Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Fr 23. Jan 2015, 09:57

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Entweder sie heizen das Haus und bilanzieren den Blubberkasten negativ...

Richtig, dem Blubberkasten, bzw. dem darin enthaltenen Wasser, wird Wärme entzogen. Muss ja auch, denn dort findet ja auch die isotherme Dekompression statt, die niemals ohne Wärmeaufnahme erfolgt! In der Folge sinkt die Temperatur des Wassers.

Wenn deshalb nicht deine "gewonnene Heizungswärme" dem Wasser wieder zugeführt wird, dann wird das Wasser kalt und kälter und das Wunderding friert ein.
Es bleibt incl. Wärmebilanz ein Nullsummenspiel.

Eine Wärmepumpe wird es dann, wenn du anstelle eines begrenzten Wasserbeckens ein unermeßliches Wasserreservoire hättest; wenn du etwa die Anlage ins Grundwasser stellst. Kannst ja den Leuten empfehlen, die Anlage durch "Tieferlegen" zu tunen. :)
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Fr 23. Jan 2015, 12:11

Highway hat geschrieben:Zu deiner besseren Orientierung. Das Diagramm zeigt den Energiefluss! Du musst dir dabei schon die Mühe machen zu verstehen von wo, nach wo, welche Energiemengen fließen und welchen Wärmereservoirs diese entnommen werden, bzw. in welche Wärmereservoirs diese fließen. Es ist prinzipiell wie in der ersten Abbildung. Aber wie ich schon vermutet habe, das wird mit dir in diesem Leben nichts mehr. :lol:

Von Kurt oder der Raumratte erwarte ich ein solches Verständnis, ob der intellektuellen Defizite, erst gar nicht. Bei dir, ist es aber eine herbe Enttäuschung. Damit stellst du dich selbst auf das Niveau der beiden Herrschaften. Enttäuschend! Da hatte ich gedacht, man könnte dich deutlich mehr belasten. :(


Was Du nicht und nicht kapieren willst ist, dass Dein Diagramm folgend zusammengefasst werden muss:
AuKW.gif
AuKW.gif (3.47 KiB) 3792-mal betrachtet

Bestenfalls kannst Du noch +Q_w und -Q_w sich auch innerhalb des Auftriebskraftwerkes ausgleichen lassen, dann bleibt in der Grafik nur mehr links +We rein und rechts -We raus.
Das Du "Deine 50 J Überschußernergie irgendwo herzauberst", und davon nicht absehen kannst ist mehr als enttäuschend.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Fr 23. Jan 2015, 13:30

Highway hat geschrieben:Aus den schon investierten 500 J Volumenarbeit und den durch die Atmosphäre gelieferten 50 J Dekompressionsarbeit speist sich das Integral über die Auftriebsarbeit, welche in kinetische Energie umgewandelt wird und diese wird wiederum in elektrische Energie gewandelt. So einfach ist das!

Fazit: Das ist eine Wärmepumpe, die theoretisch die aufgewendete elektrische Energie zurückgewinnt, und troztdem 50 J in z.B. das Heizsystem eines Wohnhauses abgegeben hat, welche dann, je nach Zeitkonstante, Wärmeübergangswiderständen und Temperaturunterschieden, nach Stunden oder Tagen, wieder an die Atmosphäre abgegeben werden und dann die Energiebilanz wieder zu Null werden lässt.

Naja,

Erstmal, ganz nebenbei, ist kinetische Energie überhaupt nicht beteiligt. Ob du eine schnellen Eiseninduktor verwendest oder einen langsam laufenden massearmen Glockeninduktor ist ganz Wurscht. Sie benutzen übrigens einen exteremn Langsamläufer. Die Höhe der kinetischen Energie des Induktors ist irrelevant. Sie wird anfangs einmalig erzeugt und bleibt dann konstant.

Zum Zweiten. Wenn die Anlage im Freien aufgebaut ist, dann ist das theoretisch machbar. Die vom Kompressor an die Heizung abgezweigte Abwärme Q_a wird von der Blase im Kasten während der Expansion in gleiche Größe Q_a vom Wasser wieder aufgenommen. Das so abgekühlte Wasser erhält das Q_a aus der Umgebungsluft zurück.

