Reale Vorgänge im Universum

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Do 1. Okt 2015, 14:30

Spacerat hat geschrieben:
Jan hat geschrieben:Die Natur folgt einem logischen System. Alles baut aufeinander auf und hängt miteinander zusammen.
Ja, darin sind wir uns doch einig. Nur halt nach wie vor nicht darin, dass uns jene logische Natur noch ein unheimliches Rätsel mit der Gravitation aufgegeben hat, welches es zu lösen gilt. Welche Ansätze man dabei verfolgt, ist zunächst erstmal egal, solange sie sich mit bisherigen Experimenten und Entdeckungen vereinbaren lassen. Meine Idee beinhaltet einen solchen Ansatz, nur ist die Frage, ob sie sich auch mit den bestehenden Gesetzen vereinbaren lassen.

Diese Frage stellt sich gar nicht. Dein Un(Nicht)verständnis bestehender Gesetze ist so tiefgehend, dass es sogar chief zum Widerspruch reizt: viewtopic.php?f=7&t=728&p=96609#p96609
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Jan » Do 1. Okt 2015, 15:50

Spacerat hat geschrieben:@Jan:
Natürlich. Gravitation als Folge der EM-WW. Das bedeutet aber nicht, dass irgendwelche Materie im Universum durch die Lorentzkraft irgendeine Ionisierung erfährt, hast du das verstanden?


Über 99 % der Materie im Universum ist im Plasmazustand. Das ist eigentlich jedem bekannt. Plasmazustand bedeutet nichts anderes als ionisiert.
Die Materie im Universum verhält sich wie Fluide, deshalb berechnet man diese auch mit Magnetoplasmadynamik bzw. Magnetohydrodynamik.
Aber der Vorgang der Ladungstrenung hat nun mal was mit Lorentzkraft zu tun.
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon McDaniel-77 » Do 1. Okt 2015, 22:28

Spacerat,

schau mal die kurze YouTube Doku: https://www.youtube.com/watch?v=34NpyA2OuaE Rocket-Triggered Lightning von American Geophysical Union (AGU).

Dein Voltmeter ist ungeeignet um die Spannung zwischen Erde und Himmel zu messen, da du die beiden Messkontakte nicht wirklich über 100 m auseinander bringst und noch dazu für eine perfekte Isolierung dazwischen sorgst.

Protonen können durchaus ein Kombinationsobjekt aus mehreren Elektronen und Positronen sein, im einfachsten Fall wäre ein Proton ein Positron, allerdings würde das der erhöhten Trägheit des Protons widersprechen. Gibt es Positronen überhaupt wirklich, oftmals sind sie nur ein Modell (radioaktiver Zerfall).
Zwei Positronen und ein Elektron könnten zusammen ein Proton aufbauen, der scheinbare Ladungsüberschuss wäre ein Positron. Vom Prinzip her ändert sich nichts, es bleibt ja bei der EM-WW als Ursache für alles.

Die Gravitation ist doch überhaupt nicht erforscht worden. Wo sind die ultrapräzisen Messreihen, wie sich einzelne Atome durch die Gravitation anziehen?
Probekörper mit 1 ng, 1 µg, 1 mg, 1 g, 1 kg, 1 t im Abstand von 1 m und man hätte eine Messreihe sechs Werten die sich jeweils um den Faktor 1.000-mal unterscheiden.

Praktisch unmöglich durchzuführen, weil der Einfluss der 10^36-fach stärkeren EM-WW nicht ausgeschlossen werden kann.

Auf den Faktor 10^36-mal kommt man wenn man die Zahlenwerte für Protonen ins Coulomb- und Gravitationsgesetz einsetzt, besser ist es von 10^39-fach zu sprechen, wenn man die Zahlenwerte vom Elektron und Proton in die jeweilige Formel einsetzt.

Dann erhält man den Faktor von 2,27e+39 um den die EM-WW stärker als die Gravitation wirkt. Dann sind wir bei einer Billion Lichtjahren, wenn man 10^39 Atome in einer Kette aneinander reiht.

Der Witz ist, dass die Gravitation eben nicht von einzelnen Atomen ausgeht, sondern die Summe aller Überlagerungen der EM-WW aller Elementarladungen in einem makroskopischen Körper zur scheinbaren Gravitation führt.

Es gibt also einen Übergang von reiner EM-WW zwischen einem Elektron und einem Proton hin zu 10^50 Elementarladungen, welche dann nicht mehr eins zu eins aufeinander wirken, da sie sich alle gegenseitig beeinflussen. Von außen gesehen ensteht ein EM-WW Feld, welches andere Körper durch globale Influenz anzieht. Bei tatsächlichen Ladungstrennungen treten zusätzliche Kräfte auf. Das ist ja der Grund, warum man die Gravitation auch nicht vernünftig "messen" kann, weil man nicht ausschließen kann, ob nicht doch ein Elektron zu viel auf dem zu wiegenden Körper ist und dadurch die Messung versaut ;-).

