Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon fallili » Fr 13. Mär 2015, 11:24

Chief hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:... Ich frage mich wie der Zünder einmal bewegt zur Bombe sein kann und einmal nicht. ...

Der Zünder kann ein Teil der Bombe sein.

Ja toll, dann hast Du eine Bombe mit Zünder die eben zu den Uhren bewegt oder nicht bewegt sein kann.
Ändert also gar nix an Highways Argument.
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"Paradoxon" der klassischen Physik

Beitragvon julian apostata » Fr 13. Mär 2015, 12:18

Hier mal eine kleine nichtrelativistische Denksportaufgabe. c sei hier auch nicht die Licht- sondern die Schallgeschwindigkeit.

Linke Schallquelle 180 Hz (höherer Ton)
Rechte Schallquelle 160 Hz

Ein Auto fährt von links nach rechts mit c/2.

Im Auto werden nun von links 144 Hz und von rechts 192 Hz empfangen. Nun kommt also von rechts der höhere Ton.

Und wir haben noch eine Bombe die so programmiert ist, dass sie dann explodiert wenn von rechts der höhere Ton kommt.

Wofür wird sich also diese arme Bombe entscheiden, bei derart widersprüchlichen Informationen?
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Ernst » Fr 13. Mär 2015, 12:42

Highway hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:... Ich frage mich wie der Zünder einmal bewegt zur Bombe sein kann und einmal nicht. ...

Der Zünder kann ein Teil der Bombe sein.

Einmal bewegt dazu einmal nicht? Das glaube ich nicht.

Mannomann, das ist eine Baueinheit "Bombe mit Zünder". Im BahnhofIS ruht das Ding und im ZugIS ist es bewegt.
Und es hat eine Logik bezüglich zweier Ziffern, die zwei Zeiten repräsentieren.
In beiden IS ist das Geschehen Realität. Nichts ist bevorzugt im Bahnhofsystem. :!: :!: :!:
Einmal kracht's und andermal nicht.

Es ist kaum zu glauben, was hier abgeht. Eine Verletzung der Kausalität - verursacht durch Änderung zeitlicher Abfolgen - ist als Axiom nicht hinnehmbar. Da sind sich auch die Relativisten einig. Nun tritt aber in der SRT unter gewissen Umständen genau eine solche Verdrehung von Ereigniszeiten auf. Das wird in der SRT akzeptiert miit der Begründung, eine Wechselwirkung sei wegen der raumartigen Verbindung unmöglich. Denn das eine Ereignis kann als Information nicht zum anderen gelangen, bevor das zweite Ereignis stattfindet. Das ist ja akzeptabel. Und wenn man die Ereigniszeiten an den zwei Orten über Lichtsignale an einen dritten Ort in raumartigem Abstand sendet, dann ist auch das dritte Ereignis in der Zeitreihenfolge bezüglich der Kausalität schnuppe.

Aber man kann die beiden Ereigiszeiten zum dritten Ort auch digital senden. Die Information ist dann unabhängig von der Sendelaufzeit. Und am dritten Ort wird sehr wohl erkannt, welches der beiden Ereignisse früher war. Und kausal fußend auf dieser Information erfolgt dort ein drittes Ereignis oder eben nicht.
Eine veränderte Zeitfolge für zwei identische Ereignisse bei Betrachtung in zwei IS ist daher der Tod der Kausalität.

Extrakt: Ein raumartiger Abstand zweier Ereignisse als Begründung für die Akzeptanz einer ansonsten unzulässige Verdrehung von Ereigniszeiten bezüglich der Kausalität ist unzutreffend, weil Zeitinformationen nicht nur über Lichtimpulse, sonder als Digitalmarken übertragbar sind.
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Re: "Paradoxon" der klassischen Physik

Beitragvon julian apostata » Fr 13. Mär 2015, 12:44

Chief hat geschrieben:Welche "widersprüchliche" Informationen meinst du? :lol: :lol: :lol:


Mein Gott. Hat er's wirklich nicht kapiert oder tut er nur so?

Einmal kommt von links der höhere Ton
Einmal kommt von rechts der höhere Ton

Wofür entscheidet sich die Bombe?
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Re: "Paradoxon" der klassischen Physik

Beitragvon Ernst » Fr 13. Mär 2015, 12:44

julian apostata hat geschrieben:Hier mal eine kleine nichtrelativistische Denksportaufgabe. c sei hier auch nicht die Licht- sondern die Schallgeschwindigkeit.

Linke Schallquelle 180 Hz (höherer Ton)
Rechte Schallquelle 160 Hz

Ein Auto fährt von links nach rechts mit c/2.

Im Auto werden nun von links 144 Hz und von rechts 192 Hz empfangen. Nun kommt also von rechts der höhere Ton.

Und wir haben noch eine Bombe die so programmiert ist, dass sie dann explodiert wenn von rechts der höhere Ton kommt.

Wofür wird sich also diese arme Bombe entscheiden, bei derart widersprüchlichen Informationen?

