Artie hat geschrieben:Transformieren ist nicht dasselbe wie wahrnehmen.
Das kannst Du uns sicher auch beweisen. Fang endlich damit an! Hab schon meine Lesebrille aufgesetzt. Also, spanne mich nicht auf die Folter. ich warte!
Grüße
Harald Maurer
Artie hat geschrieben:Transformieren ist nicht dasselbe wie wahrnehmen.
Harald Maurer hat geschrieben:julian apostata hat geschrieben:Ja, Julian, aber wenn dieses Licht beim grünen Beobachter ankommt, steht er nicht mehr auf der Koordinate x=0 wie in Deiner Grafik!


Lübecker hat geschrieben:Es sind solche Aussage, die andere verwirren:Ernst hat geschrieben:Sowohl für den Fahrgast (in seinem Ruhe IS) als auch für den Schaffner (in dessen Ruhe IS) schlagen die Blitze sehr wohl gleichzeitig an den Zugenden ein. [...]
Es ist also der Fahrgast, der für den Schaffner die Ungleichzeitigkeit der Einschläge an den Zugenden konstatiert. Für den Schaffner selbst sind sie gleichzeitig.
Und es ist der Schaffner, der für den Fahrgast die Ungleichzeitigkeit der Einschläge an den Zugenden konstatiert. Für den Fahrgast selbst sind sie gleichzeitig.
Noch übler ist:Ernst hat geschrieben:Sie sind auch im Ruhesystem des Schaffners aus Sicht des Schaffners gleichzeitig. Aus Sicht des Fahrgastes sind sie im Ruhesystem des Schaffners nicht gleichzeitig.
Will der Fahrgast nun wissen, welche Koordinaten ein Ereignis aus seinem Ruhesystem im Ruhesystem des Schaffners hat, muss er seine Koordinaten transformieren. Und das was dann da rauskommt ist real das, was der Schaffner in seinem Ruhesystem beobachtet, und nicht das was der Fahrgast glaubt, meint, folgert, das der Schaffner zu sehen hätte, aber dann doch nicht sieht.
julian apostata hat geschrieben:Das x kann man nun leicht mit Hilfe von (IV) ermitteln, weil wir haben dann einerseits
x’=0 und t’=4us
x’=0 und t’=1us
v=0,6*c also Wurzelfaktor=0,8
Dann bekommen wir also jeweils
x=225 Meter und x=900Meter
Wie oft hab ich eigentlich schon erzählt, dass sich GT und LT kaum unterscheiden?

