Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon fallili » Mi 22. Okt 2014, 10:44

Jetzt wird es sicher lustig.
Julian ist mal wieder beim ganz "normalen" Zug-Bahnsteig-Blitze Beispiel und unterstellt Yukterez, dass dieser das nicht versteht / erklären kann.
Auf die Rektion von Yukterez bin ich nun gespannt.

Reife Leistung Julian - kann man wirklich nur entweder als sehr mutig bezeichnen, oder als Zeichen dass Du nun völlig durchdrehst.
Wie am Anfang gesagt - ich glaub das wird nun sehr lustig.
Oder, was auch möglich ist, dass Yukterez nur mehr die Augen verdreht, an der Dummheit der Welt verzweifelt und gar nix mehr schreibt.
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der Amoklauf Apostatas

Beitragvon Yukterez » Mi 22. Okt 2014, 12:06

Dass Julian es weder schafft das ursprüngliche Beispiel richtig zu beantworten, noch länger als einen Beitrag lang bei einem Beispiel zu bleiben wird dadurch, dass er jetzt schon wieder ein neues anfängt, auch nicht besser. Noch dazu wurde das Bahnhofsereignis bereits auf viewtopic.php?p=63194#p63194 besprochen, ist also vollkommen uninteressant. Wo sein Fehler liegt wurde ihm jetzt schon oft genug aufgezeigt; es ist also nur davon auszugehen dass er so lange das Beispiel wechselt, bis keiner mehr weiß wovon er gerade redet.

Das nicht nur lustig, sondern auch traurig findend,

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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon julian apostata » Mi 22. Okt 2014, 12:11

fallili hat geschrieben:Jetzt wird es sicher lustig.
Julian ist mal wieder beim ganz "normalen" Zug-Bahnsteig-Blitze Beispiel und unterstellt Yukterez, dass dieser das nicht versteht / erklären kann.


http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=677&start=50#p80552

Yukterez hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Im Raumschiffsystem sei ein Photon in Fahrtrichtung der Erde unterwegs und zwar 3 s lang. Was zeigt die Erduhr? 1 s zeigt sie.

Falsch. Es können nur 5 sek sein.

julian apostata hat geschrieben:Im Raumschiffsystem sei ein Photon entgegen Fahrtrichtung der Erde unterwegs und zwar 3 s lang. Was zeigt die Erduhr? 9 s zeigt sie.

Noch falscher. Es sind wieder 5 sek.



3s von B nach O und 3s von A nach O

macht

5s von B' nach O' und 5s von A' nach O'

das ist sinngemäß seine Aussage!

Wenn solche Bemerkungen kommen und er distanziert sich nicht davon, dann ist er entweder nur stur, oder er kapierts das einfache Bahnsteigmodell wirklich nicht!

fallili hat geschrieben:Auf die Rektion von Yukterez bin ich nun gespannt.


Was soll schon kommen außer ausweichendes blabla?
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Re: der Amoklauf Apostatas

Beitragvon julian apostata » Mi 22. Okt 2014, 12:17

Yukterez hat geschrieben:Dass Julian es weder schafft das ursprüngliche Beispiel richtig zu beantworten, noch länger als einen Beitrag lang bei einem Beispiel zu bleiben wird dadurch, dass er jetzt schon wieder ein neues anfängt, auch nicht besser.


Wir sind immer noch bei deinem Quatschrechenergebnis von Seite 6 und jetzt zeig mal anhand des Bahnsteigbeispiels, wie du dazu kommst.
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Re: der Amoklauf Apostatas

Beitragvon Yukterez » Mi 22. Okt 2014, 12:33

julian apostata hat geschrieben:Wir sind immer noch bei deinem Quatschrechenergebnis von Seite 6

Also das mit -0.8c, wo ich eine scheinbare Signaldauer von 1:3 (nach Newton 1:5), eine beobachtete Frequenzerhöhung von 3:1 (nach Newton 5:1) und eine tatsächliche Zeitdilatation von 3:5 (nach Newton 1:1) erhalte.

julian apostata hat geschrieben:und jetzt zeig mal anhand des Bahnsteigbeispiels, wie du dazu kommst.

Wenn irgendwem anderen außer dir noch irgendwas unklar ist fasse ich meine Rechnungen gerne noch mal zusammen, aber bei dir ist offensichtlich dass du noch nicht mal Zeitdilatation und Doppler unterscheiden kannst.

Dir empfehlend erst einmal mit Newton anzufangen,

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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon fallili » Mi 22. Okt 2014, 13:36

Ich versteh nicht wieso Julian da so was kompliziertes daraus macht.
Es geht doch nur darum, wie lange ein von einem mit 0,8 c fliegendem Raumschiff 3 Sek lang abgesendeter Lichtimpuls auf der Erde gesehen wird.
Da Julian selbst als Aussendezeit für das erste Photon t=0 und t' = 0 vorschlägt (also synchronisierter Moment), kann man das ja auch mit verständlichen Werten beschreiben.

Um 12:00:00 sendet das Raumschiff das erste Photon. Damit wir Zeiten angeben können, brauchen wir eine Entfernung - nehmen wir mal 5 ls von der Erde entfernt. Das erste Photon kommt also um t = 12:00:05 auf der Erde an.
Das letzte Photon soll um t' = 12:00:03 abgesendet werden, also folglich um t = 12:00:05.
Zu diesem Zeitpunkt ist das Raumschiff um 5*0,8 also 4 ls nähergekommen, das letzte Photon braucht alsd eine Sekunde um zur Erde zu kommen - kommt also um t = 12:00:06 an.
Nicht so schwer, daraus zu erkennen, dass das Licht 1 Sekunde lang auf der Erde gesehen wird.
Außerdem kann man auch "Flugzeiten" angeben - erstes Photon 5 Sekunden, zweites Photon 1 Sekunde (aus Erdsicht).

