Ernst hat geschrieben:fallili hat geschrieben:Die Kristallisationsenergie ist bei Wasser verdammt hoch (wie auch die Verdampfungsenergie)
Daher muss über lange Zeit viel Energie abgeführt werden, bis aus Wasser von 0°C vollständig Eis von 0°C geworden ist.
Ach was. Du hast den Abkühlungsprozess immer noch nicht verstanden, wie er sich infolge der Anomalie darstellt.
Das Gefrieren passiert nacheinander nur in einer hauchdünnen Schicht, von der Oberfläche beginnend. Und für diese Ausbildung hauchdichter Schichten zeitlich nacheinander wird immer nur zeitlich wenig Energie abgeführt.
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Ja klar - deswegen kühlt in einem See im Winter ja zuerst das gesamte Wasser auf 4 °C ab und dann beginnt sich mal langsam eine Eisschicht zu bilden.
So ist es aber nicht - Du hast oben eine saukalte Eisschicht, ganz unten eine 4 ° kalte Wasserschicht und was dazwischen ist kann völlig unterschiedlich sein. Kann irgendwo im Bereich von 4 bis 0 ° liegen - kann aber auch sogar noch wärmer sein dazwischen.
Da kannst Du über die Temperaturverteilung gar nix exaktes aussagen - wenn mal ein paar Tage -20° Lufttemperatur hast und sich dabei eine Eisschicht an der Seeoberfläche bildet.
Und mit solchen Experimenten hat es schon gar nix zu tun - weil man ja das Gefäß nicht nur an der Oberseite kühlt.
Aber wenn Du nicht mal eine Publikation lesen willst, die sich mit dem Einfrieren von kleinen Wassermengen befasst, dann bleib halt wie Du bist.