Michelson Morley Experiment

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Mo 28. Apr 2014, 13:33

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Nun ein Bild, das nicht als Fälschung durchgehen dürfte:
Schappschuß aus Haralds Animation.

Haralds Ente.JPG
Haralds Ente.JPG (24.82 KiB) 3702-mal betrachtet
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Jaja, diese verdammte Phasendifferenz. ;)
Und diese verdammte Verwandtschaft mit der Ente. :)
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Mo 28. Apr 2014, 15:26

Ernst hat geschrieben:Nun ein Bild, das nicht als Fälschung durchgehen dürfte:
Schappschuß aus Haralds Animation.
Bild

Das ist keine Fälschung, sondern ein Irrtum!
Siehe weiteren Text bezogen auf Chiefs Beitrag:
Chief hat geschrieben:Das ist eine sehr seltsame Argumentation. Man sieht z.B. sofort dass die Amplituden A und B aus unterschiedlichen Zeiten stammen. je schneller sich das Gerät bewegt desto größer ist Zeitdifferenz zwischen "Erzeugungszeitpunkten" von A und B.

Diese stets im Takt der Frequenz liegende Zeitdifferenz wird eben durch die Bewegung der Empfänger um denselben Betrag wieder aufgehoben! Die elektr. Felder wurden ja im Takt der Frequenz angeregt und behalten diesen Takt bei!
Die Amplituden, die soeben empfangen oder gespiegelt werden, müssen wegen ihrer Unabhängigkeit von der Quelle eben nicht gerade jene sein, von welchen man annimmt, sie wären gemeinsam entstanden und nach c+/-v beim Spiegel angekommen. Die einer solchen Annahme zugrunde gelegte Prämisse, die Laufstrecken für jede Amplitude sei mit der Länge des MMI-Arms identisch, ist daher immer falsch. "Laufzeiten" zu berechnen ist daher verfehlt.

