LICHTUHR

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Mo 24. Mär 2014, 18:45

Chief hat geschrieben:Schwachsinn! :lol: :lol: :lol:

Es geht darum dass die Lichtuhr die Strahlen zwingt ihr zu folgen! Aber wie? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


Wie sollte sie das bewerkstelligen?

Anziehen oder auf Zuruf erhoffen dass der "Lichtstrahl" den Spiegeln nachhüpft?

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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Mo 24. Mär 2014, 19:23

Chief hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Wieso soll nun "bei mir" die LG von der Bewegung Vorstellungen abhängen?
...

Wie erklärst du dann die Aberration wenn es die nicht gibt?

Nimm eine Lichtquelle die aus in 300 000 km Entfernung fast mit c auf mich zukommt und Licht aussendet.
Dann wird der Beginn der ersten Welle eine Sekunde brauchen bis er bei mir registriert wird, die anderen Wellen werden jeweils weniger als eine Sekunde brauchen weil die Lichtquelle ja immer näher kommt. Und dabei ist es egal wie ich das betrachte - ob die Lichquelle auf mich zukommt oder ob ich auf die Lichtquelle zukomme.

Wieso ist das egal?

Bewegst du dich auf die Lichtquelle zu, dann triffst du nach 0,5 s auf die erste Welle.
Bewegt sich die Lichtquelle auf dich zu, dann triffst du nach 1 s auf alle Wellen gleichzeitig.


Also da muss ich sagen, das ich diese Angaben überhaupt nicht verstehe.
1) Welche Relativgeschwindigkeit hast Du da angenommen?
2) ( und viel wichtiger) was soll das über die Geschwindigkeit aussagen mit der sich das Licht bewegt?

Aber ungeachtet dieser Fragen möchte ich dennoch lieber auf die Lichtuhr zurückkommen.

Nehmen wir einen 5 m breiten Zug, in dem ich mit 5 m/sek von Wand zu Wand laufe. (Ich bin kein Weltmeister also ist das meine "Grenzgeschwindigkeit"). Da kann ich durchaus eine Zeit lang hin und herlaufen - für jede Strecke zwischen den Wänden brauch ich eine Sekunde.

Dann bewegt sich der Zug und fährt mit 100 km/h (also mit etwa 30 m/sek).
Was heißt das nun? Bin ICH in der Lage plötzlich über 30 m/sek zu laufen - schneller als jeder andere Mensch auf der Erde? Wohl kaum.
Muss ich nun irgendwie aufpassen, um wieder zur anderen Seite an die selbe Stelle der Wand zu gelangen? Muss ich "schräg" laufen?
Auch wohl nicht.

MIR als " 1 Sekunden-Intervall -Laufuhr" ist es völlig egal, was irgendwelche relativ zu mir bewegten Beobachter außerhalb des Zuges sehen. Da klappt alles problemlos.
Und genauso wird eine Lichtuhr immer problemlos funktionieren egal ob sie ruht oder ob sie mit fast c bewegt wird.

Der einzige Unterschied liegt in der Bewertung dessen, was von außerhalb gesehen wird.
Ein Beobachter am Bahnsteig wird sagen "fallili bewegt sich von meiner Warte aus gesehen mit etwas mehr als 30 m/sek". ( genauer Wurzel aus 30°2 und 5 °2).
Und genau das ist eben bei der Lichtuhr nicht möglich. Da muss sich der Lichtstrahl immer, egal von welchem relativ dazu bewegten Beobachter beurteilt, mit 300 000 km/h bewegen (sofern die Invarianz von c gültig bleiben soll).

Und alle Diskussionen hier ob der Lichtstrahl die Spiegel trifft, sind völlig unsinnig. Die Lichtuhr funktioniert immer - genauso wie ich als "Laufuhr im Zug" immer problemlos von links nach rechts laufen kann.

