LICHTUHR

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: LICHTUHR

Beitragvon Hannes » Fr 28. Mär 2014, 18:34

Hallo Kurt,
Wovon hängt denn die Wellenlänge ab!
(doch nicht etwa von der Signalgeschwindigkeit auf der betrachteten Strecke (Wind verändert diese) und der gegebenen Frequenz)

Über Ätherwind zu diskutieren ist nicht leicht.
Da musst du den Relativisten zuerst erklären, dass Einsteins Aussage :
"Ich brauche keinen Äther" heute nicht mehr stimmt. Das war einmal....

Dann musst du ihnen beweisen, dass Äther nicht nur mit der Atmosphäre zusammenhängt, sondern auch das bestimmende Element im "leeren" Weltraum mit der Weiterleitungsgeschwindigkeit des Lichtes von ca. 300000km/sec ist.

Wenn das nicht so wäre, hätten wir ein heilloses Durcheinander. Von jedem Stern (Emitter) würden wir eine andere Lichtgeschwindigkeit messen. Ist aber nicht so.
Mit Radarecho und Trigonometrie können wir die LG im Weltraum genau messen.

Dass jeder Stern sein eigenes Medium mitträgt, sollte heute selbstverständlich sein.
Und dass sich beim Übergang vom bewegten Stern zum relativ ruhenden Weltraum die Wellenlänge ändert, müsste heute ebenso selbstverständlich sein.
(Rot-oder Blauverschiebung, Doppler)

Die zweite Wellenlängenänderung (Doppler) entsteht beim Eintritt vom relativ ruhenden Weltraum in das dazu bewegte Medium der Erde.

Bei jeder Geschwindigkeitsänderung ein Dopplereffekt, der sich in der Wellenlänge äußert.

Dass die Erde ihr Medium mit sich trägt, erkennt man an dem Dopplereffekt, der bei Übergang vom Weltraum zur Erde entsteht.

An der Erdoberfläche wirst du daher den Ätherwind ,der der Erde durch die Umkreisung der Sonne entgegenbläst, überhaupt nicht messen können. Der ist erst weit draußen.

Nur der geringfügige Wind , der durch die Erdrotation entsteht, ist eventuell meßbar. Aber sonst nichts.

Bitte schau dir meine Stellungnahme genau an, und sag mir, wo ich nach deiner Meinung nicht recht hätte. Ich muß nicht immer recht haben.
Ich bitte auch Chief um seine Stellungnahme.
Mit Gruß
Hannes
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Fr 28. Mär 2014, 19:44

Harald Maurer hat geschrieben:denn der folgende Ansatz ist falsch:
Ernst hat geschrieben:An einem Punkt erzeugte Wellen, welche auf zwei Wege aufgesplittet werden, erzeugen bei ihrem gleichwellenlängigen Wiederzusammentreffen an einem gemeinsamen Punkt eine Interferenz, deren Quantität abhängig ist von den unterschiedlichen Laufzeiten beider Wellensplits.

Nein, deine ganze Argumentation auf Basis von Frequenzen und Dopplereffekt geht ganz an der Sache vorbei.
Daß Michelson eine Einwegmessung bevorzugte, bedeutet nicht, daß er Zweifel am Ergebnis seiner Zweiwegmessung hatte, sondern lediglich, daß die Genauigkeit um Größenordnungen genauer wäre.

Die Funktion eines MMI kann man jederzeit an einem Nachbau zeigen. Und es funktioniert. Das Prinzip ist einfach:

An einem Punkt werden kontinuierlich gleichfrequente Wellen erzeugt. Dann wird dieser Wellenzug gesplittet auf zwei getrennte Wege. Anschließend werden beide Wellensplits wieder an einem Punkt zusammengeführt (nachdem sie auf dem letzten Wegstück parallel geführt wurden). Kommen die gleichzeitig erzeugten Wellen (auf dem letzten Wegstück stets mit gleiche Wellenlänge laufend) gleichzeitig am gemeinsamen Treffpunkt an, so ist die Phasenverschiebung beider Teilwellen gleich Null. Es entsteht konstruktive Interferenz. Kommen die beiden gleichzeitig erzeugten Wellen ungleichzeitig (d.h. mit einer Phasendifferenz) am gemeinsamen Treffpunkt an, so entsteht eine phasenabhängige Interferenz.

Die ungleichen Laufzeiten auf beiden Wegen können unterschiedliche Ursachen haben:
- Die Wege beider Teilwellen waren unterschiedlich lang (Justage der Wege)
- Die Geschwindigkeit der Teilwellen waren auf beiden Wegen unterschiedlich. Mit wiederum folgenden möglichen Ursachen
--- Auf beiden Wegen waren unterschiedliche Lichtleitmedien vorhanden (Zwischenhalten eines Glases in einem Arm)
----Auf beiden Wegen bewegte sich das Lichtleitmedium, und zwar unterschiedlich schnell und/oder in unterschiedlicher Richtung und bremste oder beschleunigte die Wellen. (Ätherwind)

Das alle läßt sich mit einem MMI verifizieren.

Du hast dich da total verbissen, indem du alles mögliche aus Dopplereffekten konstruierst, welche hier nun wirklich überhaupt keine Rolle spielen.
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Zuletzt geändert von Ernst am Fr 28. Mär 2014, 19:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Fr 28. Mär 2014, 19:48

.
Highway hat geschrieben:Dass die geometrische Addition ortsfest ist, das ist/war mein Problem. Daran arbeite ich aber noch.

