Die „Revolution“ von G. O. Mueller

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die „Revolution“ von G. O. Mueller - Nr.8 G.K.

Beitragvon Sebastian Hauk » So 21. Feb 2010, 16:00

Hallo Britta,

aus welchem Grund bezweifelst Du das? GOM geht es ja gerade darum, die Kritik und den Umgang mit dieser Kritik zu kommentieren und dokumentieren.

Gruß

Sebastian
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Re: Die „Revolution“ von G. O. Mueller - Nr.8 G.K.

Beitragvon Britta » So 21. Feb 2010, 16:50

Sebastian Hauk hat geschrieben:Hallo Britta,

aus welchem Grund bezweifelst Du das? GOM geht es ja gerade darum, die Kritik und den Umgang mit dieser Kritik zu kommentieren und dokumentieren.

Gruß

Sebastian

Erstmal das Thema ansich - da wäre das vielleicht noch irgendwie möglich. Aber die Art und Weise der Durchführung dieser 'Studie' und die damit 'beauftragten' Personen, läßt mich daran zweifeln und eher annehmen, dass es sich mit dieser 'Studie' um ein vorgeschobenes Rechtfertigungs-Argument für alle Fälle handelt.

Ausserdem läuft diese 'Studie' schon zu lange. Wo sind die Ergebnisse zusammengefasst und veröffentlicht? Da wird es auch in ein paar Jahren noch keinen Bericht drüber geben. Eine seriöse Studie sieht für mich anders aus.

Da ist bei GOM zuviel Unsinn drin, in den Behauptungen und dann kommt da auch noch so was vor:
Die Forschungsgruppe führt keine eigenen physikalischen Experimente vor, dafür stellt sie alle ihr bis 2003 bekannten Experimente der Kritiker vor.

Sie schlägt darüber hinaus auch die Wiederholung von folgenden Experimenten vor, siehe

Ein Experiment macht man, wenn es einen interessiert. Es nutzt also nichts, die Wiederholung von Experimenten vorzuschlagen wenn niemand Interesse daran hat. Ausserdem sind die Experimente gut dokumentiert, die Ergebnisse bekannt. Warum also wiederholen? Und wenn, dann liegt das gar nicht im Entscheidungsbereich der von GOM angeschriebenen 'Verantwortlichen'. Die haben zum Teil auch über die Verwendung unserer Steuergelder zu entscheiden. Wozu Gelder zum Fenster hinauswerfen, wenn die Experimente bereits oft genug wiederholt wurden? Da wäre ich als Steuerzahler eher dafür, Gelder für neue Experimente zur Verfügung zu stellen.

Welche Aussagekraft sollte also die GOM-Studie haben? Zuviele Faktoren die ein verfälschtes Ergebnis bringen müsen. Was, wenn man einen anderen Weg gegangen wäre, als Jocelyne ihn gegangen ist - also ein Weg mit mehr Vernunft und weniger Heißsporn, ohne Beleidigungen und Provokationen?

Nein, wir werden da nie eine Studie zu Gesicht bekommen und wenn, dann eine deren Ergebnis doch sehr fragwürdig ist.

Wobei mich wirklich interessieren würde, wie lange denn diese 'Studie' noch gehen soll. Oder ist das sowas wie lebenslänglich?
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Re: Die „Revolution“ von G. O. Mueller - Nr.8 G.K.

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 21. Feb 2010, 19:12

Sebastian Hauk hat geschrieben:
aus welchem Grund bezweifelst Du das? GOM geht es ja gerade darum, die Kritik und den Umgang mit dieser Kritik zu kommentieren und dokumentieren.


