LICHTUHR

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: LICHTUHR

Beitragvon All » Do 6. Mär 2014, 12:45

Chief hat geschrieben:Das beste ist eine Analogie. Hat eine Wasserwelle eine Masse? Wenn man ja sagt, gehört die Masse der Welle oder dem tragenden Medium? Welche Masse hat eine ruhende Wasserwelle? Die Analogie ist vollkommen! Eine ruhende Wasserwelle kann nichts anrichten, eine bewegte schon! Und Energie ohne Masse kann es nicht geben da sonst keine mechanische Wirkung möglich wäre.

Einsteins "Sprache" ist besonders interessant! Er behauptet LG=c wäre konstant und dann, um diese "Konstanz" zu beweisen, rechnet er mit LG=c+v bzw. LG=c-v. Das ist ein schlechter Witz!


Das heißt also, dass sich das Konzept Relativitätstherie logischer Mittel bedient, die so nicht in der Natur exisiteren. In der Folge wirkt diese Theorie in sich betrachtet konsistent, hat aber keinen direkten Bezug zur Natur. Es ist mehr ein in sich schlüssiges Konzept, wenn man die "reale Realität" :) außen vorlässt.

In Bezug auf sich selbst :mrgreen: , stimmt die Theorie.

In Bezug auf die Natur ist sie inkontinent. :mrgreen:
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Re: LICHTUHR

Beitragvon All » Do 6. Mär 2014, 13:28

Und warum die endlosen Diskussionen mit den Relativisten?

Die Nummer ist doch durchschaubar.

Gruß

All
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Re: LICHTUHR

Beitragvon REBE » Do 6. Mär 2014, 19:12

Hallo Jondalar

Do 6. Mär 2014, 09:18
Trotz das Du Dich ungern einmischt nehme ich Deinen Kommentar sehr gern entgegen, denn je mehr Input desto besser Output.

Du irrst. Dein Link zeigt die Ausbreitung einer Welle, nicht das Auftreffen von Licht auf einen Spiegel.


Leider missverstehen wir uns da, ich bin nicht der große Meister des Wortes. Ich versuch es einmal die Lichtuhr im selben Licht zu beleuchten. Spiegel unten, Spiegel oben, Abstand Spiegel 300000km, Lichtimpuls 1 Sekunde nach oben, 1 Sekunde nach unten. Das sind meine Vorgaben, es können auch beliebig andere Angaben angenommen werden.
Die Lichtuhr tickt und bewegt sich mit 0,5c.
Laut der RT legt der Lichtimpuls einen schrägen Weg zurück und das bei jedem Auf und Ab und beschreibt dabei diese Zick-Zack-Linie. (Die soll ja die Zeitdehnung beweisen)
Mir leuchtet nicht ein warum eine gleichmäßige auf und ab Bewegung eine Dreieckkurve erzeugt. Durch gleichmäßige Bewegung der Uhr und der gleichmäßigen auf und ab Bewegung des Lichtimpulses kann nur eine gleichmäßige Sinuslinie entstehen.
Du hast doch sicherlich die Sinuskurve im Link betrachtet und hast Du auch den Punkt am linken Rand beobachtet? Der geht gleichmäßig auf und ab (wie in der Lichtuhr) und würde der Punkt ein Stück Kreide sein dann könntest du auf beliebigen Untergrund eine Sinuskurve entstehen sehen, so wie im Link dargestellt.

Die Erklärung der Zeitdehnung mittels Lichtuhr ist sowieso schwachsinnig, denn überall da wo Licht in Systemen vorkommt ist überall die gleiche Zeit und die gleiche Länge. Denn Licht mit seiner Lichtgeschwindigkeit 300000 Km/s ist laut Postulat in allen Inertialsystemen gleich. Und wenn Licht im System 1 300000 Km/s schnell ist dann auch im System 2 usw. Da aber hinter den 300000 die Bezeichnung Km/s steht dann sind der Km (1000 m) und die Sekunde (86.400 Teil unseres Tages) in jedem System gleich lang. Km und Sekunde sind von Menschen definiert.
Das ist nur ein Ergebnis der Lichtuhr.
Ich hoffe mit meiner Erklärung meine Vorstellung von der Lichtuhr richtig herüber zu bringen. Ich hoffe auch, dass die Sinuskurve die richtigere Erklärung ist.
Macht es Dir etwas aus, wenn Du die Entstehung der Sinuskurve im Link anschaust und analysierst?

