Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Kurt » Fr 11. Apr 2014, 23:10

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Damit er sich überhaupt auf die Systemzeit einrichten kann wird ihm (über den Umweg der SATs), die Systemzeit mitgeteilt.
Da die SATs diese selber aber nicht verwenden wird dem Empfänger der Fehler (seiner Uhrzeit zur GPS-Zeit) des jeweiligen SAT mitgeteilt.

Blödsinn. Natürlich verwenden die SATs die GPS-Systemzeit!


Wozu?

Harald Maurer hat geschrieben: Der Empfänger erhält den Sendezeitpunkt in GPS-Systemzeit. Also muss der SAT diese Systemzeit wohl verwenden.


Nein! Der Empfänger erhält die vermeintliche Systemzeit die der SAT ihm mitteilt, zusätzlich teilt er ihm mit um wieviel er fasch geht.
Erst daraus kann der Empfänger die wahre Systemzeit, unter Zuhilfenahme weiterer SAT-Infos anderer SATs erkennen.
Die Info wie gross der Fehler ist den seine Uhr produziert wird durch bestimmte Stationen, eine steht in Wettzell, mit Hilfe von Laserpositionsbestimmung und Auswertung der vom SAT gesendeten Systemzeit gewonnen und ihm in seine Register geschrieben welche dann die Information für den Empfänger, den Korrekturwert also, darstellen.

Der Empfänger erhält weder eine korrekte Systemzeit vom jeweiligem SAT noch eine genaue Positionsbestimmung von ihm.
Denn die genaue Systemzeit steht dem SAT nicht zur Verfügung, auch nicht wo er sich gerade befindet.

Harald Maurer hat geschrieben:Kurz gesagt ist es so, wie man in Wikipedia lesen kann:


Man soll nicht alles so glauben wies bei Wiki steht, bzw. auch zwischen den Zeilen lesen.

Harald Maurer hat geschrieben:"Die Distanzmessung wird durchgeführt, indem das empfangene Signal seinen Sendezeitpunkt als Code „mitbringt“ – und zwar als GPS-Systemzeit im Moment der Sendung.


Nein!
Gesendet wird der GOLD-Code, und zwar alle ms (und der ist immer gleich(und trägt keine Information, sondern nur seine eigene Kennung)).
Welche Nummer diese Sendung hat steht in den Frame Daten.

Damit der Sendezeitpunkt und der Sendepunkt vom Empfänger überhaupt ermittelt werden kann muss der Empfänger mit der Systemzeit synchron sein, bzw. diese kennen (Offsetverhalten reicht für Pos-Bestimmung aus, nicht für die Bereitstellung der "Weltzeit") und die Bahn des jeweiligen SAT kennen und kennen welche Nr. des GOLD-Codes gerade dran ist.

Frage: was soll denn "der Moment der Sendung" sein?

Harald Maurer hat geschrieben:Hätte der Empfänger das exakte GPS-Zeitsystem, könnte er die Laufzeit als die Differenz zwischen Sende- und Empfangs-Uhrzeit bestimmen.


Drehs um: hat der Empfänger nicht die exakte Systemzeit (oder einen Offset dazu) kann er die Laufzeit des Signals nicht bestimmen.
Der Empfänger ermittelt aus der Laufzeit des Signals, und dem ihm bekanntem Sendepunkt, seinen Abstand zu diesem Punkt.

Der Empfänger kann den genauen Sendepunkt erst wissen wenn ihm die (falsche) Systemzeit des SAT, der Korrekturwert für die dann -richtige- Systemzeit, bekannt sind, und er im Besitz der Bahndaten des SAT ist, und weiss welche GOLD-Code- Sendung es ist die er gerade empfängt.
Denn diese Informationen sind direkt miteinander verknüpft und das gilt für jeden Miniphasenwinkel des/der beiden HF-Trägers und jedes Bitzustandes aller Informationen die gesendet werden.

