Versuch zur wechselseitigen Zd

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon Mikesch » Do 2. Apr 2015, 10:03

Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Wie kommen Sie bloß auf Oslo und Kairo? Wieder einmal so ein Kritikerquatsch oder hat das tatsächlich einen tieferen Sinn? Üblich ist den Gangunterschied zwischen den prominenten Punkten zu bestimmen. Wenn man also sonst keinen Grund hat Oslo und Kairo zu nehmen, berechnet man den Gangunterschied besser zwischen Pol und Äquator und der liegt bei rd. 100ns pro Tag. Was haben Sie denn gedacht?

Hab ich mir doch gedacht, daß dein Kombinationsvermögen begrenzt ist.
Und wie ist das nun doch auf einmal möglich, wo doch das Maßband zwischen den Orten konstanten Abstand zeigt?
Und wo bitteschön wurden Zeitdilatationen in dieser Größe jemals gemessen????
Nicht, daß du wieder unbedingt zur Erdaches mußt. Der Effekt tritt auch ohne "Kritikerquatsch" abgemindert zwischen Oslo und Kairo auf. Dort stehen nämlich schon hochpräzise Uhren. Als Hilfestellung empfehle ich dir einen Blick auf einen Globus.

Ihr Versuch mittels ad-hominem-Argumenten zu punkten ist jämmerlich. Ebenso Ihre untauglichen Versuche, von eigentlichen Thema abzulenken. Haben Sie meine Ausführungen wieder einmal nicht verstanden? Dann könnten Sie ja nachfragen, statt dummes Zeug zu faseln.
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon julian apostata » Do 2. Apr 2015, 10:20

Ernst hat geschrieben:Und da ist dann die ZD in jeder Flugrichtung gleich.


Ernst möchte nicht die Zd der rotierenden Erduhr berücksichtigt haben und kommt deswegen auf solch einen Quatsch.

http://xrm.phys.northwestern.edu/research/pdf_papers/1972/hafele_science_1972.pdf

Gleichung (2) hab ich der Übersichtlichkeit wegen in eine anschaulichere Form gebracht. Ich hab sie mir auch selbst abgeleitet, ohne dabei im Dokument spicken zu müssen.

Der erste Term des Bruches sorgt für eine positive gravitative Zd.
Der zweite Term für die geschwindigkeitsabhängige Zd.
Der dritte Term auch, nur hängt die Zd hier von der Flugrichtung ab (v=positiv für Ostflug und v=negativ für Westflug)




Bild


Harald Maurer hat geschrieben:Das H & K Experiment, dessen Ergebnis nicht auf direkter Messung beruhte, sondern aus Einzelmessungen von 125 Intervallen (Ost) und 108 Intervallen (West) zusammen gerechnet wurde (nachdem die Uhren etliche Male zueinander abgeglichen worden waren!) ist jedenfalls völlig wertlos


Doch, es wurde auf jedem Flug Geschwindigkeit, Richtung und Flughöhe gemessen.

Dann wurde ausgerechnet, welche Zd sich für jedes Einzelintervall ergibt.

Die gerechneten Intervalle wurden zusammengezählt und als Ergebnis für den Ostflug kam raus.

(-40+-23)Nanosekunden

Der Uhrenabgleich ergab -57,-74,-55,-51 Nanosekunden

wobei also nur eine Atomuhr nicht in den gerechneten bereich passte.

Für den Westflug kam bei der Berechnung raus.

(275+-21)Nanosekunden

Der Uhrenabgleich ergab

277,284,266,266 Nanosekunden.

Hier lagen also alle 4 Uhren im berechneten Bereich.
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon Mikesch » Do 2. Apr 2015, 10:41

Ernst hat geschrieben:Und wo bitteschön wurden Zeitdilatationen in dieser Größe jemals gemessen????
Nicht, daß du wieder unbedingt zur Erdaches mußt. Der Effekt tritt auch ohne "Kritikerquatsch" abgemindert zwischen Oslo und Kairo auf. Dort stehen nämlich schon hochpräzise Uhren. Als Hilfestellung empfehle ich dir einen Blick auf einen Globus.

Als Hilfstellung empfehle ich Ihnen entsprechende Fachliteratur. Ein Blick auf dem Globus reicht da nämlich nicht, wie man am Beispiel von Ihnen sieht.
Zum experimentellen Nachweis der geschwindkeitsabh. ZD bei Rotation schauen Sie also bitte hier nach:
J. Bailey, K. Borer et.al., Nuclear Physics B, Volume 150 S.1-75, Final report on the CERN muon storage ring including the anomalous magnetic moment and the electric dipole moment of the muon, and a direct test of relativistic time dilation
Hay,Schiffer,Cranshaw,Egelstaff, Physical Review Letters. 4, Nr. 4, 1960, S. 165-166, Measurement of the Red Shift in an Accelerated System Using the Mössbauer Effect
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon Ernst » Do 2. Apr 2015, 11:48

Mikesch hat geschrieben:Ihr Versuch mittels ad-hominem-Argumenten zu punkten ist jämmerlich. Ebenso Ihre untauglichen Versuche, von eigentlichen Thema abzulenken. Haben Sie meine Ausführungen wieder einmal nicht verstanden? Dann könnten Sie ja nachfragen, statt dummes Zeug zu faseln.

