LICHTUHR

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Fr 11. Apr 2014, 09:58

Highway hat geschrieben:Ich meine die Strecke l' welche von der Welle durchlaufen wird. Das bedeutet die wirksame Länge erscheint durch die Relativbewegung verkürzt.

Wirksame Länge?? Was ist das denn wieder? Was du dir alles so ausdenkst!
Betrachte doch die Sache in ihrem Konzentrat. Da laufen im MMI in den Armen die Wellen mit w=c+v,c-v, etc.
Licht (das sind Lichtwellen) läuft im strömenem Äther mit c+v. Das ist doch Allgemeingut. Und zwar selbstverständlich in dem Bezugssystem, in welchen der Äther mit v strömt.
Die Wellenlängen sind am "Eintritt" des MMI und am "Austritt" gleich. Daher führt die unterschiedliche Geschwindigkeit der Wellen zu einem Phasenlag am Austritt..

Mach es dir nicht unnötig kompliziert.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Fr 11. Apr 2014, 12:51

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...Betrachte doch die Sache in ihrem Konzentrat. Da laufen im MMI in den Armen die Wellen mit w=c+v,c-v, etc...

Da fehlt meiner Auffassung nach aber die Hälfte im Hinblick auf die Definition zur Phasengeschwindigkeit der Lichtwelle. Da liegt, meiner Meinung nach, deine/eure Fehleinschätzung zur Wirkungsweise des MMI.

Wir reden über unmodulierte gleichfrequente Sinuswellen. Als Geschwindigkeit dieser Wellen ist nur die Phasengeschwindigkeit definiert. Das ist anschaulich gleichwertig beispielsweise mit der Geschwindigkeit eines Wellenberges der Welle.
Wir reden hier von einer Lichtgeschwindigkeit c+v im Äther. Was meinst du denn, was sich da mit c+v bewegt. Geister? Überraschung: Die Lichtwellen. Und zwar jede einzelne.
Und wenn da nun eine mit c+v läuft und die andere nur mit c, dann läuft wohl eine Welle um v schneller als die andere. Und wenn sie, gleichzeitig gestartet, an einem Ziel ankommen, dann ist doch wohl die eine gegenüber der anderen vorher da.

Engelhardt hat es klar aufgezeigt,

Engelhardt hat geschrieben:Since we already saw in Section 2 that no phase shift can occur under constant frequency (Fig. 2 a),

Fataler Unfug.

Außerdem warst du ja schon mal weiter:
Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...Es ist ganz unbegreiflich, daß physikalisch einigermaßen Bewanderte nicht erkennen, daß gleichzeitig erzeugte, aber unterschiedlich schnell laufende Wellen mit einem Zeitversatz einlaufen. :( ...

Das behauptet niemand, ...

Und nun plötzlich ist es nicht mehr wahr? Was ist nur mit dir los?

Also was denn nun, gibt's einen Zeitversatz oder nicht?
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Jürgen » Fr 11. Apr 2014, 15:59

Hallo Forumteilnehmer,


ich denke der gedankliche Fehler liegt darin, dass man meint - eine Welle wird als etwas Kompaktes ins Medium übergeben.
In dieser Denkweise gibt es eine Phasenverschiebung aufgrund unterschiedlichem v zwischen vertikaler und horizontaler Ausbreitung.

Ich denke aber, dass bereits die Welle selbst in ihrer Entstehungsphase beim Eintritt ins Medium - also direkt am Strahlteiler - diese Geschwindigkeit in ihre Wellenlänge
implementiert bekommt. D.h., nach der Strahlenteilung sehen die jeweils resultierenden Wellen unterschiedlich aus. Da die Differenz zwischen dem Teiler und den entsprechenden
Reflexionsspiegeln stets gleich bleiben, hebt sich der Effekt immer wieder auf. Damit ist - nach meinem Verständnis - auch der Ausspruch des sich permanent ausgleichenden Dopplers
innerhalb des Mediums gemeint...so wie eben beim Schall auch.

Ich persönlich bin der Meinung, dass wir Licht oder generell elektromagnetische Fortpflanzungen zu wenig kennen und es garantiert nicht bildlich wie eine Welle am Stück als Ding betrachten dürfen.

