Aktuelle Standard-Theorie-News rational interpretiert

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Re: Aktuelle Standard-Theorie-News rational interpretiert

Beitragvon Kurt » Di 22. Jul 2014, 21:39

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:die Druckwelle hat eine longitudinale Auslenkkomponente, die ist aber so winzigst dass wir sie wohl nie bestimmen können

Wenn da eine longitudinale Komponente wäre, die so winzig wäre, dass man sie nie bestimmen könnte, dann hätte die auch keine Auswirkungen auf all das, was wir bestimmen können.

Sie deshalb in das Reich der Phantasie verbannend,

Bild


Mit dem Reich der Phantasie da bist du sehr verwoben, die longitudinale Auslenkung ist vorhanden, das zeigt der Lichtdruck, nur sie wird, aufgrund der sehr extremen Dichte des Mediums, sehr gering sein.
Ev. zu gering um mit unseren jetzigen Messmitteln sie erfassen zu können.
Erst eine Verzerrung der "Wellenform", also nichtlineares Verhalten, könnte einen ersten Hinweis geben.

Kurt

(möglicherweise bringen "Gravitationwellendetektoren" da was zustande)
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Re: Aktuelle Standard-Theorie-News rational interpretiert

Beitragvon Yukterez » Di 22. Jul 2014, 21:43

Kurt hat geschrieben:die longitudinale Auslenkung ist vorhanden, das zeigt der Lichtdruck

Unsinn. Den Lichtdruck habe ich schon damals beim Thema Sonnensegel berechnet, und da war nichts was so klein war, dass man es niemals messen könnte.

Kurt hat geschrieben:nur sie wird, aufgrund der sehr extremen Dichte des Mediums, sehr gering sein.

Die extreme Dichte des Vakuums, nehme ich an.

Kurt hat geschrieben:Ev. zu gering um mit unseren jetzigen Messmitteln sie erfassen zu können.

Keine Ahnung wovon du sprichst.

Kurt hat geschrieben:möglicherweise bringen "Gravitationwellendetektoren" da was zustande

Na wenn du meinst...

Sprachlos,

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Re: Aktuelle Standard-Theorie-News rational interpretiert

Beitragvon Kurt » Di 22. Jul 2014, 22:04

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:die longitudinale Auslenkung ist vorhanden, das zeigt der Lichtdruck

Unsinn. Den Lichtdruck habe ich schon damals beim Thema Sonnensegel berechnet, und da war nichts was so klein war, dass man es niemals messen könnte.


Berechnet, ja, verstanden auch, nein?
Der Lichtdruck ist das Ergebnis der Anpassung an die -anrennenden "Wellen" des Lichtes, also die Anpassung bis zur Resonananpassung der getroffenen Materie.
Ist diese erfolgt gibt's auch keinen Lichtdruck mehr.
Und das geht bei "Transversalwellen" halt nunmal nicht, ist auch klar, es gibt keine.

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:nur sie wird, aufgrund der sehr extremen Dichte des Mediums, sehr gering sein.

Die extreme Dichte des Vakuums, nehme ich an.


Wie bitte, das Vacuum hat eine Dichte, und da dachte ich Naiverlein immer Vacuum steht für "frei von Materie".
Wie man sich doch täuschen kann.

Trägermedium ist das Medium das die longitudinalen Druckschwankungen, erzeugt durch Bewegung von Elektronen, im Trägermedium weiterleitet.
Da hat der Begriff -Vacuum- wirklich nichts zu suchen.
Oder verwendest du ihn für "Trägersubstanz-, dann sei dir nochmal verziehen.


Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ev. zu gering um mit unseren jetzigen Messmitteln sie erfassen zu können.

Keine Ahnung wovon du sprichst.


Das befürchte ich schon länger.
Schall bewirkt im Medium das ihn weiterleitet eine Auslenkung der den Schall tragenden Moleküle/Atome, diese ist bestimmbar.
Beim Träger gibt's halt noch keine Messgeräte die das messen könnten.

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:möglicherweise bringen "Gravitationwellendetektoren" da was zustande

Na wenn du meinst...

Sprachlos,


Sprachlos, macht nichts (wär ja was ganz Neues) ich hoffe darauf dass bei den aufwendigen Messversuchen ein Nebenprodukt abfällt, dass einer der keine Scheuklappen dran hat da mal drüberstolpert und erkennt dass bei der Anpassung der lichttragenden Bausteine eine Differenz/Phasenverschiebung auftritt/auffällt.