http://www.schulphysik.de/java/physlet/ ... lle01.html

Herzliche Grüße
REBE
 
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Jondalar » Do 6. Mär 2014, 19:36

REBE hat geschrieben:
Laut der RT legt der Lichtimpuls einen schrägen Weg zurück und das bei jedem Auf und Ab und beschreibt dabei diese Zick-Zack-Linie. (Die soll ja die Zeitdehnung beweisen)

Mir leuchtet nicht ein warum eine gleichmäßige auf und ab Bewegung eine Dreieckkurve erzeugt. Durch gleichmäßige Bewegung der Uhr und der gleichmäßigen auf und ab Bewegung des Lichtimpulses kann nur eine gleichmäßige Sinuslinie entstehen.

Du hast doch sicherlich die Sinuskurve im Link betrachtet und hast Du auch den Punkt am linken Rand beobachtet? Der geht gleichmäßig auf und ab (wie in der Lichtuhr) und würde der Punkt ein Stück Kreide sein dann könntest du auf beliebigen Untergrund eine Sinuskurve entstehen sehen, so wie im Link dargestellt.

Die Erklärung der Zeitdehnung mittels Lichtuhr ist sowieso schwachsinnig,

Ich hoffe mit meiner Erklärung meine Vorstellung von der Lichtuhr richtig herüber zu bringen.

Ich hoffe auch, dass die Sinuskurve die richtigere Erklärung ist.


Macht es Dir etwas aus, wenn Du die Entstehung der Sinuskurve im Link anschaust und analysierst?



Hallo REBE,

ich nummeriere die Absätze jetzt einfach mal durch, dann ist es einfacher als alle Zeilen einzeln zu zitieren, ich hoffe, Du kannst folgen.

1. Mit der RT hat das jetzt erstmal gar nichts zu tun, das ist elementare Mathematik, z.B. HIER.

2. Ein Ereignis braucht eine bestimmte Zeit in der eine bestimmte Strecke zurück gelegt wird. So lange sich weder die Zeit, noch die Geschwindigkeit ändern wird dabei immer eine Gerade heraus kommen. Ob die nun in einer Graphik flach ist, steigt oder fällt ist unerheblich - es ist immer eine Gerade. Wenn ich nun sage, dass das Licht in einer Sekunde einen Meter vorwärts und einen Meter hoch läuft, haben wir eine Gerade im Winkel von 45°, das bezeichnet man auch als eine Steigung von 100%. Wenn ich jetzt das Licht am höchsten Punkt mit gleicher Geschwindigkeit und Neigung zurück laufen lasse, wird wieder eine Gerade heraus kommen usw usf. Diese Geraden haben in diesem Fall den Winkel von 90° zueinander und heraus kommt eine Zickzacklinie.

3. Der Punkt geht scheinbar gleichmässig auf und ab. In Wirklichkeit bremst er aber ab und beschleunigt nach der Umkehr wieder etwas, dadurch entsteht Deine Kurve. Wenn die einzelnen Wellenglieder aufeinander treffen, haben sie zuerst wenig Energie zueinander, dann in der Mitte der Bewegung die höchte "Kompression" und gegen Ende der Begegnung nimmt die Energie wieder ab. Das geht einher mit einem Wechsel der Geschwindigkeit und damit entsteht eben wieder die Kurve. Das Licht aber wird nicht abgebremst und beschleunigt, es prallt ab und läuft mit der gleichen Geschwindigkeit zurück. Hier liegt der wesentliche Unterschied.

4. Ja, da hast Du recht :)

5. Ich denke, ich habe Dich verstanden, aber eine gleichförmige Bewegung ist nicht gleich einer beschleunigten Bewegung - da liegt Dein Denkfehler begraben.

6. Nein, leider nicht, in diesem Fall ist jede Kurve falsch, es KANN nur eine Gerade sein. Wenn Du Zugang zu einem Plotter hast, kannst Du das ganz leicht überprüfen, in dem Du Geschwindigkeit und Steigung eingibst und das Ding mal laufen lässt.