Auch ich bin der Meinung, dass Licht oder allg. jedes elektromagnetisches Phänomen sich weder ballistisch noch relativistisch verhält, sondern am Entstehungsursprung einem Absolutprinzip folgt.
D.h., bei der sog. Geburt mit anschließender Fortpflanzung ist der Bezugspunkt bereits definiert und fixiert.
Alles weitere - wie z.B. die Betrachtung zwischen Empfänger und Sender - ist dann erst in Relation zu sehen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass es irgendwann einmal ein Experiment geben wird,
welche - ohne wenn und aber - eine der Theorien (SRT, Emanationstheorie, Absolutraumthese oder mitgeführter Äther) durch eine nicht kritisierbare Einwegmessung bestätigen wird.

Rein aus der philosophischen Betrachtungsweise tendiere ich nur zu der Drittgenannten. Aber - jedem steht es frei...

Gruß an alle...
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Fr 11. Apr 2014, 16:34

Jürgen hat geschrieben:Ich persönlich bin der Meinung, dass wir Licht oder generell elektromagnetische Fortpflanzungen zu wenig kennen und es garantiert nicht bildlich wie eine Welle am Stück als Ding betrachten dürfen.

Die einzige Frage besteht darin, ob man den Äther als Trägermedium von Lichtwellen betrachtet. Und das tun hier alle Ätherprotagonisten. Und dann laüft das Licht in diesem Träger mit c. Und wenn sich der Äther zu einem Bezugspunkt mit v bewegt, dann bewegt sich das Licht in Ätherwindrichtung zu diesem Bezugspunkt mit c+-v. Das ist hier auch Konsens.

Da gibt es überhaupt keinen Spielraum zur Mißdeutung des MME. Laufen die Wellen infolge des Ätherwindes unterschiedlich schnell, ergibt sich am Wellenziel ein Versatz.

Oder glaubst Du, ein Knall in 10km Entfernung erreicht dein Ohr immer nach einer konstanten Zeit. Ganz unabhängig von der Windstärke. Dann mach das Experiment. Oder aber denke einfach nach.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Fr 11. Apr 2014, 18:05

Highway hat geschrieben:Nein, genau das ist nicht Konsens! Das hatte ich ja schon mal versucht zu verdeutlichen. dφ/dt ist eine Konstante wenn sich das Medium durch das MMI bewegt! Deshalb erscheint im System MMI die Phasengeschwindigkeit immer mit c und nicht mit c+-v!


Was wird dir denn noch alles einfallen um nicht hinsehen zu müssen!
Doppler/Konstante/Phasengeschwindigkeit/...

Beim MMI sind zwei unterschiedliche Signalwege vorhanden, diese sind einmal dem Wind 100% ausgesetzt, einmal fast nicht.
Daraus folgt dass einmal die Signallaufzeit vom Wind beeinflusst ist, einmal nicht.
Und das ergibt, je nach Windstärke, eine mehr oder weniger ausgeprägte Verzögerung des empfangenen Signals.
Da diese Verzögerung innerhalb einer Wellenlänge liegt kann das als Differenz der Phasenlage der Wellenlängen, und zwar beliebiger Wellen, ausgewertet werden.

Damit diese Auswertung auch gelingen kann werden die beiden Lichtsignale übereinander gelegt.
Das allein reicht aber noch nicht aus um sehr kleine Unterschiede zu erkennen, denn ein Phasenunterschied zeigt sich nur als geringere Helligkeit.
Um auch kleine Phasenunterschiede/Veränderungen zu sehen werden die beiden Signal so übereinandergelegt dass sich von Haus aus ein Unterschied in der Helligkeit ergibt, dem sog. Ring/Streifenmuster.
Ändert eine der beiden Signale seine Phasenlage so wandert dieses Muster. Die Wanderung ergibt dann den Messwert.

Wenn keine Wanderung eintritt dann kann das unterschiedliche Gründe haben:
- es tritt keine Phasenverschiebung auf (es weht kein Wind)
- es kommt zur Kompensation der auftretenden Phasenverschiebung aufgrund von Materialeigenschaften.

Warum gehst du nicht in diese Richtungen und versuchst da zu punkten?
Dein Versuch das Nichtvorhandensein einer Strichwanderung mit irgendwelchen Blindbehauptungen abzuwürgen geht ins Leere denn vorher müsstest du darlegen dass du auch verstanden hast wie die Linien zustande kommen.
Das bleibst du aber schuldig, eher das Gegenteil, due stellst klipp und klar hier zur Schau dass du nicht verstehst wie die Linien/Striche/Ringe zustande kommen.

Kein guter Grund für Behauptungen das ein MMI nichts messen könne.


