LG konstant

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: LG konstant

Beitragvon Kurt » So 2. Feb 2014, 17:58

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An der Oberfläche von Flüssigkeiten können Schwerkraft und Oberflächenspannung als rücktreibende Querkräfte wirken, welche die Rolle des Schubmoduls übernehmen. Daraus resultieren transversale Oberflächenwellen, deren Ausbreitung im Allgemeinen schwer beschrieben werden kann. Bei Betrachtung der Flüssigkeitsteilchen an der Oberfläche lässt sich feststellen, dass diese nicht von der Welle transportiert werden, d.h. dass diese ortsfest verbleiben, bis auf eine kleine Bewegung um einen Kreis mit dem Radius, der der halben Wellenhöhe entspricht. Dies erklärt sich darin, dass jedes Volumenelement dV an der Wasseroberfläche eine Kurve durchläuft, die durch einen Kreis um ein feststehendes Zentrum auf der Mittelebene angenährt werden kann. Die Wellengeschwindigkeit hängt von der Dichte \rho, der Oberflächenspannung \sigma und vom Verhältnis (Flüssigkeitshöhe/Wellenlänge) h/\lambda ab. Für die Wellengeschwindigkeit gilt:

v_{ph} = \sqrt{\left(\frac{g\lambda}{2\pi}+\frac{2\pi\sigma}{\rho\lambda}\right) \tanh{\frac{2h\pi}{\lambda}}}.

Daraus lässt sich ableiten, dass diese Oberflächenwellen eine Dispersion zeigen, da ihre Geschwindigkeit von der Wellenlänge \lambda abhängt.


http://de.wikipedia.org/wiki/Oberfl%C3%A4chenwelle

Rechts ist ein Bild von Schwerewellen.

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Re: LG konstant

Beitragvon Ernst » So 2. Feb 2014, 18:07

Kurt hat geschrieben:Ich habe meine obige Aussage zurechtgerückt, relativiert und in die passende Umgebung, nämlich in B' eingepasst.
Solange der Wellenberg auseinanderläuft verändert sich auch seine Frontgeschwindigkeit.
Wenn nur eine Welle, also ein einzige Anregung (Stein ins Wasser gefallen) läuft kann sie auseinanderlaufen, sind es mehrere nacheinander, wohl nicht mehr.
Meine Überlegungen dürften unter dem Begriff "Scherewellen" laufen.
(bisher habe ich die Oberflächenwellen als nur langsamer als Schall im Wasser, aber in ihrem v als konstant angesehen, das hat sich geändert, sollte sich die Änderung als falsch herausstellen dann geht's zur alten Ansicht zurück)

Rumgesülze und Quatsch.
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Re: LG konstant

Beitragvon Ernst » So 2. Feb 2014, 18:13

Kurt hat geschrieben:http://de.wikipedia.org/wiki/Oberfl%C3%A4chenwelle
Rechts ist ein Bild von Schwerewellen.

Was soll das Gefasel. Von Dispersion hat niemand gesprochen. Oder was hat das mit Dispersion zu tun: :?: :?: :?:

Kurt hat geschrieben:Stell dich morgen an einen Weiher und wirf Steine hinein, die Geschwindigkeit der Wellenfront wird grösser je länger sie unterwegs ist, denn die "Wellen", also die Kringel werden immer länger.
Das bedeutet das sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit erhöht.


Du ersetzt ständig einen Blödsinn durch einen anderen.
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Re: LG konstant

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 2. Feb 2014, 18:14

Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich meine, dass ein Unterwasservulkanausbruch eine gigantische Druckwelle von unten erzeugt, die sich an der Wasseroberfläche als Oberflächenwelle bildet und ausbreitet, oder nicht?

Nein, da entsteht keine Oberflächenwelle, sondern eine Schwerewelle.

Eine Oberflächenwelle ist eine Oberflächenwelle und eine Druckwelle ist eine Druckwelle (Unterwasserschall). Wieder Hase und Igel.

Nein. Es sind unterschiedliche Arten mit unterschiedlicher Physik.

