Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Ernst zelebriert sein Halbwissen

Beitragvon fallili » Mi 9. Sep 2015, 17:33

Yukterez hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Da irrst du dich eben, weil der Effekt der SRT eine ZD bewirkt.

Falsch. Wenn beide Uhren auf Meereshöhe liegen heben sich die gravitative und die bewegungsabhängige ZD genau auf, du Dilettant.

https://de.wikipedia.org/wiki/Äquipotentialfläche#Schwerepotential,

Bild

Das man die ART nicht unbedingt braucht, sondern das Problem auch im Rahmen der SRT behandeln kann glaub ich mal - auch wenn ich das leider wirklich nicht ganz verstehe (aber das ist mein Problem, mit dem ich mich mal ernster beschäftigen muss).
Die obige Aussage find ich aber nicht wirklich "erklärend".
Wenn beide Uhren auf Meereshöhe liegen muss wohl zwangsläufig die gravitative ZD identisch sein.
Damit dies dann durch eine bewegungsabhängige ZD bei beiden Uhren aufgehoben wird, muss ja wohl auch die bewegungsabhängige ZD bei beiden Uhren identisch sein. Was im meinen Augen dazu führt, das Uhren auf Meereshöhe grundsätzlich gleich gehen müssten.

Tun sie aber anscheinend nicht und für mich kann ein Unterschied nur dadurch zustande kommen, dass bei der "gravitativen" ZD nicht nur die Masse der Erde, sondern auch die unterschiedliche Rotationsbeschleunigung an verschiedenen Orten (eben auch auf Meereshöhe) zu berücksichtigen ist. Und ich find halt, dass das über die ART einfacher zu erklären / berechnen ist.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon contravariant » Mi 9. Sep 2015, 17:54

Ernst hat geschrieben:[...]

Die Formel, die du zur Berechnung der ZD verwendest, gilt nur für gradlinig, gleichmäßige Relativbewegungen. Eine gradlinig, gleichmäßige Relativbewegung bedingt nun auch eine Änderung des Abstandes. - Es gibt also gar keine Änderung des Abstandes, es liegt auch keine gradlinig, gleichmäßige Relativbewegung vor? Warum verwendest du dann die Formel?
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Yukterez » Mi 9. Sep 2015, 18:13

Fallili hat geschrieben:Wenn beide Uhren auf Meereshöhe liegen muss wohl zwangsläufig die gravitative ZD identisch sein.

Die Meereshöhe stellt keine Kugel sondern ein Geoid dar. Auf einem solchen muss es entweder der selbe oder der entgegengesetzte Breitengrad sein, sonst ist der Abstand zum Schwerpunkt verschieden.

Fallili hat geschrieben:Was im meinen Augen dazu führt, das Uhren auf Meereshöhe grundsätzlich gleich gehen müssten.

Das tun sie auch, aber nicht weil die Schwerkraft überall die selben 9.8 m/sek² hat, sondern weil sich Schwerkraft und Fliehkraft auf der gesamten Äquipotentialfläche auf insgesamt 9.8 m/sek² einpendeln. Die Schwerkraft ist an den Polen geringer als am Äquator, und das Selbe gilt auch für die Fliehkraft. Das wurde doch schon alles im Kugeloberflächen-Faden durchgekaut!

Fallili hat geschrieben:Tun sie aber anscheinend nicht

Wer sagt das?

Fallili hat geschrieben:und für mich kann ein Unterschied nur dadurch zustande kommen, dass bei der "gravitativen" ZD nicht nur die Masse der Erde, sondern auch die unterschiedliche Rotationsbeschleunigung an verschiedenen Orten (eben auch auf Meereshöhe) zu berücksichtigen ist.

Das ist zwar richtig, aber gerade dadurch kommt nicht der Unterschied zustande, sondern die Tatsache dass es auf der gesamten Meeresfläche eben keinen Unterschied gibt.

Fallili hat geschrieben:Und ich find halt, dass das über die ART einfacher zu erklären / berechnen ist.

Bist du sicher? https://youtube.com/watch?v=foRPKAKZWx8

Das an deiner Stelle nochmal überdenken würdend,

Bild
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Re: Ernst zelebriert sein Halbwissen

Beitragvon Ernst » Mi 9. Sep 2015, 19:08

fallili hat geschrieben:Damit dies dann durch eine bewegungsabhängige ZD bei beiden Uhren aufgehoben wird, muss ja wohl auch die bewegungsabhängige ZD bei beiden Uhren identisch sein. Was im meinen Augen dazu führt, das Uhren auf Meereshöhe grundsätzlich gleich gehen müssten.