Bei einer absoluten Ausbreitung der aus derselben Quelle stammenden Strahlen existieren alle Maxima der elektr. Felder stets gleichzeitig und und kehren alle gleichzeitig die Spannung ins Minimum um - im Takt aus der Kreisfrequenz. Nach jeder Periode liefert dies ein völlig gleiches Wellenbild, das von den Empfängern durchfahren wird. Spiegel in einer solchen Apparatur werden stets nur die elektrischen Felder reflektieren und zwar stets zu Zeitpunkten, in welchen das jeweilige Feld absorbiert wird. Dadurch hat jeder Wellenzug bei einer Reflexion am Spiegel einen Knoten, weil ja das elektr. Feld verschwindet. Um das magnetische Feld muss man sich nicht kümmern, das geht durch den Spiegel durch. Diese Gleichzeitigkeit der Maxima macht es nicht anders möglich, als dass Reflexionen stets nur zu Zeitpunkten erfolgen, die eben ausschließlich im Takt der Frequenz liegen. Der Glaube, man könne von bestimmten Laufzeiten ausgehen, ist mehr als naiv. Die Geschwindigkeit der Amplituden zu messen, wird daher sinnlos, wenn sie ohnehin nur zu Zeitpunkten reflektiert werden können, die im Takt der Periode liegen, also alle Reflexionen mit denselbem Phasenwinkel beginnen müssen, weil der Spiegel die Amplitude der Gegenwelle erst dann induzieren kann, wenn die aufgenommene Energie des elektrischen Feldes im Spiegel die Spannungsrichtung umkehrt. Und die "Welle", die ein Oszi so hübsch generiert, gibt es ja gar nicht. Und die Amplituden stellen nur graduelle Zustände der gerade vorliegenden Spannungsverhältnisse der elektr. Felder dar. Es geht also nur darum, in welchem dieser Zustände ein Spiegel mit diesem Feld zusammen kommt . Nur wenn eine Spannung im Spiegel ansteigt, setzt eine Reflexion ein. Und wie sollte der Spiegel unter diesen Bedingungen an ein elektr. Feld geraten, wenn im Sinne der Kreisfrequenz nicht bei einem Phasenwinkel 0°?
Ein MMI kann daher die Ausbreitung des Lichts nicht nachweisen, wenn diese Ausbreitung absolut bezogen auf das Medium stattfindet.
Ein Sagnac-Interferometer kann das! Warum wohl? Die von den Spiegeln in das Medium abgesetzten Doppler-Effekte können sich nicht im selben Ausmaß generell ausgleichen. Rotationsbedingt verändern sich die opt. Wegstrecken unterschiedlich! Eine wird kürzer und die andere wird länger! Und das ist eben beim MMI nicht der Fall. Es liegt also nur an der unterschiedlichen Konstruktion der Apparate, dass einer etwas aufzeigt und der andere nicht. Eine Phasenverschiebung im Sagnac-Interferometer ist daher keine Überraschung. Die Doppler-Effekte gleichen sich zwar auch im Sagnac-Apparat aus, aber für jede Wegstrecke getrennt. Die Strahlen passen daher nicht mehr zusammen. Im MMI sind diese Wegstrecken für beide Teilstrahlen identisch, und das sind sie auch bei von vornherein ungleichen Weglängen (Kennedy-Thorndike-Experiment), die sich auch in weiterer Folge nicht verändern.
Diese von Chief verlinkte Arbeit
http://ether-wind.narod.ru/Gift_2012/Gift_2012.pdf
ist ein sofort durchschaubarer Bluff. Keine Uhr kann eine Laufzeit an elektr. Feldern messen, die alle gleichzeitig ihr Maxima haben. Oder bildhaft gesagt, nichts ist messbar an Amplituden, die alle gleich und ununterscheidbar daherkommen! Von keiner kann man wissen, wann sie abgesendet wurde. Nur spielt der Zeitpunkt der Absendung keine Rolle, weil auch alle diese Emissionen, wie eben die Spiegelungen auch, sich an die Kreisfrequenz halten. Man wird also auch mit Uhren keinen Erfolg haben - abgesehen davon, dass mit GPS synchronisierte Uhren für das geschilderte Experiment nicht genau genug sind!
Und mit einer Ente im Wasser kann man gar nichts anfangen!

ente.jpg
ente.jpg (6.81 KiB) 3558-mal betrachtet


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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Kurt » Mo 28. Apr 2014, 15:45

Harald Maurer hat geschrieben:Keine Uhr kann eine Laufzeit an elektr. Feldern messen, die alle gleichzeitig ihr Maxima haben.


Das stimmt, denn es existieren keine Felder denn die müssten ja instantan (sie haben ja auch Abstand zueinander) synchronisiert sein damit sie synchron laufen könnten.

Ein Vorstellungshilfsbegriff kann halt einfach nichts bewirken, ausser als Vorstellungshilfe und Variableneimer zu dienen.

Das einzige "Feld" das existiert ist der Äther/Träger/Substanz... das reicht aus, und mehr ist auch nicht.
Und bisher ist nichts bekannt dass da was schneller als die locale LG ist um da "instantan" wirken zu können.

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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Mo 28. Apr 2014, 16:11

Kurt hat geschrieben:Das stimmt, denn es existieren keine Felder denn die müssten ja instantan (sie haben ja auch Abstand zueinander) synchronisiert sein damit sie synchron laufen könnten.

Diese Felder kehren sicherlich ihre Spannungen synchron zueinander um in dem vom Sender vorgegebenen Takt. Wäre es nicht so, könnte die LG nicht konstant sein! Und das ist sie im Vakuum sicherlich. Die zu entscheidende Frage ist lediglich, ist sie konstant zu einem universellen Medium (Larmor, Lorentz) , zu einem mitbewegten Medium (Stokes) oder in jedem beliebig definierbaren Inertialsystem (Einstein) :?: Die Überprüfungen zur Lorentzinvarianz beantworten diese Frage nicht, weil diese Invarianz der Lichtausbreitung ist zwar feststellbar, aber ihre Ursache nicht. Ist diese Ursache aber mit physikalischen Objekten zu begründen, so ist sie jener, die mit nicht physikalischen Objekten (Raum und Zeit) argumentiert, vorzuziehen.

