Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Relativitätskritik = Crackpotterie

Beitragvon Yukterez » Fr 28. Feb 2014, 16:09

Dafür bräuchten Sie einen anerkannten Sachverständigen, der Ihre Version bezeugt, und ich verbürge mich persönlich dafür, dass ein solcher sich niemals für so ein Unternehmen wie das Ihre hergeben und damit seinen guten Ruf auf's Spiel setzen wird.

Auf das gewinnende Pferd setzend,

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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon realitätsphysik » Fr 28. Feb 2014, 16:16

Yukterez hat geschrieben: Die RT ist nämlich sowohl wissenschaftlich (die besseren Argumente) als auch juristisch (mehr Zeugen dafür als dagegen) bewiesen.

Mit dieser wie gesagt renitenten Mehrheits-Einstellung sind noch alle Großfürsten, Führer, Zaren, Diktatoren, Kapitalisten, Funktionäre etc. gescheitert. Ein Diktator, an den keiner mehr guten Gewissens glauben kann, ist eine wandelnde Leiche. Du wirst sehen, Yukterez - wenn Du es willst - die Geschichte ist auf langen Skalen gerecht. Kein echter Wunsch und keine echte Ordnung können je verloren gehen. Wenn es anders wäre, könnte unsere Welt keine Sekunde lang existieren.

Vom Staat ein Urteil über die Wissenschaft zu erwarten ist so sinnvoll, wie von der Kuh eine Wiese zu fordern.

In diesem Sinne wünsche ich ein fröhliches und erkenntnisreiche Wochenende!
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon M.S » Fr 28. Feb 2014, 17:02

realitätsphysik hat geschrieben:Mein lieber M.S,
es gibt einen Unterschied zwischen der Aussage "x hat die Eigenschaft y" und der Tatsache, dass ein x sich ähnlich wie Eigenschaft y verhält. Das gilt am deutlichsten für Werturteile.
Drei Beispiele dafür:
a) "Die SRT ist richtig."
b) "SRT-Kritiker sind ewiggestrig."
c) "Die Wiese ist grün."

Die Frage, die man sich stellen muss, lautet: Warum glaube ich diese Aussagen?
Für c ist das vordergründig sehr einfach: es ist eben so, jeder weiß das doch. Nun ja, manche Farbenblinde "wissen" das auch, ohne es durch eigenes Urteil bestätigen zu können. Aber wie beweist man so etwas, dass es jeder akzeptieren muss? Die Farbwahrnehmung ist wohl eher eine sehr weiche und intime Erfahrung, die offenbar die meisten Menschen teilen können und wollen. Was aber, wenn einer das partout nicht will?

Man muss es einem "Farbenblinden" nicht beweisen. Warum auch? Soll er doch glauben, die Wiese ist rot. Das ist sein gutes Recht.
Wenn er allerdings einen Gesetzesentwurf durchsetzen will, der alle anderen zwingt, ebenso eine Wiese als rot zu betrachten, dann ist das nicht mehr in Ordnung.

realitätsphysik hat geschrieben:Man kann keinen Menschen zu einer Farbwahrnehmung zwingen. Man kann lediglich dafür sorgen, dass so ein Anormaler und Grün-Unwilliger seinen Schnabel hält. Das kann man auch "guten Gewissens" tun, weil dieser Querulant seine Position ja nicht schlüssig beweisen kann. "Alle" sehen doch grün, nur dieser eine "xxx" nicht.

Er muss auch seinen Schnabel nicht halten. Jeder kann selbstverständlich glauben und auch sagen was er will. Wenn er allerdings andauernd die "nicht farbenblinden" Leute aufsucht um ihnen zu erklären, daß nur er richtig sieht, wird er halt irgendwann für einen Spinner gehalten.

realitätsphysik hat geschrieben:Was wäre, wenn der Farbenblinde in der Überzahl wäre? Und allen "Normal"-Sichtigen erklärt, dass deren "Grün" eine naive Flause ist?
Es ist m.E. sehr schwer, hier eine absolute Grenze zu ziehen, zwischen "richtiger" und "falscher" Perspektive.

Ich gehe davon aus, daß Farben über z.B die Wellenlänge und dem Frequenzbereich messbar sind. Die dazugehörigen Namen (rot, grün, blau usw.) wurden halt vor langer Zeit festgelegt. Man hätte auch "xqer34" für grün nehmen können. Der Effekt wäre der gleiche.

realitätsphysik hat geschrieben:Die Sache wird vertrackt, weil das für jegliche Begriffsbildung gilt, auch z.B. für die Lorentz-Invarianz.