Ihr faselt hier nicht nur falsches sondern beliebig verdrehtes Zeug. Gerade noch hat euer Mitmacher mir auf das Oslo-Kairo Beispiel entgegnet:

fallili hat geschrieben:
Eine wirklich geniale Idee - dass da noch keiner draufgekommen ist wundert mich wirklich.
Da bring ich nun mal schnell eine Uhr an den Pol und eine an den Äquator.
Damit ich auch messen kann wie schnell die beiden Uhren sich relativ zueinander bewegen, spann ich eine Schnur dazwischen.
Am besten auf einer Rolle mit Zählwerk - dann kann ich dann - wenn sich die Schnur durch die Relativbewegung der beiden Uhren abrollt - exakt ablesen wie schnell sich Uhr A von Uhr B wegbewegt hat und daraus berechnen, ob die Zeitdilatation wirklich mit dem von der SRT vorhergesagtem Wert übereinstimmt
.

Und jetzt kommst du; April April, gar nicht wahr. Es gibt diesen von mir verwendeten Effekt der ZD trotz der Schnurverbindung. Wer soll euch da noch ernst nehmen?

Der entsprechende ZD Effekt der Geschwindigkeit allein durch die SRT ist niemals gemessen. Es geht hier nicht um den ART Anteil der Gravitation.
Es stehen genügend Uhren auf hinreichend gleichem Gravitationspotenzial. Und niemand muß da jährlich regelmäßig im µs Bereich justieren.
Deine Ablenkung auf den Gravitationseffekt ist jämmerlich.
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon Ernst » Do 2. Apr 2015, 11:51

julian apostata hat geschrieben:Ernst möchte nicht die Zd der rotierenden Erduhr berücksichtigt haben und kommt deswegen auf solch einen Quatsch.

Du verstehst wieder mal nicht im Ansatz, worum es überhaupt geht.
.
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon Mikesch » Do 2. Apr 2015, 13:45

Ernst hat geschrieben:Ihr faselt hier nicht nur falsches sondern beliebig verdrehtes Zeug. Gerade noch hat euer Mitmacher mir auf das Oslo-Kairo Beispiel entgegnet:

Ernst hat geschrieben:Und jetzt kommst du; April April, gar nicht wahr. Es gibt diesen von mir verwendeten Effekt der ZD trotz der Schnurverbindung. Wer soll euch da noch ernst nehmen?

Warum sprechen Sie Ihn nicht direkt an? Warum erzählen Sie mir das? Ich nehme Sie ja auch nicht in Sippenhaft, für den Schwachsinn der Kritiker hier in Mahag.
Ernst hat geschrieben:Der entsprechende ZD Effekt der Geschwindigkeit allein durch die SRT ist niemals gemessen. Es geht hier nicht um den ART Anteil der Gravitation.
Es stehen genügend Uhren auf hinreichend gleichem Gravitationspotenzial. Und niemand muß da jährlich regelmäßig im µs Bereich justieren.Deine Ablenkung auf den Gravitationseffekt ist jämmerlich.

Sie haben nicht einmal im Ansatz verstanden, worum es hier geht, geschweige denn was ich Ihnen geschrieben habe. Sie unterstellen mir (schon wieder) Aussagen und Behauptungen, die ich nicht getroffen habe.
Ich habe Ihnen genug Stoff gegeben, daß Sie selber feststellen können, wie sehr Sie daneben liegen, daß selber denken kann ich Ihnen nicht auch noch abnehmen:
Effekte der geschw. ZD über Muon und Rotorexperiment, Effekte der grav. ZD H&K mit geschw. Anteilen. Wenn Sie die Erklärung für die Schnurverbindung in der Fachliteratur finden wollen, suchen Sie unter "Ehrenfest Paradoxxon".
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon Ernst » Do 2. Apr 2015, 14:20

Mikesch hat geschrieben:Warum sprechen Sie Ihn nicht direkt an? Warum erzählen Sie mir das? Ich nehme Sie ja auch nicht in Sippenhaft, für den Schwachsinn der Kritiker hier in Mahag.

Da ist es schon verwunderlich, daß du Schwachsin seitens deiner Mitstreiter kulant übergehst und statt dessen versuchst, die Thematik zu verschleiern.

Wir reden hier von H&K und ich habe das dazu passende analoge Beispiel zweier Orte auf unterschiedlicher geographischer Breite gebracht. Wobei der Effekt quantitativ vergleichbar ist.

Aber natürlich ist der Effekt bei H&K sicher meßbar, und natürlich ist der Nachweis im anderen Fall "nur bedingt möglich".

