Michelson Morley Experiment

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Di 13. Mai 2014, 14:45

Chief hat geschrieben:Nein, das ist falsch.

Beispiel (Anzahl der Wellenlängen): 1000/3 < 500/2.9+500/3.1

Nein, das war richtig. Die Anzahl der Wellenlängen ist gleich. In einer dynamischen Situation zählt man eine Anzahl innerhalb einer Zeiteinheit.
Ich kaufe 20 Pflaumen, und der Verkäufer zählt sie der Reihe nach in die Tüte, während er sie hinein wirft. Bei der Bezahlung weigere ich mich, 20 Pflaumen zu bezahlen, denn eine Momentaufnahme hätte ergeben, dass es nur eine gewesen sein kann! 8-)

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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Di 13. Mai 2014, 15:10

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Jedes Bezugssystem ist gleichberechtigt zur Beschreibung so eines Vorgangs.

Na, dann beschreibe mal diesen v*t-Effekt im Bezugssystem des MMI! 8-)

Keine Lust.
Es ist nur komplizierter. Aber rauskommen muß ja identisches.
Ich bevorzuge stets einfache Lösungsmöglichkeiten.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Di 13. Mai 2014, 15:11

Chief hat geschrieben:Das ist falsche Logik, die Wellenlängen sind gleich, egal ob bewegt oder unbewegt.

Deine PC-Tastatur ist geduldig. Du kannst ihr jeden lockeren Spruch hinein tippen.
Die Wellenlängen sind bewegt oder unbewegt eben nicht gleich. Im im Äther unbewegten MMI sind die Wellenlängen gleich, im bewegten MMI sind sie unterschiedlich. Oder Du willst mir doch nicht sagen wollen, dass eine Wellenlänge bewegt gleich ist wie unbewegt, oder? Da müsstest Du mir wohl zuerst mal eine unbewegte Wellenlänge zeigen! Von stehenden Wellen ist hier nicht die Rede!

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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Di 13. Mai 2014, 15:15

Harald Maurer hat geschrieben:Du willst immer die Wellenlängen auf die Strecke legen, aber die liegen da nicht sondern bewegen sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit über die Strecke.

Zu einem diskreten Zeitpunkt liegen sie natürlich da. Und zu jedem Zeitpunkt liegen auf beiden Strecken unterschiedlich viele. Und in der Bewegung befinden sich auch stets unterschiedlich viele auf beiden Strecken.

Bild
Und das ist daher eine peinliche Milchmädchenrechnung.
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Zuletzt geändert von Ernst am Di 13. Mai 2014, 15:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Di 13. Mai 2014, 15:25

Harald Maurer hat geschrieben:Bild
Lieber Ernst, Du willst wohl nicht behaupten wollen, dass hier zum gleichen Zeitpunkt eine Amplitude am Spiegel reflektiert wird, oder? Mit welchem Phasenwinkel wird denn die Reflexion jeder dieser Amplituden beginnen oder begonnen haben, um den Phasensprung von 180° zu bewerkstelligen?r

Ich behaupte, daß die Wellenphasen unterschiedlich sind :!:
Da wird auch nichts begonnen, sondern die Reflexion erfolgt stetig. Stetig mit einem Phasensprung von 180°.
Ich hatte dir ja das abgebildet.

Bild

In diesem Augenblick wird gerade die einlaufende Wellenphase 120° reflektiert mit einer Wellenphase 300°. Die Summe der Elongation beider Wellen am Reflexionspunkt ergibt Null (wie zu jedem anderen Zeitpunkt auch) und liefert daher am Spiegel ständig den Knoten der stehenden Welle.
Was du da immer mit deinen Amplituden bei der Reflexion hast, ist ganz unverständlich.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Di 13. Mai 2014, 15:28

Harald Maurer hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Das ist falsche Logik, die Wellenlängen sind gleich, egal ob bewegt oder unbewegt.

Deine PC-Tastatur ist geduldig. Du kannst ihr jeden lockeren Spruch hinein tippen.
Die Wellenlängen sind bewegt oder unbewegt eben nicht gleich. Im im Äther unbewegten MMI sind die Wellenlängen gleich, im bewegten MMI sind sie unterschiedlich. Oder Du willst mir doch nicht sagen wollen, dass eine Wellenlänge bewegt gleich ist wie unbewegt, oder? Da müsstest Du mir wohl zuerst mal eine unbewegte Wellenlänge zeigen! Von stehenden Wellen ist hier nicht die Rede!

