pauli hat geschrieben:Harald Maurer hat geschrieben:Gleichermaßen nimmt man hin, dass sich Panzer gummiartig verbiegen, wenn es die RdG verlangt und der Einwand, was habe Gravitation in der SRT zu suchen, ist ein sehr schwacher, denn alle bestätigenden Experimente der SRT sind ja samt und sonders unter dem Einfluss der Erdgravitation zustande gekommen und es ist daher legitim, die Gravitation in die Konstruktion von SRT-Paradoxa einzubeziehen.
Vermutlich ist der schnelle Panzer gemeint, der über einen Graben fährt und reinfallen soll.
Das Problem an diesem Gedankenexperiment ist imho, dass Gravitation wichtiger Bestandteil dessen ist, ohne Gravitation ist das Experiment witzlos, weil "ohne" kann der Panzer nie in eine Grube fallen. Das trifft auf andere, von dir oben erwähnte SRT-bestätigende Experimente
nicht zu.
Merke: wer anderen eine Grube gräbt ist ein Bauarbeiter

Gedankenexperimente unter Gravitationseinwirkung, besonders Überlegungen zum freien Fall und waagrechtem Wurf waren der Grund, dass Einstein erkannte, dass seine SRT innerhalb unseres Lebensraums keine Entsprechung findet. Die SRT ist ein Papiertiger mit idealisierten Voraussetzungen, die nur im Schulbuch existieren. Wer die bestätigenden Experimente, die alle im Gravitationsfeld stattfanden, gelten lässt, muss auch Paradoxa, die durch das Gravitationsfeld entstehen, gelten lassen! Das Gravitationsfeld der Erde wird von Relativisten ohnehin ganz allgemein als "vernachlässigbar" klein bezeichnet, wenn es um die SRT geht. Dass der SRT-Papiertiger völlig zahnlos ist, zeigt sich, wenn man zur Auflösung paradoxer Situationen die ART zu Hilfe holen muss.
Nicht immer sind Paradoxa und Argumentationsbrüche so einfach wie z.B. je schneller ein Auto fährt, desto langsamer müsste wegen der Zeitdehnung sein Motor laufen, oder Kugeln passen durch Zwischenräume eines vorbeiziehenden Zaunes nur dann, wenn sie aufhören, Kugeln zu sein.
Hier ein komplizierteres Paradoxon: Ein U-Boot, das sich fast mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, erscheint für einen landansässigen Beobachter verkürzt und seine Masse vergrößert sich. Daher verliert es an Auftrieb und sollte auf den Grund sinken. Vom Standpunkt der Bootsmannschaft aus ist die Situation allerdings gerade umgekehrt, und das U-Boot sollte nach oben steigen.
Die Lorentz-Kontraktion müsste das U-Boot, das im ruhenden System die gleiche Dichte wie Wasser aufweist und daher auf konstanter Höhe schwimmt, zum Sinken bringen, da dessen Dichte aufgrund der Kontraktion zunimmt. Vom Bezugssystem der Bootsmannschaft allerdings ruht das Boot, und das Wasser schnellt vorbei. Daher erscheint es dichter als das Boot, und in Folge dessen sollte das Boot aufsteigen.
Versucht doch mal, dieses Paradoxon ausschließlich mit der SRT zu lösen!
contravariant hat geschrieben:Harald Maurer hat geschrieben:[...]Viel BlaBla[...] Ein Glück für uns, dass die SRT auf unserem Planeten offenbar nicht funktioniert!
Klar. Alle Experimente, die die Rthen belegen sind gefälscht. Von den Illuminaten, nehme ich an...
Wo bleibt eigentlich deine legendäre Veröffentlichung. Also wenn ich mit dem Veröffentlichen von so bahnbrechenden Ergebnissen so trödeln würde, dann würde mir mein Chef aber mal kräftig in verlängerte Rückgrad treten...
ps: Da die SRT ja der Logik widerspricht, muss es ja in der mathematischen Herleitung der SRT einen mathematisch/logischen Fehler geben. Dieser ist?
Wieso sollte es in der SRT-Mathematik einen logischen Fehler geben? Die Herleitung geht von falschen Voraussetzungen aus (Postulate) - und
deshalb ist die Theorie falsch. Auch die korrekteste Mathematik kann eine Theorie nicht retten, wenn die Ausgangsbasis falsch ist. WENN die Lichtgeschwindigkeit tatsächlich jene mystische Eigenschaft hätte, von welcher die SRT ausgeht, wären Mathematik und Theorie richtig, hat es diese Eigenschaft (insbesonders die Unabhängigkeit vom Beobachter) aber nicht, so ist die Mathematik richtig aber die Theorie falsch. Dein Argument geht daher ins Leere.
