Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Hier kann man seine Meinungen zum Forum und andere Neuigkeiten mitteilen

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Yukterez » So 18. Jan 2015, 20:53

Ernst hat geschrieben:Die Verdichterarbeit ist W = -p1V1*ln(V1/V2)...
Highway hat geschrieben:Nö! Die ist W = -p1V1*ln(V1/V2)-p1(V1-V2)

Da an diesem Mißverständnis zum Teil auch der bisher unvollständige Wikipedia-Artikel zum Thema schuld war habe ich diesen ergänzt:

Bild

Also in etwas anderer Notation und mit umgekehrter Vorzeichenkonvention die Formel die Highway zitiert hat. Herleitung:

Bild

Zukünftige Generationen vor dem selben Fehler bewahrend,

Bild
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » So 18. Jan 2015, 21:10

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Die komprimierte Luft wird als in jedem Fall wärmer!...

Nein, dann ist es nicht mehr isotherme Kompression bzw. Zustandsänderung.


Frage1: wo geht denn dann die Wärme hin?

Frage2: wo kommt die Energie her die der Wärme entspricht?

Frage 3: sagt die isotherme Zustandsformel denn nicht aus dass die Gesamtenergie erhalten bleibt?

Frage4: ist die Gesamtenergie nicht die Energie die in den 30l zu 20° enthalten ist?

Frage5: du sagst doch dass die 25l die gleiche Temperatur haben wie die 30l, oder nicht?

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » So 18. Jan 2015, 21:21

Highway hat geschrieben:Nein steckt sie nicht. Wie denn? Die Temperatur bleibt konstant, die Stoffmengen bleibt konstant und die allgemeine Gaskonstante bleibt konstant. Kannst du mir dann mal erklären wo da ein Energieunterschied zustande kommen soll?

Kannst du mal erklären, wie T=konst, m=konst, R=konst, aber p><konst eine konstante Energie ergibt?

Gibt immer Leute, welche sich für viel Geld eine Schrottimmobilie andrehen lassen.
.
.
Zuletzt geändert von Ernst am So 18. Jan 2015, 21:24, insgesamt 1-mal geändert.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » So 18. Jan 2015, 21:23

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Frage5: du sagst doch dass die 25l die gleiche Temperatur haben wie die 30l, oder nicht?


Zu 5: Ja, das ist ja die Bedingung zur isothermen Kompression oder Dekompression


Stimmst du mir zu wenn ich sage:


30l zu 20° haben eine Energie von 100% (wähle Energiewert nach deiner Wahl)

25l zu 20° haben eine Energie von 83,3%

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » So 18. Jan 2015, 21:47

Highway hat geschrieben:]
Das gelingt dir ja nur durch geschickte Auslegung der gewählten Systemgrenzen. .

Nix damit. Der Kreisprozess linksherum ist stinknormale Thermodynamik und die Thermodynamik ist selbstverständlich mit dem Energieerhaltungssystz kompatibel.

Die ideal neutrale Energiebilanz der "Maschiene" hab ich und alle anderen hier genügend dargestellt.
zu deinen ständig neuen Kinkerlitzchen hab ich keinen Bock mehr.

Da du meinst, an der Sache sei was dran, kauf dir son Ding, bevor die Schnäppchen ausverkauft sind und die Sache nach der Nobelpreisverleihung für die Erfinder und Zugriff der Konzerne nur noch überteuert zu haben sein wird.

Lade mich zur Einweihung ein. Ich bring einen stinknormalen Leistungszähler zum Anschluß vor dem Kompressormotor mit und als Verbraucher hinter dem Generator einen Ölradiator mit 1000W.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » So 18. Jan 2015, 21:50

Highway hat geschrieben:Was willst du uns mit der Schrottimmobilie mitteilen? Ich verstehe nicht worauf das abziehlt.

Denk einfach nach.

Ich verstehe nicht was du willst? p*V=n*R*T (Ich rechne lieber mit der Stoffmenge n). Wo siehst du da Spielraum für eine Energieänderung, wenn T konstant bleibt?

Das ist eine Zustandsgleichung :!:

Endgültig BASTA ;)
.
.
Zuletzt geändert von Ernst am So 18. Jan 2015, 21:55, insgesamt 1-mal geändert.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » So 18. Jan 2015, 21:52

Ernst hat geschrieben:Lade mich zur Einweihung ein. Ich bring einen stinknormalen Leistungszähler zum Anschluß vor dem Kompressormotor mit und als Verbraucher hinter dem Generator einen Ölradiator mit 1000W.