Aber erstens reine Theorie für Wirkmgsgrad 1 und rein isotherm. Und zweitens kann niemals die elektrische Generatorleistung die Motoranschlußleistung übersteigen. Das aber wollen sie ja.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Fr 23. Jan 2015, 13:34

@Highway
Das hat alles keinen Sinn mehr mit Dir - Du willst einfach nicht begreifen, das 50 J an die Umgebung abgegeben werden und an andere Stelle 50 J von der Umgebung aufgenommen werden und dass dabei der Wärmefluß immer nur von warm nach kalt geht.

Und "Apparate / Gegenstände / Einrichtungen" die so etwas machen, nennt man nicht Wärmepumpe sondern Wärmeleiter.
Jede Außenwand in meiner Wohnung nimmt x J aus meinen Innenraum und gibt x J ans die Luft außen ab. Und niemand wird einen Wand als "Wärmepumpe" bezeichnen.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Fr 23. Jan 2015, 14:10

Highway hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Wärmepumpe pumpt von kalt zu warm. Also, geht von alleine nicht.

Macht sie ja auch nicht. Dafür wird ja Energie durch den Kompressormotor eingesetzt.

Na toll - nun ist jeder Kompressor auch schon von sich aus eine Wärmepumpe.
Ich bin übrigens auch eine Wärmepumpe - ich geb ständig Wärme in die Umgebung ab.
Der Faden hier wird immer lustiger.
Zuletzt geändert von fallili am Fr 23. Jan 2015, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Fr 23. Jan 2015, 14:14

Highway hat geschrieben:Lustiger präsentierst du dich zunehmender. Du hast die Wärme und Energieströme immer noch nicht verstanden!

Wie man sieht kann es sogar noch lustiger werden.
Wärmeströme und Energieströme haben ja bestimmt nichts miteinander zu tun - das sind ja auch zwei völlig verschiedene Sachen.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Fr 23. Jan 2015, 14:18

Nah Highways Auffassung ist Wärme erst dann Energie - wenn die 50 J im Auftriebskraftwerk in elektrische Energie umgesetzt worden sind.
Vorher sind die 50 J ja nur "irgendetwas das man kostenlos aus der Umgebung kriegt" und müssen daher bei einer Energiebilanz nicht berücksichtigt werden.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Fr 23. Jan 2015, 14:39

Und - was soll da neu oder anders sein an dem Zitat von Ernst?

1) Der Kompressor gibt Q_a an die Umgebung ab
2) Die Blase nimmt Q_a vom Wasser auf
3) Das Wasser kriegt Q_a von der Umgebung wieder zurück

Daher für das Auftriebskraftwerk:
1) 50 J der elektrischen Energie werden in Wärme umgewandelt
2) 50 J werden an die Umgebung abgegeben
2) 50 J aus der Umgebung werden ins Wasser eingebracht
3) 50 J aus dem Wasser werden in die Gasblase für die isotherme Expansion gebraucht
4) 50 J werden wiederum in elektrische Energie umgesetzt.

Das ist nun eigentlich nicht lustig sondern traurig, wenn Du das nicht kapierst.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Yukterez » Fr 23. Jan 2015, 15:10

So lange es in dem Keller oder dem Garten in dem das Gerät steht nicht kälter ist als in dem Zimmer das man beheizen möchte mag man die Abwärme vielleicht zum Heizen benutzen, aber dazu würde es auch reichen die Tür oder das Fenter aufzumachen. In der Nacht, bei Regen und im Winter wird es noch schlimmer. Wenn es drinnen 20°C hat und draußen 10°C wird die kalte Luft auf ein Volumen das Hausnummer 12°C entspricht komprimiert, zahlt die Differenz auf ein Konto ein, und hat dann wieder 10°C. Beim Aufstieg expandiert sie auf ein Volumen das Hausnummer 8.'3°C entspricht, wobei es die Wärme um die 10°C zu behalten dem Wasser entzieht, das diese wiederum aus der 10°C warmen Außenluft nimmt. Mit der zuvor eigezahlten Differenz kann ich aber das 20°C warme Zimmer nicht mehr weiter aufheizen, das ginge nur im umgekehrten Fall!

Das Gedankenexperiment zu Ende denkend,

Bild
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Beitragvon rmw » Fr 23. Jan 2015, 19:40

Highway hat geschrieben:Da wirst auch du den Augenarzt in Anspruch nehmen müssen.

Aha das Sehen verstehst du nur rein wörtlich.

Einen Augenarzt brauchst du zwar nicht aber einen für den Kopf.
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