Lübecker hat geschrieben:Ganz deutlich zum mitschreiben, die Sicht des Fahrgastes im Ruhesystem des Schaffners ist auch die Sicht des Schaffners im Ruhesystem des Schaffners. Was sich für den Fahrgast nach der Transformation im Ruhesystem des Schaffners abspielt, ist genau das, was der Schaffner in seinem Ruhesystem auch beobachtet. Im Prinzip wird der Fahrgast durch die Transformation zu genau so einem Beobachter im Ruhesystem des Schaffners, wie der Schaffner schon ist.
Ernst hat geschrieben:Oder meinst du ernsthaft, die vom Fahrgast ausgeführte Transformation der ausgestreckten Armlänge des Schaffners ergibt im Ruhesytem des Schaffners einen halbierten Arm?
Der Schaffner steht da und sieht seine verkürzten Arme?
Im IS_gast ist die Armlänge des Schaffners verkürzt.
Lübecker hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:Mit der Koordinatentransformation erfährt der Fahrgast, was sich aus seiner Sicht im Ruhesystem des Schaffners abspielt. Die Sicht des Fahrgastes in seinem Ruhesystem bleibt davon ganz unbeeindruckt.
Da es ja so schwer zu begreifen ist, mal einfacher. Gegeben ist der Wärter an den Gleisen und der Schaffner im Zug. Der Zug bewegt sich mit 100 km/h gegenüber den Gleisen. Schaffner ruht gegenüber dem Zug, Wärter gegenüber den Gleisen.
Nun gibt der Wärter die Geschwindigkeit des Zuges im IS_gleis an, diese beträgt 100 km/h. Die Geschwindigkeit der Gleise im IS_gleis beträgt 0 km/h, sie ruhen ja in Bezug zum IS_gleis.
Nun gibt der Schaffner die Geschwindigkeit der Gleise im IS_zug an, die beträgt -100 km/h. Die Geschwindigkeit des Zuges im IS_zug beträgt wie zu erwarten 0 km/h, der Zug ruht ja im IS_zug.
So bis hier sollte jeder mitkommen können.
Nun transformiert der Wärter das was er sieht, also seine Geschwindigkeit von v_wärter = 0 km/h auch die Geschwindigkeit v_zug = 100 km/h aus dem IS_gleis in das IS_zug. Da kommt nun für v_wärter = - 100 km/h und für v_zug = 0 km/h im IS_zug raus. Braucht es dazu die Rechnung?
So und diese Werte sind genau das was der Schaffner real misst, sieht und wahrnimmt!
Wer nun sagt, das wären nun die Geschwindigkeiten, welche der Wärter im Ruhesystem des Schaffners folgert, konstatiert, vermeint, erwartet oder glaubt messen zu müssen, aber vom Schaffner dort nicht real gemessen werden, irrt und verwirrt hier jene, welche die Dinge wirklich begreifen wollen.
Es verwirrt die Leute, wenn der zum IS_wärter ruhende Beobachter (eben der Wärter) als Beobachter ins andere Ruhesystem versetzt und benannt wird. Kann noch gemacht werden trägt aber nicht zur Klarheit bei. Wird dann aber behauptet, dieser nun versetzte Beobachter würde im nun anderen Ruhesystem nicht das beobachten, messen und sehen, was der dort zu diesem IS ruhende Beobachter sieht und misst, ist dann einfach falsch. Da hat sich der Erklärende nämlich selber verwirrt und somit ins Knie geschossen.
Konkret, werden die Koordinaten oder Geschwindigkeiten aus dem IS_gleis ins IS_zug transformiert, dann sind das die Koordinaten und Geschwindigkeiten, welche ein im Nullpunkt des IS_zug und zu diesem ruhender Beobachter messen, sehen und wahrnehmen wird.Ernst hat geschrieben:Mit der Koordinatentransformation erfährt der Fahrgast, was sich aus seiner Sicht im Ruhesystem des Schaffners abspielt.
Ganz deutlich zum mitschreiben, die Sicht des Fahrgastes im Ruhesystem des Schaffners ist auch die Sicht des Schaffners im Ruhesystem des Schaffners. Was sich für den Fahrgast nach der Transformation im Ruhesystem des Schaffners abspielt, ist genau das, was der Schaffner in seinem Ruhesystem auch beobachtet. Im Prinzip wird der Fahrgast durch die Transformation zu genau so einem Beobachter im Ruhesystem des Schaffners, wie der Schaffner schon ist.Ernst hat geschrieben:Oder meinst du ernsthaft, die vom Fahrgast ausgeführte Transformation der ausgestreckten Armlänge des Schaffners ergibt im Ruhesytem des Schaffners einen halbierten Arm?
Der Schaffner steht da und sieht seine verkürzten Arme?
Das wurde auch nie behauptet, das liegt alleine in der unglücklichen Ausdrucksweise des Protagonisten begründet. Im IS_gast ist die Armlänge des Schaffners verkürzt. Transformiert er diese Länge ins IS_schaffner, bekommt er die Länge, mit der der Schaffner dort seinen Arm messen wird, als nicht verkürzt.
Jetzt verstanden?

Lübecker hat geschrieben:Aus der Sicht des Fahrgastes im Ruhesystem des Schaffners ist genau das was der Schaffner auch sieht.
Aus der Sicht des Fahrgastes im Ruhesystem des Schaffners ist genau das was der Schaffner auch sieht.
Lübecker hat geschrieben: Geht ja kaum deutlicher. Schlagen die Blitze in Bezug auf Bahndamm gleichzeitig ein, Schlagen sie in Bezug auf den Zug nicht gleichzeitig ein. Das ist die Aussage von Einstein zur RdG, wer was anderes behauptet, behauptet eben nicht das was die RdG ausmacht.
Artie hat geschrieben:Ralf Maeder hat geschrieben:OK, ich bleibe weiterhin geduldig, ob es so etwas wie einen Konsens geben kann.
Offensichtlich nicht.
Das hat auch mit Eitelkeiten zu tun. Schließlich steht im Raum, das nur jemand der die SRT verstanden hat, sie ernsthaft kritisieren kann.
Artie hat geschrieben:Ralf Maeder hat geschrieben:Was ist aber mit den Rechnungen Haralds, die laut ihm konform der LT und somit der SRT durchgefuehrt wurden? Da wurde von Luebecker gesagt, er habe womoeglich falsch gerechnet.Artie hat geschrieben:Was er auch immer gerechnet hat, es ist nicht SRT/Einstein-Konform.
Ralf Maeder hat geschrieben:Es duerfte nicht so schwierig sein (?), einen vermeintlichen Rechenfehler aufzudecken. Ich kann es leider nicht, dazu fehlen mir die mathematischen Grundlagen und das Thema ist zu wichtig, um mit meinen halbgaren Mathematikexperimenten verschleppt zu werden. Koennen Julian oder Luebecker oder sonst wer Haralds vermeintlichen Rechen- oder Denkfehler aufdecken?
Artie hat geschrieben:Es ist weniger ein Rechen-, als ein Denkfehler.
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