REBE hat geschrieben:Das mit dem Ein-/Ausfallswinkel ist mir schon bekannt und ich habe das auch gelesen, aber die Lichtuhr ist so gebaut, dass der Lichtimpuls zwischen zwei Spiegel senkrecht hin/her saust. Daran ändert sich nichts in Ruhe oder in Bewegung. Der schräge Impuls wird uns nur eingeredet.
Hast Du mein Beispiel Gelesen?
Der Regen fällt auch senkrecht wenn der Beobachter sich bewegt.
Aberration ist hier mit eingeflossen und ich habe gelesen. .........Wenn die Aberration so große Auswirkung hat, dann stimmt doch die angezeigte Zeit überhaupt nicht.
Hallo REBE,
Irgendwo seid Ihr alle in Extremen verhaftet. Natürlich geht der Lichtstrahl senkrecht auf und ab, genauso, wie der Regen senkrecht fällt. Aber für einen bewegten Beobachter SIEHT ES SO AUS, als würde der Regen schräg fallen, wie auch der Lichtstrahl. Das ist genau das, was ich Ernst und Yukterez ankreide, nur bei Dir umgekehrt

Schein und Sein muss man einfach auseinander halten. Etwas ist so, wie es ist, aber es kann anders aussehen, wenn man es (von woanders) anders betrachtet.
Wenn Du im Zug sitzt, fällt natürlich der Regen weiterhin senkrecht, aber wenn Du nur den Regen siehst, SCHEINT er tatsächlich schräg zu fallen. Wenn Du mit McDaniel, mit All oder mit anderen Leuten sprichst, die Wert darauf legen, dass man Begrifflichkeiten richtig verwendet, werde die mir da wohl alle recht geben.
Nur Leute, die nicht wissen, was ein Wort zu bedeuten hat - gemäss Definition oder anderem Konsens - werden Dir bei solchen Dingen widersprechen, daher auch mein Hinweis zum Vakuum, auf den Du nicht eingehen willst. Für Relativisten und Möchtegernkritiker ist es egal ob Blau nun Kornblumenblau, oder Mitternachtsblau, Königsblau, Eisblau, Ozeanblau, Pastellblau usw heisst - sie sagen, das ist doch egal, blau ist blau.
Ja, Dein Beispiel habe ich gelesen, aber das trifft die Sache nicht, weil der Strahl eines Lasers den Beobachter gar nicht erreicht, da gibt es nur einen Strahl und der geht zum Spiegel. Bei einem Kugelstrahler trifft der Strahl beide, aber der, der den Beobachter trifft ist natürlich nicht vollidentisch mit dem, der den Spiegel trifft. Der teilidentische Strahl ist natürlich auch länger unterwegs, weil die Strecke eben länger ist. Kompliziert und einfach zugleich.
Ja, der Regen fällt auch senkrecht, wenn der Beobachter sich bewegt, aber der Beobachter SIEHT dann den Regen schräg - SEIN und SCHEIN !!!
Aberration ist immer noch quatsch hier, auch mit der Sonnenuhr. Die Erde bewegt sich nicht sooo schnell um die Sonne, dass da eine relevante Aberration eintreten würde, das kann man getrost ignorieren. Faktisch passiert es so, wie Fallili geschrieben hat, aber das ist zu lächerlich um es überhaupt zu erwähnen. Innerhalb der Abweichung der Zeit durch die Dicke des Stabes und des Schattens ist das eigentlich Verarschung was er Dir geschrieben hat, auch wenn es faktisch - habs nicht nachgerechnet - so ist wie er schreibt.
Herzliche Grüße