Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon julian apostata » Mo 27. Okt 2014, 12:11

Yukterez hat geschrieben:Und weiter? Dass der relativistische Doppler bei ±0.8c genau 1/3 bzw 3 beträgt habe ich schon vor Ewigkeiten auf viewtopic.php?p=80533#p80533 im zweiten Kästchen vorgerechnet Bild


Nein, hast du nicht. Du hast einfach nur die Formel für den klassischen Doppplereffekt (bewegter Empfänger ruhender Sender) genommen und mit dem Gammafaktor multipliziert und rein zufälligerweise die richtige Lösung erhalten.

Du hättest aber genauso die Formel (ruhender Empfänger bewegter Sender) nehmen können, dann hätte es nicht mehr gestimmt.

Und wie komme ich dann zum richtigen Ergebnis, wenn bei obiger Rechnung Zeile 1 nicht stimmt?

Um mit einem falschen Lösungsweg dennoch zum richtigen Ergebnis zu kommen, reicht ein Fehler nicht! Da muss schon noch ein Zweiter passieren.

Also, wo in meiner Rechnung ist der kompensierende Fehler?
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon Yukterez » Mo 27. Okt 2014, 12:25

Bild hat geschrieben:Wenn man also den Strahl im Raumschiff 1 s lang leuchten sieht, dann auf der Erde 0,27s

Da man bei dir nie weiß von welchem Beispiel und von welcher Geschwindigkeit du gerade redest rate ich mal dass du v diesmal gleich 0.866 c setzt. Das hatten wir übrigens schon auf Seite 2, siehe viewtopic.php?p=80223#p80223, In/Out[7] Bild

Bild hat geschrieben:Du hast einfach nur die Formel für den klassischen Doppplereffekt (bewegter Empfänger ruhender Sender) genommen und mit dem Gammafaktor multipliziert und rein zufälligerweise die richtige Lösung erhalten.

Mit meiner Notation erhalte ich bei jeder Geschwindigkeit den gleichen Doppler wie mit der Notation von Wikipedia, du Dilettant:

reldopplernotation.png
links: Yuk, rechts: Wiki
reldopplernotation.png (5.88 KiB) 8054-mal betrachtet

Dem Crackpot demonstrierend wie eine nachvollziehbare Rechnung aussieht,

Bild
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon DerDicke » Mo 27. Okt 2014, 19:12

julian apostata hat geschrieben:Wenn man also den Strahl im Raumschiff 1 s lang leuchten sieht, dann auf der Erde 0,27s

Endlich eine konkrete Aussage. VomDicken hier:
viewtopic.php?p=81052#p81052
und nMdD von Yukterez auch längst mehrfach vorgerechnet. Soweit das Lob. Die Kritik:

Daß Sie dann, wenn Sie sich schon zur richtigen Lösung durchringen überflüssige Zwischenergebnisse t2,x2,t3 berechnen gibt zu denken.
Daß Sie Ihr x3 erhalten Sie dann indem Sie mit x'=vT, t'=T in die Lorentz Transformation einsetzen darf der geneigte Leser erraten. Von Ihnen kommt eine lapidare Erklärung:
julian apostata hat geschrieben:Um die Strahllänge im Erdsystem zu messen, müssen wir das im Erdsystem für Anfang und Ende gleichzeitig tun (siehe obiges Zitat und Zeile 3)

wenig hilfreich, da t3=3,5s mit keiner der anderen t-Größen gleich ist. Ob Sie wirklich wußten, was Sie tun, als Sie die Werte einsetzten, sei dahingestellt. Wenn jedoch ein Leser, der um sein Verständnis ringt mit diesen Ausführungen nichts anfangen kann, dann ist das nicht die Schuld des Lesers.




julian apostata hat geschrieben:Das hab ich doch schon hier für 0,8*c und Leuchtdauer t'=T=3s ausgerechnet. Und wenn Y und Falali das schon bei konkreten ganzen Zahlen nicht kapiert haben, dann werden die Beiden weder ihre noch meine allgemeine Lösung erst recht nicht kapieren.

