Mal über den Tellerrand geschaut

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Trigemina » Sa 3. Okt 2009, 01:38

Die erste Frage habe ich bereits beantwortet und brauchst sie nicht noch mal zu stellen. Zum besseren Verständnis hebe ich die betreffenden Stellen hervor:

Trigemina hat geschrieben:Für Newton ist die Aberration des Sternenlichts kein Problem, jedoch scheitert er an der Kovarianz der Elektrodynamik...


Die zweite Frage weswegen die Galilei-invarianten Bewegungsgelichungen Newtons die geforderte Kovarianz der Elektrodynamik nicht erfüllen (resp. nur im Granzfall v<<c), liegt an der für hohe Relativgeschwindigkeiten v->c zu verwendenden Transformationsvorschrift Lorentz'.

Man ist im ausgehenden 19. Jahrhundert nicht ohne Not von Newton abgekommen und zu Lorentz/Einstein rübergeschwenkt.

Gruss
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Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Mordred » Sa 3. Okt 2009, 13:52

@maser.
gottsei dank sind ihre privaten ansichten und erkenntnisse zur physik nicht gefragt,

zum Glück muss ich sie nicht um Erlaubnis fragen.

eben weil sie mindestens 80 alt sind.

Die Erkenntnis dass Zeitdillatation, Längenkontraktion, Massezunahme, gekümmte Raum -und Zeit quatsch sind, sind mindestens 80 Jahre alt ?

Dann wundere ich mich aber....

weil sie eben ein begnadeter physiker sind herr mordred.

ich wäre wohl einer geworden, ...nu is zu spät.
Aber in dem was ich alternativ mache bin ich auch gut :-)
von ihnen hätte sogar albert etwas lernen können.

Nun, er wusste damals schon dass seine SRT nicht wirklich passt, und hat seine Meinung revidiert und einen Äther für zwingend notwendig gehalten.
Wäre er heut zu Tage auf der Welt, würde er wahrscheinlich das gleiche sagen wie ich.
Die STR ist quatsch!
Und ich bin auch sicher, dass ihm mein MX10quant gut gefallen hätte.

sagen sie mal, was wären die konsequenzen ihrer privaten physik in bezug auf technik, forschung und gesellschaft im jahre 2009?


Technik:
Würde man die Technik nicht künstlich aus politischen und wirtschaftlichen Interessen aufhalten(zurückhalten) wären wir sicherlich weiter.
Forschung:
Würde sich nicht seit 80Jahren damit beschäftigen etwas nachzuweisen das es nicht gibt. (wie sind zwar weit gekommen, ..denke aber wir könnten weiter sein.)
Gesellschaft:
Würde ein "Licht" aufgehen und nicht für dumm verkauft werden.


PS: Ihr Link ist in meinem Studium längst abgehakt.

Grüssle derweil....
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Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Trigemina » Sa 3. Okt 2009, 15:53

Chief hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:Für Newton ist die Aberration des Sternenlichts kein Problem, jedoch scheitert er an der Kovarianz der Elektrodynamik, weshalb daraufhin mitgeführte Äthersysteme propagiert wurden – die jedoch an der Aberration des Sternenlichts scheiterten – und deshalb nur noch mit dem ruhenden Lorentz-Äther und der SRT widerspruchhsfrei erklärt werden können.

Gruss

Sie scheitern nicht an der Aberration sondern bestätigen sie gerade. Übrigens, kannst du deine Behauptung mathematisch begründen (zuerst musst du aber Impulserhaltungssatz außer Kraft setzen)?

Gruß


Das würde ich sehr gerne tun wenn du mir erklärst, nach welchen gravitativen und/oder kinematischen Kriterien dein Äther (partiell) mitgeführt wird, so dass die Laufzeiten von Sternenlicht unabhängig vom Bewegungszustand des (partiell mitgeführten) Äthers zu jeder Jahreszeit (jährliche Abberation) zum selben Ergebnis führen.

In Doppelsternsystemen würden sich gemäss eines mitgeführten Äthers unterschiedliche Lichtlaufzeiten ergeben, die eine unterschiedliche Abberation ergäbe, die so nicht beobachtet wird. Die Schwäche der Erklärung Fresnels bestand jedoch darin, dass aufgrund der Abhängigkeit von der Ätherdichte auch eine Abhängigkeit des Koeffizienten von der Farbe bzw. Frequenz vorliegen sollte - was jedoch nicht stimmen konnte.

