Hey All, große Freude, lieber Jondalar, ebenso erfreut und lieber vier.Punkte,
All und Jondalar haben eigentlich schon alle Unklarheiten aufgeklärt. Ich möchte noch mal auf die Problematik mit dem Konzepten zu sprechen kommen.
Der Unterschied zwischen der Realitätstheorie und einer Schein-Theorie, wie der Relativitätstheorie, besteht darin, dass meine Behauptung, meine Konzepte auf Beobachtungstatsachen beruhen. Hier führe ich immer wieder meine drei Lieblinge der Standard-Blödsinns-Theorie an:
- Schwarze Löcher
- Dunkle Materie
- Dunkle Energie
Raphael Haumann hat es hinreichend logisch erklärt, dass nur Objekte existieren, alles andere sind bestenfalls Ideen, Konzepte, Gedanken in unseren Gehirnen. Ein Objekt besitzt Form und Lokation, ein Konzept wie Glück oder Liebe hat keinen Ort und keine Form, niemand kann ein Modell von Glück oder Liebe anfertigen. Dasselbe gilt für Dunkle Materie, Dunkle Energie und Schwarze Löcher. Man hat noch nie eines der drei Fabelwesen gesehen, lediglich mathematische Konzepte stehen als "Beweise" für die unmögliche "Existenz" dahinter. Ein Schwarzes Loch wurde noch nie beobachtet und wird es auch nie, da es sich dabei nur im eine Idee handelt. Ein Konzept, welches die Realität missachtet, indem Materie beliebig komprimierbar sei. Materie lässt sich nicht zusammen drücken. Materie hält Abstand zueinander, dafür ist die sog. Coulomb-Abstoßung verantwortlich. Man kann Protonen nicht zusammenpressen, das geht nicht. Wenn es zur Fusion von Atomkernen kommen soll, findet eine Art chemische Reaktion statt. Elektronen "paaren" sich mit Protonen, die sog. Neutronen entstehen. So kann man es sich vereinfacht vorstellen. Es ist aber nicht so. Das Konzept eines leckeren Gerichts im Kopf ist nicht real (existiert nicht, da keine Form und keine Lokation), das fertige Gericht ist real (existiert, da Form und Lokation).
Jetzt möchte ich noch das Rechenbeispiel: "Elektron + Proton = elektrisch neutral" eingehen. Nein, es ist nicht elektrisch neutral, da ein Elektron niemals ein Proton in jedem Moment abschirmen kann. Ein Elektron kann nicht überall gleichzeitig sein. Wenn wir Atome sichtbar machen, sehen wir nur die elektrische Struktur:

Diese Aufnahmen sind Langzeitbelichtungen, man sieht alles verschwommen. Atome sind dynamische Gleichgewichte, es gibt keinen Ist-Zustand, da sich die Elementarladungen niemals in Ruhe befinden. Das Universum steckt voller Bewegung, alle Elementarladungen im Kosmos ändern kontinuierlich ihre relativen Positionen zu einander. Die EM-WW übermittelt die gegenseitige Beeinflussung aber verzögert, da die Lichtgeschwindigkeit endlich ist.
Hier gleich die Erklärung, wofür sog. Wissenschaftler keine Erklärung haben, aber dafür ein fiktives Higgs-Feld bemühen, weil sie keine Ahnung haben was Masse ist:
http://dierealitaetstheorie.de/index.php/8-die-realitaetstheorie/26-23-was-ist-masse-und-die-traegheit-der-masseMasse ist eine scheinbare Eigenschaft von Materie. Diese Eigenschaft tritt erst im Fall der Wechselwirkung zwischen mindestens zwei Elementarladungen auf. Je mehr Elementarladungen in Wechselwirkung treten, desto massiver scheint das Objekt, in Wirklichkeit ist dieser Masseneffekt der endlichen Wirkungsübertragungsgeschwindigkeit der EM-WW geschuldet. Will man einen Gestand bewegen, muss man Kraft auf den Gegenstand ausüben, damit der Gegenstand letztlich seine Position verändert, müssen alle Elementarladungen des Gegenstandes bewegt werden. Dieser Vorgang unterliegt einer Verzögerung, die Latenz führt zu Trägheit - Masse ist Trägheit.
Zur Hyperkugel-Idee:Wozu soll dieses Konzept gut sein, was erklärt es besser wie die Standard-Theorie? Auf welcher Beobachtung stützt sich diese Idee?
Eine Hyperkugel bestehend aus Materie würde sich und alles andere beeinflussen. Newton hat mit Actio = Reactio schon richtig gelegen.
Ockhams Rasiermesser ist ein gutes Tool, um alles Unnötige weg zu lassen. Die Realitätstheorie hat den womöglich entscheidenden Vorteil auf ihrer Seite, sie braucht keine zusätzlichen Annahmen oder Erfindungen. Lediglich die Existenz der Elementarladung und die damit verbundene elektromagnetische Wechselwirkung sind als Axiom anzunehmen, da man nicht weiter runter kommt und erklären kann, wo denn die Elementarladung her kommt.
Sogar die Standard-Folklore stützt meine Theorie in der Weise, dass ein Elektron als Elementarladung nicht teilbar ist und nicht aus fiktionalen Quarks, wie Protonen besteht. Ein Elektron besteht aus Elektron. Warum ein Proton anders gepolt ist, als ein Elektron kann ich nicht erklären, das könnte man aber vielleicht mit besseren Experimenten aufschlüsseln. Ich habe die Vermutung, dass wir, einfach gesprochen, in einer Elektronen-Welt leben. Könnten wir Leiterbahnen mit Protonen elektrifizieren und dann die Ablenkung von Protonen im Magnetfeld messen, dann könnte es sein, dass dasselbe Ergebnis für Protonen heraus kommt, wie für Elektronen in der Elektronen-Welt. Aus einem unbekannten Grund scheint es aber Elektronen und Protonen zu geben. Wobei beide Elementarladungen sind. Vielleicht liegt es am Spin oder an der Geometrie des elektromagnetischen Feldes. Darüber kann ich nur spekulieren.
Grüße
Daniel
P.S.: All und Jondalar kommt ihr zur 2nd Rational Physics Conference nach Salzburg?