Die einzig vernünftige Frage ist: Wieso kann man bei der Lichtuhr nicht aus der Geschwindigkeit des Lichtstrahl (300 000 km / h) plus der Bewegung der ganze Lichtuhr ( beliebig schnell bis max. 300 000 km/sek) eine kombinierte Geschwindigkeit von mehr als 300 000 km/h sehen und messen.

Und dafür muss man eine Erklärung finden!

Aber diese Erklärung brauchen eben nur Leute die den Meßergebnissen der letzten 100 Jahr vertrauen und dieses Problem verstehen wollen.

Wenn man die Invarianz nicht anerkennt ist alles viel einfacher:
Bei einer Lichtuhr die sich mit c von mir fortbewegt ( warum auch nicht, wenn die SRT nicht gültig ist verbietet auch niemand diese Geschwindigkeit) wird sich das Licht mit c * Wurzel aus 2 bewegen. Ganz simpel und einfach - stimmt halt nur nicht mit dem was in der Realität gemessen wird überein.
Auch mit der Äthertheorie ist alles einfacher. Nicht Licht bewegt sich von a nach b, sondern ein "ruhender Äther" wird in Schwingungen versetzt und gibt diese Schwingungen von a nach b weiter. Ist auch alle einfacher quantitativ in Zahlen anzugeben - stimmt halt leider auch nicht mit dem überein was gemessen wird.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon REBE » Mo 24. Mär 2014, 19:30

Hallo Ernst,

zuletzt hatten wir den fallenden Regen im Auge und nicht relativ bewegter Systeme. Aber trotzdem Danke, dass Du weiter machst.

Der Regen fällt im Bezugssystem Erde senkrecht. Der Regen fällt im Bezugssystem des auf der Erde bewegten Zuges schräge. Ganz objektiv und real, Drum regnet es dir auf der Erde senkrecht auf den Hut und wenn du im offenen Güterwagen stehst, schräge von vorn auf die Brust.


Der Regen fällt senkrecht zur Erde, genau meine Meinung, es ist ein ganz natürlicher Vorgang seid ewigen Zeiten. Warum beziehst Du das „Bezugssystem“ mit ein?
Der nächste Satz: „Der Regen fällt im Bezugssystem des auf der Erde bewegten Zuges schräge. Ganz objektiv und real,“ da verstehe ich nicht wie Du der Meinung bist, dass der Regen schräg fällt? Ist es nicht vielmehr so, dass der Regen weiterhin senkrecht fällt während ich mich bewege? Bewege ich mich durch senkrecht fallenden Regen scheint der Regen von schräg zu kommen. In Wirklichkeit fällt er weiterhin senkrecht.

ich hoffe doch, daß du diese einfachste Sache nun endlich nachvollziehem kannst. Und geh mal davon aus, daß man dir hier keinen Bären aufbinden will, wenn es um die ganz normale klassische Kinematik geht. Mit der SRT hat das überhaupt nichts zu tun.

Ich kann Deine Erklärung schon verstehen, aber ich verstehe nicht die Behauptung, dass senkrechter Regen schräg fällt. Ist das nicht Schizophren? Senkrechter Regen fällt schräg – da gehört schon viel Mut dazu solch eine Aussage zu machen.
Selbst wenn man mir einen Bären aufbinden will ändert es nicht an der Tatsache, dass der Regen senkrecht fällt, egal ob jemand steht oder sich bewegt. Hier wird SCHEIN mit SEIN verwechselt. Mit der RT hat der Regen schon zu tun da er im Moment für die Lichtuhr steht und anhand der Lichtuhr wird die Zeitdehnung beschrieben.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Mo 24. Mär 2014, 19:42

@REBE
Egal in welche Schublade Du mich stecken willst möchte ich dennoch fragen wie es dann kommt, dass ich, wenn ich mich im Regen bewege vor allem an der Vorderseite nass werde, während ich bei "Stillstand" nur von oben nass werde.
Wie kann ich von vorne nass werden, wenn der Regen für mich nicht auch schräg von vorne kommt?
Das bitte erklär mir mal.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Hannes » Mo 24. Mär 2014, 20:04

Hallo Rebe,
Ich kann Deine Erklärung schon verstehen, aber ich verstehe nicht die Behauptung, dass senkrechter Regen schräg fällt. Ist das nicht Schizophren? Senkrechter Regen fällt schräg – da gehört schon viel Mut dazu solch eine Aussage zu machen.