Jürgen hat geschrieben:Somit gehen aus meiner Sicht die SRT, die Korpuskelthese als auch mitgeführter und ruhender Äther konform zum MMI Resultat. Wenn es gelänge, mit einer einzigen widerspruchsfreien Einwegmessung den aus meiner Sicht vorhandenen LF- Unterschied aufzuzeigen, dann bleibt nur noch eine einzige von den vier Möglichkeiten bestehen, denn diese "Dreien" müssen ein Nullresultat vorhersagen.

Das ist auch meine Meinung!

Jürgen hat geschrieben:Jeder hat seine fest eingebrannten Überzeugungen, welche sich argumentativ nicht sprengen lassen.
Nur die Empirie bzw. "das" Experiment kann letzten Endes eine Antwort darauf geben.
Das Jupiterexperiment war schon einmal ein sehr guter Fingerzeig...und bereits für sehr viel Aufregung gesorgt, was eher für als dagegen sprach.

Experimente von der ART des Jupiter-Experiments haben das Problem der Synchronisation. Man muss dafür bereits eine der am Markt befindlichen Theorien voraussetzen. Weil die Synchronisation davon abhängt, welche der Theorien in der Natur tatsächlich verwirklicht ist! Das Ergebnis eines solchen Versuches muss man daher aus allen Gesichtspunkten auswerten und hat dann wieder mindestens drei unterschiedliche Antworten! Es ist eben nicht gerade einfach, jener Lichtausbreitung auf die Schliche zu kommen, die sich im Universum tatsächlich abspielt.

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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Mo 28. Apr 2014, 16:57

Harald Maurer hat geschrieben:Bild
Das ist keine Fälschung, sondern ein Irrtum!

Da brat mit einer 'nen Storch. Das ist deine Animation :!:
Und ich habe einen Schnappschuß gemacht. Und in diesem Moment erreicht den einen Empfänger gerade ein Wellental und den anderen ein Wellenberg. Das ist im Empfangssignal eine Phasendifferenz vo pi. Wie kannst du dich dieser Realität entziehen und behaupten, das sei ein Irrtum. Es ist ja tatsächlich vorhanden. In deiner eigenen Aniamtion.

Diese stets im Takt der Frequenz liegende Zeitdifferenz wird eben durch die Bewegung der Empfänger um denselben Betrag wieder aufgehoben! Die elektr. Felder wurden ja im Takt der Frequenz angeregt und behalten diesen Takt bei!

So, da sind die Empfänger wohl zum gezeigten Zeitpunkt aus dem Takt geraten. Oder wie?

"Laufzeiten" zu berechnen ist daher verfehlt.

Laufzeitdifferenzen werden ermittelt. Auch nicht direkt. Sondern mittels Umschlagverfahern mittels Drehung des MMI.

Diese Gleichzeitigkeit der Maxima macht es nicht anders möglich, als dass Reflexionen stets nur zu Zeitpunkten erfolgen, die eben ausschließlich im Takt der Frequenz liegen. Der Glaube, man könne von bestimmten Laufzeiten ausgehen, ist mehr als naiv. Die Geschwindigkeit der Amplituden zu messen, wird daher sinnlos, wenn sie ohnehin nur zu Zeitpunkten reflektiert werden können, die im Takt der Periode liegen, also alle Reflexionen mit denselbem Phasenwinkel beginnen müssen, weil der Spiegel die Amplitude der Gegenwelle erst dann induzieren kann, wenn die aufgenommene Energie des elektrischen Feldes im Spiegel die Spannungsrichtung umkehrt.

