Zitat:
Zitat G.O. Mueller:
Das Gedankenexperiment
Mit der Verantwortung der Verantwortlichen hat es eine besondere Bewandtnis: das Gehalt schleppen sie immer weg, die Verantwortung lassen sie gern liegen. Sie haben sie jedenfalls nie bei sich, wenn es darauf ankommt.
Das Projekt hat sich deshalb vorgenommen, in einem Experiment zur Relativitätskatastrophe diese populäre Erfahrung an den Einzelnen zu testen. Da Verantwortung ein persönlicher Anspruch ist, kann er auch nur individuell getestet werden.
Testen wir also die Verantwortung bei einem Einzelnen, zum Beispiel bei Prof. Dr. Jürgen Richter vom Bundesministerium für Bildung und Forschung:
1. Der Mann ist Physiker und Beamter.
2. Als Beamter hat er einen Amtseid abgegeben, die Bestimmungen des Grundgesetzes im Interesse der Allgemeinheit zu respektieren, u.a. im Rahmen der Wissenschaftsfreiheit (siehe z.B.
hier). Er ist ein Staatsdiener und wird von den Steuerzahlern bezahlt.
3. Er ist seit 2002 Herausgeber und Mitglied
im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung des Lenkungsausschußes „Welt-der-Physik“. Ihm wurden also langjährig wichtige Lenkungsfunktionen in der akademischen Physik im Interesse der Wissenschaft und der Allgemeinheit anvertraut.
4. 2006 wurde er von der Bundesministerin Annette Schavan beauftragt, die Anfrage der Forschungsgruppe G.O. Mueller im Rahmen einer umfangreichen und einmaligen Dokumentation über 95 Jahre weltweite fachliche Kritik der Speziellen Relativitätstheorie zu bearbeiten, sowie auch Vorwürfe und Beschwerden über die Unterdrückung der Kritik und die Diskriminierung der Kritiker zu prüfen.
5. Diese Anfrage lässt er fachlich nicht prüfen, sondern teilt lediglich mit, dass andere Beamte für die fachliche Prüfung zuständig seien (Max-Planck-Gesellschaft für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam), und dass man sich an sie zu wenden hat.
6. Die Vorwürfe und Beschwerden über die Unterdrückung der Kritik und die Diskriminierung der Kritiker lässt er auch nicht prüfen, sondern behauptet lediglich, es gäbe keine Unterdrückung und keine Diskriminierung, da die Dokumentation im Internet privat veröffentlicht wurde und von daher eine ausreichende Verbreitung in der Öffentlichkeit vorweisen kann.
Siehe:
Stellungnahme von Frau Dr. Annette Schavan zu den gravierenden gesellschaftlichen Missständen um die Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie7. Nachdem ein fachlich zuständiger Beamter vom Albert Einstein Institut (Dr. Markus Pössel) 2008 bestätigt hat, dass die relativistischen Effekte physikalisch nicht existieren, wurde Prof. Dr. Jürgen Richter 2009
erneut zur Stellungnahme gebeten, warum im öffentlichen Bildungssystem bei einer Generation nach der Andere Effekte als real gelehrt werden (z.B. Zwillingsparadoxon), die nicht real existieren und dadurch die Schüler und Studenten irregeführt werden. Er wurde gefragt, was das Bundesministerium für Bildung und Forschung gedenkt zu unternehmen, damit diese falsche Auslegung der Theorie im öffentlichen Bildungs- und Forschungssystem korrigiert wird.
Prof. Dr. Jürgen Richter antwortet nicht.
Meine Fragen:
Hat sich der Physiker, Beamter und Herausgeber des Lenkungsausschußes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Prof. Dr. Jürgen Richter im Sinne seines Amtes, im Sinne der Gesetzgebung, im Interesse der heranwachsenden Generationen und der Allgemeinheit, im Interesse der Grundrechte von Bürgern, sprich im Sinne seiner Verantwortung verhalten?
Für mich ist es eine ganz klare Antwort: Nein.
Viele Grüße
Jocelyne Lopez