Ernst hat recht. Du hast dich mit dem Bezugssystem der SRT noch nicht richtig auseinandergesetzt.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Mo 24. Mär 2014, 20:19

REBE hat geschrieben:Bewege ich mich durch senkrecht fallenden Regen scheint der Regen von schräg zu kommen. In Wirklichkeit fällt er weiterhin senkrecht.

Ich weiß nicht, warum du meine Erläuterung ohne Nachzudenken liest. Was ist denn daran so schwierig???
Bewegungen sind immer bezugssystemabhängig.

Hier gibt es zwei Bezugssysteme: Das eine ist die Erde und das andere bist Du. Im Bezugssystem Erde fällt der Regen senkrecht. Im Bezugssystem REBE fällt der Regen schräge. Da es in der klassischen Mechanik keine ausgezeichneten bevorzugten Bezugssysteme gibt, sind beide Aussagen gleichberechtigt. Es gibt keine absolute Aussage: Der Regen fällt senkrecht. Sondern nur: Der Regen fällt senkrecht im Bezugssystem A. Dann fällt er im relativ bewegten Bezugssystem B schräge. Oder umgekehrt. So ist das. Das mußt du schon, wenn du es merkwürdigerweise nicht nachvollziehen kannst, einfach zur Kenntnis nehmen, wenn du physikalisch vorankommen willst.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Mo 24. Mär 2014, 20:27

fallili hat geschrieben:Aber diese Erklärung brauchen eben nur Leute die den Meßergebnissen der letzten 100 Jahr vertrauen und dieses Problem verstehen wollen.


Wie wärs denn wenn du mal auf das was man dich gefragt hat eingehst?

viewtopic.php?f=6&t=647&start=190#p69435

Oder passt das nicht in deine Wunschliste von "Wahrheiten"?

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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Mo 24. Mär 2014, 20:57

@Kurt
wieso noch immer diese Fragen die schon ewig klar sind?

von der sendenden Quelle geht Licht mit c aus
beim Empfänger kommt Licht mit c an
die Strecke wird mit c "durchquert"

Das ist das was die Meßergebnisse der letzten 100 Jahre immer ergeben haben und darauf muss man mit einer passenden Theorie reagieren.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Mo 24. Mär 2014, 21:08

fallili hat geschrieben:@Kurt
wieso noch immer diese Fragen die schon ewig klar sind?

von der sendenden Quelle geht Licht mit c aus
beim Empfänger kommt Licht mit c an
die Strecke wird mit c "durchquert"

Das ist das was die Meßergebnisse der letzten 100 Jahre immer ergeben haben und darauf muss man mit einer passenden Theorie reagieren.

Solche Meßergebnisse existieren nicht.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Mo 24. Mär 2014, 21:26

fallili hat geschrieben:@Kurt
wieso noch immer diese Fragen die schon ewig klar sind?

von der sendenden Quelle geht Licht mit c aus
beim Empfänger kommt Licht mit c an
die Strecke wird mit c "durchquert"

Das ist das was die Meßergebnisse der letzten 100 Jahre immer ergeben haben und darauf muss man mit einer passenden Theorie reagieren.


Damit bin ich nicht zufrieden!
Du musst eindeutig sagen wie die Messungen erfolgen.

"von der sendenden Quelle geht Licht mit c aus"
Was ist die Grundlage dieser Aussage.
- welche Strecke wird verwendet, welche Zeiteinheit.

"beim Empfänger kommt Licht mit c an"
- welche Strecke wird verwendet, welche Zeiteinheit.

"die Strecke wird mit c "durchquert"
ebenso hier.


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