Da haben Sie erstens überflüssigerweise die Zahlen geändert, zweitens ein für die Fragestellung irrelevantes "Photon auf Selbstmordkkommando" aus dem Hut gezaubert ...
julian apostata hat geschrieben:Vom Raumschiff aus wird vorerst nur 1 Photon Richtung Erde auf ein Selbstmordkommando geschickt, mit dem Auftrag, sich nach 3 Raumschiffsekunden selbst zu zerstören.

julian apostata hat geschrieben:Ein Raumschiff fliegt auf die Erde zu (0,8*c). Ein Laserpointer zeigt zur Erde. Jedes Photon was im Laserpointer geboren wird, lebt danach nur mehr 3 Sekunden. Auch der Laserpointer schaltet sich nach 3 Raumschiffsekunden aus.

... um dann fallili's Frage NICHT zu beantworten:
julian apostata hat geschrieben:Mit anderen Worten, der Lichtstrahl hat im Raumschiff die Länge 900 000 km und im Erdsystem 300 000 km Länge, also genau das, was man vom Dopplereffekt erwartet.

Einfach LT anwenden und Zd, Längenkontraktion und RdG als Gesamtpaket ansehen.


Womit Sie den Spielraum bei einem einfachen Problem die maximale Verwirrung zu stiften bestmöglich genutzt hätten.


julian apostata hat geschrieben:Ob ich das Frontphoton jetzt absorbieren lasse oder nicht, das ist doch völlig irrelevant! Warum dieses Festbeißen an Nebensächlichkeiten?

Sie haben sich dafür entschieden eine einfache Aufgabe durch Nebensächlichkeiten (Photon auf Selbstmordkommando) verkomplizieren. Warum Sie das getan haben dürfen Sie nicht DenDicken fragen.





julian apostata hat geschrieben:Soll ich das jetzt so verstehen, dass der Plural von Cosinus ebnenfalls Cosinus ist?

Da Sie ja offensichtlich auf der lateinischen Pluralbildung bestehen: JA!
(nebenbei: beim Plural das "u" lang sprechen.)


julian apostata hat geschrieben:Na und, inwieweit hilft uns das jetzt beim Verständnis der Lt und SRT?

Selbstverständlich hätten Sie bei einem eingedeutschten lateinischen Wort den deutsche Plural anwenden können und auch dürfen. Warum Sie darauf bestanden haben die lateinische Variante zu thematisieren, diese Frage kann Ihnen DerDicke nicht beantworten, das sollten Sie selbst wissen.
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Chief verkackt den Takt

Beitragvon Yukterez » Mo 27. Okt 2014, 23:45

Bild hat geschrieben:Wen interessiert Doppler?

Na dich, du xxx:

das Leben hat geschrieben:
Bild hat geschrieben:Wenn also beide Takte in S' 3 s betragen, so liegen sie in S' zwischen 1s und 9s (bei 0,8*c).
Bild hat geschrieben:Da braucht man keine 10 Meter lange Formel dazu, das geht auch mit einer Zeile.
Bild hat geschrieben:Und wie sieht die Zeile aus?

Den Deppen durch seinen eigenen Kakao ziehend,

Bild
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Post Scriptum

Beitragvon Yukterez » Di 28. Okt 2014, 00:38

Jetzt wo ich mir Apostatas Copy & Paste Orgie anschaue fällt mir folgendes auf:

Bild hat geschrieben:Du hast einfach nur die Formel für den klassischen Doppplereffekt (bewegter Empfänger ruhender Sender) genommen und mit dem Gammafaktor multipliziert und rein zufälligerweise die richtige Lösung erhalten.