Nimm lieber einen Halogenstrahler, da sieht man dann gleich wie jemandem ein Licht aufgeht.

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » So 18. Jan 2015, 22:12

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:30l zu 20° haben eine Energie von 100% (wähle Energiewert nach deiner Wahl)

25l zu 20° haben eine Energie von 83,3%

Kurt


Wieder unvollständig formuliert. Dazu müsstest du entweder den jeweiligen herrschenden Druck benennen, denn das Produkt aus p*V = Energie oder alternativ die Stoffmenge angeben. Wenn du davon ausgehst, dass die Stoffmenge gleich ist, dann ist deine Aussage falsch.


Ich gehe von deinen Aussagen aus.
Du hast 30l Luft zu 20°, unter Berufung auf isotherme Kompression, zu 25l 20° umgesetzt.
Da die Energiemenge dabei konstant bleibt, und nach deiner Aussage ist es die Energie die in den 30l zu 20° steckt, und du aussagst dass die Luft bei der Kompression wärmer wird, du aber nun ja nur 20° hast, ist der Rest der Energie, der ja bei 25l in einer höheren Temperatur stecken würde, irgendwie entfernt worden, ist also nicht mehr vorhanden.
Somit fehlt diese Energiemenge in den 25l.

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » So 18. Jan 2015, 22:33

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Ich gehe von deinen Aussagen aus.
Du hast 30l Luft zu 20°, unter Berufung auf isotherme Kompression, zu 25l 20° umgesetzt.
Da die Energiemenge dabei konstant bleibt, und nach deiner Aussage ist es die Energie die in den 30l zu 20° steckt, und du aussagst dass die Luft bei der Kompression wärmer wird, du aber nun ja nur 20° hast, ist der Rest der Energie, der ja bei 25l in einer höheren Temperatur stecken würde, irgendwie entfernt worden, ist also nicht mehr vorhanden.
Somit fehlt diese Energiemenge in den 25l.

Kurt


Kurt, es ist wirklich ermüdend. Wieso hältst du dich nicht an die gängige Formelschreibweise. Ein Volumen und eine Temperatur ergeben ohne weitere Angabe keine Energie! Ich habe dir jetzt schon mindestens 10 mal die korrekten Zusammenhänge aufgeschrieben unter welchen Umständen sich die Energie im Gas, und zwar nur im Gas!!!, nicht ändert. Jetzt kommst du wieder um die Ecke und behauptest ungeniert es würde Energie fehlen. :?
Dem ist nicht so, auch wenn es dir nicht passt, deinem Bauchgefühl widerspricht oder du dich von irgendwelchen Deppen in die Irre leiten lässt. Das kannst du alles z.B. bei Wikipedia nachlesen wenn du mir nicht glaubst.


Also dann nochmal:

Frage 1: kommt die betrachtete Energie aus den 30l Luft zu 20°?

Frage 2: gehst du von der Richtigkeit von "Isotherme Zustandsänderung" aus, davon dass die Energiemenge erhalten bleibt?

Frage 3: stimmst du zu wenn ich sage dass eine Verringerung der Luftmenge von 30l zu 20° auf 25l zu 20° nur dadurch möglich ist dass Energie in Form von Wärme abgenommen wird?

Frage 4: stimmst du mir zu dass die in der Ausgangsluftmenge vorhandenen Energiemenge geringer wird wenn du Energie in Form vom Wärme dieser Luft entnimmst?

Frage 5: stimmst du mir zu wenn ich sage dass die Ausgangsenergiemenge der Ursprungsluftmenge geringer ist nachdem daraus Energie in Form von Wärme entnommen wurde.

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Kraut und Rüben

Beitragvon Yukterez » So 18. Jan 2015, 22:45

Kurt hat geschrieben:Frage 1: kommt die betrachtete Energie aus den 30l Luft zu 20°?

Irgendwas scheint mir hier mit dem Satzbau nicht zu stimmen.

Kurt hat geschrieben:Frage 3: stimmst du zu wenn ich sage dass eine Verringerung der Luftmenge von 30l zu 20° auf 25l zu 20° nur dadurch möglich ist dass Energie in Form von Wärme abgenommen wird?

Die Verringerung einer Menge ist etwas anderes als die Kompression eines Volumens. Wenn ich die Menge von 30 Äpfeln bei 20° auf 25 Äpfel bei 20°reduziere werden mir 5 Äpfel in Form von Äpfeln abgenommen!

Euch damit aber in eurem Tanz nicht unterbrechen wollend,

Bild
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

VorherigeNächste

Zurück zu Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste

cron