REBE hat geschrieben:
Laut der RT legt der Lichtimpuls einen schrägen Weg zurück und das bei jedem Auf und Ab und beschreibt dabei diese Zick-Zack-Linie. (Die soll ja die Zeitdehnung beweisen)
Mir leuchtet nicht ein warum eine gleichmäßige auf und ab Bewegung eine Dreieckkurve erzeugt. Durch gleichmäßige Bewegung der Uhr und der gleichmäßigen auf und ab Bewegung des Lichtimpulses kann nur eine gleichmäßige Sinuslinie entstehen.
Du hast doch sicherlich die Sinuskurve im Link betrachtet und hast Du auch den Punkt am linken Rand beobachtet? Der geht gleichmäßig auf und ab (wie in der Lichtuhr) und würde der Punkt ein Stück Kreide sein dann könntest du auf beliebigen Untergrund eine Sinuskurve entstehen sehen, so wie im Link dargestellt.
Die Erklärung der Zeitdehnung mittels Lichtuhr ist sowieso schwachsinnig,
Ich hoffe mit meiner Erklärung meine Vorstellung von der Lichtuhr richtig herüber zu bringen.
Ich hoffe auch, dass die Sinuskurve die richtigere Erklärung ist.
Macht es Dir etwas aus, wenn Du die Entstehung der Sinuskurve im Link anschaust und analysierst?
Hallo REBE,
ich nummeriere die Absätze jetzt einfach mal durch, dann ist es einfacher als alle Zeilen einzeln zu zitieren, ich hoffe, Du kannst folgen.
1. Mit der RT hat das jetzt erstmal gar nichts zu tun, das ist elementare Mathematik, z.B.
HIER.
2. Ein Ereignis braucht eine bestimmte Zeit in der eine bestimmte Strecke zurück gelegt wird. So lange sich weder die Zeit, noch die Geschwindigkeit ändern wird dabei immer eine Gerade heraus kommen. Ob die nun in einer Graphik flach ist, steigt oder fällt ist unerheblich - es ist immer eine Gerade. Wenn ich nun sage, dass das Licht in einer Sekunde einen Meter vorwärts und einen Meter hoch läuft, haben wir eine Gerade im Winkel von 45°, das bezeichnet man auch als eine Steigung von 100%. Wenn ich jetzt das Licht am höchsten Punkt mit gleicher Geschwindigkeit und Neigung zurück laufen lasse, wird wieder eine Gerade heraus kommen usw usf. Diese Geraden haben in diesem Fall den Winkel von 90° zueinander und heraus kommt eine Zickzacklinie.
3. Der Punkt geht scheinbar gleichmässig auf und ab. In Wirklichkeit bremst er aber ab und beschleunigt nach der Umkehr wieder etwas, dadurch entsteht Deine Kurve. Wenn die einzelnen Wellenglieder aufeinander treffen, haben sie zuerst wenig Energie zueinander, dann in der Mitte der Bewegung die höchte "Kompression" und gegen Ende der Begegnung nimmt die Energie wieder ab. Das geht einher mit einem Wechsel der Geschwindigkeit und damit entsteht eben wieder die Kurve. Das Licht aber wird nicht abgebremst und beschleunigt, es prallt ab und läuft mit der gleichen Geschwindigkeit zurück. Hier liegt der wesentliche Unterschied.
4. Ja, da hast Du recht

5. Ich denke, ich habe Dich verstanden, aber eine gleichförmige Bewegung ist nicht gleich einer beschleunigten Bewegung - da liegt Dein Denkfehler begraben.
6. Nein, leider nicht, in diesem Fall ist jede Kurve falsch, es KANN nur eine Gerade sein. Wenn Du Zugang zu einem Plotter hast, kannst Du das ganz leicht überprüfen, in dem Du Geschwindigkeit und Steigung eingibst und das Ding mal laufen lässt.
7. Nein, macht mir nichts aus, habe ich aber auch teilweise in 3. schon getan. Die Welle bewegt sich zuerst auf den nächsten Wellenkamm zu, baut dabei Energie auf, bremst dadurch ab, und schwingt schliesslich zurück. Das ist im Prinzip wie ein Pendel. Zuerst Beschleunigung, dann Höhepunkt der Geschwindigkeit, dann Verlangsamung und Umkehr. Wenn Du unter einem Pendel ein Papier ziehst, wirst Du Deine Kurve bekommen, wenn Du es unter einem Lichtstrahl machst, wirst Du eine Gerade bekommen.
Sorry, aber das ist so.
Herzliche Grüße