Wie gesagt; will man Charakteristika wie die Lichtausbreitung mittels eines Analogons erklären, so muß dieses Analogin definierter Art sein. Hier also im Wasser eine Oberflächenwelle.


Ich habe in meinem Leben nur Oberflächenwellen je beobachtet, sie sind ja auch für jedermann sichtbar. Für mich ist eine Flut-Ebbe-Welle auch eine Oberflächenwelle, genauso wie eine Tsunamiwelle, egal ob sie durch ein Meteorit oder einen Unterwasservulkanausbruch ausgelöst wurde, ich weiß wirklich nicht, was für Unterschiede Du hier mit „Druckwellen“, „Schwerewellen“ und „Oberflächenwellen“ sehen möchtest.

Unterwasserwellen habe ich dagegen nie beobachtet, ich sagte ja auch, ich weiß nicht, ob es welche gibt. Ich habe zwar einige Tauchgänge mitgemacht, aber dabei nie Unterwasserwellen gesehen oder gespürt. Die meisten Tauchgänge für Touristen finden bis 10-15 m Tiefe statt, weil man da außerhalb des Dekompressionsbereichs taucht und keine Dekompressionspausen braucht. Mein tiefster Tauchgang war bei ca. 25 m zu einem Frachterwrack, und auch da habe ich keine Unterwasserwellen gesehen oder gespürt, dafür eben einmal sichtbare und spürbare Unterwasserströmungen. Ich weiß wirklich nicht, was Du für Unterschiede hier baust mit "unterschiedicher Physik"... :|

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: LG konstant

Beitragvon Kurt » So 2. Feb 2014, 18:27

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:http://de.wikipedia.org/wiki/Oberfl%C3%A4chenwelle
Rechts ist ein Bild von Schwerewellen.

Was soll das Gefasel. Von Dispersion hat niemand gesprochen. Oder was hat das mit Dispersion zu tun: :?: :?: :?:

Ich habe hier ein Wiwkibild eingestellt weil dieses anscheinend zeigt dass die Wellenfront schneller (weil die dahinterliegende Welle länger geworden ist) wird.
Wenn sich die Wellenlänge aufgrund flacher werdendem Wellenberges vergössert (Graviationseinfluss), dann ändert sich die Frontgeschwindigkeit.
Oder ist das auch nicht wahr?

wiederum auch nicht wahr.
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Re: LG konstant

Beitragvon Kurt » So 2. Feb 2014, 18:47

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:http://de.wikipedia.org/wiki/Oberfl%C3%A4chenwelle
Rechts ist ein Bild von Schwerewellen.

Was soll das Gefasel. Von Dispersion hat niemand gesprochen. Oder was hat das mit Dispersion zu tun: :?: :?: :?:


http://de.wikipedia.org/wiki/Dispersion_(Wasserwellen)


Kurt

(Bei Oberflächenwellen handelt es sich nicht um Wellen im Medium, also um Schall, sondern um eine Wellenart die nichts mit c_wasser zu tun hat)
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Re: LG konstant

Beitragvon Ernst » So 2. Feb 2014, 19:52

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wenn ich Deine Auffassung über die Ausbreitung von Oberflächenwellen über mehrere Beiträge zusammenfasse, dann habe ich sie wie folgt mitbekommen:

    1) Oberflächenwellen haben alle die gleiche, konstante Geschwindigkeit, ähnlich wie die LG oder die Schallgeschwindigkeit

    2) Einzig die Beschaffenheit des Mediums Wasser bestimmt diese gleiche, konstante Geschwindigkeit aller Oberflächenwellen (Dichte, Temperatur, Salzgehalt) sowie auch die Tiefe

    3) Energie spielt bei der Geschwindigkeit einer Oberflächenwelle keine Rolle.
Habe ich Deine Auffassung richtig verstanden?

Ja. Das gilt für Oberflächenwellen einer bestimmten Frequenz. Zusätzlich besteht noch eine Abhängigkeit von der Wellenlänge bzw. Frequenz(Dispersion). Wie auch die Lichtgeschwindigkeit in Glas abhängig ist von der Wellenlänge des Lichtes.