Man vergleiche dazu die dritte Formel in der ersten Zeile von Apostatas Spam mit der letzten Eingabe in der ersten Zeile bei meiner Notation Bild

In einer etwas anderen Schreibweise und mit umgekehrter Vorzeichenkonvention ist in der von ihm kopierten, aber nicht kapierten (er weiß offensichtlich nicht wofür t, t', T und T' stehen) Ballaststoffformel das gleiche versteckt was bei mir offen auf der Hand liegt. Aber Hauptsache direkt im Beitrag unter dem wo er selber ohne es zu wissen den Newtondoppler mit Gamma multiplizieren lässt

Bild, per Copy & Paste, hat geschrieben:Bild

dummdreist

Bild hat geschrieben:Du hast einfach nur die Formel für den klassischen Doppplereffekt (bewegter Empfänger ruhender Sender) genommen und mit dem Gammafaktor multipliziert und rein zufälligerweise die richtige Lösung erhalten.

schreiben Bild

Facepalmend,

Bild
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon julian apostata » Di 28. Okt 2014, 12:33

DerDicke hat geschrieben:Daß Sie dann, wenn Sie sich schon zur richtigen Lösung durchringen überflüssige Zwischenergebnisse t2,x2,t3 berechnen gibt zu denken.


Da denken sie viel zu kompliziert. Es geht eigentlich nur um den relativistischen Dopplereffekt. Und ich betrachte da nur die Länge einer elektromagnetischen Welle, von 2 Bezugsystemen aus beobachtet.

v=0,6*c K'=oben K=unten
Bild

Also Eine EM-WEelle reiche in K' von 0 bis 600m und sie laufe von links nach rechts.

Wie lang ist sie in K? Da müssen wir in K gleichzeitig messen (z:B. bei t=0). Also beispielsweise beim rechten Wellenende (x=750m) 1,5 us in die Vergangenheit zurück rechnen und da war das rechte Ende der Welle bei x=300m, also halb so lang wie in K'

Jetzt betrachten wir dieselbe Welle, nur laufe sie diesmal nach links. Da können wir wieder 1,5us in die Vergangenheit zurück rechnen, da lag das Wellenende bei x=1200 m, also doppelt so lang wie in K'

Was soll daran kompliziert sein? Oder kennt jemand eine einfachere Methode, den Dopplereffekt anhand dieser Grafik aufzuzeigen.
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Beitragvon Yukterez » Di 28. Okt 2014, 16:44

Bunter Hund Apostata,

julian apostata hat geschrieben:v=0,6*c
x=750m
1,5 us

Ich glaube es reicht schon dass du die Geschwindigkeit auf 0.8*c ändern musstest. Zusätzliche 0.6*c und irgendwelche halben u-Sekunden braucht außer dir jetzt wirklich keiner. Dass du deine Settings öfter wechselst als die Unterhose wird langsam anstrengend!

Bald alle möglichen und unmöglichen Zahlenkombinationen durchhabend,

Bild
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon Yukterez » Di 28. Okt 2014, 18:26


Da du dir darauf wohl nicht ernsthaft eine Antwort erwartest muss diesmal auch ein Smiley reichen.

Bild, Bild
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 29. Okt 2014, 06:27

Highway hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Doppler oder Dilatation? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Stell ihm nicht so schwere Fragen. Der bekommt sonst noch Zuckungen, dann schwillt die Zunge an und kurz darauf tritt der Tod ein...

Du weißt, wovon du sprichst: viewtopic.php?f=6&t=685&start=10#p81121
fb557ec2107eb1d6
 
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon DerDicke » Do 30. Okt 2014, 00:10

julian apostata hat geschrieben:Da denken sie viel zu kompliziert.

Nein, DerDicke meint nicht, daß es mit kompliziertem Denken zu tun hat, wenn man einen Benutzer auf überflüssige (nie verwendete) Zwischen ergebnisse t2,x2,t3 hinzuweist.
Das Gegenteil ist der Fall.



viewtopic.php?p=81119#p81119
sehr viel Brimborium (Text + Bildchen) um eine Frage NICHT zu beantworten.



Die Frage war: wieso setzen Sie in diesem Beitrag:
viewtopic.php?f=6&t=677&start=180#p81087
zur Berechnung von x3 die Werte x'=vT, t'=T ein?
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