wo sich Anziehungs- und Abstossungskraftlinien beider Körper in etwa aufheben. Also wenn sie ausserhalb dieses Bereiches sind, ziehen sich Erde und Sonne an, innerhalb oder genau darauf stossen sie sich ab. Selbiges gilt auch für gleichsinnig rotierende Objekte, so dass auch solche nicht wirklich bzw. nur mit viel Kraftaufwand zusammenstossen können.

Und wie bringst du deine fixen Abstände (Mehrzahl weil es ja mehrere Planeten um die Sonne gibt) mit der Geschwindigkeitsabhängigkeit des Abstands in der echten Welt zusammen?

Befremdet, Yukterez
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Do 26. Jun 2014, 03:38

Spacerat hat geschrieben:Aber wenn ich jetzt schon selber was anderes rechnen sollte, müsste ich erstmal passen (ausserdem ists dazu noch zu früh). Falls dir das nicht genügt, dann lass dir sagen, dass es mir nicht darum geht, Physik und Astronomie komplett neu zu erfinden, sondern eher darum, sie ohne Absurditäten erklären zu können, also ohne Raumzeitkrümmung, Zeitdilatation und Längenkontraktion.

Die bestbewiesene Theorie der Welt wird also mit einer halbfertigen Prosa ohne Formeln widerlegt.

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