Nein. Lorentz-Invarianz ist definiert und das war's auch schon. Wenn jetzt die Leute hergehen, und unter Lorentz Invarianz etwas anderes verstehen wollen, dann erschliesst sich mir der Sinn dahinter nicht.
Ich sage ja auch nicht zu einem Apfel Birne oder xyz, nur um die Dinge zu verkomplizieren.


realitätsphysik hat geschrieben:Nun frage ich Dich, M.S, wie sorgst Du dafür, dass jemand ein Experiment als Beweis akzeptiert, z.B. um a und b verbindlich in den Wahrheitsstand zu erheben?


Zu b) ist zu sagen, daß es sich da um eine Teilmenge der Kritiker handelt (das habe ich auch unmissverständlich so ausgedrückt).
Diese Teilmenge zeichnet sich meines Erachtens dadurch aus, dass Aussagen (z.B. Briefe) von historisch anerkannten Personen zitiert werden, die vor 50 Jahren gemacht wurden. Das wurde aber auch schon gefühlte 1000 Mal erklärt: Wenn ein verstorbener Nobelpreisträger/Physiker,Mathematiker,Philosoph usw. irgendwann seine Meinung über ein bestimmtes Thema in Prosa kundgetan hat, so ist das kein Beleg für irgendwas.

Bei a) fehlt mir der Hinweis auf den Gültigkeitsbereich. Dieser wird ja von euch in der Regel unterschlagen. Wurde auch schon unzählige Male erklärt. Jede Theorie trifft innerhalb eines eingeschränkten Gültigkeitsbereich zu. (siehe z.B Newton im Kontrast zur SRT)







Ich sagte nicht, "die RT Kritiker sind ewigge
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 28. Feb 2014, 17:48

realitätsphysik hat geschrieben:
Vom Staat ein Urteil über die Wissenschaft zu erwarten ist so sinnvoll, wie von der Kuh eine Wiese zu fordern.


Du hast immer noch nicht verstanden, dass man vom Staat kein "Urteil" erwartet, es handelt sich ja nicht um ein Gerichtsverfahren, der Staat ist ja auch kein Richter, der Staat ist die Exekutive, nicht die Judikative (klein Abstecher in politischer Bildung).

Es handelt sich also um die fachliche Prüfung von Vorwürfen des Betruges aufgrund eines dringenden, begründeten Verdachts durch die verantwortliche und zuständige Exekutive. Alle Ministerien haben fachlich hoch qualifizierte Beamten zur Verfügung, es liegt in ihrer Möglichkeit und auch in ihrer Verantwortung und Zuständigkeit einen Untersuchungsausschuß zu bestellen, der dann über die Ergebnisse seiner Prüfung detailliert und öffentlich zu berichten hat.

Das haben wir eben mit dem Betrugsfallvorwurf Hafele-Keating eingeleitet: Die Ministerin Wanka hat sich jedoch geweigert, eine Untersuchung zu veranlassen. Wir haben dann die für sie zuständige Legislative eingeschaltet (den Bundestag), die als Kontrollinstanz der Exekutive fungiert. Wir werden sehen, was die Legislative sagt. Zurzeit brütet der Bundestag noch auf der Petition. Spannend ist das schon, keine Frage, zumindest spannender als endlose Diskussionen in Foren. ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Relativitätsphysik = maßlose Selbstüberschätzung

Beitragvon Yukterez » Fr 28. Feb 2014, 17:56

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Alle Ministerien haben fachlich hoch qualifizierte Beamten zur Verfügung.

Deren Urteil wir ja bereits bestens kennen.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Zurzeit brütet der Bundestag noch auf der Petition.

Dieses faule Ei ist doch längst zerbrochen. Darauf setzt sich keine Henne mehr, geschweigedenn ein Bundestag!

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wir werden sehen, was die Legislative sagt.

Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen.

Mich in solchen Fällen noch nie geirrt habend,

Yukterez
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Re: Relativitätsphysik = maßlose Selbstüberschätzung

Beitragvon Jondalar » Fr 28. Feb 2014, 18:19

Yukterez hat geschrieben:Mich in solchen Fällen noch nie geirrt habend


Ja, wie in den Fällen von "Hammer und Feder" oder Steuerdüsen bei Raketen, oder gar Schubvektorsteuerung bei Raketen- und Kampfflugzeugantrieben.

Mal ganz ehrlich, WIE sehr willst Du Dich eigentlich NOCH lächerlich machen?

Nein, musst keine Antwort schreiben, ich habe heute schon genug gelacht.
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Re: Relativitätskritik = Deppentanz

Beitragvon Yukterez » Fr 28. Feb 2014, 18:33

Bübchen Jodelnarr,

meinst du das? viewtopic.php?p=68204#p68204

Kampfflugzeug (:

Bild, Yukterez
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Re: Relativitätskritik = Deppentanz

Beitragvon Jondalar » Fr 28. Feb 2014, 20:28

Yukterez hat geschrieben:Bübchen Jodelnarr,

meinst du das? viewtopic.php?p=68204#p68204

Kampfflugzeug (:

Bild, Yukterez


Wie gesagt, Du kannst Dich immer noch mehr lächerlich machen, oder Du hältst einfach mal die Fresse :) (frei nach D.Nuhr)

Diese Entscheidung kann ich Dir aber nicht abnehmen, ich kann Dir nur raten, Dich nicht ganz und gar zum Kaspar zu machen. Aber da des Menschen Wille ja sein Himmelreich ist, und Du sowieso mehr dem Glauben als dem Wissen anhängst, steht es Dir frei, Dich als Hofnarr zu verdingen.