Der gesellschaftliche Umgang mit der Kritik wird u.a. durch die öffentlichen Aktionen von G.O. Mueller aktuell dokumentiert, wobei die Ergebnisse aller bisher gelaufenen Aktionen detailliert im Kapitel 9 mitgeteilt werden, sowohl quantitativ als qualitativ, siehe z.B. hier:

Zitat G.O. Mueller:

Die Beurteilung der Reaktionen in der Offline-Welt

Wenn man die Summe unserer Postsendungen an die Adressaten (In- u. Ausland):
[…]
Summe: 2723

und die Summe aller Antworten (3 Abgeordnete, 2 Journalisten, 1 Professor aus Maryland, 1 HU-Professor, 1 Staatsrechtslehrer, 1 Bundespräsidialamt – 9 Antworten) betrachtet, so kommt man für die Antworten auf einen Prozentsatz von (9 : 2723 = 0,0033) – genau ein Drittelprozent! Dieses Ergebnis ist quantitativ nicht nur mager, es ist niederschmetternd.

Die qualitative Bewertung der bisherigen Reaktionen sieht dagegen ganz anders aus. Denn es ist als ein erster großer Erfolg für die Kritik der Speziellen Relativitätstheorie seit 1922 zu bewerten, daß am 14. August 2006 erstmals eine Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin offiziell den Eingang des Offenen Briefes v. 28. Oktober 2005 und damit die anliegende Dokumentation auf CDROM durch ihr Ministerium hat bestätigen und beantworten lassen, wofür wir hiermit öffentlich unseren Dank sagen für diesen entscheidenden ersten Schritt zu einem normalen, geschäftsmäßigen Umgang der Regierung mit der Theoriekritik.

Es bleibt abzuwarten, ob und wann das Ministerium die akademischen Wissenschaftler zu einem ebenso normalen und rechtmäßigen Umgang mit der kritischen Minderheit anhalten kann.

Die von Frau Schavan veranlaßte Antwort ist unter mehreren Gesichtspunkten bemerkenswert. Durch ihre Doppelfunktion als Abgeordnete und als Ministerin sind damit die Legislative und die Exekutive als informiert dokumentiert. Die Tatsache, daß ihre Antwort erst rund 10 Monate nach Empfang unseres “Offenen Briefes” und erst nach Rückfrage von Frau Lopez erfolgte, läßt das Schweigen der anderen Bundestagsabgeordneten vielleicht in einem anderen Licht erscheinen, wenn man annehmen will, daß möglicherweise unter den 614 Abgeordneten und ihren Fraktionen eine Absprache darüber stattgefunden hat, daß die Ministerin über ihr Ministerium die Beantwortung für alle übernimmt.
[…]
Im weiteren Schriftwechsel hat Prof. Richter am 7. Mai 2007 - also nach weiteren 9 Monaten - Frau Lopez mitgeteilt, daß die „Experten in der Wissenschaft” für fachliche Fragen zur experimentellen Nachprüfung und Bestätigung der Speziellen Relativitätstheorie beim Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam/Golm zu finden seien.
Auch dieser Verweis auf die Zuständigkeit des genannten Instituts für die Beantwortung kritischer Fragen zur Relativitätstheorie ist von großer Bedeutung, weil damit erstmals seit 1922 eine akademische Einrichtung von einer Regierungsbehörde angewiesen worden ist, Kritik der Relativitätstheorie zu beantworten, die seit 1922 von akademischen Einrichtungen strikt ignoriert und verleugnet worden ist.

Mit der Entscheidung von Frau Bundesministerin Schavan v. 14. August 2006 und mit der Mitteilung vom 7. Mai 2007 über die Zuständigkeit des Max-Planck-Instituts ist das Ende der 85-jährigen Periode der absoluten Unterdrückung der Kritik der Speziellen Relativitätstheorie eingeläutet worden. Wir zögern nicht, diese Entscheidungen historisch zu nennen, wenn auch die praktischen Konsequenzen sich erst in den kommenden Jahren einstellen werden.


