Auf einen Körper, der an einer Schnur herum geschleudert wird, wirkt eine Zentripetalkraft nach innen...
Könnte man nicht sagen, die Zentrifugalkraft des Körpers zieht an der Schnur und somit am Gegenkörper ?
Nun muss die Gegenseite den Zug (die Fliehkraft) des Körpers ausgleichen.
Quasi als rotierendes Gegengewicht?
die Person, die den Körper herumschleudert, spürt dagegen eine gleich große Zentrifugalkraft nach außen.
Ist das nicht eher eine Ausgleichskraft, hervor gerufen durch die Zentrifugalkraft ?
Aber egal, die Frage ist nur, wie wertig ist das einzelne Objekt und worauf übertrage ich es ?
Denn, ob ich etwas an einer Schnur herumschleudere oder ob zwei gravitative Felder sich beeinflussen, ..da denke ich ist schon ein Unterschied.
Bei zwei (Planet/Sonne) würden beide zentrifugalen Einfluss nehmen.
Abhängig von der Stärke ihres gravitativen Feldes natürlich.
Die Zentripetalkraft würde wegfallen.
Die Zentrifugalkräfte beider, so wie das gravitative Feld würden doch völlig ausreichen, oder ?
Die Zentrifugalkraft (Fliehkraft) ist der Zentripetalkraft entgegengesetzt gerichtet und gleich groß.
Bei zwei verbundenen, gleichen Gegenständen ist das logisch.
Kraft, Gegenkraft = neutral.
Aber so ist das ja nicht bei den Planeten und Sonne.
Die beeinflussen sich doch gegenseitig.
Denn, wären alle Kräfte ausgeglichen, würden die Planeten doch in perfekten Kreisbahnen laufen, oder ?
Sie ist keine äußere oder innere Kraft, sondern sie wird nur zur Erleichterung der Berechnung (Prinzip von d'Alembert) eingeführt,
Hmm, ..Wieso Erleichterung, das verstehe ich nicht so ganz.
wenn eine Kraft auf ein Körper wirkt, den ich im Kreis schleudere, dann ist die Gegenkraft gleich der Fliehkraft. Also der Zugkraft.
Wirkt nun eine Kraft stärker, so komme ich aus der Bahn.
Wenn ich beide Kräfte neutralisiert hätte, und wüsste wo dieser Wert liegt, so könnte ich bei einem Ungleichgewicht natürlich das prozentuale Verhältnis bestimmen.
Bei Planeten kommt aber eine Kraft hinzu, die wir nicht wirklich bestimmen können.
Den gravitativen Einfluss.
damit er aber rotiert muß eine äußere, beschleunigende Kraft zum Drehzentrum hin angreifen, das ist die Zentripetalkraft.
Wenn ich als Körper ein Flugzeug nehme und binde es an einen Pfosten .
Nun lasse ich es starten und nach außen drängend um den Pfosten fliegen.
Ich habe eine äußere beschleunigende Kraft zum Drehzentrum hin.
Zentripetalkraft.
Nun Andersrum.
Ich nehme den Pfosten und bringe durch Rotation das Flugzeug in eine Umlaufbahn.
Nun habe ich eine innere Kraft die auf die Umlaufbahn und das Flugzeug wirkt.
Zentrifugalkraft.
Nun zwei Kugeln. Eine 1 Kg, die andere 4 Kg. Beide verbinde ich durch eine Schnur. (Bei Planeten wäre das, das gravitative Feld.)
Nun suche ich den Punkt auf der Schnur, an dem sich beide Kräfte ausgleichen.
(ließe ich sie frei um diesen Punkt rotieren)
Das wäre doch nun eine weitere Kraft.
Oder zwei mal Zentrifugalkraft (denn beide streben ja nach außen).So müssten dann ja die gravitativen Kräfte am neutralen Punkt
Zentripetal sein ?
Das macht aber auch keinen Sinn, denn genau da sind die Zugkräfte ja ausgeglichen, also neutralisieren sich gegenseitig.
Natürlich ist das auch der Punkt mit der höchsten Spannung, also auch der Punkt, an dem die Gravitation beider am stärksten wirkt, oder ?
Gruß derweil...