Hannes hat geschrieben:Es ergibt sich daher nur die Frage,wie weit könnte der gravitative Einfluss
der Erde reichen, um den Aether mitzuziehen ?
Hallo Hannes,
mit Gravitation hat das nichts zu tun.
Auch nicht mit irgendeiner Ätherdrift.
Der alte Ätherdurchzwäng(MM) oder Mitreisseffekt ist einfach zu naiv um damit eine brauchbare Erklärung erstellen zu können.
Versuche mal in Bezügen zu denken.
In Bezügen fürs Lichtlaufen.
Denn ohne Bezugsangabe ist halt einfach jede jede Aussage zu irgendeiner Grösse,
egal welche, nutzlos.
Die Elbe fliesst mit 10 Km/h
Somit ist als Bezug stillschweigend das Flussbett angegeben.
Die Aussage zur Geschwindigkeit des Wassers der Elbe beruht darauf.
Nun kommt jemand daher und sagt dass diese mit 410 km/h dahinrauscht.
Der Einwand dass das nicht stimmt ist falsch.
Diese Aussage ist nicht falsch, sie ist einfach unbrauchbar.
Denn derjenige der die Geschwindigkeit genannt hat hat nicht den Bezug zu seiner Aaussage offengelegt.
Wenn er gesagt hätte, "aus meiner Sicht, ich fliege gerade gegen den Strom in meinem Flugzeug" sind es 410 KM/h, dann ist seine Aussage richtig und brauchbar.
Ich will damit sagen das jede Aussage zur Lichtgeschwindigkeit auf irgendeinem Bezug zu beziehen ist, sonnst ist sie ebenfalls unbrauchbar.
Wenn die Aussage kommt dass Licht im Vacuum c hat, also diese 299xxx km/sec, dann ist zu sagen wo diese Aussage erbracht wurde.
Sie wurde auf der Erdoberfläche bei horizontal laufendem Licht erbracht.
Die Erdoberfläche war also der Bezugsgeber dafür.
Es gibt keine weiteren Messungen die annähernd eine Genauigkeit erbringen können als diese.
Wenn also jemand die Lichtlaufdauer zum Mond und zurück als Beweis für eben dieses c anführt dann hat er keine Ahnung von Technik oder er benutzt die Arglosigkeit seiner Zuhörer.
Denn wie sollte er das beweisen können.
Er hat ja keinen Meterstab angelegt der als Bezug dienen könnte.
Er benutzt die Lichtlaufdauer um die Strecke zu bestimmen.
Aus dieser Streckenbestimmung "errechnet " er dann die Lichtlaufdauer, also die Lichtlaufgeschwindigkeit.
Um das was ist verstehen zu können ist es unumgänglich in Bezügen zu denken.
Stell ein MM auf der Erde auf, es zeigt dass es in jede Richtung gleich zugeht.
Also der Bezug fürs horizontale Lichtlaufen sich so zeigt als sei dieser Bezug an die Eroberfläche angenagelt.
MM hats bewiesen.
Nun stell MM auf den Mars.
Und ich brauch nicht viel zu reden, es wird sich das gleiche Ergebnis einstellen.
Also bildet der Mars ebenfalls den Bezug für dort horizontal laufendes Licht.
Die Sonne, die Venus... machen es auch so.
Wo zum Kukuk soll da noch Platz für die unsägliche Äthervorstellung, das mitgerissene Irgendwas, oder "die Erde ist der Mittelpunkt der Welt" bleiben.
Einfach vergessen!
Die Erde, besser gesagt, grosse Massen, erzwingen einen Bezug fürs Lichtlaufen an deren Oberfläche.
Wie weit dieser Bezug reicht wär eine lohnende Herausforderung für die Wissenschaft dies festzustellen.
Es lässt sich feststellen, nur der unsägliche RT-Gedanke, die Bezugslosigkeit eben, verhindert das anscheinend.
Es gibt genug Hinweise, (hin)sehen müsste man sich halt trauen dürfen.
Nun stell dir die Erde und den Mars vor, mal sie nebeneinader hin, lass sie ruhen, mal ihnen eine Schale rum und beschrifte diese mit Bezug_erde und Bezug_mars.
Dazwischen schreibst du Bezug_"raum" hin.
Nun lass Licht mit überall gleicher Geschwindigkeit von der Erde zum Mars, vom Mars zur Erde wandern.
Stell dich weit abseits als unbeteiligter Beobachter hin und beobachte.
Das Licht wird im Bezug_erde sich mit c bewegen, es wird dann in den Bezug_"raum" wechseln, schliesslich im Bezug_mars dessen Oberfläche erreichen.
Du als uneingeschränkt herrschender, und -sehender- Beobachter hast gesehen dass dieses Licht überall mit c gelaufen ist.
Nun lass die Erde und den Mars sich nach rechts bewegen, gleich schnell und in die gleiche Richtung.
Was wirst du als Beobachter uns berichten, wie sind die Geschwindigkeiten?
(denke an die oben stehende Aussage zu Bezügen).
Gruss Kurt