Es hat sich auch gezeigt, dass die Politiker sich mehr veranlasst sehen zu antworten, wenn die Anfrage von einem einfachen Bürger stammt: Keiner der 614 Bundestagsabgeordnete hat auf die Anfrage und auf die Zusendung der Dokumentation von G.O. Mueller reagiert, 3 Abgeordnete (davon eine Bundesministerin) haben dagegen auf meine E-Mail-Erinnerung an diese Anfrage geantwortet. Die von allen Politikern laut angestrebte "Bürgernähe" macht es vielleicht. ;)

Viele Grüße
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Re: Die „Revolution“ von G. O. Mueller - Nr.8 G.K.

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 21. Feb 2010, 19:39

Jocelyne Lopez hat geschrieben:... 3 Abgeordnete (davon eine Bundesministerin) haben dagegen auf meine E-Mail-Erinnerung an diese Anfrage geantwortet. Die von allen Politikern laut angestrebte "Bürgernähe" macht es vielleicht. ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

Super! Jetzt wird alles gut.
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Re: Die „Revolution“ von G. O. Mueller - Nr.8 G.K.

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 21. Feb 2010, 19:54

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:... 3 Abgeordnete (davon eine Bundesministerin) haben dagegen auf meine E-Mail-Erinnerung an diese Anfrage geantwortet. Die von allen Politikern laut angestrebte "Bürgernähe" macht es vielleicht. ;)


Super! Jetzt wird alles gut.


Stimmt, irgendwann wird es gut, ganz bestimmt, ist bin zuversichtlich. :)
Ich werde es sogar vielleicht noch erleben, dass Seminare über die Kritik der Relativitätstheorie in unseren Universitäten den Studenten angeboten werden. Das ist nur eine Frage der Zeit. Irgendwann wird ja die Verfassung umgesetzt. Ich bin dafür! :)

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Re: Die „Revolution“ von G. O. Mueller - Nr.8 G.K.

Beitragvon Sebastian Hauk » So 21. Feb 2010, 20:18

Hallo,

schon Ende des Jahres könnte durch den LHC bewiesen werden, dass es das Higgsfeld gibt. Und sollte es das Higgsfeld nicht geben, dann wird es höchstwahrscheinlich andere spannende Ergebnisse geben.

Gruß

Sebastian
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Re: Die „Revolution“ von G. O. Mueller - Nr.8 G.K.

Beitragvon Britta » So 21. Feb 2010, 20:27

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich werde es sogar vielleicht noch erleben, dass Seminare über die Kritik der Relativitätstheorie in unseren Universitäten den Studenten angeboten werden. Das ist nur eine Frage der Zeit.)

Dann aber auch mit der Geschichte von GOM und wie man es nicht machen sollte...
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Re: Die „Revolution“ von G. O. Mueller

Beitragvon Hannes » So 21. Feb 2010, 22:01

Hallo Sebastian !

Sebastian Hauk hat geschrieben:schon Ende des Jahres könnte durch den LHC bewiesen werden, dass es das Higgsfeld gibt. Und sollte es das Higgsfeld nicht geben, dann wird es höchstwahrscheinlich andere spannende Ergebnisse geben.


Hoffentlich hält der LHC durch !

Hannes
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Re: Die „Revolution“ von G. O. Mueller

Beitragvon Sebastian Hauk » So 21. Feb 2010, 22:10

Hallo Hannes,

das hoffe ich auch. Denn sollte er wieder kaputt gehen könnte es sein, dass er dann wieder ein ganzes Jahr repariert wird.

Erster offizieller Start des LHC war am 10. September 2008. An diesem Tag umrundete ein Protonenpaket zum ersten Mal den gesamten Ring. Aufgrund technischer Probleme, die zur Beschädigung des Kühlsystems der Anlage führten, mussten die ersten Tests nach zehn Tagen wieder eingestellt werden.[2] Der LHC wurde bis August 2009 repariert und am 20. November 2009[3],


http://de.wikipedia.org/wiki/Large_Hadron_Collider

Gruß

Sebastian
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Re: Die „Revolution“ von G. O. Mueller

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 22. Feb 2010, 10:07

Zitat G.O. Mueller:

Das Gedankenexperiment

Mit der Verantwortung der Verantwortlichen hat es eine besondere Bewandtnis: das Gehalt schleppen sie immer weg, die Verantwortung lassen sie gern liegen. Sie haben sie jedenfalls nie bei sich, wenn es darauf ankommt.

