Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Kurt » So 17. Aug 2014, 14:57

Highway hat geschrieben:
A________________B.............C



Das bewegte System ist ein Stab der Länge A-B. In A sitzt eine Lichtquelle, in B ein Empfänger (oder Beobachter). Ein Lichtimpuls mit der Geschwindigkeit c wird von A nach B geschickt. In der selben Zeitspanne, in welcher der Lichtimpuls von A nach B läuft, bewegt sich der Stab in Längsrichtung mit der Geschwindigkeit v, so dass B nach C gelangt. Aus Sicht eines ruhenden Beobachters legt das Licht im Stab die längere Strecke A-C zurück, jedoch mit der Geschwindigkeit c + v. Dadurch kommt der Lichtimpuls für beide Beobachter zur selben Zeit im Punkt C an, der nun identisch ist mit B. Daher gibt es die relativistische Zeitdilatation nicht.


Und nun setzen wir dieser Idiotie noch ein Nachdenkerl nach.

Hier der Ausgangspunkt:



.....S---------U1-Zug-U2---------E
=====S===========================================================Gleis

Bewegungsrichtung Zug >>>
Bewegungsrichtung Signal >>

U1 und U2 sind 300 Km auseinander, ebenso Uhren die am Gleis stehen,
dass Signal, am Gleis beobachtet, braucht für diese Strecke 1 ms.


Jetzt wird noch ein weiterer Lichtsender dazugestellt, er steht rechts der 600 000 Km
also hier.



.....S---------U1-Zug-U2---------E
===S=======================================================Gleis S2

Bewegungsrichtung Zug >>>
Bewegungsrichtung Signal1 >>
Bewegungsrichtung Signal2 <<

U1 und U2 sind 300 Km auseinander, ebenso Uhren die am Gleis stehen,
die Signale, am Gleis beobachtet, brauchen für diese Strecke 1 ms, egal ob von links oder von rechts.

Dieser Sender gibt alle MS ein Signal nach links hin ab, dieses Signal wird nun ebenfalls bewertet, heisst: alle Uhren und Beobachter können es ebenfalls empfangen.

Da nun der Zug diesem Signal entgegenkommt kommt dieses mit 300 000 Km + seinen 150 000 Km auf den Zug zu.
Was werden die Uhren nun bei diesem Signal ausagen?

Kurt


fallili, du sagst es gibt sehr viele Bestätigungen der Lichtinvarianz.
Schau dir diese halt mal an, kostet ja nichts.

Es wurde festgestellt dass:
- egal in welche Richtung man schaut Licht immer mit der selben Geschwindigkeit unterwegs ist, diese Messungen wurden alle auf der Erdoberfläche, in allerlei Varianten ausgeführt, immer das selbe Ergebnis

- egal wie schnell sich die Signalquelle bewegt, immer läuft das Signal mit gleicher Geschwindigkeit in jede Richtung.
Dazu wurden schnelle Mµonen beobachte, Undulatorstrahlung in Beschleunigern, GPS-Signale, MMIs bemüht.
Alle zeigen dasselbe Ergebnis, immer gleiche Geschwindigkeit.

Und nun denke nach, all diese Messungen wurde auf der Erdoberfläche gemacht, und zwar ruhend zu dieser.
Da müsste doch mal en Licht aufblitzen, oder nicht?


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 22384
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Kurt » So 17. Aug 2014, 17:14

Ernst hat geschrieben:
fallili hat geschrieben: Und bei einander umkreisenden Doppelsternen kommt das Licht von beiden Sternen dennoch zur gleichen Zeit bei uns auf der Erde an - wär es anders würde man die Bahnen dieser Doppelsterne völlig anders sehen.

Der Hut ist so alt, wie er ein fake ist.
Du wirst ja wohl nicht annehmen, daß das Licht von diesen entfernten Sternen nicht ohne Hindernisse zu uns kommt. Das führt zur Optischen Extinktion. Daß damit die Doppelsterngeschichte überhaupt kein Argument ist, ist auch weitgehend bekannt. Lies einfach nach.
.
.


fallilis Ansatz ist schon richtig, wir würden andere Bahnen sehen wenn die LG an die des Erzeugers gebunden wäre.

Das würde sich aber dann nur zeigen/erkennen lassen wenn das gesendete Licht gepulst, also in einzelnen Päckchen abgesetzt wird, denn erst dann könnten wir erkennen/einen Zusammenhang zu einzelnen Päckchen herstellen, so geht das aber nicht weil ja immer ein Signal von der Quelle vorhanden ist, und es ist auch nicht notwendig denn die Geschwindigkeit des Senders hat nichts mit der Geschwindigkeit zu tun mit der das Licht zu uns kommt.

