@ Yukterez
Deinen Ansatz kann ich nicht durchschauen und meiner führte trotz Einfachheit zu einem Interpretationsfehler, den man über die Gesamtenergie E = T + V wegen der Klarheit elegant vermeiden kann:
E = T + V (Gesamtenergie)
T = m/2*v0² (kin. Energie mit Startgeschw. v0)
dV = M*m*G/r² * dr (Differential der pot. Energie)
V = ∫ M*m*G/r² * dr (Aufsummierung der Differentiale)
V = |-M*m*G/r = -M*m*G*(1/r2-1/r1) (berechnetes Integral der pot. Energie)
E = T + V = m/2*v0² - M*m*G*(1/r2-1/r1)
v_max² = 2*E/m = v0² - 2*M*G*(1/r2-1/r1)
v_max = sqrt(-2*M*G*(1/r2-1/r1) + v0²)
Das Ergebnis ist identisch mit meinem
1. (und richtiggestellen) Ansatz über die DGL dv²(r)=2*g*dr und dem Newtonschen Gravitationsgesetz als Nebenbedingung.
@ Kurt
Wenn du wissen willst, wieviel kinetische Energie nach einem Zusammenstoss zweier Teilchen freigesetzt wird (die dann für irgendwelche Prozesse zur Verfügung stehen), musst du ins Schwerpunktsystem wechseln, die beiden kin. Anteile der beim Stoss beteiligten Körper berechnen und addieren.
Die Energie ist nicht invariant bezüglich Bezugssystemtransformation (auch nach Galilei nicht) und erreicht wegen der Gesamtimpulssumme Null im CMS (Center-of-mass system) ihr Minimum, da darin der Schwerpunkt in Ruhe ist.
Rechnen musst du selber oder lässt es bleiben oder Yukterez lässt sich vielleicht dazu erweichen. Das wäre eine gute Übung für dich mit Recherche, Studium und Berechnung, die sich auf die 4 Grundrechenoperationen beschränkt.
Mal was anderes als Brainstorming in Prosa formuliert.
Gruss