7. Nein, macht mir nichts aus, habe ich aber auch teilweise in 3. schon getan. Die Welle bewegt sich zuerst auf den nächsten Wellenkamm zu, baut dabei Energie auf, bremst dadurch ab, und schwingt schliesslich zurück. Das ist im Prinzip wie ein Pendel. Zuerst Beschleunigung, dann Höhepunkt der Geschwindigkeit, dann Verlangsamung und Umkehr. Wenn Du unter einem Pendel ein Papier ziehst, wirst Du Deine Kurve bekommen, wenn Du es unter einem Lichtstrahl machst, wirst Du eine Gerade bekommen.

Sorry, aber das ist so.

Herzliche Grüße
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Re: LICHTUHR

Beitragvon REBE » Di 18. Mär 2014, 19:26

Nach einer anstrengen Zeit melde ich wieder zurück. Zwischendurch hatte ich da eine Vision der Unsichtbarkeit, aber daraus wurde nichts und deshalb wieder zurück zur Lichtuhr. Die Zeitmaschine die mir während der Arbeit an der Unsichtbarkeit im Hinterkopf herum geisterte muss jetzt erst einmal warten.
Die zwei Spiegel und der Lichtimpuls der zwischen den Spiegeln hin und her saust bilden eine Lichtuhr. Diese Lichtuhr wurde noch nicht von allen verstanden (auch von mir nicht, denn ich bin der Meinung, das die bewegte Lichtuhr keine Dreieckkurve sondern eine Sinuskurve erzeugt) Trotz intensiver Suche nach entsprechenden Apparaturen die Dreieckskurven erzeugen können konnte ich nichts finden. Erklärungen über entstehen von Sinuskurven findet man zur Genüge.

Ein Gedankenexperiment konnte ich noch ausarbeiten. Die Standardmeinung ist doch, dass eine bewegte Lichtuhr eine Dreieckslinie beschreibt die aussagt, dass das Licht einen längeren Weg zurücklegen muss und damit für einen ruhenden Beobachter die Zeitdehnung beweist. (Bewegte Uhren gehen langsamer)
Was aber, wenn der ruhende Beobachter auch eine Lichtuhr neben sich stehen hat? Was sieht der bewegte Beobachter neben der bewegten Lichtuhr?
Der bewegte Beobachter kann eigentlich nur ein auf und ab des Lichtimpulses der ruhenden Uhr beobachten. Wenn er aber auch eine Dreiecklinie in einem ruhenden System sieht was dann? Eigentlich ist die Auszeichnung „ruhender Beobachter“ und „bewegter Beobachter“ ein Widerspruch in der RT, wenn es wie hier um die Lichtuhr geht.

Wikipedia schreibt dazu:

Das Relativitätsprinzip besagt, dass die Naturgesetze für alle Beobachter dieselbe Form haben. Einfache Überlegungen zeigen, dass es aus diesem Grund unmöglich ist, einen bevorzugten oder absoluten Bewegungszustand irgendeines Beobachters oder Objekts festzustellen. Das heißt, es können nur die Bewegungen der Körper relativ zu anderen Körpern, nicht jedoch die Bewegungen der Körper relativ zu einem bevorzugten Bezugssystem festgestellt werden.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Relativit%C3%A4tsprinzip)

Gehe ich nach dem Relativitätsprinzip welches sagt, dass Bewegung zwischen Körpern relativ ist dann gibt es nur eine Folgerung, dass die ominöse Lichtuhr überall den gleichen Takt aufweist.
Gleicher Takt bedeutet gleiche Zeit.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon REBE » Fr 21. Mär 2014, 15:49

Nun habe ich doch noch etwas gefunden, das meiner Vorstellung von der Lichtuhr nahekommt. Nicht nur im MAHAG-Forum bin ich eifriger Leser sondern auch im Blog von http://www.kritik-relativitaetstheorie.de das Frau Lopez betreibt und dort fand ich im Eintrag „Der angeblich längere Weg fürs Licht“ den Kommentar #373 (http://www.kritik-relativitaetstheorie. ... mment-5052) mit dem Link (http://www.youtube.com/watch?v=8wb6LZtNs04) zu einem Video auf YouTube der mich begeisterte.