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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Jan » Fr 2. Okt 2015, 09:45

LISA Pathfinder: Komplexes Instrument der NASA soll Gravitationswellen messen
http://www.trendsderzukunft.de/lisa-pat ... 015/09/10/

Im relativen Vakuum des Weltalls sollen Veränderungen in der Gravitationskraft dieses Vakuums gemessen werden. :?: :lol: :!: :roll: :ugeek: :idea: :P :? :oops: :arrow: ;)

Mit anderen Worten: Veränderungen in der Gravitationskraft des Äthers.
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Jan » Fr 2. Okt 2015, 17:20

http://phys.org/news/2015-10-team-sampl ... tions.html

Research team claims to have directly sampled electric-field vacuum fluctuations

Durchbruch in der Wissenschaft. Quantenfluktuationen sind gemessen worden.

Das "Nichts" ist gemessen worden oder ist nichts gemessen worden?
Dateianhänge
physicistssu.jpg
physicistssu.jpg (37.67 KiB) 4957-mal betrachtet
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Jan » Fr 2. Okt 2015, 21:50

Chief hat geschrieben:Sind diese Quantenfluktuationen real oder virtuell? :lol: :lol: :lol:


Gute Frage. Quantenfluktuationen sind virtuell, weil sie Bestandteil einer Theorie sind.
Was real im Universum abgeht unterliegt den Gesetzen nach denen die Natur funktioniert.
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Jan » Fr 2. Okt 2015, 21:54

Die Natur funktioniert analog.
Die Quantenphysik ist quasi eine Digitalisierung der Vorgänge im Universum.
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon All » Sa 3. Okt 2015, 09:43

Jan hat geschrieben:Das kann man natürlich schlecht vergleichen.

Verdrängung ist eine Disziplin aus der Mechanik und Dichte von Materie eine Eigenschaft von Materie und eine Folge von Druck und Verdrängung. Würde ich spontan sagen.
Könnte man auch elektromagnetisch erklären. Dann braucht man mehr Detailwissen.


Verdrängung ist erst mal nur ein Prinzip, nach dem das Universum "funktionieren" könnte. Ein mechanisches Prinzip muss ja in Bezug auf die Verdrängung nicht unbedingt zur Anwendung kommen. Wer schreibt das vor? Aber gerade die Verdichtung, die aus dem Prinzip der Verdrängung abgeleitet werden kann, vereinfacht doch vieles. Ausdehnung/Anziehung ist ja auch nur ein Resultat von Verdichtungen. Verdrängung selbst setzt schon Kraft voraus, die über natürlichen Druck erklärt werden kann. Dieser natürliche Duck richtet sich aber nicht nach "außen", sondern nach "innen", was dann gleichzeitig die Verdrängung bewirkt. "Wohin" soll das Universum auch? Nach außen kann es nicht weg, ergo fluktuiert es nach "innen". Das wäre dann ein Universum, welches vom Kern her offen, also unendlich ist, welches aber in Bezug auf irgendwelche "Massen" mengenmäßig geschlossen ist.
Wenn man dies als Gedankenansatz nimmt, dann muss vieles neu definiert werden. Hier insbesondere "DRUCK".
Die zentrale Aussage beinhaltet, dass nichts im Universum existiert, was identisch ist. Gerade mit der logischen Identität, die ja grundlegende Voraussetzung für die Logik ist, ergeben sich in der Weiterführung immer Probleme. Letztlich ist alles was als identisch angenommen wird sowieso nur nicht voneinander unterscheidbar. Das ist in Bezug auf die Natur schon entscheidend.
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Jan » Sa 3. Okt 2015, 11:11

Das Prinzip von Verdrängung, Dichte, Druck durch Mechanik ist ja auch nicht falsch.

Aber sie beruhen auf den Beobachtungstatsachen, die wir aus unserer Perspektive eben durch Beobachtung und Messen erhalten.

Es kommt auf die Auflösung an.

Geht man auf atomare und molekulare Ebene, dann beschreibt man alles mit Chemie, Biologie.

Letztendlich hat man auch da mit molekularer Dipol-Dipol-Wechselwirkung und atomaren Bindungskräften zu tun.

Und Verdrängung, Dichte und Druck aus der Mechanik ist auch eine Folge der Gravitation.

Die Mechanik ist nur die Betrachtungsweise.

Die Elektrogravitation ist eine Folge der EM-WW.
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon All » Sa 3. Okt 2015, 11:54

Hast du überhaupt gelesen, was ich geschrieben habe?

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Was beruht denn nicht auf Beobachtungstatsachen?
Beobachtungstatsachen sind doch wieder begründet in unseren Sinnen.
Sinne sind gefühlsbedingt. Das ist doch unser Ausgangspunkt. Was dann in der Folge daraus gemacht wird, ist doch eine ganz andere Sache.
Außer einer subjektiven Betrachtungsweise haben wir doch nichts.
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