Bewegt und unbewegt bezieht sich hier auf das Bezugssystem. In einem sind sie bewegt und im anderen nicht. Und dennoch sind sie gleich.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Di 13. Mai 2014, 15:55

Ernst hat geschrieben:Zu einem diskreten Zeitpunkt liegen sie natürlich da. Und zu jedem Zeitpunkt liegen auf beiden Strecken unterschiedlich viele. Und in der Bewegung befinden sich auch stets unterschiedlich viele auf beiden Strecken.

Nein, nur in einer Momentaufnahme ("diskreter Zeitpunkt") wird man unterschiedlich viele Wellenlängen auf der Strecke sehen. Die Bewegung kann man damit nicht zeigen. Ich zeige Dir ein Standbild von einem Auto und frage Dich, wie schnell war das Auto und wie lange war es von Wien nach Prag unterwegs? Was fängst Du nun damit an, mit diesem "diskreten Zeitpunkt" zu welchem das Auto fotografiert wurde!
ES ist unglaublich, dass ihr nicht merkt, was ihr hier für ein Stroh drescht. Irgendwie wohl indoktriniert von irgendwelchen Lehrbüchern, wo z.B. folgender Blödsinn zu lesen ist:
Bild
Auszug aus einem Physikbuch, und zwar von Hermann Bondi, "Einsteins Einmaleins", erschienen 1971 im Fischer Taschenbuchverlag

Dann verglich man die Anzahl der Wellenlängen..." Na, wohl in einer Momentaufnahme - und vorher und nachher hat's das MMI wohl nicht gegeben! Da hätten sie sich wohl besser zu jedem Spiegel setzen sollen und zählen! Heutzutage könnte man ja an jeden Spiegel einen Frequenzzähler hinstellen. Braucht man aber nicht, denn angesichts einer konstanten Frequenz kann es gar nicht anders sein, als dass bei jedem Spiegel die gleiche Anzahl von Wellenlängen durchgeschleust wird.
Ernst hat geschrieben:Na, dann beschreibe mal diesen v*t-Effekt im Bezugssystem des MMI!

Keine Lust.
Es ist nur komplizierter. Aber rauskommen muß ja identisches.
Ich bevorzuge stets einfache Lösungsmöglichkeiten.
.

Keine Lust! Ich verstehe... Ich bevorzuge auch stets einfache Lösungsmöglichkeiten. Genau deshalb beschreibe ich das im BS des Äthers!

Aber wie ist das nun mit den Zeitpunkten der Amplituden-Reflexionen in diesem Bild?
Bild
Werden die jetzt einfach mit Weg/Geschwindigkeit zu ermitteln sein? Oder wie?
Ernst hat geschrieben:Was du da immer mit deinen Amplituden bei der Reflexion hast, ist ganz unverständlich.

Ja, für Dich! Ich behaupte ja, dass die Spiegel die Amplituden stets gleichzeitig reflektieren werden, egal, in welcher Lage sich das MMI in Bezug zum Äther befindet. Denke an die Kreisfrequenz, die bei jeder Wellenlänge im MMI dieselbe Periodendauer umfasst! Und auf die Amplituden kommt es ja an, diese legt ja Herr Michelson übereinander, damit er eine schöne Interferenz angucken kann! Daher ist die Frage, ob ein Spiegel irgendwo eine Amplitude außerhalb der Kreisfrequenz reflektieren kann, so dass sie in Michelsons I-Muster verschoben ankommt, von großer Wichtigkeit!

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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Di 13. Mai 2014, 16:42

Ernst hat geschrieben:Bewegt und unbewegt bezieht sich hier auf das Bezugssystem. In einem sind sie bewegt und im anderen nicht. Und dennoch sind sie gleich.

In welchem BS sind sie unbewegt??? Wohl nur im Ruhesystem der Welle selbst. Fangen wir jetzt an, die Vorgänge aus diesem BS zu beschreiben? Kann man auch machen. Aber wir sind ja für einfache Lösungsmöglichkeiten, nicht?
Bild
Ah, eine hübsche rote Welle. Aber was ist denn das Grüne da? Eine Wanddekoration? Aufzeichnung der Gehspur eines Bauarbeiters nach dem Genuss einer Kiste Bier? Das Rote kommt mir bekannt vor, das gibt es in meinem MMI auch (habe nämlich eines), aber das Grüne da habe ich noch nie gesehen.
Ich verstehe nicht, wieso ihr euch so beharrlich auf ungleiche Wellenanzahlen auf den Strecken kapriziert. Weil es in den Relativisten-Lehrbüchern so steht? Ist leider falsch! Macht doch statt einer Momentaufnahme einen Film. Dann wisst ihr, was Sache ist!
Bild
Ach ja, wir haben ja den Film schon! Also wenn ich alle diese bunten Wellenlängen abzähle, die da solange der Sender sendet, am rechten Ende durchkommen werden, komme ich bei jeder Welle auf sieben. Seltsam, was für ein Wunder!