Gruss
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Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Mordred » Sa 3. Okt 2009, 16:47

In Doppelsternsystemen würden sich gemäß eines mitgeführten Äthers.....

Heißt mitgeführter Äther, dass er quasi durch die Erdrotation sich Richtung Osten mitbewegt?
Wenn ja, ..warum sollten sich dadurch für uns messbare
unterschiedliche Lichtlaufzeiten ergeben, ....?

bis zu wie viel Km/h Differenz der Lichtgeschwindigkeit könnte man das bestimmen ?
Wären 500 Km/St. Differenz erkennbar / messbar mit unseren Methoden ?
Wo wir noch nichtmal die exakte Lichtgeschwindigkeit in einem Vakuum bestimmen können ?
..die eine unterschiedliche Abberation ergeben, die so nicht beobachtet wird...

.....weil so Licht auch nicht funktioniert....
Und ...
Die Schwäche der Erklärung Fresnels bestand jedoch darin, dass aufgrund der Abhängigkeit von der Ätherdichte auch eine Abhängigkeit des Koeffizienten von der Farbe bzw. Frequenz vorliegen sollte –


Warum ? das macht keinen Sinn..
was jedoch nicht stimmen konnte.

Eben, .denn so funktioniert Licht nicht. Und darum liegt auch keine Koeffizienz von Farbe oder Frequenz vor.

Gruß
Mordred
 
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Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Trigemina » Sa 3. Okt 2009, 18:53

Mordred hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:In Doppelsternsystemen würden sich gemäß eines mitgeführten Äthers.....

Heißt mitgeführter Äther, dass er quasi durch die Erdrotation sich Richtung Osten mitbewegt?
Wenn ja, ..warum sollten sich dadurch für uns messbare


Es heisst auch, dass sich der leichtere Stern schneller um seinen Partner dreht und demzufolge aufgrund seines mitgeführten Äthers sich eine andere Aberation auf der Erde einstellen müsste, was jedoch nicht der Fall ist.

Bruno hat geschrieben:Einstein konnte nicht mal zwischen Ruhe und Bewegung unterscheiden, so dämlich war der.


Du kannst auch nicht zwischen Ruhe und gleichförmiger Bewegung unterscheiden. Daraus ergibt sich die Relativgeschwindigkeit zweier inertial zueinander bewegter Körper.

Gruss
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Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Mordred » Sa 3. Okt 2009, 20:02

Heißt mitgeführter Äther, dass er quasi durch die Erdrotation sich Richtung Osten mitbewegt?


Nein, nach der klassischen Mechanik Newtons und der klassischen Elektrodynamik Maxwells breitet sich das Licht in allen Inertialsystemen wie in einem Äther in alle Richtungen gleich schnell aus.

Bin ich dabei.

Da sich die Erde täglich einmal gegenüber ihrem Inertialsystem dreht,


Was wäre ihr Inertialsystem in diesem Fall ?
Die Sonne, das Sonnensystem oder die Athmosphere ?

ist die relative Lichtgeschwindigkeit auf der Erde in Ost- und Westrichtung verschieden.


Ich glaub ja nicht dass das so ist.
Messe ich natürlich auf irdischem Maßstab, und incl. Rotation scheint das Licht nach Westen natürlich schneller zu sein.
Die Erde dreht sich ihm entgegen und hat so nach 10 min. in westliche Richtung natürlich mehr irdische Kilometer zurück gelegt.

Die Lichtgeschwindigkeit ist absolut, sofern sie auf ein ruhendes oder geradlinig gleichförmig bewegtes Bezugssystem (= Inertialsystem) bezogen wird - die Lichtgeschwindigkeit ist relativ, sofern sie auf ein bewegtes Bezugssystem (= Nichtinertialsystem) bezogen wird.


Aber ist es nicht die Lichtgeschwindigkeit die absolut ist, und das Bezugssystem ist das relativ ?

Kann die beiden Fragen jemand beantworten ?
bis zu wie viel Km/h Differenz der Lichtgeschwindigkeit könnte man das bestimmen ?
Wären 500 Km/St. Differenz erkennbar / messbar mit unseren Methoden ?