Ein Beispiel: Die Mathematik zum Bohrschen Atommodell ist logisch einwandfrei und korrekt (da rechnete man noch brav mit Newton). Dennoch ist das Bohrsche Atommodell in der Natur nicht vertreten...
Dass die Mathematik der SRT geringe Beweiskraft hat, zeigt sich schon durch den Umstand, dass sie auch genau zur LET passt, die jedoch von völlig anderen Grundvoraussetzungen ausgeht.
Die LT kann man auf sehr einfache Weise herleiten, dazu braucht man keine tiefsinnigen Ausflüge in Raumzeit-Symmetrien und Äquivalenzprinzipien. Hier
http://www.mahag.com/srt/trans.php zeige ich, wie man sie aus dem Michelson-Versuch herausrechnen kann und zeige auch, dass es sich um keine "echte" Herleitung handelt, weil man willkürliche Grundvoraussetzungen braucht. Diesen Einsatz willkürlicher Grundannahmen findet man bei
jeder Herleitung der LT. Dass aus der
Annahme einer Raumzeit-Symmetrie in Verbindung mit dem Äquivalenzprinzip die Existenz einer Grenzgeschwindigkeit folgt, ist durchaus nachvollziehbar, falls diese Grundannahmen zutreffen - aber die Frage, worauf sich diese Grenzgeschwindigkeit bezieht, wäre damit nicht geklärt. Man kann also mit derartigen Argumenten die SRT nicht verifizieren, weil sie auch auf die LET zutreffen oder überhaupt ebenso falsch wie willkürlich sind. Wer sich mit der SRT beschäftigt, bewegt sich stets innerhalb von Zirkelschlüssen. Auch die Herleitung von Yakovenko ist nichts anderes als ein Zirkelschluss, denn die Raumzeit ist ja gleichermaßen Aussage wie Ursache der SRT, wie auch die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit als Aussage prompt zur Ursache dieser Aussage wird. Alle diese Papiertiger beißen sich in den Schwanz. Diese Zirkelschlüssigkeit findet sich auch in allen bestätigenden Experimenten, weil sie unter Einsteinschen Bedingungen stattfinden, besonders was die Synchronisation betrifft. Denn die SRT steht auf dem Boden der Einsteinschen Synchronisation und seiner Definition der Gleichzeitigkeit. Wer also die SRT in ein Experiment hineinsteckt, bekommt sie auch heraus. Abgesehen davon, dass alle diese relativistischen Phänomene auch mit der Äthertheorie (LET) erklärt werden können.
Dazu kommt, dass (gleichermaßen wie die kanonischen von den apokryphen Schriften der Bibel getrennt wurden) die bestätigenden Experimente der SRT sofort veröffentlicht werden, hingegen die Veröffentlichung der Experimente mit anderer Aussage verhindert oder deren Aussage uminterpretiert wird. Es gibt auch eine Reihe von Experimenten, die der SRT widersprechen oder auf die Richtigkeit der LET verweisen. Viele der bestätigenden Ergebnisse oder Beweise für die RT sind aber überhaupt nur Propaganda (wie z.B. das GPS).
Was meine Veröffentlichung betrifft, so braucht gut Ding seine Weile und ich habe wenig Zeit für meine Hobbys, weil ich noch voll im Berufsleben stehe. Aber wir arbeiten daran sehr sorgfältig, denn auf alle die sachlichen wie unsachlichen Einwände, die sich gegen das Jupiter-Experiment in den Foren auftaten, wird eingegangen. Außerdem besteht kein Grund zur Eile, aber Grund zur größten Vorsicht. In der Zwischenzeit wurden nicht nur meine Mitarbeiter unter Druck gesetzt (man hat es jedenfalls versucht) sondern man hat ihnen sogar Geld für "Exklusivinterviews" angeboten. Diese Veröffentlichung hat daher schon von vornherein eine Mauer aus nahezu krimineller Energie zu überwinden. Das wird zwar jeder einzelne Relativist bestreiten, aber keiner kann für alle anderen sprechen...
Grüße
Harald Maurer