Chief hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:
Wieso soll nun "bei mir" die LG von der Bewegung Vorstellungen abhängen?
...
Wie erklärst du dann die Aberration wenn es die nicht gibt?
Zitat:
Nimm eine Lichtquelle die aus in 300 000 km Entfernung fast mit c auf mich zukommt und Licht aussendet.
Dann wird der Beginn der ersten Welle eine Sekunde brauchen bis er bei mir registriert wird, die anderen Wellen werden jeweils weniger als eine Sekunde brauchen weil die Lichtquelle ja immer näher kommt. Und dabei ist es egal wie ich das betrachte - ob die Lichquelle auf mich zukommt oder ob ich auf die Lichtquelle zukomme.
Wieso ist das egal?
Bewegst du dich auf die Lichtquelle zu, dann triffst du nach 0,5 s auf die erste Welle.
Bewegt sich die Lichtquelle auf dich zu, dann triffst du nach 1 s auf alle Wellen gleichzeitig.
Also da muss ich sagen, das ich diese Angaben überhaupt nicht verstehe.
1) Welche Relativgeschwindigkeit hast Du da angenommen?
2) ( und viel wichtiger) was soll das über die Geschwindigkeit aussagen mit der sich das Licht bewegt?
Aber ungeachtet dieser Fragen möchte ich dennoch lieber auf die Lichtuhr zurückkommen.
Nehmen wir einen 5 m breiten Zug, in dem ich mit 5 m/sek von Wand zu Wand laufe. (Ich bin kein Weltmeister also ist das meine "Grenzgeschwindigkeit"). Da kann ich durchaus eine Zeit lang hin und herlaufen - für jede Strecke zwischen den Wänden brauch ich eine Sekunde.
Dann bewegt sich der Zug und fährt mit 100 km/h (also mit etwa 30 m/sek).
Was heißt das nun? Bin ICH in der Lage plötzlich über 30 m/sek zu laufen - schneller als jeder andere Mensch auf der Erde? Wohl kaum.
Muss ich nun irgendwie aufpassen, um wieder zur anderen Seite an die selbe Stelle der Wand zu gelangen? Muss ich "schräg" laufen?
Auch wohl nicht.
MIR als " 1 Sekunden-Intervall -Laufuhr" ist es völlig egal, was irgendwelche relativ zu mir bewegten Beobachter außerhalb des Zuges sehen. Da klappt alles problemlos.
Und genauso wird eine Lichtuhr immer problemlos funktionieren egal ob sie ruht oder ob sie mit fast c bewegt wird.
Der einzige Unterschied liegt in der Bewertung dessen, was von außerhalb gesehen wird.
Ein Beobachter am Bahnsteig wird sagen "fallili bewegt sich von meiner Warte aus gesehen mit etwas mehr als 30 m/sek". ( genauer Wurzel aus 30°2 und 5 °2).
Und genau das ist eben bei der Lichtuhr
nicht möglich. Da muss sich der Lichtstrahl immer, egal von welchem relativ dazu bewegten Beobachter beurteilt, mit 300 000 km/h bewegen (sofern die Invarianz von c gültig bleiben soll).
Und alle Diskussionen hier ob der Lichtstrahl die Spiegel trifft, sind völlig unsinnig. Die Lichtuhr funktioniert immer - genauso wie ich als "Laufuhr im Zug" immer problemlos von links nach rechts laufen kann.
Die einzig vernünftige Frage ist: Wieso kann man bei der Lichtuhr
nicht aus der Geschwindigkeit des Lichtstrahl (300 000 km / h) plus der Bewegung der ganze Lichtuhr ( beliebig schnell bis max. 300 000 km/sek) eine
kombinierte Geschwindigkeit von mehr als 300 000 km/h
sehen und messen.
Und dafür muss man eine Erklärung finden!Aber diese Erklärung brauchen eben nur Leute die den Meßergebnissen der letzten 100 Jahr vertrauen und dieses Problem verstehen wollen.
Wenn man die Invarianz nicht anerkennt ist alles viel einfacher:
Bei einer Lichtuhr die sich mit c von mir fortbewegt ( warum auch nicht, wenn die SRT nicht gültig ist verbietet auch niemand diese Geschwindigkeit) wird sich das Licht mit c * Wurzel aus 2 bewegen. Ganz simpel und einfach - stimmt halt nur nicht mit dem was in der Realität gemessen wird überein.
Auch mit der Äthertheorie ist alles einfacher. Nicht Licht bewegt sich von a nach b, sondern ein "ruhender Äther" wird in Schwingungen versetzt und gibt diese Schwingungen von a nach b weiter. Ist auch alle einfacher quantitativ in Zahlen anzugeben - stimmt halt leider auch nicht mit dem überein was gemessen wird.