Das ist alles Unfug. Auch wenn du das immer wiederholst. Abgesehen davon, daß das MMI dann überhauopt nicht funktionieren würde (bei stetiger Wegverstellung ändert sich stetig das Interfernzmuster und nicht etwa in deinen Periodenquanten). Woher hast du das. In der Wellenoptik ist bekannt, was du selbst animiert hast: Eine stetige Reflexion jedes einzelnen Wellenpunktes:

Bild

Und die "Welle", die ein Oszi so hübsch generiert, gibt es ja gar nicht.

Ein Oszi stellt die Schwingung dar, welche eine Welle am Empfangsort generiert :!: Das ist zu verinnerlichen. Denn du verwechselst dauernd Welle mit Schwingung.

Ein Sagnac-Interferometer kann das! Warum wohl? ...Rotationsbedingt verändern sich die opt. Wegstrecken unterschiedlich! Eine wird kürzer und die andere wird länger!Rotationsbedingt verändern sich die opt. Wegstrecken unterschiedlich! Eine wird kürzer und die andere wird länger! Und das ist eben beim MMI nicht der Fall. ..Im MMI sind diese Wegstrecken für beide Teilstrahlen identisch, .

Ich weiß wirklich nicht, was ich zu einem solchen fatalen Irrtum sagen soll. Das ist die Bezugssystemkonfusion, wie sie Highway hier in Vollendung praktiziert. Und nun auch du.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Beim MMI betrachtest du das MMI als Bezugssystem und beim SagnacI betrachtest du das Medium als Bezugssystem.
Wenn du Ornung in die Bezugssysteme bringst und bei beiden das Meßgerät als Bezugssystem nimmst, dann sind sowohl beim MMI als auch beim SagnacI die Lichtwege unveränderlich.
Das SagnacI ist nichts weiter als ein "aufgewickeltes" MMI. Es funktioniert nach identischen Prinzipien. Und könnte das MMI infolge deiner Quantenreflexion nichts messen, dann könnte es das SagnacI auch nicht; es benutzt ebenfalls Reflexionsspiegel.

Und mit einer Ente im Wasser kann man gar nichts anfangen!

"Man" sind hier nur zwei Teilnehmer. Alle anderen können das. Wer wollte denn auch die Realität in der Natur verleugnen. Die Enten tanzen im Gegentakt, im Einklang mit den gegenphasigen Signalen in den (von mir angeordneten) Empfänger deiner Animation.

Es wird Zeit, daß du in der Realität ankommst.
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. ;)
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Mo 28. Apr 2014, 18:08

Ernst hat geschrieben:Und ich habe einen Schnappschuß gemacht. Und in diesem Moment erreicht den einen Empfänger gerade ein Wellental und den anderen ein Wellenberg. Das ist im Empfangssignal eine Phasendifferenz vo pi.

Bild
Du hast den Mittelpunkt der beiden Arme falsch gesetzt. Der gehört nicht auf den roten Punkt, sondern auf den schwarzen Emissionspunkt. Du hast die gegebene Momentsituation mit der nächsten Situation in das gleiche Bild gezeichnet. Zeigt die Momentaufnahme den Emissionspunkt, dann ist auch der Mittelpunkt der Arme dort!
Zeichnest Du das richtig ein, erhältst Du die gleiche Situation wie in meiner Zeichnung. Wird der Mittelpunkt der Arme beim roten Punkt angekommen sein (!), treffen links und rechts die Wellen gleichzeitig ein. Weil der Empfänger links der Welle entgegen und der rechts der Welle davon fährt. Alles recht gut in meiner Zeichnung zu sehen.
Ernst hat geschrieben:Ich weiß wirklich nicht, was ich zu einem solchen fatalen Irrtum sagen soll. Das ist die Bezugssystemkonfusion, wie sie Highway hier in Vollendung praktiziert. Und nun auch du.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Beim MMI betrachtest du das MMI als Bezugssystem und beim SagnacI betrachtest du das Medium als Bezugssystem.