Ich habe Ihnen genug Stoff gegeben, daß Sie selber feststellen können, wie sehr Sie daneben liegen, daß selber denken kann ich Ihnen nicht auch noch abnehmen:
Effekte der geschw. ZD über Muon und Rotorexperiment, Effekte der grav. ZD H&K mit geschw. Anteilen. Wenn Sie die Erklärung für die Schnurverbindung in der Fachliteratur finden wollen, suchen Sie unter "Ehrenfest Paradoxxon".

Und das sind die typischen Ablenkungsmanöver. Wenn die Argumentation in der aktuellen Sache zu Ende ist, kommen Verweise auf ganz andere Dinge. Die kannst du dir an den Hut stecken. Glaub nicht, daß solche Tricks hier irgendwie ziehen:
"ZD über Myon" ein ganz alter Hut, der hier schon vielmals entzaubert ist. Das ist längst passe und hat hier nichts verloren.
.
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Zuletzt geändert von Ernst am Do 2. Apr 2015, 14:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon julian apostata » Do 2. Apr 2015, 14:57

Spacerat hat geschrieben:Wie kann dieser Unterschied grundsätzlich vorliegen und messbar sein, wenn er lt. SRT eigentlich wechselseitig auftreten müsste?


Dazu hätte man am Nordpol eine Uhr aufstellen müssen, und beim Vorbeiflug hätte man messen müssen, wie schnell die Uhr während der Flugzeugzeit von Bug zu Heck geflogen ist, und diese Zeit mit der verstrichenen Nordpolzeit vergleichen müssen.

Anstatt deinen Schwachsinn ständig zu widerholen, erklär mal lieber, wie der Versuch praktisch umsetzbar sein soll.
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon Mikesch » Do 2. Apr 2015, 15:23

Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Warum sprechen Sie Ihn nicht direkt an? Warum erzählen Sie mir das? Ich nehme Sie ja auch nicht in Sippenhaft, für den Schwachsinn der Kritiker hier in Mahag.

Da ist es schon verwunderlich, daß du Schwachsin seitens deiner Mitstreiter kulant übergehst und statt dessen versuchst, die Thematik zu verschleiern.

Es ist nicht verwunderlich, daß Sie versuchen, mich in den anderen Diskussionszweig zu ziehen, so blank wie Sie sind. Die Analogie habe ich Ihnen mit "Ehrenfest Paradoxxon" genannt.
Ernst hat geschrieben:Wir reden hier von H&K und ich habe das dazu passende analoge Beispiel zweier Orte auf unterschiedlicher geographischer Breite gebracht. Wobei der Effekt quantitativ vergleichbar ist.

Unsinn, ich wüsste nicht, dass die beiden Orte sich gegenüber einen dritten Ort nennenswert bewegen. Es ist nur eine Nebelbombe von Ihnen. Die Lösung Ihres Problems habe ich Ihnen genannt.
Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Ich habe Ihnen genug Stoff gegeben, daß Sie selber feststellen können, wie sehr Sie daneben liegen, daß selber denken kann ich Ihnen nicht auch noch abnehmen:
Effekte der geschw. ZD über Muon und Rotorexperiment, Effekte der grav. ZD H&K mit geschw. Anteilen. Wenn Sie die Erklärung für die Schnurverbindung in der Fachliteratur finden wollen, suchen Sie unter "Ehrenfest Paradoxxon".

Und das sind die typischen Ablenkungsmanöver. Wenn die Argumentation in der aktuellen Sache zu Ende ist, kommen Verweise auf ganz andere Dinge.

Nur mal so am Rande: Sie wissen schon, wovon hier die Rede ist, nicht? Was glauben Sie denn, was der Unterschied zu den von mir zitierten Experimenten ist? Wenn Sie nicht verstehen, dass es sich ebenfalls um Systeme mit ZD und Rotationen handelt, dann ist das Thema wirklich zu hoch für Sie.
Ernst hat geschrieben:Die kannst du dir an den Hut stecken. Glaub nicht, daß solche Tricks hier irgendwie ziehen:
Ich trickse nicht, Sie können alles nachvollziehen wenn Sie nur wollen. Alle dazu notwendigen Informationen haben ich Ihnen gegeben, tw. Ihnen die Zahlen gegeben. Ich kann Ihnen das auch vorrechnen, wenn Sie überfordert sind, sich die Formeln aus Wikipedia selber zu besorgen.
Ernst hat geschrieben:"ZD über Myon" ein ganz alter Hut, der hier schon vielmals entzaubert ist. Das ist längst passe und hat hier nichts verloren.

Ja, nee, ist schon klar. Das ist ja in der Fachwelt eingeschlagen wie ein Blitz. Hier der Fisch: <°)(((><
Bisher ist von Ihnen ausser Gemaule nichts konkretes gekommen.
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon Jan » Do 2. Apr 2015, 16:17

Vielleicht erklärt das die Verpätungen bei der Bahn.
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