Kurt
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Re: Aktuelle Standard-Theorie-News rational interpretiert

Beitragvon fallili » Di 22. Jul 2014, 23:19

@Kurt

da Du da oben mich angesprochen hast:

Ich halte mich aus der ganzen "Amplitudendiskussion" lieber raus.
Ich glaub nicht an so was wie eine räumlich lokalisierbare "Amplitude". Die Feldstärke ist ein Begriff, der etwas über eine ganz bestimmte Eigenschaft des Raumes an einem Raumpunkt aussagt, und sonst nix.
Wenn ich an einem Punkt eine bestimmte Feldstärke feststelle - wirkt sich dies natürlich auch im gesamten Umfeld aus. Ich hab ja nicht an einem Punkt eine bestimmte Feldstärke und rundherum dann nix mehr.
Also seh ich das eher so wie beim Huygen'schen Prinzip - jeder Punkt an dem eben eine bestimmte Feldstärke vorhanden ist, ist auch gleichzeitig Ausgangspunkt von eben kugelförmig sich ausbreitenden Auswirkungen der an diesem Punkt herrschenden Feldstärke.
Das, was meist in Grafiken so simpel als Wellenlinie hingezeichnet wird, ist in Wirklichkeit ein höchst komplexes 3-dimensionales und räumlich ausgedehntes Feldstärkesystem mit konstruktiven und destruktiven Interferenzen.

Und bei kurzen Wellenlängen sind eben die Raumbereiche, in denen sich dann die diversen Feldstärkekomponenten der elmag. Welle zu Null überlagern, "näher dran" (oder eben schneller erreicht) als bei langen Wellenlängen. Daher kann eine kurze Wellenlänge, wie oben bei Modellfunksendern aufgezeigt, eben schon durch "schmale Hindernisse" an der Weiterausbreitung gehindert werden - während lange Wellenlängen sich eben um solche Hindernisse herumbeugen.
Ich seh das also durchaus vergleichbar mir langen Schallwellen die im Gegensatz zu kurzen Schallwellen eben problemlos um Hindernisse herumkommen, oder besser gesagt sich auch um größere Hindernisse herumbeugen als kurze Schallwellen. Da gibt's aber sicher entsprechende Literatur wie eben bei der Beugung Wellenlänge und "Hindernisgröße" zusammenwirken. Ist aber nix mit dessen Theorie ich mich nun mal ernsthaft befasst hätte.

Keine Ahnung wie weit meine Vorstellung da zutreffend ist - ist halt eben meine Vorstellung und in der gibt es eben so was wie eine "räumlich ausgedehnte Amplitudenhöhe" nicht.
Amplitude ist bei mir nur ein Maß für die Darstellung der Feldstärke und für Berechnungen - aber eben nichts "real im Metern oder Zentimetern Vorhandenes".
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Re: Aktuelle Standard-Theorie-News rational interpretiert

Beitragvon Yukterez » Di 22. Jul 2014, 23:37

Naja, irgendwie muss man aber doch auf die Formel R=λ/D gekommen sein. Hier scheint die geometrische Amplitude auch direkt proportional zur Wellenlänge zu sein.

In dem Fall sehr gut von Zentimetern sprechen könnend,

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Re: Aktuelle Standard-Theorie-News rational interpretiert

Beitragvon fallili » Mi 23. Jul 2014, 00:07

Yukterez hat geschrieben:Naja, irgendwie muss man aber doch auf die Formel R=λ/D gekommen sein. Hier scheint die geometrische Amplitude auch direkt proportional zur Wellenlänge zu sein.

In dem Fall sehr gut von Zentimetern sprechen könnend,

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Wie gesagt - das ist ein Gebiet mit dem ich mich nicht ernsthaft beschäftigt habe.
Aber in der Formel ist R die Auflösung in Radianten, D ist der Durchmesser einer Linse. Daraus etwas über eine "Amplitude" zu entnehmen erschließt sich mir gar nicht. Dazu müsste ich verstehen wie diese Formel zustande kommt.