Dort wird anschaulich dargestellt wie ein Ball oder Lichtimpuls sich verhält wenn man die Sache relativistisch betrachtet. Es wird keine Dreieckskurve dargestellt nur eine einfache Sinuskurve. Es ist außerdem immer wieder wunderschön zu hören oder zu lesen wie Experten, ich nehme an das da ein Experte am Werk war, in einem Atemzug zwei verschiedene Zeiten zu einem Vorgang unter einen Hut zaubern. Herrlich.

Die Erklärung, das der Ball z.B. 1 Sekunde braucht um auf und nieder zu gehen um im nächsten Moment zu behaupten der Ball braucht länger um denselben Weg zurück zu legen, erfordert eine Erklärung, aber keine die eine schräge Linie beinhaltet.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Fr 21. Mär 2014, 16:01

REBE hat geschrieben:Nun habe ich doch noch etwas gefunden, das meiner Vorstellung von der Lichtuhr nahekommt.


Immer noch der Sinus?

Bei der Lichtuhr gibt's nur eine Linie oder eine Dreieckskurfe, mehr ist nicht drin.
(die Erklärung ist ganz einfach, es geht immer mit der selben Geschwindigkeit auf/ab (und zwar auf der gesamten Strecke))

Ein Sinus erfordert eine Geschwindigkeitsänderung (so wie es eine Kugel die im "Gravitationsfeld" fällt, es erfährt), hast du aber bei der Lichtuhr nicht!

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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Fr 21. Mär 2014, 18:50

Ja ist schon faszinierend wie REBE bei "seiner" Sinuskurve bleiben will.
Vor allem wenn man daran denkt, dass eigentlich jeder schon mal etwas hochgeworfen hat (wie im Video der Ball) und daher weiß, was dann passiert. Egal was man hochwirft - es wird immer langsamer, stoppt dann irgendwann und beginnt zuerst langsam und dann immer schneller wieder nach unten zu fallen.
Da gehört schon viel Ignoranz dazu, wenn man sowas mit Licht, welches mit immer gleicher Geschwindigkeit zu einem Spiegel "fliegt", dort reflektiert wird und dann wieder mit immer gleicher Geschwindigkeit "zurückfliegt", zu vergleichen.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Fr 21. Mär 2014, 19:42

fallili hat geschrieben:Egal was man hochwirft - es wird immer langsamer, stoppt dann irgendwann und beginnt zuerst langsam und dann immer schneller wieder nach unten zu fallen.


Ja, und das ergibt einen -Sinus-.

fallili hat geschrieben:Da gehört schon viel Ignoranz dazu, wenn man sowas mit Licht, welches mit immer gleicher Geschwindigkeit zu einem Spiegel "fliegt", dort reflektiert wird und dann wieder mit immer gleicher Geschwindigkeit "zurückfliegt", zu vergleichen.


Welche Umstände hast du dabei angenommen (bez. des Spiegels),
worauf gründest du deine Aussage zur Geschwindigkeit des Lichtes?

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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Fr 21. Mär 2014, 20:36

Kurt hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Egal was man hochwirft - es wird immer langsamer, stoppt dann irgendwann und beginnt zuerst langsam und dann immer schneller wieder nach unten zu fallen.


Ja, und das ergibt einen -Sinus-.

fallili hat geschrieben:Da gehört schon viel Ignoranz dazu, wenn man sowas mit Licht, welches mit immer gleicher Geschwindigkeit zu einem Spiegel "fliegt", dort reflektiert wird und dann wieder mit immer gleicher Geschwindigkeit "zurückfliegt", zu vergleichen.


Welche Umstände hast du dabei angenommen (bez. des Spiegels),
worauf gründest du deine Aussage zur Geschwindigkeit des Lichtes?

Kurt

Kurt, rein höflichkeitshalber antworte ich hier - weil ich eigentlich diese Diskussion über die "angebliche Sinuskurve" des Lichtes nicht mehr lesen kann.
Die Umstände des Spiegels etc. sind völlig egal - es geht darum, dass bei der Lichtuhr von einem bewegten Beobachter nie eine Sinuskurve als resultierende Bewegung gesehen wird.
Und damit ist nun aber wirklich Ende dieses Themas für mich - hab keine Lust noch 1000 mal zu schreiben - REBE wird sowieso bei "seiner Sinuskurve" bleiben.
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