:?

Falls du eine stehende Welle erzeugen möchtest, mußt du am Reflexionspunkt einen Phasensprung von 2pi einbauen.
PS.: Verzeihung, natürlich pi einbauen.
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Zuletzt geändert von Ernst am Fr 28. Mär 2014, 20:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Fr 28. Mär 2014, 20:07

Chief hat geschrieben:
Falls du eine stehende Welle erzeugen möchtest, mußt du am Reflexionspunkt einen Phasensprung von 2pi einbauen.

pi

Gruß

Ja. Natürlich pi.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Fr 28. Mär 2014, 20:12

Chief hat geschrieben:Meine volle Zustimmung. Eine andere Erklärung ist nicht möglich.

Außer, daß er Wellenlängenänderung als Dopplereffekt mißversteht.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Fr 28. Mär 2014, 20:30

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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Fr 28. Mär 2014, 21:18

Hannes hat geschrieben:Hallo Kurt,
Wovon hängt denn die Wellenlänge ab!
(doch nicht etwa von der Signalgeschwindigkeit auf der betrachteten Strecke (Wind verändert diese) und der gegebenen Frequenz)

Über Ätherwind zu diskutieren ist nicht leicht.


Eben, vor allem wenn man nicht weiss wo er weht.

Hannes hat geschrieben:Da musst du den Relativisten zuerst erklären, dass Einsteins Aussage :
"Ich brauche keinen Äther" heute nicht mehr stimmt. Das war einmal....


Hallo Hannes, ihnen erklären?
Die wollen nichts sehen was ihrem Aberglauben zuleibe rückt, siehe fallili, der macht sich lieber zum ... bevor er ehrlich auf Argumente eingeht.

Hannes hat geschrieben:Dann musst du ihnen beweisen, dass Äther nicht nur mit der Atmosphäre zusammenhängt, sondern auch das bestimmende Element im "leeren" Weltraum mit der Weiterleitungsgeschwindigkeit des Lichtes von ca. 300000km/sec ist.

Wenn das nicht so wäre, hätten wir ein heilloses Durcheinander. Von jedem Stern (Emitter) würden wir eine andere Lichtgeschwindigkeit messen. Ist aber nicht so.
Mit Radarecho und Trigonometrie können wir die LG im Weltraum genau messen.


Wo ein Wille da ein Weg, wenn der Wille aus ideologischen Gründen, naja ...

Hannes hat geschrieben:Dass jeder Stern sein eigenes Medium mitträgt, sollte heute selbstverständlich sein.
Und dass sich beim Übergang vom bewegten Stern zum relativ ruhenden Weltraum die Wellenlänge ändert, müsste heute ebenso selbstverständlich sein.
(Rot-oder Blauverschiebung, Doppler)

Die zweite Wellenlängenänderung (Doppler) entsteht beim Eintritt vom relativ ruhenden Weltraum in das dazu bewegte Medium der Erde.

Bei jeder Geschwindigkeitsänderung ein Dopplereffekt, der sich in der Wellenlänge äußert.

Dass die Erde ihr Medium mit sich trägt, erkennt man an dem Dopplereffekt, der bei Übergang vom Weltraum zur Erde entsteht.

An der Erdoberfläche wirst du daher den Ätherwind ,der der Erde durch die Umkreisung der Sonne entgegenbläst, überhaupt nicht messen können. Der ist erst weit draußen.

Nur der geringfügige Wind , der durch die Erdrotation entsteht, ist eventuell meßbar. Aber sonst nichts.

Bitte schau dir meine Stellungnahme genau an, und sag mir, wo ich nach deiner Meinung nicht recht hätte. Ich muß nicht immer recht haben.
Ich bitte auch Chief um seine Stellungnahme.


Hannes, alles soweit OK, nur den Doppler solltest du weglassen, der entsteht nämlich nicht wenn sich die LG ändert.
Das ein LLMedium vorhanden ist das ist doch leicht zu erkennen, die Vermessung der HS zeigts ja eindeutig durch den, je nach Bewegungsrichtung auftretenden, Doppler.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Fr 28. Mär 2014, 21:21

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:.
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Standing_wave_2.gif

Stehende Welle.
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Das ist aber nicht die, die wir hier besprechen. Die hier gezeigte hat die gleiche Wellenlänge auf dem Hin- und Rückweg.


Das ist ja die Voraussetzung für eine Stehwelle.


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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Fr 28. Mär 2014, 21:34

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:.
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Standing_wave_2.gif

Stehende Welle.
.
.


Das ist aber nicht die, die wir hier besprechen. Die hier gezeigte hat die gleiche Wellenlänge auf dem Hin- und Rückweg.

Mehrmals gesagt: Bei ungleichen Wellenlängen ist keine stehende Welle möglich :!: :!: :!: :!:
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Hannes » Fr 28. Mär 2014, 21:40

Hallo Kurt,
Hannes, alles soweit OK, nur den Doppler solltest du weglassen, der entsteht nämlich nicht wenn sich die LG ändert.

Doch ! Dieser Doppler ist die bekannte Spektallinienverschiebung im Teleskop der Astronomen bei den Sternen mit Exoplaneten.
Frag doch Chief ! Der wird dir das bestätigen.
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