Dass die Auflösung von Wellenlänge und Linsendurchmesser abhängig ist, ist logisch - dass aber das Ergebnis der Auflösung hier in ohne irgendwelche sonstigen Konstanten, oder andere beeinflussende Werte (wie z.B Brechungsindex - wär doch auch denkbar ?) direkt in Radianten herauskommt, wäre für mich nicht ohne weiter Kenntnisse sofort ersichtlich. Da fehlt mir jede theoretische Kenntnisse über Optik.
Das ändert also nichts an meiner Anschauung, dass so ein "simple Welle" ein höchst komplexes dreidimensionales "Feldstärkengebilde" ist und der Begriff "Amplitude" zwar was über Intensität / Energiedichte an einem Raumpunkt aussagt, aber eben nicht als Wert für eine "Ausdehnung der Welle" verstanden werden sollte.

Aber nochmals: Ich hab mich damit nie beschäftigt und nur wenn ich Zeit habe werd ich auch versuchen hier weitere Informationen zu kriegen.

Nachtrag:
So auf die schnelle Suche zeigt sich das obige Formel auf das empirisch ermittelte "Dawes Kriterium" aufbaut http://de.wikipedia.org/wiki/Dawes-Kriterium

Theoretische Betrachtungen zum Auflösungsvermögen gehen sehr wohl von Beugung aus - siehe Raleigh Kriterium http://de.wikipedia.org/wiki/Rayleigh-Kriterium
Zuletzt geändert von fallili am Mi 23. Jul 2014, 00:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Aktuelle Standard-Theorie-News rational interpretiert

Beitragvon Yukterez » Mi 23. Jul 2014, 00:16

1 Radiant ist nichts anderes als 1m pro 1m, also im Grunde nur der natürliche Winkel. Ich habe aber sicherheitshalber schon mal am trollfreien Brett nochmal nachgefragt, und rechne mit einem gestempelten und gesiegelten Urteil eines unserer Vordenker bis spätestens übermorgen.

Es nicht erwarten könnend,

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Re: Aktuelle Standard-Theorie-News rational interpretiert

Beitragvon Yukterez » Mi 23. Jul 2014, 00:24

Auf's Edit:
Auch in deinen beiden Links fließt immer die Wellenlänge in die Auflösung ein. Das zeigt meinem Verständnis nach einen direkten Zusammenhang zwischen der Wellenlänge auf der x-Achse, und der geometrischen Amplitude auf der y-Achse!

Es mir nicht anders zusammenreimen könnend,

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Re: Aktuelle Standard-Theorie-News rational interpretiert

Beitragvon fallili » Mi 23. Jul 2014, 00:32

Wie ich oben noch nachträglich dazugeschrieben habe - es scheint sich bei der Berechnung der Auflösung vor allem um Beugungsbedingungen zu handeln.
Bin also auch gespannt wie es weitergeht - und warte also ebenfalls ab, was hierzu noch kommt.

Ich tu mir halt mit eine "geometrischen Amplitude" schwer.
Mal anders betrachtet: Wie siehts aus wenn eine Welle durch einen Spalt geht? Da kann man ja auch nicht sagen - wenn der Spalt kleiner als die Wellenlänge ist "passt" die Welle nicht mehr durch. Und irgend was müsste ja auftreten, wenn die Welle wirklich auch geometrisch breiter wäre als ein Spalt.
Mal schaun - vielleicht ist über Betrachtungen von Wellen am Spalt da irgendwas herauszufinden.
Für heute ist's mal genug.
Grüße und gute Nacht.
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Re: Aktuelle Standard-Theorie-News rational interpretiert

Beitragvon Yukterez » Mi 23. Jul 2014, 05:51

Troll Bild,

http://de.wikipedia.org/wiki/Radioastronomie hat geschrieben:Die Wellenlänge der Radiowellen ist sehr viel größer als die Wellenlänge des sichtbaren Lichts, weshalb die Winkelauflösung eines einzelnen Radioteleskops sehr viel kleiner als die eines optischen Teleskops ist. Das hat zur Folge, dass ein aus vielen Messungen zusammengesetztes Radioteleskopbild weniger scharf ist als ein Bild des gleichen Objekts, das mit sichtbarem Licht aufgenommen wurde. Es existieren aber Verfahren, um hochauflösende Radiobilder von ausgedehnten astronomischen Objekten zu erhalten. So können beispielsweise mehrere Radioteleskope so zu einem Interferometer zusammengeschaltet werden, dass sie wie ein einziges Radioteleskop wirken, dessen Antennendurchmesser der Entfernung der einzelnen Anlagen voneinander entspricht. Da die Auflösung vom Abstand der Antennen abhängt, erhält man erheblich schärfere Bilder als mit Fernrohren im optischen Wellenlängenbereich.

Von Beugung kann in diesem Fall wohl kaum die Rede sein.

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