Kurt

(übrigens: das ist der Grund "- es kommt zur Kompensation der auftretenden Phasenverschiebung aufgrund von Materialeigenschaften"
warum so wenig Messwert beim MMI zustande kommt)
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Fr 11. Apr 2014, 18:08

Jürgen hat geschrieben:Hallo Forumteilnehmer,


ich denke der gedankliche Fehler liegt darin, dass man meint - eine Welle wird als etwas Kompaktes ins Medium übergeben.
In dieser Denkweise gibt es eine Phasenverschiebung aufgrund unterschiedlichem v zwischen vertikaler und horizontaler Ausbreitung.

Ich denke aber, dass bereits die Welle selbst in ihrer Entstehungsphase beim Eintritt ins Medium - also direkt am Strahlteiler - diese Geschwindigkeit in ihre Wellenlänge
implementiert bekommt. D.h., nach der Strahlenteilung sehen die jeweils resultierenden Wellen unterschiedlich aus.


Hallo Jürgen, wie sieht so eine Welle aus, wie sehen sie aus wenn sie unterschiedlich aussehen?
Gibt es überhaupt -die Welle-?

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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Fr 11. Apr 2014, 19:01

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...Was wird dir denn noch alles einfallen um nicht hinsehen zu müssen!...
Doppler/Konstante/Phasengeschwindigkeit/...

Sagt wer? Achja, der mit dem ultimativen Durchblick in der Sache:

Kurt hat geschrieben:...Dass die Wellenlänge das Produkt aus Weiterleitgeschwindigkeit und Frequenz ist, und nicht umgekehrt, ...


:lol: :lol: :lol:


Highway: ;)

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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Fr 11. Apr 2014, 19:03

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:... Und das tun hier alle Ätherprotagonisten. Und dann laüft das Licht in diesem Träger mit c. Und wenn sich der Äther zu einem Bezugspunkt mit v bewegt, dann bewegt sich das Licht in Ätherwindrichtung zu diesem Bezugspunkt mit c+-v. Das ist hier auch Konsens.

Nein, genau das ist nicht Konsens! Das hatte ich ja schon mal versucht zu verdeutlichen. dφ/dt ist eine Konstante wenn sich das Medium durch das MMI bewegt! Deshalb erscheint im System MMI die Phasengeschwindigkeit immer mit c und nicht mit c+-v!

Bist du jetzt von allen guten Geistern verlassen :?: :?: :?:
Oder bist du relativistisch konvertiert?
Die Wellenberge laufen immer mit c?, so schnell auch der Äther weht?
Mannomann. :(
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Zuletzt geändert von Ernst am Fr 11. Apr 2014, 19:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Fr 11. Apr 2014, 19:14

Kurt hat geschrieben:Beim MMI sind zwei unterschiedliche Signalwege vorhanden, diese sind einmal dem Wind 100% ausgesetzt, einmal fast nicht.
Daraus folgt dass einmal die Signallaufzeit vom Wind beeinflusst ist, einmal nicht.
Und das ergibt, je nach Windstärke, eine mehr oder weniger ausgeprägte Verzögerung des empfangenen Signals.
Da diese Verzögerung innerhalb einer Wellenlänge liegt kann das als Differenz der Phasenlage der Wellenlängen, und zwar beliebiger Wellen, ausgewertet werden.

Alles richtig. Und einfach dazu. Diese ganze Rumzappelei um diese simple Geschichte ist unfaßbar.
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Re: MMI und die Striche

Beitragvon Kurt » Fr 11. Apr 2014, 23:28

Highway hat geschrieben:Aber mich wundert langsam eh nix mehr, wenn ich sehe was hier manchmal an intellektuellem Tiefgang präsentiert wird: Beipiel
Insbesondere die Grafik finde ich so exorbitant aufschlussreich. :lol:


Kann wohl nicht sein, du kapierst das Simpelbild, den Sinn den es vermittelt, nicht?
(es/er taugt ja nur dazu die hochgelobte Blauverschiebung ins Reich der Phantasie zu katapultieren)

Highway hat geschrieben:Aber ich gebe es jetzt auf. Wenn schon so kompetente Leute wie Engelhardt chancenlos los sind, was könnte ich denn dann ausrichten bei so viel Halsstarrigkeit? :)


Das heisst dann im Klartext dass du nur das was andere sagen, und das ungesehen, übernommen hast.
Das Verstehen der Strichentstehung ist die Voraussetzung dafür auch das MMI zu verstehen, du hast noch nicht gezeigt dass du das wirklich intus hast.
(wenn ja dann war es sehr gut versteckt)


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