LICHTUHR

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Jonderlahr kommt vom Regen in die Traufe

Beitragvon Jondalar » Mi 16. Apr 2014, 20:19

Yukterez hat geschrieben:Ich frage mich nur was er mit seiner Sinuskurve will. Meint er, der Regentropfen würde im freien Fall beschleunigen, und damit den Winkel verzerren? Auch das ist ein Irrtum, denn der Regentropfen hat seine Freifallgeschwindigkeit schon sehr lange bevor er am Boden aufkommt erreicht.

Es drehend und wendend, aber trotzdem keinen Sinn darin findend,

Yukterez


Ich habe niemals irgend etwas von einer Sinuskurve geschrieben - zumindest nicht in diesem Zusammenhang.

DU kannst ja noch nicht einmal lesen, aber den Mund genauso weit auf wie Kroko-Ernst.
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Re: Jondalar und All widerlegen die Welt

Beitragvon Jondalar » Mi 16. Apr 2014, 20:21

Ernst hat geschrieben:
Wiki hat geschrieben:Die Zusammenhänge sind hier ähnlich wie bei einem bewegten Beobachter, der die Richtung der auf ihn einprasselnden Regentropfen bestimmen will.

.
.


Appropos lesen, "ähnlich" ist für Dich "genauso", hab ich mir fast gedacht. Dann ist also eine Ohrfeige für Dich wirklich nur ein Unfall Deines Kopfes mit meiner Hand oder?

Es wird immer trauriger mit Euch.
Zuletzt geändert von Jondalar am Mi 16. Apr 2014, 20:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Jondular malt

Beitragvon Yukterez » Mi 16. Apr 2014, 20:24

Jonderlahr hat geschrieben:[/cοlor]

Lern du erst mal ordentlich zu zitieren!

Von deinen Formatierungen Augenkrebs bekommend,

Yukterez
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Re: Jondular malt

Beitragvon Jondalar » Mi 16. Apr 2014, 20:26

Yukterez hat geschrieben:
Jonderlahr hat geschrieben:[/cοlor]

Lern du erst mal ordentlich zu zitieren!

Von deinen Formatierungen Augenkrebs bekommend,

Yukterez


Fang nicht so mit mir an - Deutsch kannst DU ganz sicher weniger als ich - wer im Glashaus sitzt.....
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Re: Jondalar und All widerlegen die Welt

Beitragvon Ernst » Mi 16. Apr 2014, 20:27

Jondalar hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Wiki hat geschrieben:Die Zusammenhänge sind hier ähnlich wie bei einem bewegten Beobachter, der die Richtung der auf ihn einprasselnden Regentropfen bestimmen will.

.
.


Appropos lesen, "ähnlich" ist für Dich "genauso", hab ich mir fast gedacht. Dann ist also eine Ohrfeige für Dich wirklich nur ein Unfall Deines Kopfes mit meiner Hand oder?

Es wird immer trauriger mit Euch.

Wegen besonderer physikalischer Dämlichkeit auf ignored gesetzt.
.
.
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Re: Jondalar und All widerlegen die Welt

Beitragvon Jondalar » Mi 16. Apr 2014, 20:30

Ernst hat geschrieben:[Wegen besonderer physikalischer Dämlichkeit


Sagt genau der Richtige.

Ein SEIN nicht von SCHEIN unterscheiden können, aber sich als besonders klug halten. Du passt gut zu Yukterez.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon REBE » Do 17. Apr 2014, 17:32