Ich weiß nicht, welche Art von Verwirrung Dich ergriffen hat. Alle meine Betrachtungen erfolgen aus dem Bezugssystem des Mediums. Auch die Animation der Wellen und des MMI.
Ernst hat geschrieben: In der Wellenoptik ist bekannt, was du selbst animiert hast: Eine stetige Reflexion jedes einzelnen Wellenpunktes:

Das ist Unsinn. Diese Wellenpunkte gibt es nicht! Die Amplitude zeigt lediglich das Ausmaß und die Richtung der im Spiegel ansteigenden oder fallenden Spannung an. Und man sieht an dieser Animation ganz unzweifelhaft, dass die Reflexion jeder Amplitude beim Phasenwinkel 0° beginnt und beendet ist, wenn die Amplitude durch ist, was richtig umgesetzt heißt, dass die Reflexion beginnt, wenn die Spannung im Spiegel steigt und beendet ist, wenn die Spannung wieder umgekehrt ist. Die Spannungen der elektr. Felder steigen und kehren sich um im Periodentakt!
Der Phasenwinkel 0° zeigt diesen Takt an. Jede Amplitude wird genau ab diesem Phasenwinkel reflektiert. Geht gar nicht anders. Denn wenn der Spiegel keine Energie erhält, reflektiert er auch keine!

Ernst hat geschrieben:Wenn du Ordnung in die Bezugssysteme bringst und bei beiden das Meßgerät als Bezugssystem nimmst, dann sind sowohl beim MMI als auch beim SagnacI die Lichtwege unveränderlich.

Man muss beide Apparate aus dem Bezugssystem des Mediums betrachten und drehen, um zu sehen, dass sich die Lichtwege im Sagnac-Apparat entgegen gesetzt ändern und im MMI nicht! Und genau so schaue ich hin!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Mo 28. Apr 2014, 19:29

Harald Maurer hat geschrieben:Bild
Du hast den Mittelpunkt der beiden Arme falsch gesetzt. Der gehört nicht auf den roten Punkt, sondern auf den schwarzen Emissionspunkt.

Der gehört genau auf den roten Punkt. Denn auf dem ersten schwarzen Punkt war ja bereits die innerste Sphäre geboren. Das ist schon eine Weile her. Im Augenblick des Schanappschusses befindet sich der Sender im roten Punkt und gebärt gerade eine neue Sphäre. Und just in diesem Augenblich befinden sich die Empfänger in den eingezeichneten Positionen. Wo sie gegenphasige Signale empfangen.
Und damit ist deine These tot, daß die Empfänger stets gleichphasige Signale empfangen. Sie war schon unendlich lange vorher tot.

Ich weiß nicht, welche Art von Verwirrung Dich ergriffen hat. Alle meine Betrachtungen erfolgen aus dem Bezugssystem des Mediums. Auch die Animation der Wellen und des MMI.

Dieserart:
Rotationsbedingt verändern sich die opt. Wegstrecken unterschiedlich! Eine wird kürzer und die andere wird länger! Und das ist eben beim MMI nicht der Fall.

Das ist Bezugssystemvermanschung. Ich habs ja beschrieben. In beiden sind die Wege unverändert gleichlang :!:

Und man sieht an dieser Animation ganz unzweifelhaft, dass die Reflexion jeder Amplitude beim Phasenwinkel 0° beginnt und beendet ist, wenn die Amplitude durch ist, was richtig umgesetzt heißt, dass die Reflexion beginnt, wenn die Spannung im Spiegel steigt und beendet ist, wenn die Spannung wieder umgekehrt ist.

Wie gesagt ist das Unfug. Deine Wahl 0° ist reine Willkür. Da kannst du den "Anfang" sonstwo hinsetzen. Warum bei 0° und nicht bei 90°, 180° oder 42°. Es gibt da überhaupt keinen "Anfang". Die Wellen laufen stetig durch; in deiner Animation, in anderen Animationen und in Wirklichkeit.

Ernst hat geschrieben:Wenn du Ordnung in die Bezugssysteme bringst und bei beiden das Meßgerät als Bezugssystem nimmst, dann sind sowohl beim MMI als auch beim SagnacI die Lichtwege unveränderlich.

