Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Ernst » Di 8. Apr 2014, 11:46

Hannes hat geschrieben: Dass Gravitation eine Restwirkung der elmag-WW darstellt, ist eine Erklärung, die ich akzeptieren kann.

Hannes, daß wir hier über die Unstimmigkeiten der RT diskutieren, sollte nicht dazu führen, alle möglichen Hirngespinste zu akzeptieren. Das einzige, was wir wissen, ist die Gültigkeit der Newtonschen Ansätze in weiten Teilen der Realität. Daß diese Ansätze bei manchen Gegebenheiten angeblich versagen, kann darin liegen, daß nicht alle Randbedingungen in die Newtonsche Deutung eingegangen sind oder einfach diese abweichenden Vorgänge falsch interpretiert sind.

Um diesen Konflikt zu beheben, ist die Suche nach einem verallgmeindernden Ansatz legitim. Das führte zur RT, welche aber wegen ihrer inneren logischen Widersprüche keine gute Alternative ist.

Auch aus diesem Grund wimmenlt es von "einzig wahren Theorien", welche das Universum universell erklären sollen. Hervorgebracht dazu oft von Laien und Eigenbrötlern. Dazu findest du mannigfaltiges und auch sowas wie Plasmaversum und Electric Universe gehört in diese Rubrik.
Phantasien sind selbstverstänlich ein Grundrecht. Nur sollte jeder so vernünftig sein, seine Phantasien nicht als Wahrheit zu verkaufen.

Wir konnen die Welt nicht mit einer solchen "einzig wahren" Theorie erklären. Vermutlich können wir sie nie erklären. Wir können froh sein, wenn wir möglichst viele Vorgänge mathematisch beschreiben können.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Hannes » Di 8. Apr 2014, 12:49

Ernst ,
Hannes, daß wir hier über die Unstimmigkeiten der RT diskutieren, sollte nicht dazu führen, alle möglichen Hirngespinste zu akzeptieren. Das einzige, was wir wissen, ist die Gültigkeit der Newtonschen Ansätze in weiten Teilen der Realität. Daß diese Ansätze bei manchen Gegebenheiten angeblich versagen, kann darin liegen, daß nicht alle Randbedingungen in die Newtonsche Deutung eingegangen sind oder einfach diese abweichenden Vorgänge falsch interpretiert sind.

Dass Gravitation ein "Rest" der EM-WW sein kann, wäre von mir aus sowieso nur als Weiterentwicklung der newtonschen Ansätze zu verstehen. Es kann ja nicht schaden, weiterzudenken, auch wenn man nicht immer gleich recht hat.
Das wäre ja der Grundgedanke einer Diskussion.
Um diesen Konflikt zu beheben, ist die Suche nach einem verallgmeindernden Ansatz legitim. Das führte zur RT, welche aber wegen ihrer inneren logischen Widersprüche keine gute Alternative ist.

Dass die SRT logische Widersprüche hat und auf falschen Annahmen aufgebaut ist, ist der Grund, warum ich sie ablehne. Der Hauptgrund ist die Behauptung, dass die LG gegen JEDEN Beobachter gleich c sein soll, ohne Rücksicht auf dessen Bewegungszustand. Diese Behauptung wurde doch nur aufgestellt, um mit c gut rechnen zu können. Was für irdische Verhältnisse vielleicht auch ausreicht.
Eine willkürliche Manipulation der vereinbarten Maßeinheiten des Weges und der Zeit ist die Folge. Ohne gesicherte Maßeinheiten ist wissenschaftliches Messen jedoch nicht möglich.
Wir konnen die Welt nicht mit einer solchen "einzig wahren" Theorie erklären. Vermutlich können wir sie nie erklären. Wir können froh sein, wenn wir möglichst viele Vorgänge mathematisch beschreiben können.

Bin ich auch der Meinung. Bei der mathematischen Beschreibung wäre natürlich eine gute Interpretation sehr hilfreich. Eine einzig wahre Theorie wird es wahrscheinlich nie geben.
Hannes
Zuletzt geändert von Hannes am Di 8. Apr 2014, 12:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon All » Di 8. Apr 2014, 12:52

@ Ernst

Schönes Ablenkungsmanöver nach dem natürlichen Verdrängungsprinzip. ;)
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Di 8. Apr 2014, 13:18

Ernst hat geschrieben:Um diesen Konflikt zu beheben, ist die Suche nach einem verallgmeindernden Ansatz legitim. Das führte zur RT, welche aber wegen ihrer inneren logischen Widersprüche keine gute Alternative ist.

Alles sehr richtig, bis auf die inneren logischen Widersprüche, die es in Wahrheit natürlich nicht gibt. Sobald man sich die Mühe gemacht hat, sich alles ganz genau durchzurechnen, wird man merken, dass man von hinten wie auch von vorne auf das selbe Ergebnis kommt.