Diese Tatsache ist auch der Grund warum GPS die irrwitzige "Blauverschiebung" ins Reich der Phantasie schickt/geschickt hat.
Denn es kann wohl schlecht sein dass unterwegs Schwingungen im 1.5 Ghz Trägersignal geboren wurden die zeitlich nicht zu den anderen Informationen passen (aber mich würde auch das nicht wundern wenn jemand das behauptet).

Harald Maurer hat geschrieben:Allerdings ist die Empfängeruhr zunächst nicht genau mit der GPS-Zeit synchronisiert. Die Differenz wird als zusätzliche Unbekannte bei der Ortsbestimmung angesetzt. Weil nun vier Unbekannte (drei Ortskoordinaten und eine Zeitkonstante) zu bestimmen sind, werden auch vier Gleichungen benötigt. Diese vierte Gleichung erfordert die Hinzunahme der Entfernung zu einem vierten Satelliten."


Solange der Empfänger die Systemzeit nicht genau kennt kann er auch nur Schätzungen vornehmen, diese nutzt er um zu erkennen wie weit er sich vertan hat und wieviel Goldcodesendungen überhaupt zu ihm unterwegs sind, denn diese Anzahl muss er einbeziehen, oder im -Offset- eliminieren.

Harald Maurer hat geschrieben:Noch kürzer gesagt: "Über die C/A-Daten teilt jeder Satellit seine Bahndaten, die Ephemeriden, und den Sendezeitpunkt dem Empfänger mit."


Sendezeitpunkt von was?


Harald Maurer hat geschrieben:In welcher Form diese Mitteilungen erfolgen, und speziell die rein mathematische "Synchronisation" der Empfangszeit zur GPS-Systemzeit erfolgt (Differenzbildung aus den Sendezeitpunkten von 4 Satelliten, da vom Fehler der Empfängeruhr alle Sendezeitpunkte der SATs gleichermaßen betroffen sind), kannst Du dem ausgezeichneten Artikel bei Wikipedia entnehmen. Hier der Link dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/GPS-Technik
Also bitte alles mal genau studieren und keine selbst zusammen gereimten Prozeduren absondern!


Wenn du meinst.


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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Kurt » Fr 11. Apr 2014, 23:32

Hannes hat geschrieben:Die unbestrittene Tatsache, dass man Doppler-Effekte messen kann, ist bereits der beste Beweis gegen die Invarianz.
Am besten beweist es der doppelte Doppler: bei Austritt aus der Sternatmosphäre und bei Eintritt in die Erdatmosphäre.


Hannes, da entsteht aber kein Doppler, ausser dem der wegen der Drehung/Rotation eh da ist.
Stehen der Stern und die Erde still zueinander entsteht nirgends Doppler.

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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Harald Maurer » Fr 11. Apr 2014, 23:48

Kurt hat geschrieben:Der Empfänger erhält die vermeintliche Systemzeit die der SAT ihm mitteilt, zusätzlich teilt er ihm mit um wieviel er falsch geht.

Kurt, Du merkst leider selbst nicht, was Du für einen Unsinn verbreitest: Woher sollte denn der SAT "wissen" um wieviel er gegenüber der Empfängeruhr falsch geht???
Das ist alles selbst zusammen gesprudeltes Gebräu, das Du da von Dir gibst und hat alles nichts mit dem GPS-Messverfahren zu tun. Dem Wikipedia-Artikel kannst Du sicher vertrauen, er ist völlig korrekt. Und zwischen den Zeilen sehe ich nur leere Flächen. Wenn Du dein Wissen daraus beziehst, werden Deine Elaborate allerdings erklärbar... Also lies mal die Zeilen selbst und informiere Dich. Du musst das GPS nicht neu erfinden - es ist schon vorhanden!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 12. Apr 2014, 00:24

Hallo DerDicke,
DerDicke hat geschrieben:Die Welt durch die Brille Gottes sehen zu können widerspricht aber wieder dem Relativitätsprinzip. Demzufolge sind alle inertialen Beobachter gleichberechtigt.