Es kann unterwegs 10 x sein v ändern, es hätte keinen Einfluss auf das was wir sehen.
Es besteht keine Abhängigkeit zum Sender von dem was er -hinterlässt-.

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 22384
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon fallili » So 17. Aug 2014, 17:46

Kurt hat geschrieben:.........
fallili, du sagst es gibt sehr viele Bestätigungen der Lichtinvarianz.
Schau dir diese halt mal an, kostet ja nichts.

Es wurde festgestellt dass:
- egal in welche Richtung man schaut Licht immer mit der selben Geschwindigkeit unterwegs ist, diese Messungen wurden alle auf der Erdoberfläche, in allerlei Varianten ausgeführt, immer das selbe Ergebnis

- egal wie schnell sich die Signalquelle bewegt, immer läuft das Signal mit gleicher Geschwindigkeit in jede Richtung.
Dazu wurden schnelle Mµonen beobachte, Undulatorstrahlung in Beschleunigern, GPS-Signale, MMIs bemüht.
Alle zeigen dasselbe Ergebnis, immer gleiche Geschwindigkeit.

Und nun denke nach, all diese Messungen wurde auf der Erdoberfläche gemacht, und zwar ruhend zu dieser.
Da müsste doch mal en Licht aufblitzen, oder nicht?
Kurt


Also da ist mir nicht klar welches "Licht" bei mir aufblitzen sollte?
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Kurt » So 17. Aug 2014, 18:00

fallili hat geschrieben:Also da ist mir nicht klar welches "Licht" bei mir aufblitzen sollte?


Du schreibst immer dass noch nie etwas anderes gemessen wurde als dass Licht c hat, also überall die gleiche Geschwindigkeit.

Überlege mal wo gemessen wurde.
Und wo nichts anderes festgestellt wurde als dass...

Und was machst du daraus?
Genau! Lichtinvarianz.

Ist aber nicht, denn da wo (genau) gemessen wurde wurde die Erde (zur Erde ruhend) als Bezug verwendet.

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 22384
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon fallili » So 17. Aug 2014, 18:29

@Kurt
Was Deinen Zug betrifft, der nun auch ein Funksignal von vorne bekommt, kann man das doch viel einfacher haben.

Man nimmt den mit 0,5 c bewegten 300 000 km langen Zug und sendet gleichzeitig im Zug vorne und hinten eine Signal los. Du wirst mir ja wohl zustimmen, das es im Zug kein Problem ist die Zeiten vorne und hinten zu synchronisieren.
Nach Deiner Auffassung braucht das Signal von hinten nach vorne 2 Sekunden und von vorne nach hinten nur 0,66 Sekunden.
ich mein, wir leben in einer Welt in der eine Nanosekunde schon enorm viel ist - so was müsste doch auch schon in einem "Zug" der sich mit ein paar 100 km/h bewegt auffallen.

Ich versuch da mal was abzuschätzen:
Licht legt in einer Millisekunde 300 km zurück - also in einer Microsekunde 300 m, oder in 0,1 Microsekunden 30 m.
Diese Strecke kriegen wir in einem Flugzeug leicht aufgebaut. Wenn das Flugzeug mit 200 m /sek fliegt, dann bewegt es sich in 0,1 Microsekunden um 0,02 mm weiter.
Mit anderen Worten - für den Lichtstrahl von hinten ist der Weg um 0,02 mm länger - für den von vorne um 0,02 mm kürzer.
Also wird es - wie von Dir für den 0,5 c schnellen Zug angegeben auch ebenso länger brauchen bis das Lichtsignal von hinten nach vorne saust.
Das Verhältnis ist zwar nicht mehr 2 sek zu 0,66 sek - aber meiner Meinung nach noch immer hoch genug.

Wenn ich mich da nicht irgendwo verrechnet habe, wäre also folgendes Experiment leicht machbar:
Eine ca. 30 m lange optische Bank ins Flugzeug - vorne und hinten ein Laser, in der Mitte zur Interferenz bringen und dann schaun ob was passiert, wenn das Flugzeug mal ruht und dann mal fliegt. Oder auch nur schaun was passiert, wenn das Flugzeug beim Fliegen die Geschwindigkeit von ca. 100 m/sek (drunter fällt es schon bald runter) auf 250 m/sek ändert.
Da müsste eine Verschiebung der Interferenzstreifen detektierbar sein und das wäre von Jedem für wenig Geld verwirklichbar.
Und schon hätten wir einen Beweis, das Licht für eine 30 m lange Strecke innerhalb eines Bezugsystems eben nicht immer gleich schnell unterwegs ist! Invarianz tot - Kurt jubelt - Ehre und Preise warten!

