LICHTUHR

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: LICHTUHR

Beitragvon All » So 6. Apr 2014, 19:10

Kurt hat geschrieben:
All hat geschrieben:
Was sind denn Naturgesetze?


Der Auftrag: Repariere (stelle den absolut Gut_Zustand her)

Kurt


Naturgesetze reparieren also das Universum?
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » So 6. Apr 2014, 19:22

All hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
All hat geschrieben:
Was sind denn Naturgesetze?


Der Auftrag: Repariere (stelle den absolut Gut_Zustand her)

Kurt


Naturgesetze reparieren also das Universum?


Ja vielleicht, und wir sind darin auch nur ein Störfaktor, so wie eigentlich jede Veränderung die mehr als der Grundzustand ("schwinge und schweige") ist.

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Re: LICHTUHR

Beitragvon All » So 6. Apr 2014, 19:27

Du weißt also immer noch nicht was Naturgesetze aussagen.

Vielleicht solltest du von dannen schwingen und schweigen, dann bist du auch kein Störfaktor mehr.
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auch All hat manchmal recht

Beitragvon Yukterez » So 6. Apr 2014, 19:31

Amen.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » So 6. Apr 2014, 19:34

All hat geschrieben:Du weißt also immer noch nicht was Naturgesetze aussagen.


Was denn?


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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Di 8. Apr 2014, 09:09

Zum Verständnis des nicht ganz einfachen Prinzips der Erzeugung der Interferenzringe im MM Instrument:

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Interferenzringe.svg

MM Erzeugung Interferenzbild.JPG
MM Erzeugung Interferenzbild.JPG (34.32 KiB) 3366-mal betrachtet

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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Di 8. Apr 2014, 19:33

Ernst hat geschrieben:Zum Verständnis des nicht ganz einfachen Prinzips der Erzeugung der Interferenzringe im MM Instrument:

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Interferenzringe.svg

MM Erzeugung Interferenzbild.JPG

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Das reicht nur halbwegs aus wenn man weiss was es darstellt.

Anschaulicher gehts wenn Striche aufgezeigt werden denn da braucht nicht in Kreisen gedacht werden.


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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Mi 9. Apr 2014, 19:53

Kurt hat geschrieben:Das reicht nur halbwegs aus wenn man weiss was es darstellt. Anschaulicher gehts wenn Striche aufgezeigt werden denn da braucht nicht in Kreisen gedacht werden.

Gut, dann eine weitergehende Abstraktion des Prinzips:

MM Enstehung Spektrallinien.JPG
MM Enstehung Spektrallinien.JPG (34.19 KiB) 3687-mal betrachtet

Es handelt sich um ein und denselben Strahlenteiler. Der ist in der Darstellung aufgesplittet in zwei Positionen entsprechend dem Abstand des Strahlenteilers vom Schirm. Dieser Abstand ist für die beiden Wege leicht unterschiedlich eingestellt (durch entsprechende Justage der beiden Reflexionsspiegel). Der Strahl wird wie gezeigt aufgeweitet. Dabei verändert sich von innen nach außen (Spiegelpunkte 1 bis 5) zunehmend die Länge der blauen Strahlen stärker als die Länge der zugehörenden roten Strahlen. Die am Strahlenteiler identische Phasenlage wird durch diesen Effekt am Schirmauftreffunkt von Punkt 1 nach Punkt 5 zunehmend verändert. Dadurch entsteht am Schirm in diesen Punkten ein unterschiedliches Interferenzresultat, was dann die bekannten Interferenzlinien bzw. Interferenzringe ergibt.

Soweit das Funktionsprinzip des Michelson-Morley- Interferometers.
Im MM Experiment kann mit diesem Interferometer eine Ätherströmung nachgewiesen werden. Bei einer Ätherströmung laufen die Wellen auf dem roten und blauen Weg unterschiedlich schnell vom Strahlenteiler zum Schirm. Daraus ergibt sich eine zusätzlicher Veränderung der Phasenlage beider Teilwellen am Schirm, welche das oben beschriebene Interferenzbild verändert. Aus dieser Veränderung kann die Geschwindigkeit der Ätherströmung nachgewiesen werden.

Alles ganz einfach. ;)
..
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Mi 9. Apr 2014, 20:25

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das reicht nur halbwegs aus wenn man weiss was es darstellt. Anschaulicher gehts wenn Striche aufgezeigt werden denn da braucht nicht in Kreisen gedacht werden.

Gut, dann eine weitergehende Abstraktion des Prinzips:

MM Enstehung Spektrallinien.JPG

Es handelt sich um ein und denselben Strahlenteiler. Der ist in der Darstellung aufgesplittet in zwei Positionen entsprechend dem Abstand des Strahlenteilers vom Schirm. Dieser Abstand ist für die beiden Wege leicht unterschiedlich eingestellt (durch entsprechende Justage der beiden Reflexionsspiegel). Der Strahl wird wie gezeigt aufgeweitet. Dabei verändert sich von innen nach außen (Spiegelpunkte 1 bis 5) zunehmend die Länge der blauen Strahlen stärker als die Länge der zugehörenden roten Strahlen. Die am Strahlenteiler identische Phasenlage wird durch diesen Effekt am Schirmauftreffunkt von Punkt 1 nach Punkt 5 zunehmend verändert. Dadurch entsteht am Schirm in diesen Punkten ein unterschiedliches Interferenzresultat, was dann die bekannten Interferenzlinien bzw. Interferenzringe ergibt.


Ja, wesentlich besser.
Eins hätte ich noch gerne anders.
Verwende zwei Aufweitlinsen (eine weiter vorne) und zwei (identische und mit gleicher Phasenlage) einkommende "Strahlen" von denen jeder seine Linse trifft und einen Leuchfleck produziert.
Dadurch ist es nicht nötig sich die verstellten Spiegel vorzustellen.

Noch einfacher (verständlicher) wäre das alles darzustellen wenn zwei -Strahlen kommen die aus unterschiedlicher Richtung die Leuchtfläche treffen.
Dann ist die Laufzeitverschiebung, die das Muster erbringt, direkt mit aufgeweiteten "Strahllänge" kurz vor, bzw. auf dem Schirm, darstellbar.
...

Ernst hat geschrieben:Alles ganz einfach. ;)


Es ist ganz einfach, klar.


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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Mi 9. Apr 2014, 20:44

Kurt hat geschrieben:Eins hätte ich noch gerne anders.
Verwende zwei Aufweitlinsen (eine weiter vorne) und zwei (identische und mit gleicher Phasenlage) einkommende "Strahlen" von denen jeder seine Linse trifft und einen Leuchfleck produziert.
....
Noch einfacher (verständlicher) wäre das alles darzustellen wenn zwei -Strahlen kommen die aus unterschiedlicher Richtung die Leuchtfläche treffen.
Dann ist die Laufzeitverschiebung, die das Muster erbringt, direkt mit aufgeweiteten "Strahllänge" kurz vor, bzw. auf dem Schirm, darstellbar.

Sicher, das Prinzip der Entstehung der Streifen wäre auch so darstellbar. Das wäre dann aber nicht mehr die Hardware des MMI.

Dadurch ist es nicht nötig sich die verstellten Spiegel vorzustellen

Wen das dauerhaft überfordert, der versteht's ohnehin nicht.

Es ist ganz einfach, klar.

Damit dürfte alle Zweifel bezüglich der Funktionsfähigkeit des MMI und des Effektes beim MM Experiment dann hoffentlich endgültig ausgeräumt sein. :)
.
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