Ernst hat geschrieben:Auch aus diesem Grund wimmenlt es von "einzig wahren Theorien", welche das Universum universell erklären sollen. Hervorgebracht dazu oft von Laien und Eigenbrötlern.

Wie wahr, wie wahr.

Hannes hat geschrieben:Dass die SRT logische Widersprüche hat und auf falschen Annahmen aufgebaut ist, ist der Grund, warum ich sie ablehne. Der Hauptgrund ist die Behauptung, dass die LG gegen JEDEN Beobachter gleich c sein soll, ohne Rücksicht auf dessen Bewegungszustand. Diese Behauptung wurde doch nur aufgestellt, um mit c gut rechnen zu können.

Gute Witze machst du, das muss man dir lassen Bild Zwar glaube ich dir, dass du das Beispiel vom Hasen und vom Igel nicht mal nach Newton rechnen könntest, aber das fiele dir nach Einstein auch nicht leichter, das kannst du mir glauben Bild

Hannes hat geschrieben:Es kann ja nicht schaden, weiterzudenken, auch wenn man nicht immer gleich recht hat. Das wäre ja der Grundgedanke einer Diskussion.

Erzähl das mal den Vertretern des elektrischen Universums Bild Wenn sie nicht recht haben können, wollen sie trotzdem recht haben, da kann man diskutieren so viel wie man will. Bevor sie lernen zu verstehen, wie man eine Lorentztransformation in einem expandierenden Universum durchführt, haben sie lieber nur recht anstatt vorher auch nachzudenken.

Den Spieß umdrehend,

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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon All » Di 8. Apr 2014, 13:30

Yukterez hat geschrieben:Alles sehr richtig, bis auf die inneren logischen Widersprüche, die es in Wahrheit natürlich nicht gibt. Sobald man sich die Mühe gemacht hat, sich alles ganz genau durchzurechnen, wird man merken, dass man von hinten wie auch von vorne auf das selbe Ergebnis kommt.


Also 0=0 :mrgreen:
Zuletzt geändert von All am Di 8. Apr 2014, 13:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Ernst » Di 8. Apr 2014, 13:45

Yukterez hat geschrieben:Alles sehr richtig, bis auf die inneren logischen Widersprüche, die es in Wahrheit natürlich nicht gibt. Sobald man sich die Mühe gemacht hat, sich alles ganz genau durchzurechnen, wird man merken, dass man von hinten wie auch von vorne auf das selbe Ergebnis kommt.

Natürlich. Ich schrieb ja auch nicht mathematische, sondern logische Widersprüche.
Wie die RdG mit dem ZP. Mathematisch korrekt. Logsch Müll.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Di 8. Apr 2014, 13:52

Warum? Die Auflösung des Zwillingsparadoxons folgt doch logisch aus der Invarianz von c. Raum und Zeit als konstant und Raum dividiert durch Zeit als variabel zu betrachten ist zwar gewohnter, aber im Prinzip auch um nichts logischer, als umgekehrt.

Schlußfolgernd,

Yukterez
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Ernst » Di 8. Apr 2014, 13:57

Yukterez hat geschrieben:Warum? Die Auflösung des Zwillingsparadoxons folgt doch logisch aus der Invarianz von c. Raum und Zeit als konstant und Raum dividiert durch Zeit als variabel zu betrachten ist zwar gewohnter, aber im Prinzip auch um nichts logischer, als umgekehrt.

...folgt mathematisch aus der Invarianz von c, welche ihrerseits bereits unlogisch ist.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Di 8. Apr 2014, 14:02

All hat geschrieben:Also 0=0 :mrgreen:
Zuletzt geändert von All am Di 8. Apr 2014, 13:51, insgesamt 1-mal geändert.

Du klingst wie Chief, seid ihr beide verwandt? Geistig wohl mit Sicherheit. Beim ZP haben wir eigentlich keinen Fall wo 0 Sekunden rauskommen gehabt, und wo anders auch nicht.

Dir, obwohl du eigentlich keine Antwort verdient hättest, dennoch den Marsch blasend,

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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Di 8. Apr 2014, 14:05

Ernst hat geschrieben:...folgt mathematisch aus der Invarianz von c, welche ihrerseits bereits unlogisch ist.

Ob es logisch ist, dass eine Welt existiert, und nicht keine, und wie sie, falls sie existiert, funktioniert, ist wiederum ein eigenes Kapitel, aber wenn wir von dieser Grundannahme ausgehen, das c=c', dann geht es doch gar nicht anders, als mathematisch abzuleiten.

Nach bestem Wissen und Gewissen handelnd,

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