Hallo Jondalar, Du schreibst am Mi 16. Apr 2014, 15:15

Hallo REBE

wenn Du eine Billiardkugel schräg an die Bande schiesst, macht die keinen Sinus, sondern prallt - darum habe ich Einfalls-/Ausfallswinkel erwähnt - im gleichen Winkel ab, in dem sie angekommen ist. Wenn Du einen steilen Winkel nimmst, macht die Kugel das auch mehrfach so. Genau so macht das das Licht auch. Der schräge Verlauf des Lichtes ist daher schon ein physikalischer Effekt - wenn auch in der LU nicht so, wie es dargestellt wird. Ich habe es ja weiter vorne schon erklärt. Wenn die LU steht und der Beobachter vorbeifliegt, dann sieht der Beobachter den schrägen Strahl. Der geht nicht wirklich schräg, aber er sieht es trotzdem so - ein Scheineffekt. Hast Du gelesen, was ich vorher geschrieben habe? Der tatsächlich schräge Lichtstrahl ist der, der von vorne herein schräg aus der Quelle kam. Daher ist der erstens unbrauchbar um Lichtlaufzeiten zu messen und zweitens gar nicht vorhanden, wenn man einen Laser nimmt. Nimmt man einen Kugenstrahler ist der Strahl tatsächlich vorhanden, hat aber trotzdem nichts mit dem senkrechten Strahl zu tun.


Das mit dem Ein-/Ausfallswinkel ist mir schon bekannt und ich habe das auch gelesen, aber die Lichtuhr ist so gebaut, dass der Lichtimpuls zwischen zwei Spiegel senkrecht hin/her saust. Daran ändert sich nichts in Ruhe oder in Bewegung. Der schräge Impuls wird uns nur eingeredet.

Hast Du mein Beispiel Gelesen?
... Wenn der Impuls einmal rauf geht wie soll er zur gleichen Zeit eine Gerade rauf vornehmen und zur gleichen Zeit eine Schräge? Einmal 1 Sekunde rauf und im gleichen Moment eine verlängerte Zeit für den schrägen Verlauf in Anspruch nehmen? ...
Das sagt doch schon alles.

Auf Deine Ausführung über den Raum möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, das ist ein anderes Thema.

In Wirklichkeit ist der Beobachter mit dem Fernrohr ja still, für den fällt selbstverständlich auch der Regen senkrecht, da gibt es nichts zu rütteln.

Der Regen fällt auch senkrecht wenn der Beobachter sich bewegt.

Aberration ist hier mit eingeflossen und ich habe gelesen. Ich wurde unterbrochen und musste Zum Einkaufen in den Nachbarort. Am Ende unseres Dorfes hat jemand eine Sonnenuhr vor seinem Grundstück aufgebaut. Die Sonnenuhr ist nicht die präziseste Uhr, dafür sehr alt. Da tauchte plötzlich die Frage nach der Aberration auf und ob diese Aberration sich auf die angezeigte Zeit auswirkt. Im Internet sind viele Bauanleitungen zu finden aber keine erwähnt die Aberration oder rechnet sie mit ein. Wenn die Aberration so große Auswirkung hat, dann stimmt doch die angezeigte Zeit überhaupt nicht.

Freundliche Grüße zurück
REBE
 
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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Do 17. Apr 2014, 18:26

@REBE
Die Aberration wird bei der Konstruktion der Sonnenuhren bereits berücksichtigt.
Das geschieht folgendermaßen:

Es wird der maximal möglich Einfluss der Aberration bestimmt.
Für eine relativ große Sonnenuhr bedeutet dies z.B. das die Spitze des Anzeigestabes maximal etwa 50 cm vom Schatten entfernt ist.
Daher braucht das Licht für diese Strecke 1,66 Exp -9 Sekunden.
Die Erde dreht sich am Äquator mit ca. 460 m / Sekunde - folglich würde der Schatten um ca. 7,7 Exp -7 m abweichen.
Für Sonnenuhren am Äquator werden die Skalenstriche daher um diesen Wert versetzt eingezeichnet, also um 0,77 Micrometer.

Diese Sonnenuhren sind bei uns natürlich ungenau, da die Rotationgeschwindigkeit zum Pol hin abnimmt.
Kann also durchaus passieren, dass der Schatten um Werte im 0,irgendwas Micrometer daneben liegt.

Das ist auch der Grund, warum ich mich bei der Zeitmessung ungern auf Sonnenuhren verlasse!
fallili
 
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Do 17. Apr 2014, 18:56

REBE hat geschrieben:Das mit dem Ein-/Ausfallswinkel ist mir schon bekannt und ich habe das auch gelesen, aber die Lichtuhr ist so gebaut, dass der Lichtimpuls zwischen zwei Spiegel senkrecht hin/her saust. Daran ändert sich nichts in Ruhe oder in Bewegung. Der schräge Impuls wird uns nur eingeredet.