Dass Du keinerlei Ahnung von den Dingen hast, von denen Du glaubst mitreden zu können, ausser stupide Daten in Deine Taschenrechnersoftware ein zu tippen, hast Du nun wirklich schon oft genug bewiesen, nicht nur bei Gravitation, ZD, LK und Triebwerksphysik..............

Du kannst mich noch nicht einmal beleidigen, sogar dafür hast Du den Ar... noch zu weit unten ;)
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Die drei Mächte in einem Rechtsstaat

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 1. Mär 2014, 06:23

.
Noch ein kleiner Abstecher in politischer Bildung:

Es gibt in einem Rechtsstaat drei gesetzlich geregelte sogenannte Mächte: Die Legislative, die Exekutive und die Judikative.

1. Die Legislative (die gewählten Politiker) ist oben in der Hierarchie der Macht, d.h. sie hat das Sagen über die Exekutive, da sie als legitimierte Volksvertretung jeden einzelnen Bürger als Souverän vertritt: Jeder einzelne Bürger ist per Grundgesetz oben in der Hierarchie der Macht: Art. 20 § 2 Grundgesetz:

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.



2. Die Exekutive (die Behörden) ist der Dienstleister der Bürger: sie hat die Bürger zu dienen, die sie auch dafür durch Steuer 100 %ig bezahlt, was auch im Ausdruck "öffentlicher Dienst" zu erkennen ist.


3. Die Judikative (die Gerichte) ist unabhängig, sie unterliegt weder Legislative noch Exekutive.

Wenn wir dieses Fallbeispiel untersuchen:

Das haben wir eben mit dem Betrugsfallvorwurf Hafele-Keating eingeleitet: Die Ministerin Wanka hat sich jedoch geweigert, eine Untersuchung zu veranlassen. Wir haben dann die für sie zuständige Legislative eingeschaltet (den Bundestag), die als Kontrollinstanz der Exekutive fungiert. Wir werden sehen, was die Legislative sagt. Zurzeit brütet der Bundestag noch auf der Petition. Spannend ist das schon, keine Frage, zumindest spannender als endlose Diskussionen in Foren. ;)


kann man die Umsetzung dieser gesetzlich geregelten Strukturen erkennen:

    1) Ein Bürger stellt fest, dass die Allgemeinheit durch einen Betrugsfall geschadet werden könnte, der von der Exekutive verbreitet wird. Dieser eine Bürger ist als Souverän berechtigt, die Dienstleistung von der Exekutive zu verlangen, dass diese Vorwürfe amtlich geprüft werden und, im Falle einer Bestätigung der Vorwurfe, dass die Exekutive die notwendigen Maßnahmen ergreift, um den Schaden für die Bürger zu beseitigen.

    2) Weigert sich die Exekutive, diese Dienstleistung zu bringen und die Vorwürfe amtlich prüfen zu lassen, wie es der Fall mit der Ministerin Johanna Wanka ist, ist der Bürger gesetzlich berechtigt, die zuständige Legislative als seinen legitimierten Vertreter und als Kontrollinstanz der Exekutive einzuschalten. Das habe ich mit der Einreichung einer Petition getan, indem ich die zuständige Legislative (hier der Bundestag, weil es sich um ein Bundesministerium handelt) gebeten habe zu beschließen, dass die Behörde diese Vorwürfe des Betruges prüft, um etwaige Schaden für die Allgemeinheit abzuwenden. Auf dieser Ebene sind wir zurzeit. Eine Petition MUSS zwingend bearbeitet werden, es ist gesetzlich nicht möglich für den Bundestag, sie zu ignorieren.
Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Relativitätskritik = Zombie-Philosophie

Beitragvon Yukterez » Sa 1. Mär 2014, 09:50

Lopez hat geschrieben:Eine Petition MUSS zwingend bearbeitet werden, es ist gesetzlich nicht möglich für den Bundestag, sie zu ignorieren.

Wenn das so ist, Lopez, dann werden Sie diesmal ganz bestimmt eine Verbannung der Relativitätstheorie aus Forschung und Lehre erreichen. Zwar müssen auch die 10^87 Trolle, die vor Ihnen dort auftraten, ebenfalls zwingend bearbeitet werden, aber nachdem Sie sich ja schon einen gewissen Namen gemacht haben, wird man Sie ganz bestimmt als Erste drannehmen.

Selber 187 Petitionen bestellend, um diesen Vorgang ein wenig zu beschleunigen,

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