Gruß
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Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Mordred » Sa 3. Okt 2009, 21:39

zu wie viel Km/h Differenz der Lichtgeschwindigkeit könnte man das bestimmen ?
Wären 500 Km/St. Differenz erkennbar / messbar mit unseren Methoden ?

Polizeiradar kann die Geschwindigkeitsdifferenz von mehr als 3km/h ganz sicher bestimmen.

Also kann die Polizei zwischen 299 792,458 Km/s und 299 792,320Km/s unterscheiden ?
Wir reden doch von Lichtgeschwindigkeit, ..oder reden wir von der Geschwindigkeit eines Autos ?

Der Äther wird wie gewöhnliche Materie gravitativ angezogen und wie normale Erdatmosphäre mitgeführt

Richtig.
Nur, was ist am Äther gravitativ ?
Alles was eine Masse besitzt.
Alles was Masse besitzt, beinhaltet Energie.
Was ist die kleinste Form von Masse/Energie und Gravitation ?
Genau. MX10 :-)
Gut gmischt mit Stickstoff, Sauerstoff, und etc. gibt das ne prima Atmosphäre.

Da werden keine übernatürlichen "Kräfte" benötigt.

so sieht das aus...

der Äther wird durch die G-Kraft vollständig mitgeführt.


Ich würde eher sagen, durch die Rotation entsteht eine Strömung die den Äther mit sich zieht.
Oder auch die Atmosphäre. Denn eigentlich Ist unsere Atmosphäre ein Gemisch. Und dieses Gemisch beinhaltet eben auch MX10er
Hauptsächlich sogar.

Die G-Kraft bindet sie zwar an die Erde, diese beeinflusst aber nicht die Bewegung des Äthers/Atmosphäre.

Gruß
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Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Mordred » Sa 3. Okt 2009, 22:32

Also kann die Polizei zwischen 299 792,458 Km/s und 299 792,320Km/s unterscheiden ?

Ganz richtig, denn im Bezug zum Auto ist die LG gleich c+v (falls sich das Auto dem Radar nähert).

Also nicht im Bezug zum Auto und c +v
Auto =c
c1 = Auto mit 299 792,458 Km/s
c2 = Auto mit 299 792, 329 Km/s
Das Radar spuckt mir zum heutigen Stand der Technik bei einer Geschwindigkeit von 299 792, 458 Km/s den Unterschied von 0,138 Km/s aus ?
Alle Achtung.

Deine MX10-Quanten sind bei mir die sog. virtuellen e-e+Paare.

cool, ..aber eine Frage.
Wozu Paare ?

Gruß
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Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Mordred » So 4. Okt 2009, 11:26

Nein, Licht=c und Auto=v. Bei Polizeiradar wird der Dopplereffekt gemessen:
f_empfangen = f_gesendet * [(c + 2v)/c]


Irgendwie denke ich wir reden an einander vorbei.

Ich will die Differenz der Lichtgeschwindigkeit messen. (also ob eine Differenz von 500km/St bei einer gesch. von 299 792,458Km/s zu 299 792, 340km/s für uns messbar ist)
Ohne Auto !!

Ausserdem kann ich die Geschwindigkeit des Autos nicht zu der Geschwindigkeit des Lichts addieren!
Andersrum natürlich auch nicht.

Damit die elektrischen Ladungen im feldfreien Vakuum kompensiert werden können.


Dann müsste in einer Atmosphäre, oder ausserhalb eines Vakuums quasi auch nichts kompensiert werden ?
Den Vakuum ist ja nur ein Teilbereich in dem "Licht" wirkt.
Wozu dann aber z.B. in einer Atmosphäre e+ und e- ?
Wäre dann doch überflüssig oder ?

Wenn ich nun ein Vakuum produziere. In einem dunklen Raum. Habe ich dann in diesem Vakuum kein Feld mit elektrischer Ladung ?
Oder wäre das Feld nur dann aktiv oder überhaupt erst da wenn ein Lichtimpuls durchgeschickt würde ?

Wie agieren e+ und e- ?

Ich versuch das mal mit meinen MX10quanten dar zu stellen.