    1) Wenn eine Oberflächenwelle ähnlich wie eine Lichtwelle und eine Schallwelle eine bestimmte, konstante Geschwindigkeit hat, wie ist der Wert dieser Geschwindigkeit?
    Ich weiß zwar, dass die Lichtgeschwindigkeit 299 792 458 m/s und die Schallgeschwindigkeit 343 m/s beträgt, aber ich habe bis jetzt noch nie den Wert der Geschwindigkeit einer Oberflächenwelle erfahren.

Das ist die LG im Vakuum. Die LG in Medien ist freuenzabhängig davon abweichend.
Genauso ist die Geschwindigkeit der Wasserwelle frequenzabhängig. Kurze Wellen (einige cm) laufen je nach Wellenlänge etwa mit 20cm/s, lange Wellen um die 100m Wellenlänge (Dünung) laufen um die 12 m/s :!:

2) Wenn einzig die Beschaffenheit des Mediums Wasser und die Tiefe die Geschwindigkeit einer Oberflächenwelle bestimmen, was setzt dann eine Wassermasse in Form einer Oberflächenwelle in Bewegung? Auch bei einem ganz stillen, glatten Meeresspiegel sind Dichte, Temperatur, Salzgehalt und Tiefe vorhanden, aber es bildet sich keine Oberflächenwellen. Was passiert also zusätzlich, wenn sich Oberflächenwellen bilden? Was setzt diese Wassermassen in Bewegung?Der Wind, der Wind, das himmlische Kind ;)
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Re: LG konstant

Beitragvon Ernst » So 2. Feb 2014, 20:01

Kurt hat geschrieben:Wenn sich die Wellenlänge aufgrund flacher werdendem Wellenberges vergössert (Graviationseinfluss), dann ändert sich die Frontgeschwindigkeit..

Typisch, du erzählst, was du willst, aber keinen Bezug zum Thema hat. Oder was hat das obige damit zu tun?

Kurt hat geschrieben:Stell dich morgen an einen Weiher und wirf Steine hinein, die Geschwindigkeit der Wellenfront wird grösser je länger sie unterwegs ist, denn die "Wellen", also die Kringel werden immer länger.
Das bedeutet das sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit erhöht.

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Re: LG konstant

Beitragvon Ernst » So 2. Feb 2014, 20:08

Kurt hat geschrieben:(Bei Oberflächenwellen handelt es sich nicht um Wellen im Medium, also um Schall, sondern um eine Wellenart die nichts mit c_wasser zu tun hat)

Was soll das nun wieder :?: Das steht gar nicht zur Debatte. Wir reden seit mehreren Tagen von Oberflächenwellen. Und du kommst mit Schall. mannomann.
Und über Oberflächenwellen schriebst du

Kurt hat geschrieben:Stell dich morgen an einen Weiher und wirf Steine hinein, die Geschwindigkeit der Wellenfront wird grösser je länger sie unterwegs ist, denn die "Wellen", also die Kringel werden immer länger.
Das bedeutet das sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit erhöht.

Also bitte. Erklär, wieso da die Geschwindigkeit der Wellenfront größer wird. Am besten mit einer Zeichnung.

Mach nichts anderes hierzu: Nur die Zeichnung.
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Re: LG konstant

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 2. Feb 2014, 20:11

Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
2) Wenn einzig die Beschaffenheit des Mediums Wasser und die Tiefe die Geschwindigkeit einer Oberflächenwelle bestimmen, was setzt dann eine Wassermasse in Form einer Oberflächenwelle in Bewegung? Auch bei einem ganz stillen, glatten Meeresspiegel sind Dichte, Temperatur, Salzgehalt und Tiefe vorhanden, aber es bildet sich keine Oberflächenwellen. Was passiert also zusätzlich, wenn sich Oberflächenwellen bilden? Was setzt diese Wassermassen in Bewegung?[/list]

Der Wind, der Wind, das himmlische Kind ;)


Und ist der Wind keine Energie?
Und wie können Oberflächenwellen eine konstante Geschwindigkeit von 20 cm/s bzw. 12 m/s haben, wenn ihre Geschwindigkeit abhängig von der Windstärke ist? :?:

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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