Man muss beide Apparate aus dem Bezugssystem des Mediums betrachten und drehen, um zu sehen, dass sich die Lichtwege im Sagnac-Apparat entgegen gesetzt ändern und im MMI nicht! Und genau so schaue ich hin!

Man muß das nicht. man kann das Medium als Bezugssystem nehmen; dann ändern sich die Wege sowohl des MMI im Medium und dann ändern sich die Wege des SagnacI im Medium.
Aber wer macht das außer dir schon? Es wird nicht im Medium gemessen, sondern im MMI und im SagnacI. Und daher werden die Geräte auch üblicherweise als Bezugssystem gewählt, wie in meinen eingestellten Abbildungen.
Und da sieht man auf einen Blick, daß das Funktionsprinzip beider Interferometer identisch ist.
Und dazu nochmal die Frage:
Natürlich enthält das SagnacI ebenfalls Spiegel. Wieso erscheint da nicht dein messungsverhindernder Quantenreflexionsmechanismus :?:

PS: Würdest du nicht stets unerklärlicherweise die Darstellungen im Bezugssystem Medium verwenden, die niemanden interessieren, sondern im Bezugssystem des Meßgerätes, wo ja schließlich der Meßwert anfällt, wären viel Irrungen und Wirrungen gar nicht erst entstanden.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Mo 28. Apr 2014, 21:21

Ernst hat geschrieben:Wie gesagt ist das Unfug. Deine Wahl 0° ist reine Willkür. Da kannst du den "Anfang" sonstwo hinsetzen. Warum bei 0° und nicht bei 90°, 180° oder 42°. Es gibt da überhaupt keinen "Anfang". Die Wellen laufen stetig durch; in deiner Animation, in anderen Animationen und in Wirklichkeit.

Na, dann sehen wir uns eben eine andere Animation an (eine die Du selbst hier eingestellt hast). Ich lasse die Animation zu Beginn einer Reflexion und zum Ende dieser Reflexion kurz stehen, damit Du sehen kannst, was geschieht. Na was schon! Auch hier beginnt jede Reflexion beim Phasenwinkel 0° und endet, wenn die gerade reflektierte Amplitude durch ist.
wefesani_elmagnetwellen_xx.gif
wefesani_elmagnetwellen_xx.gif (25.29 KiB) 3921-mal betrachtet

Dazu den Text aus leifi
http://www.leifiphysik.de/themenbereich ... n-wellen-5
"Die "blaue" Primärwelle läuft von rechts nach links. Sie löst durch Anregung der Wand die von der Wand in beide Richtungen ausgehende, rot skizzierte Sekundärwelle aus."

Anregung der Wand! Ab wann wird die Wand angeregt? Ab dem Zeitpunkt, an welchem die Welle mit dem Phasenwinkel 0° ankommt! Und diese Zeitpunkte sind an die Kreisfrequenz gebunden, woraus sich ergibt, dass alle Reflexionspunkte im MMI gleichzeitig reflektieren. Jede mit c+/v berechnete "Laufzeit" wird durch diesen Umstand bei den Reflexionen sinnlos. Weil tatsächliche Laufzeiten stets nur ein Mehrfaches der Periodendauer sein können. Die Spiegel, die ihre Reflexionen nach dem Takt der Kreisfrequenz richten - weil's nicht anders geht! - sind daran schuld!
Jede Darstellung oder Animation wird so aussehen! Weil die "Anregung der Wand" eben nur bei Ankunft einer Amplitude erfolgen kann und nicht zu irgendeinem mit c+/-v berechneten Zeitpunkt!

Dass sich unter diesen Umständen am Interferenzmuster nichts rühren kann, sollte Dir trotz Deines verbissenen Kampfes um Dein Weltbild endlich einleuchten!

