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An der Oberfläche von Flüssigkeiten können Schwerkraft und Oberflächenspannung als rücktreibende Querkräfte wirken, welche die Rolle des Schubmoduls übernehmen. Daraus resultieren transversale Oberflächenwellen, deren Ausbreitung im Allgemeinen schwer beschrieben werden kann. Bei Betrachtung der Flüssigkeitsteilchen an der Oberfläche lässt sich feststellen, dass diese nicht von der Welle transportiert werden, d.h. dass diese ortsfest verbleiben, bis auf eine kleine Bewegung um einen Kreis mit dem Radius, der der halben Wellenhöhe entspricht. Dies erklärt sich darin, dass jedes Volumenelement dV an der Wasseroberfläche eine Kurve durchläuft, die durch einen Kreis um ein feststehendes Zentrum auf der Mittelebene angenährt werden kann. Die Wellengeschwindigkeit hängt von der Dichte \rho, der Oberflächenspannung \sigma und vom Verhältnis (Flüssigkeitshöhe/Wellenlänge) h/\lambda ab. Für die Wellengeschwindigkeit gilt:
v_{ph} = \sqrt{\left(\frac{g\lambda}{2\pi}+\frac{2\pi\sigma}{\rho\lambda}\right) \tanh{\frac{2h\pi}{\lambda}}}.
Daraus lässt sich ableiten, dass diese Oberflächenwellen eine Dispersion zeigen, da ihre Geschwindigkeit von der Wellenlänge \lambda abhängt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Oberfl%C3%A4chenwelle
Rechts ist ein Bild von Schwerewellen.
Kurt
