Vereinfachung von Berechnungen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Yukterez » So 30. Nov 2014, 19:47

Harald Maurer hat geschrieben:Und kommt das Ei nach 10 Minuten samt Raumschiff hartgekocht an, dann ist es sicher sehr mysteriös, dass es im Raumschiff nur 3 Minuten lang gekocht wurde! Weil es dann einfach nicht hartgekocht empfangen werden kann, da haperts mit der Kausalität.

Es kommt ja auch nicht hartgekocht, sondern weichgekocht an!

Harald Maurer hat geschrieben:Auf welche Kochdauer muss ich das hartgekochte Ei zurückführen? Die im Raumschiff? Da gibt's ein weiches Ei

Das Ei soll ja auch im Raumschiff gekocht werden.

Harald Maurer hat geschrieben:Zu dumm, wir brauchen ja in beiden Systemen das gleiche Ergebnis

Das bekommen wir auch! Das weiche Ei steht für den jüngeren Zwilling oder Myon, und das auf der Erde gekochte und damit harte für den älteren.

Mir sicher dass dir da kein echter Relativist was anderes erzählen wird,

Bild
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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Kurt » So 30. Nov 2014, 20:07

Yukterez hat geschrieben:Es kommt ja auch nicht hartgekocht, sondern weichgekocht an!


Also ich sehe das auch so.

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Yukterez » So 30. Nov 2014, 20:08

Bild hat geschrieben:Klar, der eine hat 2kWh und der andere 3,3kWh verbraucht

Wenn ein Ei 3 Minuten kocht und das andere 10 sollte man eigentlich nicht einmal in der Sonderschule von 2 kWh auf 3.'3 kommen. Man sieht also, Schulschwänzen zahlt sich nicht aus!

Bild hat geschrieben:(vom selben Akku)! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Genau, :lol:⁵

Bild, Bild
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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Kurt » So 30. Nov 2014, 20:34

Chief hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Jaja... Und wenn man 100l Wasser nimmt? :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Jetzt hör aber auf... Du weisst genau, dass man Wasser nicht hartkochen kann. :lol:

Das hatte ich ganz vergessen! :mrgreen:


Es kann aber sein dass es anbrennt.

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Kurt » So 30. Nov 2014, 21:05

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:Es kommt ja auch nicht hartgekocht, sondern weichgekocht an!


Also ich sehe das auch so.

Kurt


:? :? :?:

Das Ei ist für beide hartgekocht - die bewegte Uhr geht falsch!


Geht die Uhr im Raumschiff falsch oder anders?

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Harald Maurer » So 30. Nov 2014, 21:25

Yukterez hat geschrieben:Wenn du wissen willst wie spät es im vorbeirasenden Raumschiff ist musst du laut SRT aber die vorbeirasende Uhr ablesen!

Wieso sollte ich wissen wollen, wie spät es in einem vorbei rasenden Raumschiff ist? Und wie sollte ich es an der vorbei rasenden Uhr ablesen? Bringt ja auch nichts, in dem Raumschiff ist es ja lt. SRT vorne später und hinten früher... :shock:
Yukterez hat geschrieben:Wenn es sich so verhält wie ich es rechne passt alles bis auf die letzte Kommastelle zusammen.

Deine Rechnung ergibt einen schwächeren Entladestrom im Erdsystem. Das reicht für den Widerspruch, denn der kann nur am direkt zuständigen Amperemeter auftreten. Da muss der Strom durch, ehe er die Lampe betreibt...
Yukterez hat geschrieben: Das weiche Ei steht für den jüngeren Zwilling oder Myon, und das auf der Erde gekochte und damit harte für den älteren.

Jaja, länger gekocht macht Eier weich. :shock: Klar.
Leider ist das nicht so. Beide Eier sind gleich gekocht, weil aus Sicht des Raumschiffs das Erd-Ei ebenfalls zeitdilatiert gekocht wird. Allerdings nicht zum gleichen Zeitpunkt wie das Raumschiff-Ei.
Wer hat Lust, das vorzurechnen? Man kann mit den Zahlen des Akku-Szenarios rechnen. Es wird sich ergeben, dass im Raumschiff-Ei System das Erd-Ei früher gekocht wurde aber dies ebenfalls gleich lang wie das Raumschiff-Ei im Erdsystem... Die Frage ist nur, sind jetzt beide Eier hartgekocht oder weichgekocht... :(

Grüße
Harald Maurer
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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Kurt » So 30. Nov 2014, 21:29

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...

Geht die Uhr im Raumschiff falsch oder anders?

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Raumschiff-Uhr geht falsch und muss ständig nachkorrigiert werden (GPS-Uhren)!


Du legst also die GPS-Zeit als Referenz für alle Uhren die beteiligt sind fest.
Somit geht die Uhr in der Rakete falsch.
Das heisst dann aber auch dass alle Abläufe in der Rake falsch ablaufen, also kannst du dich auch nicht darauf berufen dass die Anzeige des Amp-Meters stimmt.