Aus, Ende - das wars schon, alles ganz simpel.
Wozu Julian da eine RDG zusätzlich noch mal einführt und alles verkompliziert ist mir unklar.
Dass die Zeiten und Entfernungen vom Raumschiff aus anders beurteilt werden ist klar (nicht für Chief, das weiß ich, er kann sich also diverse Lacher wieder mal sparen) und wir kriegen natürlich andere "Flugzeiten". Da muss man aber auch nicht über RDG diskutieren, sondern nur wieder die LK und ZD berücksichtigen. Fängt damit an, dass die Erde vom Raumschiff aus gesehen 3 ls entfernt ist, wie lange wird das erste Photon also wohl an "Flugzeit" brauchen um bis dorthin zu kommen.
Ich frag mich immer noch wo Julian diese seine 9 Sekunden her nimmt.
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon Yukterez » Mi 22. Okt 2014, 13:39

fallili hat geschrieben:Ich frag mich immer noch wo Julian diese seine 9 Sekunden her nimmt.

Er rechnet den Doppler in die falsche Richtung und glaubt dann die erhöhte Frequenz sei die dilatierte Zeit. So wie er den Einstein versteht müsste bei ihm auch nach Newton die Zeit 5 mal schneller gehen.

Kopfschüttelnd,

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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon Yukterez » Mi 22. Okt 2014, 18:49

Damit die Deppen nicht anfangen den Faden zu dominieren erweitern wir das Beispiel lieber sinnvoll.
Wir haben also folgende Situation:

Bsp.2.png
Bsp.2.png (74.22 KiB) 5562-mal betrachtet

Diesmal steht der Beobachter in seinem System 5Lsek vom Weg entfernt, und das rechtwinkelig zum selben, Position:{x=0,y=0}.
Auf dem Weg laufe mit 0.8c eine Glühbirne, und zwar nach rechts. Bei Position {x=1,y=5} beginne sie in ihrem System für ts=3sek zu leuchten.
Die Zeit dilatatiert wie immer bei 0.8c um den Faktor 5/3, im System der Erde leuchtet die Lampe also real 5sek lang.
1) Wie lange sieht ein Beobachter auf der Erde nun die Lampe unter Berücksichtigung der Lichtlaufzeiten leuchten (tS=?)
2) Wo befindet sich die Glühbirne wenn das erste, und wo wenn das letzte Licht beim Beobachter einlangt (p1=?, p2=?)

So weitermachend als wäre nichts gewesen,

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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon Yukterez » Mi 22. Okt 2014, 20:13

Will keiner? Schade, dann mache ich den Anfang.
Der Beobachter auf der Erde müsste nach Albert Einstein und Adam Riese ein 6.97205 sek langes Signal sehen.
Dieses wird im System der Birne 3 sek und im System des Beobachters 5 sek lang abgestrahlt.
Zum Zeitpunkt wo das erste Licht beim Beobachter ankommt, befindet sich die Lampe auf Position p1: {x=5.07922, y=5}.
Wenn das Signal für den Beobachter endet, befindet sich die Lampe bereits auf p2: {x=10.6569, y=5}.
Alle Einheiten in Sekunden und Lichtsekunden:

Bild

Zum Vergleich: nach Newton (also mit γ-Faktor=1) sind die Zahlen
tS = 3.94747 sek, p1: {x=5.07922, y=5}, p2: {x=8.23719, y=5}

In der Probe setze ich y2=0 und erhalte damit die selben Zahlen wie als der Beobachter sich noch auf der Strecke befand.
Befindet sich der Beobachter nicht im Koordinatenursprung, ersetzt man alle x2 durch x2-x1 und y2 durch y2-y1.

Für's nächste Beispiel die Laufrichtung der Lampe umkehrend,

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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon fallili » Mi 22. Okt 2014, 22:20

Ich bin derzeit in Villach und reagier nicht so schnell.
Versuch Deine Aufgabe nachzurechnen und bin nicht sicher ob mein Weg richtig iet.

Für den ersten "Sichtkontakt" nehm ich einfach die Wurzel aus 26 ( 5ls querab und 1 ls weiter) - krieg ich heraus dass das Licht nach 5,099 sek vom Beobachter gesehen wird.
Das Licht verlöscht nach 3 Sekunden - also von der Erde aus nach 5 sek, daher ist die Lampe 5*0,8 nach rechts gewandert.
Da die Lampe nun x 5 und y 5, also im 45 °Winkel weg ist, nehm ich die Wurzel aus 25 + 25 Das Licht braucht also 7,071 Sek zum Beobachter.

Und nun rechne ich: erstes Licht nach 5,099 sek, das Lichtende 5 sek später abgesandt und 7,07 sek unterwegs, also 5 + 7,07 minus den 5,099 = 6,972 Sekunden die der Beobachter das Licht sieht.

Da das mit Deiner Angabe übereinstimmt, kann mein Gedankenweg eigentlich nicht falsch sein, ist also eher eine reine Geometrie-Aufgabe.

Für die Positionen der Lampe wenn das Licht beim Beobachter ankommt und wieder angeht bin ich nun zu faul - ich muss ins Bett.
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