Die wird sich denken: Was für einen Blödsinn schreibt der da.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Mikesch » Fr 13. Mär 2015, 14:03

Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Am Bahnhof schlagen zwei Blitze ein. Der Bahnwärter stoppt die Zeiten mit seinen gültigen Uhren und konstatiert Gleichzeitigkeit. Er gibt die Information in den Zünder: Peng!
Im Zug schlagen zwei Blitze ein. Der Schaffner stoppt die Zeiten mit seinen gültigen Uhren und konstatiert Ungleichzeitigkeit: Er gibt die Information in den Zünder: Nix passiert.
Die Bombe ist natürlich dieselbe eine einzige. Sie ruht in S und bewegt sich in S'.

Ernst hat geschrieben:Qatsch. Eine Bombe mit einem Zünder und einem einfachen Rechenwerk.

Das ist cool. Erst beschreibt Ernst mit dem Bahnwärter und dem Schaffner zwei Auswertungseinheiten (Messen, Entscheiden, Auslösen), um dann Stein und Bein zu behaupten, dass es sich nur um genau eine Einheit für beide Systeme handeln würde.
So kann man sich die Welt auch schön rechnen.
Mike

Du hast zu viel getrunken. Da sieht man alles doppelt; auch zwei Zünder. :lol:
Im Zug ist der Zünder bewegt, wenn du das im Suff erkennen kannst.
Miau, Miau.
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http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=562&start=1130#p89078
Ernst hat geschrieben:Es bestätigt sich nur wieder, daß halbgebildete Möchtegernrelativisten, denen naturgemäß Argumente fehlen, ins Pöbeln verfallen.

Herzlichen Glückwunsch, da haben Sie ja gerade sich selbst nach Ihren eigenen Maßstäben charakterisiert.
Und zudem sollten Sie sorgfältiger selber lesen: Ich habe gar nicht vom Zünder geschrieben! Ich habe nicht einmal die Bombe erwähnt. Einzig und allein auf die Auswertung kommt es an und da haben Sie mit Bahnhofswärter und Schaffner immer noch zwei unabhängige Auswerteeinheiten.
Und wieso ein Zünder, der auf dem Bahnhof steht und die Explosion aus der Sicht des Bahnhofswärters auslöst, nur deswegen im Widerspruch zum dazu bewegten Schaffner steht, der die Situation anders beurteilt, ist damit Ihr ganz persönliches Verständnis-Problem. Es nicht der Zünder, der zwei widersprüchliche Wahrnehmungen gleichzeitig verarbeiten muss. Es wartet nur auf einen Zündbefehl von einem oder beiden Entscheidern.
Fazit: Jede Auswertungseinheit beurteilt die Situation aus seiner Ruhelage aus, so sehr Sie sich auch wünschen, dass es anders sein möge. Sie führen einfach eine Strohmann-Diskussion.
Mike
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Mikesch » Fr 13. Mär 2015, 14:52

Chief hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:...Einzig und allein auf die Auswertung kommt es an und da haben Sie mit Bahnhofswärter und Schaffner immer noch zwei unabhängige Auswerteeinheiten.
...

Die braucht man nicht, die Uhren sind programmiert, dass sie selbständig die "Zeit" des Blitzeinschlags senden.

Ernst hat geschrieben:...Der Bahnwärter stoppt die Zeiten mit seinen gültigen Uhren und konstatiert Gleichzeitigkeit.....

Soso...
Mike
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Ernst » Fr 13. Mär 2015, 15:21

Mikesch hat geschrieben:.Jede Auswertungseinheit beurteilt die Situation aus seiner Ruhelage aus, so sehr Sie sich auch wünschen, dass es anders sein möge.

Du verstehst von der grundsätzlichen Sache nichts und vom Beispiel gar nichts.
Es gibt nur eine Auswerteeinheit mit einem einzigen Algorithmus.
Laß mal.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Ernst » Fr 13. Mär 2015, 15:34

Chief hat geschrieben:Trotzdem braucht man die nicht. Die Uhren sind nicht mehr so primitiv, wie Einstein dachte, dass es ewig sein wird.

Diese Kindlichkeit der Katze ist ja zum Jammern. Es kommt nicht auf den jeweiligen Mann (Schaffner oder Wärter) an, sondern nur auf die digital zugeleitetetn Zeiten. Wärter und Schaffner sind nur Bilder für Kinder, wie für das Kätzchen.

Kennzeichned auch, daß nur die Bilder diskutiert werden und nicht die grundsätzlichen Erläterungen dazu.
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voll daneben

Beitragvon Yukterez » Fr 13. Mär 2015, 15:51

Mein lieber Spacerat,

Spacerat hat geschrieben:In der SRT kann man die Bewegungsrichtung ja noch mit Vorzeichen signalisieren, also sqrt(1+v²/c²)

Aus einem √(1-v²/c²) wird kein √(1+v²/c²) wenn man das Vorzeichen von v umkehrt. (+v)²=(-v)²!

Bild, Bild
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