Frage: warum geht die Uhr in der Rakete falsch (ist sie kaputt?) (oder geht sich nur anders?)?

Kurt

(übrigens: die Uhr im GPS-SAT wird nicht korrigiert)
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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Kurt » So 30. Nov 2014, 21:48

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du legst also die GPS-Zeit als Referenz für alle Uhren die beteiligt sind fest.
Somit geht die Uhr in der Rakete falsch.
Das heisst dann aber auch dass alle Abläufe in der Rake falsch ablaufen...

Nö, eine Unruhuhr geht z.B. auch in der Rakete richtig.


Die Abläufe in der Rakete laufen also nicht falsch ab, sondern richtig.

Warum geht gerade eine Atom- oder Quarzuhr in der Rakete falsch und eine Unruhuhr nicht?
Gelten da nicht die gleichen Gesetze?

Kurt
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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Yukterez » So 30. Nov 2014, 22:09

Harald Maurer hat geschrieben:Wieso sollte ich wissen wollen, wie spät es in einem vorbei rasenden Raumschiff ist?

Um dir die Entscheidung zu erleichtern ob du auf ein hartes oder ein weiches Ei wettest!

Harald Maurer hat geschrieben:Und wie sollte ich es an der vorbei rasenden Uhr ablesen?

Entweder draufschaun und die Lichtlaufzeit subtrahieren oder das Logbuch im Schiff lesen sobald das Experiment vorüber ist.

Harald Maurer hat geschrieben:Bringt ja auch nichts, in dem Raumschiff ist es ja lt. SRT vorne später und hinten früher

Das macht nichts, uns interessiert nur die Stelle an der die Lampe, der Akku, der Zwilling oder der Herd steht.

Harald Maurer hat geschrieben:Deine Rechnung ergibt einen schwächeren Entladestrom im Erdsystem.

Das muss er auch. Täte er das nicht, bräuchte ich mich in der Lichtkirche gar nicht mehr blicken zu lassen!

Harald Maurer hat geschrieben:Das reicht für den Widerspruch, denn der kann nur am direkt zuständigen Amperemeter auftreten.

Das mitbewegte Amperemeter unterliegt den selben Effekten wie der Akku und zählt deshalb auch nur die Einheiten die pro dilatierter Sekunde durchfließen.

Harald Maurer hat geschrieben:Da muss der Strom durch, ehe er die Lampe betreibt...

Ein geschrumpfter Zwerg passt leicht durch eine geschrumpfte Tür.

Harald Maurer hat geschrieben:Wer hat Lust, das vorzurechnen? Man kann mit den Zahlen des Akku-Szenarios rechnen. Es wird sich ergeben, dass im Raumschiff-Ei System das Erd-Ei früher gekocht wurde aber dies ebenfalls gleich lang wie das Raumschiff-Ei im Erdsystem... Die Frage ist nur, sind jetzt beide Eier hartgekocht oder weichgekocht...

Vorrechnen könnte ich es normalerweise schon, aber leider nicht wenn dabei so ein Ergebnis herauskommen soll.

Ein hartes und ein weiches Ei erhaltend,

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Kurt » So 30. Nov 2014, 22:14

Spacerat hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Abläufe in der Rakete laufen also nicht falsch ab, sondern richtig.

Warum geht gerade eine Atom- oder Quarzuhr in der Rakete falsch und eine Unruhuhr nicht?
Gelten da nicht die gleichen Gesetze?
Tja... Das ist meiner Meinung nach die große ungeklärte Frage... welche Art Uhr geht auf welche Weise bzw. überhaupt falsch. Welche Einflüsse sind dafür verantwortlich, dass sich bewegte Uhren anders verhalten als ruhende? Welche Umstände sind dafür verantwortlich, dass bewegte Myonen länger leben als ruhende? Trifft letzteres überhaupt zu? Hat man überhaupt schon mal ein ruhendes Myon im Labor synthetisieren können? Soweit ich weis nämlich nicht.


Vergiss die ganze Myonengeschichte, sie ist nur erfunden um der RT ein wenig zu helfen.
Nimm das was nachweisbar ist, z.B. eine Atomuhr, bei dieser ist eindeutig nachweisbar dass sie Ortsabhängigkeit zeigt.

Inwieweit Bewegung eine Gangveränderung von Uhren bewirkt ist überhaupt noch nicht klar, denn es wurde noch nicht so richtig festgestellt.
Ich gehe davon aus dass Bewegung ebenfalls zu einer Verlangsamung der Resonanzfrequenzen von Materie führt, inwieweit diese quantitativ ausfällt hat eigentlich noch niemand zielgerichtet gemessen.
vielleicht geht's mit Ringbeschleunigern, das müsste erstmal alles gemessen und aufgezeigt werden.

Wenn die Uhr in der Rakete aufgrund ihrer Bewegung langsamer geht dann kocht auch das Ein langsamer, dann altert auch der Mitreisende langsamer, dann zeigt das Amp-Meter immer noch die gleiche Stromstärke an trotzdem weniger -Strom- durchsaust.

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