Und wegen diesem Unsinn, zeigen die Uhren unterschiedliche Zeiten an und es geht jeweils die Uhr des anderen falsch. Aus dieser Beobachteridiotie folgt für GPS, dass vom Empfänger aus gesehen, alle GPS-Satelliten je nach ihrer Relativgeschwindigkeit falsch gehen, das ist eine Momentansituation, da sich die Relativgeschwindigkeiten ständig ändern. Außerdem folgt aus dem Beobachterunsinn, dass von einem GPS-Satelliten alle anderen Uhren ebenfalls falsch gehen, da ja die Relativgeschwindigkeit aller anderen Uhren unterschiedlich zur Beobachteruhr ist.

Beim Zwillings-Paradoxon ist es so, dass jeweils die Uhr des anderen Zwillings langsamer geht, es können aber nicht beide Uhren langsamer gehen. Nach dem Äquivalenzprinzip ist es aber egal welcher Zwilling sich von wem entfernt.

Oder benutzt man neuerdings einen absoluten Bezug und rechnet dann realistisch und nicht mehr relativistisch?

Grüße

McDaniel-77
Zuletzt geändert von McDaniel-77 am Fr 18. Jul 2014, 15:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Hannes » Sa 12. Apr 2014, 08:41

Kurt,
Hannes, da entsteht aber kein Doppler, ausser dem der wegen der Drehung/Rotation eh da ist.
Stehen der Stern und die Erde still zueinander entsteht nirgends Doppler.

Ja, wenn.... Erde und Stern still stehen würden. Aber im Weltall wirbelt alles durcheinander. So kann man die Bewegung der Erde rund um die Sonne an der Relativbewegung zu anderen Sternen messen. Womit denn ? Mit Spektralverschiebung.
Noch etwas:
In der Maiausgabe des SUW steht über den Astronomiesatelliten Gaia:
" Gaias Atomuhr tickt richtig ! .... Es war die Rede davon, dass sie zu langsam liefe und dass ein wichtiger Effekt der einsteinschen RT zunächst nicht korrekt berücksichtigt würde. Tatsächlich war diese sehr wohl bekannte relativistische Korrektur...weder nötig noch vorgesehen."
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Kurt » Sa 12. Apr 2014, 09:58

Hannes hat geschrieben:Kurt,
Hannes, da entsteht aber kein Doppler, ausser dem der wegen der Drehung/Rotation eh da ist.
Stehen der Stern und die Erde still zueinander entsteht nirgends Doppler.

Ja, wenn.... Erde und Stern still stehen würden. Aber im Weltall wirbelt alles durcheinander. So kann man die Bewegung der Erde rund um die Sonne an der Relativbewegung zu anderen Sternen messen. Womit denn ? Mit Spektralverschiebung.

Ja natürlich, Spektralverschiebung ist ja Doppler.

Hannes hat geschrieben:Noch etwas:
In der Maiausgabe des SUW steht über den Astronomiesatelliten Gaia:
" Gaias Atomuhr tickt richtig ! .... Es war die Rede davon, dass sie zu langsam liefe und dass ein wichtiger Effekt der einsteinschen RT zunächst nicht korrekt berücksichtigt würde. Tatsächlich war diese sehr wohl bekannte relativistische Korrektur...weder nötig noch vorgesehen."


Es wird für uns wohl ein ewiges Geheimnis bleiben wie man annehmen könnte dass die sog. "relativistischen Effekte" mehr sein könnten als Annahmen/Variablen in einer Theorie welche eine grobe Vereinfachung unter Zuhilfenahme einiger Postulate, darstellt um -einfacher- zu sein, sich aber dadurch von der Realität abgekoppelt hat.

Wenn ein Teil der Gelder, die für die ewigen "Bestätigungen" verwendet werden, dafür eingesetzt würde zu sehen wie eine Uhr wo läuft dann wäre da wohl schon viel mehr bekannt, ev. schon eine grobe Datei für den "Trägerdruck", also den unterschiedlichen Gang der Uhren, möglich.
Mit diesen Daten könnten dann ...


