LICHTUHR

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Das Geheimwissen des Phalili

Beitragvon Yukterez » Mi 28. Mai 2014, 01:31

Na dann kennst du dich míttlerweile wohl selber schon am besten aus, und stellst dich nur zur Tarnung so dumm an.

Die Fallili-Parodie verschaltend, Yukterez
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das Armutszeugnis Fallilis

Beitragvon Yukterez » Mi 28. Mai 2014, 09:52

Tja was für Fallili und Chief das Drehmoment, ist für Jondalar und All die Gravitation. Für beides gibt es einen eigenen Faden, aber da sie dort schon auf den ersten Seiten widerlegt wurden verstreuen sie ihren Samen nun in alle Winde. Irgendwo wird sich schon wer finden, der das entweder lustig oder richtig findet, oder zumindest als verbündeter geistiger Kamikaze in ihrem verlorenen Krieg gegen den gemeinsamen Feind mitmacht, ist da wohl die Hoffnung.

Dies als versuchte Rache für die öffentlichen Entblößungen wertend,

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Re: das Armutszeugnis Fallilis

Beitragvon fallili » Mi 28. Mai 2014, 10:19

Spacerat hat geschrieben:Wie wärs mit einem Faden Raumzeit gegen homogene Koordinatensysteme?

Fang an damit - bin gespannt worauf Du hinaus willst.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Do 29. Mai 2014, 09:45

Spacerat hat geschrieben:Ich hab zwar keine Lichtuhr, aber einen unheimlich rasanten Plotter. Der Stift des Plotters bewegt sich mit 0,8c auf der Querstange hin und her und zeichnet so eine Dreieckschwingung auf ein darunter mit 0,7c laufendes Papier...

1. Ich sehe, wie sich der Stift mit 0,8c bewegt, er bewegt sich in meinem Ruhesystem.
2. Ich sehe, wie sich das Papier mit 0,7c bewegt, es bewegt sich in meinem Ruhesystem.
3. Ich sehe, dass dort tatsächlich eine astrein symmetrische Dreiecksschwingung gezeichnet wird.

Versteht ihr mein Dilemma?


Ich versteh Dein Dilemma nicht, weil ich auch Dein 3) nicht verstehe.
Wie sieht Du Deine "astrein symmetrische Dreieckschwingung"? Und vor allem was siehst Du?
Du kannst Dich ja nur an einem Punkt aufhalten - folglich siehst Du alles was an Linie gezeichnet wurde, dann immer mit entsprechenden Verzögerungen durch die Lichtlaufzeit.
Wenn Du schon einen Plotter mit derartigen Geschwindigkeiten hast, kannst auch das Papier ein paar 100 000 km groß annehmen.
Dann setzt Dich an einen Startpunkt und beginnst. Nach einer Sekunde ist der Plotterstift 240 000 km von Dir entfernt und der ehemalige Startpunkt ist auch 210 000 km von Dir entfernt. Was also siehst Du daher von der gezeichneten Linie?
Also einfacher machst Du die "Lichtuhr" mit dem Vergleich nicht!
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Yukterez » Do 29. Mai 2014, 14:28

Hochwasser hat geschrieben:Die SRT sagt nirgendwo aus, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht größer als c sein könne!

Ich meine, da c als die Geschwindigkeit des Lichts definiert ist, wird es schwer, Licht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit zu verschicken.

Spacerat hat geschrieben:Ich hab zwar keine Lichtuhr, aber einen unheimlich rasanten Plotter. Der Stift des Plotters bewegt sich mit 0,8c auf der Querstange hin und her und zeichnet so eine Dreieckschwingung auf ein darunter mit 0,7c laufendes Papier

Das ist halb so schlimm. In deinem Bezugssystem ist die Grenze, mit der sich Papier und Stift gegeneinander bewegen können ja nicht c, sondern 2c. Es darf sich zwar weder das Papier mit mehr 1c gegen dich bewegen, noch der Stift; aber wenn beide das in entgegengesetzte Richtungen tun, ist das mit der relativen Bewegung kein Problem. Aus der Sicht des Papiers und des Stifts ist der Plotter, der im Verhältnis zu dir ruht, und das Zimmer, in dem du stehst, so weit verkürzt, dass wiederum eine kleinere Strecke durch die entsprechende Zeit dividiert werden muss, was auf eine Relativgeschwindigkeit von kleiner als c zwischen Papier und Stift führt, wenn man es aus deren System betrachtet. Oder ist dein Problem damit ein ganz anderes?

