Spacerat hat geschrieben: Ihr könnt postulieren (fordern) was ihr wollt, aber beweisen, dass die Zeit wechselseitig langsamer läuft, könnt ihr nicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitdilatation_bewegter_Teilchen#Zwillingsparadoxon
Bailey et al. (1977)[27] überprüften die Lebensdauer von positiven und negativen Myonen im Speicherring des CERN. Sie schickten die Teilchen auf eine Kreisbahn, so dass sie mehrmals wieder zum Ausgangsort zurückkamen. Die in diesem Experiment erzielte Bestätigung der Zeitdilatation ist auch eine Bestätigung des Zwillingsparadoxon, nämlich der Aussage, dass eine zum Ausgangsort zurückkommende Uhr gegenüber der zurückgebliebenen Uhr nachgeht.[
Na dann nehmen wir mal anstatt einer Kreisbahn ein reguläres Sechseck.

Ein kreisendes Myon wechselt also ständig zwischen 6 Inertialsystemen.
Und da muss ich halt wieder meine Animation aus der Mottenkiste holen.
Jetzt nehmen wir an, das untere Lineal sei eine Seite des Sechsecks. Und von Eck zu Eck braucht das Myon 3 s (im Sechsecksystem). Jetzt verfolge man mit dem Mauszeiger irgendeine Myonenuhr. Man sieht, auf jeder Myonenuhr vergehen auf 1,8 s von Eck zu Eck. Die Myonenuhr geht langsamer als die Eckuhr
Und jetzt nehmen wir umgekehrt an, das untere Lineal sei das Myonensystem. Das Myon wendet nun eine andere Messmethode an. Man platziere jetzt den Mauszeiger auf der unteren roten Nulluhr und beobachte was passiert, wenn die Zeit von 0 bis 3s läuft.
Während dieser Zeit läuft nämlich die Sechseckzeit von 0 bis 5 s. Und wieder vergeht die Myonenzeit langsamer als die Sechseckzeit.
Und beim Kreis haben wir halt dann ein Vieleck und unendlich vielen Ecken.
Und im Labor wird genau das beobachtet.
Chief hat geschrieben:Uninteressant! Ticken Uhren wechselseitig langsamer?![]()
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Das wechselseitig langsamere Uhrenticken läuft in der Praxis darauf hinaus, dass im Myonensystem weniger Zeit vergeht, als im Kreissystem.