Falls dann jemand behauptet, das dieses Experiment nicht als Beweis ausreicht weil es ja in Luft abläuft - nach diesem Experiment (und wenn eben dabei schon eindeutig nachgewiesen wird, das sich dabei die Interferenzstreifen verschieben) kriegt man genug Geld von Sponsoren um das Ganze in einer 30 m langen evakuierten Röhre auch noch mal zu machen.
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Ernst » So 17. Aug 2014, 19:02

fallili hat geschrieben:Wenn ich mich da nicht irgendwo verrechnet habe, wäre also folgendes Experiment leicht machbar:
Eine ca. 30 m lange optische Bank ins Flugzeug - vorne und hinten ein Laser, in der Mitte zur Interferenz bringen und dann schaun ob was passiert, wenn das Flugzeug mal ruht und dann mal fliegt. Oder auch nur schaun was passiert, wenn das Flugzeug beim Fliegen die Geschwindigkeit von ca. 100 m/sek (drunter fällt es schon bald runter) auf 250 m/sek ändert.
Da müsste eine Verschiebung der Interferenzstreifen detektierbar sein und das wäre von Jedem für wenig Geld verwirklichbar.
Und schon hätten wir einen Beweis, das Licht für eine 30 m lange Strecke innerhalb eines Bezugsystems eben nicht immer gleich schnell unterwegs ist! Invarianz tot - Kurt jubelt - Ehre und Preise warten!

Falls dann jemand behauptet, das dieses Experiment nicht als Beweis ausreicht weil es ja in Luft abläuft - nach diesem Experiment (und wenn eben dabei schon eindeutig nachgewiesen wird, das sich dabei die Interferenzstreifen verschieben) kriegt man genug Geld von Sponsoren um das Ganze in einer 30 m langen evakuierten Röhre auch noch mal zu machen.

Wenn's so ginge, wärs genial. Aber leider geht es nicht. Weil Interferenz bei nichtkohärentem Licht nicht möglich ist. Das Licht zweier Laser ist nicht kohärent. Stabile Interferenz kann nur für Licht entstehen, welches aus der gleichen Quelle kommt.
.
.
Zuletzt geändert von Ernst am So 17. Aug 2014, 19:15, insgesamt 1-mal geändert.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Kurt » So 17. Aug 2014, 19:04

fallili hat geschrieben:
Wenn ich mich da nicht irgendwo verrechnet habe, wäre also folgendes Experiment leicht machbar:
Eine ca. 30 m lange optische Bank ins Flugzeug - vorne und hinten ein Laser, in der Mitte zur Interferenz bringen und dann schaun ob was passiert,


Das funktioniert nicht weil das mit einem Laser so auf diese Art nicht geht, den diese bringen kein Interfernzbild zustande.

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 22384
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon fallili » So 17. Aug 2014, 19:32

Hab ich alles nur mal so "schnell" hingeschrieben.
Könnte wirklich an Vibrationen scheitern. Im Prinzip ist es ja MM-ähnlich, nur dass die zwei Arme nicht 90°versetzt sondern in einer Reihe sind.
Und wenn man bedenkt, was MM für einen Aufwand betrieben hatten um schon auf "stabilem Erdboden" Erschütterungen zu vermeiden...............
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Ernst » So 17. Aug 2014, 19:32

Highway hat geschrieben:Aber mit einem Laser und zwei Lichtleiter.

Dann wärs wieder nur eine Messung zweiten Grades.
.
.
Zuletzt geändert von Ernst am So 17. Aug 2014, 19:34, insgesamt 1-mal geändert.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Ernst » So 17. Aug 2014, 19:34

fallili hat geschrieben:Hab ich alles nur mal so "schnell" hingeschrieben.
Könnte wirklich an Vibrationen scheitern. Im Prinzip ist es ja MM-ähnlich, nur dass die zwei Arme nicht 90°versetzt sondern in einer Reihe sind.
Und wenn man bedenkt, was MM für einen Aufwand betrieben hatten um schon auf "stabilem Erdboden" Erschütterungen zu vermeiden...............

Nein, deine nichtpraktikable Anornung wäre eine Messung ersten Grades. Wäre ideal. Aber leider.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 108 Gäste