Das ist richtig in dem nichtrotierenden Bezugssystem, in welchem der Erdmittelpunkt ruht.
Aber eben nicht im Bezugssystem der in Berlin ruhenden Uhr.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mi 9. Sep 2015, 19:20

contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:[...]

Die Formel, die du zur Berechnung der ZD verwendest, gilt nur für gradlinig, gleichmäßige Relativbewegungen. Eine gradlinig, gleichmäßige Relativbewegung bedingt nun auch eine Änderung des Abstandes. - Es gibt also gar keine Änderung des Abstandes, es liegt auch keine gradlinig, gleichmäßige Relativbewegung vor? Warum verwendest du dann die Formel?

Du irrst gewaltig. Relevant ist nicht eine Abstandsänderung, sondern ausschließlich eine Relativgeschwindigkeit (Vektor). Geradlinigkeit muß auch nicht sein.

Die Relativisten führen ja auch die ZD für geostationäre Satelliten vor, wo für die ZD neben dem gravitativen ART Effekt ein Geschwindigkeitseffekt nach SRT auftritt.

Es ist nun wieder eine der Beliebigkeiten in der Begründung, daß für Satelliten gilt, was für Berlin-Melbourne nicht gilt, obgleich es sich um haargenau die gleiche Problematik handelt.
Ganz bedauerlich ist das.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon contravariant » Mi 9. Sep 2015, 19:25

Ernst hat geschrieben:Geradlinigkeit muß auch nicht sein.

Du hast doch selber grade die Herleitung von dt' = dt \sqrt(1-v^2/c^1) (1) verlinkt. Ließ diese halt mal durch.

Ernst hat geschrieben:Die Relativisten führen ja auch die ZD für geostationäre Satelliten vor, wo für die ZD neben dem gravitativen ART Effekt ein Geschwindigkeitseffekt nach SRT auftritt.

Es ist nun wieder eine der Beliebigkeiten in der Begründung, daß für Satelliten gilt, was für Berlin-Melbourne nicht gilt, obgleich es sich um haargenau die gleiche Problematik handelt.
Ganz bedauerlich ist das.

Es gibt diesen Effekt, man kann ihn auch berechnen. Nur halt nicht mit (1).
Du kannst dann ja dort nachlesen, wie man das richtig machen würde. Vorsicht, könnte Integrale enthalten.
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Ernst zelebriert sein Unwissen

Beitragvon Yukterez » Mi 9. Sep 2015, 23:39

Ernst hat geschrieben:Das ist richtig in dem nichtrotierenden Bezugssystem, in welchem der Erdmittelpunkt ruht.
Aber eben nicht im Bezugssystem der in Berlin ruhenden Uhr.

Dümmer geht's bald wirklich nimmer. Wenn es so wäre wie Ernst glaubt würden Rot und Blau im System von Schwarz zwar bei jeder Begegnung die selbe Uhrzeit haben, während sie aber in ihren eigenen Systemen bei jeder Begegnung unterschiedliche Uhrzeiten beim Gegenüber feststellen müssten Bild

Bild

Das hätte er gerne, damit er sich daraus mal wieder einen billigen Widerspruch auf dem Niveau von Spacerat und Chief zusammenbasteln kann Bild

Selten so viel Unwissen auf einem Haufen gesehen habend,

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Wie das Gscherrl so das Herrl

Beitragvon Yukterez » Do 10. Sep 2015, 09:24

Bild hat geschrieben:Genau das verlangt aber die schwachsinnige Theorie (SRT)! Sabber Lol

Dass Ernst nach so vielen Jahren in denen er sich schon mit der SRT "beschäftigt" ebenfalls zum selben Schluss wie Chief kommt kann wohl nur bedeuten dass er in etwa den selben IQ wie sein Lehrbub hat.

Bild, Bild
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Chief muss mal wieder die Klasse wiederholen

Beitragvon Yukterez » Do 10. Sep 2015, 10:41

Wenn du noch neu wärst würde sich vielleicht wer finden der das für dich googelt, aber nachdem das eh auch hier im Forum die am öftesten beantwortete Frage ist verurteile ich dich lieber dazu dir alle Fäden die sich bisher auf diesem Brett angesammelt haben zweimal durchzulesen. Den Stoff werde ich dann stichprobenweise abprüfen; wenn du den nicht auswendig kannst bevor du bereits beantwortete Fragen stellst gibt es auch keine weiteren Antworten.

Sitzen bleiben lassend,

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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon deejey » Do 10. Sep 2015, 11:13

Seit 15 Jahren widerlegt Chief in unzähligen Foren eine Theorie nach der anderen ... und hat immer noch nicht den Nobelpreis bekommen, eine Meinstream-Schande ist das
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