Grüße
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Di 29. Apr 2014, 17:16

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Wie gesagt ist das Unfug. Deine Wahl 0° ist reine Willkür. Da kannst du den "Anfang" sonstwo hinsetzen. Warum bei 0° und nicht bei 90°, 180° oder 42°. Es gibt da überhaupt keinen "Anfang". Die Wellen laufen stetig durch; in deiner Animation, in anderen Animationen und in Wirklichkeit.

Na, dann sehen wir uns eben eine andere Animation an (eine die Du selbst hier eingestellt hast). Ich lasse die Animation zu Beginn einer Reflexion und zum Ende dieser Reflexion kurz stehen, damit Du sehen kannst, was geschieht. Na was schon! Auch hier beginnt jede Reflexion beim Phasenwinkel 0° und endet, wenn die gerade reflektierte Amplitude durch ist.
Bild

Das ist doch Humbug. Du kannst die Animation unterbrechen, wann du willst. In jeder Nullstelle, in jedem Wellenberg, jedem Wellental und zu deiner besseren Erkenntnis alle 1°.
Die Wellen werden stetig reflektiert. Das ist doch eine ganz simple Sache.
Du zeigst den Zeitraum, in welchem eine ganze Wellelänge reflektiert wird. Du kannst den Zeitraum beliebig verändern und den Zeitraum zeigen, in welchem eine halbe Wellenlänge, eine viertel, eine zehntel oder eine 360te Wellenlänge reflektiert ist.

Anregung der Wand! Ab wann wird die Wand angeregt? Ab dem Zeitpunkt, an welchem die Welle mit dem Phasenwinkel 0° ankommt! Und diese Zeitpunkte sind an die Kreisfrequenz gebunden, woraus sich ergibt, dass alle Reflexionspunkte im MMI gleichzeitig reflektieren. Jede mit c+/v berechnete "Laufzeit" wird durch diesen Umstand bei den Reflexionen sinnlos.

Entschuldige Harald, aber das ist horrender Unsinn. Da gibts keine "Anregung". Da wird zeitgleich das reflektiert, was gerade ankommt. Da wird daher auch nichts "gleichzeitig" reflektiert, sondern Wellenpunkt für Wellenpunkt. Da siehst du ja auch bereits in der Animation. Stopp sie doch zu einem beliebigen Zeitpunkt, wenn du es sonst nicht erkennst. An die Kreisfrequenz ist da auch nichts "gebunden". Es kommt punktuell das raus , was punktuell reingeht. Die Kreisfrequenz bleibt dabei erhalten.

Weil tatsächliche Laufzeiten stets nur ein Mehrfaches der Periodendauer sein können.

Ein richtig dicker Hund von Irrtum :!:
Du verweigerst dich auch hier hartnäckig der Realität.
Wenn das so wäre, dann wäre das MMI funktionsunfähig. Wie jeder weiß, funktioniert es aber einwandfrei etwa bei der Messung der Wellenlänge des verwendeten Lichtes.

Die Reaktion des MMI auf Laufzeitänderungen erfolgt ganz stetig :!:
. Sieh es dir an:

http://www.youtube.com/watch?v=j-u3IEgcTiQ

oder auch

http://www.youtube.com/watch?v=87pPoGuLSuw

Und daß das SagnacInterferometer mit genau den gleichen Spiegeln die Reflexionen stetig ausführt, verdrängst du genauso. Oder wieso können da Bruchteile von Periodendauern angezeigt werden. :?: :?:
Sagnac funktioniert mit richtiger Physik und MM ebenso. Beide arbeiten modifiziert nach demselben Meßprinzip.

Es ist alles ganz falsch, was du dazu schreibst
Ich weiß nicht mehr, was ich zu allen deinen solchen Dingen sagen soll? Sie beinhalte eine einzigartige Kette von Realitätsverdrängungen und physikalischen Irrtümern.
Kannst du nicht mal mit einem diplomierten Physiker über all das reden?
.
.
Zuletzt geändert von Ernst am Di 29. Apr 2014, 17:40, insgesamt 2-mal geändert.
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