LU, auf nem Tisch stehend, Lichtsignal pendelt senkrecht rauf runter.
Was passiert wenn du die LU nach rechts wegschiebst, geht da das Lichtsignal weiterhin senkrecht rauf runter?


Kurt


(Zusatzfrage: wie lange?)
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Jondalar » Do 17. Apr 2014, 21:17

REBE hat geschrieben:Das mit dem Ein-/Ausfallswinkel ist mir schon bekannt und ich habe das auch gelesen, aber die Lichtuhr ist so gebaut, dass der Lichtimpuls zwischen zwei Spiegel senkrecht hin/her saust. Daran ändert sich nichts in Ruhe oder in Bewegung. Der schräge Impuls wird uns nur eingeredet.

Hast Du mein Beispiel Gelesen?

Der Regen fällt auch senkrecht wenn der Beobachter sich bewegt.

Aberration ist hier mit eingeflossen und ich habe gelesen. .........Wenn die Aberration so große Auswirkung hat, dann stimmt doch die angezeigte Zeit überhaupt nicht.


Hallo REBE,

Irgendwo seid Ihr alle in Extremen verhaftet. Natürlich geht der Lichtstrahl senkrecht auf und ab, genauso, wie der Regen senkrecht fällt. Aber für einen bewegten Beobachter SIEHT ES SO AUS, als würde der Regen schräg fallen, wie auch der Lichtstrahl. Das ist genau das, was ich Ernst und Yukterez ankreide, nur bei Dir umgekehrt ;) Schein und Sein muss man einfach auseinander halten. Etwas ist so, wie es ist, aber es kann anders aussehen, wenn man es (von woanders) anders betrachtet.

Wenn Du im Zug sitzt, fällt natürlich der Regen weiterhin senkrecht, aber wenn Du nur den Regen siehst, SCHEINT er tatsächlich schräg zu fallen. Wenn Du mit McDaniel, mit All oder mit anderen Leuten sprichst, die Wert darauf legen, dass man Begrifflichkeiten richtig verwendet, werde die mir da wohl alle recht geben.

Nur Leute, die nicht wissen, was ein Wort zu bedeuten hat - gemäss Definition oder anderem Konsens - werden Dir bei solchen Dingen widersprechen, daher auch mein Hinweis zum Vakuum, auf den Du nicht eingehen willst. Für Relativisten und Möchtegernkritiker ist es egal ob Blau nun Kornblumenblau, oder Mitternachtsblau, Königsblau, Eisblau, Ozeanblau, Pastellblau usw heisst - sie sagen, das ist doch egal, blau ist blau.

Ja, Dein Beispiel habe ich gelesen, aber das trifft die Sache nicht, weil der Strahl eines Lasers den Beobachter gar nicht erreicht, da gibt es nur einen Strahl und der geht zum Spiegel. Bei einem Kugelstrahler trifft der Strahl beide, aber der, der den Beobachter trifft ist natürlich nicht vollidentisch mit dem, der den Spiegel trifft. Der teilidentische Strahl ist natürlich auch länger unterwegs, weil die Strecke eben länger ist. Kompliziert und einfach zugleich.

Ja, der Regen fällt auch senkrecht, wenn der Beobachter sich bewegt, aber der Beobachter SIEHT dann den Regen schräg - SEIN und SCHEIN !!!

Aberration ist immer noch quatsch hier, auch mit der Sonnenuhr. Die Erde bewegt sich nicht sooo schnell um die Sonne, dass da eine relevante Aberration eintreten würde, das kann man getrost ignorieren. Faktisch passiert es so, wie Fallili geschrieben hat, aber das ist zu lächerlich um es überhaupt zu erwähnen. Innerhalb der Abweichung der Zeit durch die Dicke des Stabes und des Schattens ist das eigentlich Verarschung was er Dir geschrieben hat, auch wenn es faktisch - habs nicht nachgerechnet - so ist wie er schreibt.

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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