Spacerat,
schau mal die kurze YouTube Doku:
https://www.youtube.com/watch?v=34NpyA2OuaE Rocket-Triggered Lightning von American Geophysical Union (AGU).
Dein Voltmeter ist ungeeignet um die Spannung zwischen Erde und Himmel zu messen, da du die beiden Messkontakte nicht wirklich über 100 m auseinander bringst und noch dazu für eine perfekte Isolierung dazwischen sorgst.
Protonen können durchaus ein Kombinationsobjekt aus mehreren Elektronen und Positronen sein, im einfachsten Fall wäre ein Proton ein Positron, allerdings würde das der erhöhten Trägheit des Protons widersprechen. Gibt es Positronen überhaupt wirklich, oftmals sind sie nur ein Modell (radioaktiver Zerfall).
Zwei Positronen und ein Elektron könnten zusammen ein Proton aufbauen, der scheinbare Ladungsüberschuss wäre ein Positron. Vom Prinzip her ändert sich nichts, es bleibt ja bei der EM-WW als Ursache für alles.
Die Gravitation ist doch überhaupt nicht erforscht worden. Wo sind die ultrapräzisen Messreihen, wie sich einzelne Atome durch die Gravitation anziehen?
Probekörper mit 1 ng, 1 µg, 1 mg, 1 g, 1 kg, 1 t im Abstand von 1 m und man hätte eine Messreihe sechs Werten die sich jeweils um den Faktor 1.000-mal unterscheiden.
Praktisch unmöglich durchzuführen, weil der Einfluss der 10^36-fach stärkeren EM-WW nicht ausgeschlossen werden kann.
Auf den Faktor 10^36-mal kommt man wenn man die Zahlenwerte für Protonen ins Coulomb- und Gravitationsgesetz einsetzt, besser ist es von 10^39-fach zu sprechen, wenn man die Zahlenwerte vom Elektron und Proton in die jeweilige Formel einsetzt.
Dann erhält man den Faktor von 2,27e+39 um den die EM-WW stärker als die Gravitation wirkt. Dann sind wir bei einer Billion Lichtjahren, wenn man 10^39 Atome in einer Kette aneinander reiht.
Der Witz ist, dass die Gravitation eben nicht von einzelnen Atomen ausgeht, sondern die Summe aller Überlagerungen der EM-WW aller Elementarladungen in einem makroskopischen Körper zur scheinbaren Gravitation führt.
Es gibt also einen Übergang von reiner EM-WW zwischen einem Elektron und einem Proton hin zu 10^50 Elementarladungen, welche dann nicht mehr eins zu eins aufeinander wirken, da sie sich alle gegenseitig beeinflussen. Von außen gesehen ensteht ein EM-WW Feld, welches andere Körper durch globale Influenz anzieht. Bei tatsächlichen Ladungstrennungen treten zusätzliche Kräfte auf. Das ist ja der Grund, warum man die Gravitation auch nicht vernünftig "messen" kann, weil man nicht ausschließen kann, ob nicht doch ein Elektron zu viel auf dem zu wiegenden Körper ist und dadurch die Messung versaut

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McDaniel-77