Ernst hat geschrieben:
Leider ist die aktuell anwesende Spezies "Relativisten" nicht in der Lage, das Problem auch nur annähernd zu erfassen. Die ernstzunehmende Garde hält sich hier ja vornehm zurück.
Bis von da etwas Sachliches kommt, ist bei mir Sense.
Über die Längenkontraktion in der SRT hat die "alte Garde" schon lange hier im MAHAG-Forum so nebenbei zugeben müssen, dass sie ohne jegliche physikalische Relevanz ist, siehe zum Beispiel folgenden Austausch aus dem Jahre 2010:
13.12.10 – Zitat von Gluon:
Erstens ist das kein Logikbruch, sondern lediglich eine Konsequenz unterschiedlicher Definitionen von Gleichzeitigkeit und zweitens bestreitet ja niemand, dass die Längenkontraktion hier nicht mechanisch die Panzer verkürzt, sondern ein Effekt der Messung ist. Das ist es wahrscheinlich, was du als virtuell bezeichnest.
13.12.10 – Zitat von Faber:
Ein Effekt, den man herausrechnen kann, wenn die Relativgeschwindigkeit bekannt ist.
Um also herauszufinden, ob der Panzer in die Grube fallen wird, sollte man klugerweise die ermittelten Werte für die Grubenweite und die Panzerlänge zunächst von den wegen unterschiedlicher Relativgeschwindigkeiten unterschiedlich ausfallenden Effekten der beiden Messungen befreien, bevor man sie vergleicht.
Fazit: Wer Einsteins Lichtmessmethode anwendet, sollte die Ergebnisse geeignet korrigieren.
13.12.10 – Zitat von Ernst:
Überraschung. Eine Längenmessung an einem Objekt, welche nicht seine mechanische Länge ergibt, bezeichne ich tatsächlich als virtuell. Die mechanische Länge erhält man aus der Transformation der gemessenen Länge ins Ruhesystem des Meßobjektes. Das hatte ich ja schon vielfach erwähnt.
Dann sind auch alle Paradoxa nur scheinbarer Art. Meßwertbereinigt treten in den Bezugssystemen keine Widersprüche auf.
Der Ablauf ala Spezielle Relativitätstheorie wird nur anders gesehen. Tatsächlich erfolgt er entsprechend klassischer Physik.
Unerwarteter Konsens nach dem vielen hin und her.
Viele Grüße
Jocelyne Lopez