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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Kurt » Sa 12. Apr 2014, 09:59

Chief hat geschrieben:GPS Uhren werden ständig synchronisiert, so dass sie immer gleiche Zeit anzeigen - die GPS-Zeit.


GPS-Uhren in den Empfängern oder die Uhren oben in den SATs?

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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Hannes » Sa 12. Apr 2014, 10:19

Kurt,

So kann man die Bewegung der Erde rund um die Sonne an der Relativbewegung zu anderen Sternen messen. Womit denn ? Mit Spektralverschiebung.
Ja natürlich, Spektralverschiebung ist ja Doppler.

Und diese Messungen beweisen eindeutig, dass Invarianz falsch ist.
Es wird für uns wohl ein ewiges Geheimnis bleiben wie man annehmen könnte dass die sog. "relativistischen Effekte" mehr sein könnten als Annahmen/Variablen in einer Theorie welche eine grobe Vereinfachung unter Zuhilfenahme einiger Postulate, darstellt um -einfacher- zu sein, sich aber dadurch von der Realität abgekoppelt hat.

Jede Annahme (Postulat) ist so lange berechtigt, solange keine besseren Argumente vorhanden sind. Ich sage bewusst: Argumente, denn auf Beweisen ist ein Postulat nicht aufgebaut. Dass die Argumente für Invarianz ausgehen, ist uns allen bekannt.
Wir haben Messungen, die diese Argumente widerlegen.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Kurt » Sa 12. Apr 2014, 10:43

Hannes hat geschrieben:Und diese Messungen beweisen eindeutig, dass Invarianz falsch ist.
Es wird für uns wohl ein ewiges Geheimnis bleiben wie man annehmen könnte dass die sog. "relativistischen Effekte" mehr sein könnten als Annahmen/Variablen in einer Theorie welche eine grobe Vereinfachung unter Zuhilfenahme einiger Postulate, darstellt um -einfacher- zu sein, sich aber dadurch von der Realität abgekoppelt hat.

Jede Annahme (Postulat) ist so lange berechtigt, solange keine besseren Argumente vorhanden sind. Ich sage bewusst: Argumente, denn auf Beweisen ist ein Postulat nicht aufgebaut. Dass die Argumente für Invarianz ausgehen, ist uns allen bekannt.
Wir haben Messungen, die diese Argumente widerlegen.


Es läuft wohl darauf hinaus dass Alberts Absicht, ein Vereinfachung aufzuzeigen, der Weg geöffnet wird, dass diejenigen die da in den "Effekten" eine Realität vermuten es irgendwann auch kapiern/einsehen werden müssen dass das eben nicht gegeben ist.


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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon DerDicke » Sa 12. Apr 2014, 10:55

McDaniel-77 hat geschrieben:Und wegen diesem Unsinn, zeigen die Uhren unterschiedliche Zeiten an und es geht jeweils die Uhr des anderen falsch. Aus dieser Beobachteridiotie folgt für GPS, dass vom Empfänger aus gesehen, alle GPS-Satelliten je nach ihrer Relativgeschwindigkeit falsch gehen, das ist eine Momentansituation, da sich die Relativgeschwindigkeiten ständig ändern. Außerdem folgt aus dem Beobachterunsinn, dass von einem GPS-Satelliten alle anderen Uhren ebenfalls falsch gehen, da ja die Relativgeschwindigkeit aller anderen Uhren unterschiedlich zur Beobachteruhr ist.

Nö!
Schon nach Newton/Galilei sind alle inertialen Beobachter gleichberechtigt und da folgen keineswegs unterschiedliche Zeitskalen.



McDaniel-77 hat geschrieben:Beim Zwillings-Paradoxon ist es so, dass jeweils die Uhr des anderen Zwillings langsamer geht, es können aber nicht beide Uhren langsamer gehen. Nach dem Äquivalenzprinzip ist es aber egal welcher Zwilling sind von wem entfernt.

Nö!
-> bitte genau lesen. Nochmal mit Hervorhebung:
DerDicke hat geschrieben:.... Relativitätsprinzip. Demzufolge sind alle inertialen Beobachter gleichberechtigt.
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