Das Projekt hat sich deshalb vorgenommen, in einem Experiment zur Relativitätskatastrophe diese populäre Erfahrung an den Einzelnen zu testen. Da Verantwortung ein persönlicher Anspruch ist, kann er auch nur individuell getestet werden.


Testen wir also die Verantwortung bei einem Einzelnen, zum Beispiel bei Prof. Dr. Jürgen Richter vom Bundesministerium für Bildung und Forschung:

1. Der Mann ist Physiker und Beamter.

2. Als Beamter hat er einen Amtseid abgegeben, die Bestimmungen des Grundgesetzes im Interesse der Allgemeinheit zu respektieren, u.a. im Rahmen der Wissenschaftsfreiheit (siehe z.B. hier). Er ist ein Staatsdiener und wird von den Steuerzahlern bezahlt.

3. Er ist seit 2002 Herausgeber und Mitglied im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung des Lenkungsausschußes „Welt-der-Physik“. Ihm wurden also langjährig wichtige Lenkungsfunktionen in der akademischen Physik im Interesse der Wissenschaft und der Allgemeinheit anvertraut.

4. 2006 wurde er von der Bundesministerin Annette Schavan beauftragt, die Anfrage der Forschungsgruppe G.O. Mueller im Rahmen einer umfangreichen und einmaligen Dokumentation über 95 Jahre weltweite fachliche Kritik der Speziellen Relativitätstheorie zu bearbeiten, sowie auch Vorwürfe und Beschwerden über die Unterdrückung der Kritik und die Diskriminierung der Kritiker zu prüfen.

5. Diese Anfrage lässt er fachlich nicht prüfen, sondern teilt lediglich mit, dass andere Beamte für die fachliche Prüfung zuständig seien (Max-Planck-Gesellschaft für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam), und dass man sich an sie zu wenden hat.

6. Die Vorwürfe und Beschwerden über die Unterdrückung der Kritik und die Diskriminierung der Kritiker lässt er auch nicht prüfen, sondern behauptet lediglich, es gäbe keine Unterdrückung und keine Diskriminierung, da die Dokumentation im Internet privat veröffentlicht wurde und von daher eine ausreichende Verbreitung in der Öffentlichkeit vorweisen kann.
Siehe: Stellungnahme von Frau Dr. Annette Schavan zu den gravierenden gesellschaftlichen Missständen um die Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie

7. Nachdem ein fachlich zuständiger Beamter vom Albert Einstein Institut (Dr. Markus Pössel) 2008 bestätigt hat, dass die relativistischen Effekte physikalisch nicht existieren, wurde Prof. Dr. Jürgen Richter 2009 erneut zur Stellungnahme gebeten, warum im öffentlichen Bildungssystem bei einer Generation nach der Andere Effekte als real gelehrt werden (z.B. Zwillingsparadoxon), die nicht real existieren und dadurch die Schüler und Studenten irregeführt werden. Er wurde gefragt, was das Bundesministerium für Bildung und Forschung gedenkt zu unternehmen, damit diese falsche Auslegung der Theorie im öffentlichen Bildungs- und Forschungssystem korrigiert wird.
Prof. Dr. Jürgen Richter antwortet nicht.


Meine Fragen:

Hat sich der Physiker, Beamter und Herausgeber des Lenkungsausschußes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Prof. Dr. Jürgen Richter im Sinne seines Amtes, im Sinne der Gesetzgebung, im Interesse der heranwachsenden Generationen und der Allgemeinheit, im Interesse der Grundrechte von Bürgern, sprich im Sinne seiner Verantwortung verhalten?

Für mich ist es eine ganz klare Antwort: Nein. :(

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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