Du kannst auch mit einem Laser das Papier bemalen um dir die Berechnung der Materialverzögerung zu ersparen, und den Laserpointer dabei so schnell drehen, dass scheinbar eine größere Strecke als eine Lichtsekunde pro Sekunde vom Strahl abgefahren wird. Das wäre dann ein Projektionseffekt, und die Informationsübertragung vom Laserpointer zum Papier geht weiterhin nur mit c voran, auch wenn eine Strecke von 1 Lichtsekunde in einer Zehntel Sekunde bemalt wird. Vom linken Rand des Papiers wird dabei keine Information zum rechten Rand des Papiers übertragen, es empfangen beide Seiten nur vom Laser.

Zuversichtlich, dass sich für alles auch ohne großartige Zauberei eine Lösung finden lässt,

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Zuletzt geändert von Yukterez am Do 29. Mai 2014, 14:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Do 29. Mai 2014, 17:12

Spacerat hat geschrieben:........
BTW.: Hab grade ein recht eindrucksvolles Video gefunden, welches demonstriert, was mit Lichtpunkten geschieht, die im Gegensatz zum Licht, unwesentlich höher beschleunigt werden.

http://www.youtube.com/watch?v=uOPQzrA2OZ8

Mal abgesehen davon, das es sich hier um ein Video halndelt, der Effekt sieht in Wirklichkeit auch so aus. Bin ich der einzige, der sieht, wie die LEDs von unerträglich grell im Stillstand auf angenehmes Niveau beschleunigt herunter dimmen, also "dunkler" werden? Ich würde sagen, diese Effekt, stellt sich auch bei der Lichtuhr ein und ist eben auch jener Effekt, den ich erwarte, wenn Licht schneller wird.

Bei Dir weiß ich nie ob Du was ernst meinst, oder der große Spaßvogel sein willst.
Ist das da oben ernst gemeint?

Oder auch:
zumindest nimmt das Auge Licht nur in einem gewissen Frequenzbereich mit einem gewissen Geschwindigkeitsbereich wahr

Mit einem gewissen Geschwindigkeitsbereich? :?:

Da Du ja auch Vergleiche mit dem Hören ziehst:
Wie wäre das beim Hören? Wenn aus irgendwelchen Gründen die Schallgeschwindigkeit in Luft 1000 m/sek wäre, würden wir dann nix mehr hören? Oder was anderes hören, als das was an Schall ausgesendet wird?
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Yukterez » Do 29. Mai 2014, 18:28

Spacerat hat geschrieben: Denn wenn einer im Vakuum mit Stahl klappert, wird das kaum einer hören, weil dazu das erforderliche Medium Luft fehlt.

Er muss dazu nur sein Ohr an den Stahl (in den alten Karl May Filmen die Schienen) legen; auf diese Weise konnten die Indianer die Eisenbahn schon früher hören, als wenn sie ihre Ohren nur in den Wind gehängt hätten. Allerdings können Schallwellen in festen Medien sowohl als longitudinale als auch transversale Wellen auftreten, was in der Luft oder im Wasser so nicht möglich ist.

Im Vakuum auch nichts von den Schallwellen in der Luft hörend,

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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Do 29. Mai 2014, 18:58

Spacerat hat geschrieben:Eben... Der Trick mit den Schienen funktioniert im Vakuum (afaik) auch nicht. Zwischen Trommelfell und Stahl muss unbedingt ein Gasgemisch ähnlich der Luft vorhanden sein. Darüber hinaus ist dieser Schinen-Trick auch weniger der Geschwindigkeit geschuldet, sondern auch vielmehr jener, das Schall in festen Stoffen weniger abschwächt (ermüdet) als in flüssigen oder gasförmigen. Das gilt afaik auch ebenfalls für alle Frequenzen, insbesondere auch für Licht (Unterschied Lichtwellenleiter und Gelatine).


BTW.: Müsste man nicht eigentlich auch LEDs hören, wenn sie mit ca. 50Hz blinken? Immerhin ist dies ja schon gerinfügig über den 20Hz der unteren Schwelle des hörbaren Bereichs.

Ist heute der Weltwitztag?
.
.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Do 29. Mai 2014, 19:10

Vatertag eben - und ab 2 Promille kommen halt zwangsläufig neue physikalische Theorien.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon deejey » Do 5. Jun 2014, 18:06

Die Einsteinwiderleger beim gegenseitigen Eierkraulen :lol:
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