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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Di 13. Mai 2014, 16:44

Harald Maurer hat geschrieben:ES ist unglaublich, dass ihr nicht merkt, was ihr hier für ein Stroh drescht.

Nein Harald, das ist einfach nur Physik. Und das was du hier (u.a. letztens zur Gleichwertigkeit von Bezugssystemen) äußerst, hat mit Physik nichts zu tun. Es sind deine Vorstellungen, welche allesamt nicht zutreffen.
Nein, nur in einer Momentaufnahme ("diskreter Zeitpunkt") wird man unterschiedlich viele Wellenlängen auf der Strecke sehen. Die Bewegung kann man damit nicht zeigen. Ich zeige Dir ein Standbild von einem Auto und frage Dich, wie schnell war das Auto und wie lange war es von Wien nach Prag unterwegs? Was fängst Du nun damit an, mit diesem "diskreten Zeitpunkt" zu welchem das Auto fotografiert wurde!

Wenn du die gesamte Strecke ablichtest, siehst du wieviel Autos auf der Strecke sind.

Irgendwie wohl indoktriniert von irgendwelchen Lehrbüchern, wo z.B. folgender Blödsinn zu lesen ist:
Bild
Auszug aus einem Physikbuch, und zwar von Hermann Bondi, "Einsteins Einmaleins", erschienen 1971 im Fischer Taschenbuchverlag

Das ist ganz richtig und erscheint dir bei deinen Irrttümern nur als Blödsinn.

Heutzutage könnte man ja an jeden Spiegel einen Frequenzzähler hinstellen. Braucht man aber nicht, denn angesichts einer konstanten Frequenz kann es gar nicht anders sein, als dass bei jedem Spiegel die gleiche Anzahl von Wellenlängen durchgeschleust wird.

Was hat die konstante Frequenz damit zu tun, wieviel Wellen gerade auf der Strecke unterwegs sind? Nichts :!:

Aber wie ist das nun mit den Zeitpunkten der Amplituden-Reflexionen in diesem Bild?
Bild
Werden die jetzt einfach mit Weg/Geschwindigkeit zu ermitteln sein? Oder wie?

Natürlich.

Daher ist die Frage, ob ein Spiegel irgendwo eine Amplitude außerhalb der Kreisfrequenz reflektieren kann, so dass sie in Michelsons I-Muster verschoben ankommt, von großer Wichtigkeit!
[/quote]
Was ist eine Amplitude außerhalb der Kreisfrequenz? Die Frequenz ist konstant. 1000mal gesagt. Der Zeitpunkt der Reflexion einer bestimmten Wellenphase ist verändert. Michelson legt auch keine Amplituden übereinnader, sonder ganze Wellen, welche gegeneinander verschoben sind.

Alles, was man zur Reflexion an einem Spiegel wissen muß ,ist hier dargestellt

Bild

Was ist darin unverständlich?
.
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Zuletzt geändert von Ernst am Di 13. Mai 2014, 16:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Di 13. Mai 2014, 17:03

Harald Maurer hat geschrieben:Bild
Ach ja, wir haben ja den Film schon! Also wenn ich alle diese bunten Wellenlängen abzähle, die da solange der Sender sendet, am rechten Ende durchkommen werden, komme ich bei jeder Welle auf sieben. Seltsam, was für ein Wunder!


Das Wunder ist vielmehr, daß du dich wunderst. Denn die Frequenz ist ohnehin konstant, wie 1000mal bestätigt.

Das eigentliche Wunder für dich besteht darin, daß trotz deiner Frequenzkonstanz zu jedem Zeitpunkt eine unterschiedliche Anzahl von Wellen unterwegs ist:

Wellen.JPG
Wellen.JPG (37.98 KiB) 3553-mal betrachtet


Zähl mal nach: 5,7 grüne Wellen und 5,2 rote Wellen. Das kannst du zu jedem andern Zeitpunkt auch blitzen. In der Animation hast du ja nun deine Dynamik.

Die Wellenzahl ist unterschiedlich und dennoch ist die Frequenz konstant. Ein Wunder :!: Aber nur für dich.

Nebenbei noch das Wunder, daß beide Wellen zur selben Zeit den Spiegel mit unterschiedlicher Phase treffen.
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Zuletzt geändert von Ernst am Di 13. Mai 2014, 17:11, insgesamt 1-mal geändert.
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