Ich habe einen Zylinder. Darin befindet sich Unser Luft/MX10er Gemisch.
Nun lege ich einen Unterdruck an und un ziehe einen großen teil des Gemisches herraus.
Die verbleibenden MX10er füllen weiterhin den Raum.
Nur wurde ihr gravitatives Feld gedehnt.
Es besteht aber immernoch untereinander Kontakt. Wenn auch vom ersten (an der Quelle) bis zum Letzten (am Sensor) kein Direkter.

Nun habe ich ein Feld. Das der passiven MX10er und durch deren Gravitation. (dieses Feld ist natürlich imens gering)

Nun schicke ich einen Lichtimpuls hindurch.
Das MX10quant an der Quelle nimmt das energetische Spektrum auf und gibt es an die nächsten ( Streuung) in Kraftrichtung weiter bis das energetische Spektrum die letzten MX10quanten vor dem Sensor erreicht. Diese geben das energetische Spektrum auf den Sensor ab.
Dieser widerum wandelt dieses empfangene energetische Spektrum für uns erkennbar um.
Das gravitative "MX10er- Feld" ist natürlich durch das energetische Spektrum ( also den Transport jenes) erhöht und somit leichter erkennbar.
Da die Dichte der MX10 im Vakuum also geringer ist, sich also weniger MX10er zwischen Quelle und Sensor befinden, und somit auch weniger MX10er agieren müssen, ist die Übertragungsgeschwindigkeit gegenüber einer Atmosphäre schneller.

Ein MX10quant kann das gesamte energetische Spektrum aufnehmen. (Sonne, Lampe, Kerze, ..egal)
Die Menge der Aufnahme ist begrenzt.
Bis zu dieser Begrenzung wird jede aufgenommene "Menge" .....hmm, ..es geht um Feldstärken, ...gravitativen spitzen, ....
Nimmt ein MX10quant "Energie" auf, so wird das gravitative Eigenfeld proportional geschwächt.
Da nun aber die "berührenden" MX10quanten ein stärkeres Feld besitzen, "zapfen" sie quasi das schwächere Feld an.
wenn wenig Info (energetische Masse) kommt kann wenig "gezapft werden. (Kerze)
Wenn viel kommt kann viel gezapft werden. (Sonne)
"Zapfgeschwindigkeit" ist c
Kerze aus, nix mehr da zum zapfen, MX10quanten passiv....

Ein Teilchen, eine Eigenschaft.

Nu Du.

Gruß derweil..
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Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Trigemina » So 4. Okt 2009, 12:06

Bruno hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Bei Polizeiradar wird der Dopplereffekt gemessen:
f_empfangen = f_gesendet * [(c + 2v)/c]



Das kann nach Einstein nicht funktioneren, weil c + 2v = c
und somit (c + 2v)/c = c / c sein muß.

Nach Einstein kann das Polizeiradar nicht funktionieren, weil letztlich wegen der relativistischen Geschwindigkeitsaddition
f_empfangen = f_gesendet
sein muß. :lol:

Da Radar trotzdem funktioniert, könnte man auf die Idee kommen, dass die "relativistische Geschwindigkeitsaddition" dieses Anhängers einer bronzezeitlichen Sekte aus dem Orient bloß esoterischer Blödsinn ist.


Das ist ausgesprochener Blödsinn!

Die empfangene Frequenz des vom Fahrzeug reflektierten Radarsignals lässt sich über zwei hintereinandergeschaltete Durchführungen des Dopplereffektes bestimmen. Untenstehendes Beispiel bezieht sich auf ein sich der Quelle näherndes Fahrzeug.

Die vom Sender mit f0 abgestrahlte Frequenz wird am Fahrzeug mit f1 = f0 * sqrt((c+v) / (c-v)) empfangen. Diese verstimmte Empfangsfrequenz f1 wird reflektiert und beim Sender mit
f2 = f1 * sqrt((c+v) / (c-v)) empfangen, was mit ein bisschen Umformen leicht nach

f2 = f0 * (c+v) / (c-v)

überführt werden kann. MIttels weiterer Umformung kann diese Gleichung nach der gesuchten Geschwindigkeit

v = c*(f2-f0)/(f2+f0)

aufgelöst werden.

Gruss
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