Akkus, Myonen und Zeitdilatation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Akkus, Myonen und Zeitdilatation

Beitragvon All » Di 23. Dez 2014, 06:57

Spacerat hat geschrieben:
All hat geschrieben:Aber es ist doch glaubhaft konstruiert, soweit man den Grundlagen vertraut. :mrgreen:
Für den Spruch würd' ich dich galatt von meiner Ignoliste streichen... aber nö, da muss irgendwann noch was besseres kommen.


Im ersten Moment hört es sich an wie ein Spruch, auf den zweiten Blick zeigt die Aussage unser eigentliches Problem.

Lass mich aber ruhig auf deiner Ignoliste, ich fühle mich da ganz wohl. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Akkus, Myonen und Zeitdilatation

Beitragvon Jan » Di 23. Dez 2014, 12:38

Man kann in der Astrophysik noch nicht einmal den Meßwerten trauen.
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Re: Akkus, Myonen und Zeitdilatation

Beitragvon Kurt » Di 23. Dez 2014, 12:48

Jan hat geschrieben:Man kann in der Astrophysik noch nicht einmal den Meßwerten trauen.


"Wer misst misst Misst"

Vom Grundsatz her ist jede Messung falsch denn es findet immer auch ein Eingriff statt und es kommt darauf an was man als Bezüge dafür nimmt und wie man das Ergebnis bewertet/einordnet.

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Re: Akkus, Myonen und Zeitdilatation

Beitragvon All » Di 23. Dez 2014, 13:33

Jan hat geschrieben:Man kann in der Astrophysik noch nicht einmal den Meßwerten trauen.


Warum nicht? :o
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Re: Akkus, Myonen und Zeitdilatation

Beitragvon Jan » Di 23. Dez 2014, 14:09

@ Spacerat
Volle Punktzahl!
Es läßt sich nicht jeder verarschen.

http://www.youtube.com/watch?v=hNg4cCe6A74
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Re: Akkus, Myonen und Zeitdilatation

Beitragvon All » Di 23. Dez 2014, 14:40

Spacerat hat geschrieben:Zweitens: Man kann Messergebnisse auf verschiedenste Weise interpretieren, ....


Gibt es denn überhaupt etwas, was man nicht interpretieren muss? ;)
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Re: Akkus, Myonen und Zeitdilatation

Beitragvon scharo » Di 23. Dez 2014, 15:51

Liebe Freunde und Kämpfer,

ich wünsche Euch frohe und besinnliche Weihnachten! :)

Ljudmil
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Re: Akkus, Myonen und Zeitdilatation

Beitragvon All » Mi 24. Dez 2014, 10:17

Spacerat hat geschrieben:
All hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:Zweitens: Man kann Messergebnisse auf verschiedenste Weise interpretieren, ....


Gibt es denn überhaupt etwas, was man nicht interpretieren muss? ;)
Ja Sch... eben nicht, ich denk'. Es gibt halt nur Verständnisprobleme, aber das darf man hier ja nicht sagen, weil man gleich gefahr läuft, damit Recht zu behalten und deswegen "Eben! Und du hast die SRT nicht verstanden!" zur Antwort bekommt. ;)


Der Unterschied ist eigentlich nur, dass sich die Relaitivisten streng an die Postulate halten und wir eben nicht. Sie verlassen nicht den vorgeschriebenen "mathematisierten" Weg. Erweitert man seine Gedanken über die beiden Postulate hinaus und sucht Anwendungsmöglichkeiten in der Natur, dann kollabiert das System.

Ein vollaxiomatisierter mathematisierter Zeitgenosse darf auch nicht mal ansatzweise seine Axiome anzweifeln, weil sonst die ganze Mathematik zusammenbricht. Er ist gezwungen sich an formal mathematisierte Strukturen zu halten.
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Re: Akkus, Myonen und Zeitdilatation

Beitragvon All » Mi 24. Dez 2014, 11:43

Spacerat hat geschrieben:
All hat geschrieben:Ein vollaxiomatisierter mathematisierter Zeitgenosse darf auch nicht mal ansatzweise seine Axiome anzweifeln, weil sonst die ganze Mathematik zusammenbricht. Er ist gezwungen sich an formal mathematisierte Strukturen zu halten.
Da stimme ich nicht zu, weil nach meinem Dafürhalten ist die RT bzw. die LT nur falsch angewendete Mathematik. Mathematik ist die "Sprache" der Natur und Natur versteht man erst, wenn man eben diese Sprache nicht nur versteht, sondern auch "grammatikalisch" (also mit korrekter Syntax und Logik) korrekt "spricht" (also anwenden kann). Siehe dazu mein Argument mit der Kreiszahl und versuch' mal dahinter zu steigen, wer dieses Verhältnis (für Menschen 3,14 und paar erdrückte) vorgibt.



Die Natur hat keine Sprache. Sie ist unabhängig von absoluten Grundlagen und Identitäten. Da klemmt es schon.

Die Realtivisten wenden die Matehamatik auf das Beobachtbare an und zwar nur auf das Beobachtbare und nicht auf das "vorhandene Sein". Genauer gesagt, auf das Verhalten dessen, was sie beobachten. Als Grundlage haben sie das IS und c (SRT). Ich sehe in der angewendeten Mathematik keine falsch angewendete Mathematik. Es ist immer die Frage, ob die konstruierten Grundlagen akzeptiert werden und zu welchem Zweck.

Pi ist ebenfalls konstruiert und hat in Bezug auf die Natur keinen sittlichen Närhwert
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Re: Akkus, Myonen und Zeitdilatation

Beitragvon Kurt » Mi 24. Dez 2014, 12:30

All hat geschrieben: Ich sehe in der angewendeten Mathematik keine falsch angewendete Mathematik. Es ist immer die Frage, ob die konstruierten Grundlagen akzeptiert werden und zu welchem Zweck.


Also ich sehe schon falsch angewandte Mathematik, und der Zweck ist auch klar ersichtlich.

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