Ernst hat geschrieben:Zu einem diskreten Zeitpunkt liegen sie natürlich da. Und zu jedem Zeitpunkt liegen auf beiden Strecken unterschiedlich viele. Und in der Bewegung befinden sich auch stets unterschiedlich viele auf beiden Strecken.
Nein, nur in einer Momentaufnahme ("diskreter Zeitpunkt") wird man unterschiedlich viele Wellenlängen auf der Strecke sehen. Die Bewegung kann man damit nicht zeigen. Ich zeige Dir ein Standbild von einem Auto und frage Dich, wie schnell war das Auto und wie lange war es von Wien nach Prag unterwegs? Was fängst Du nun damit an, mit diesem "diskreten Zeitpunkt" zu welchem das Auto fotografiert wurde!
ES ist unglaublich, dass ihr nicht merkt, was ihr hier für ein Stroh drescht. Irgendwie wohl indoktriniert von irgendwelchen Lehrbüchern, wo z.B. folgender Blödsinn zu lesen ist:
Auszug aus einem Physikbuch, und zwar von Hermann Bondi, "Einsteins Einmaleins", erschienen 1971 im Fischer TaschenbuchverlagDann verglich man die Anzahl der Wellenlängen..." Na, wohl in einer Momentaufnahme - und vorher und nachher hat's das MMI wohl nicht gegeben! Da hätten sie sich wohl besser zu jedem Spiegel setzen sollen und zählen! Heutzutage könnte man ja an jeden Spiegel einen Frequenzzähler hinstellen. Braucht man aber nicht, denn angesichts einer konstanten Frequenz kann es gar nicht anders sein, als dass bei jedem Spiegel die gleiche Anzahl von Wellenlängen durchgeschleust wird.
Ernst hat geschrieben:Na, dann beschreibe mal diesen v*t-Effekt im Bezugssystem des MMI!
Keine Lust.
Es ist nur komplizierter. Aber rauskommen muß ja identisches.
Ich bevorzuge stets einfache Lösungsmöglichkeiten.
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Keine Lust! Ich verstehe... Ich bevorzuge auch stets einfache Lösungsmöglichkeiten. Genau deshalb beschreibe ich das im BS des Äthers!
Aber wie ist das nun mit den Zeitpunkten der Amplituden-Reflexionen in diesem Bild?

Werden die jetzt einfach mit Weg/Geschwindigkeit zu ermitteln sein? Oder wie?
Ernst hat geschrieben:Was du da immer mit deinen Amplituden bei der Reflexion hast, ist ganz unverständlich.
Ja, für Dich! Ich behaupte ja, dass die Spiegel die Amplituden stets gleichzeitig reflektieren werden, egal, in welcher Lage sich das MMI in Bezug zum Äther befindet. Denke an die Kreisfrequenz, die bei jeder Wellenlänge im MMI
dieselbe Periodendauer umfasst! Und auf die Amplituden kommt es ja an, diese legt ja Herr Michelson übereinander, damit er eine schöne Interferenz angucken kann! Daher ist die Frage, ob ein Spiegel irgendwo eine Amplitude außerhalb der Kreisfrequenz reflektieren kann, so dass sie in Michelsons I-Muster verschoben ankommt, von großer Wichtigkeit!
Grüße
Harald Maurer