Gravitation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gravitation

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 22. Sep 2009, 07:52

Heinrich Katscher hat geschrieben:Ihrer Ansicht entgegen bin ich überzeugt, dass Naturgesetze sehr einfach sein müssen weil die Natur nur addieren und subtrahieren kann. Multiplikationen und divisionen sind nämlich menschliche Erfindungen, von Differentialen und Integralen, Tensorrechnungen und anderen Erfindungen der höheren Mathematik ganz zu schweigen.


Also ich bitte - das sind wieder so unbegründete falsche Grundannahmen, die du hier ebenmal en passant einstreust. Wer also ist die hier erwähnte "Natur" und wo nehmen wir deren Rechentätigkeiten - Addition und Subtraktion - wahr. Naturgesetze sind Produkte des menschlichen Geistes und stellen die Eigenschaften von beobachteten Naturvorgängen in Lehrsätzen oder mathematischen Formeln dar und selbstverständlich können dann solche "Naturgesetze" durch multiplikative Terme beschrieben werden, wenn der Zusammenhang der wiederum von Menschen geschaffenen physikalischen Größen so ist, z.B. der Luftwiderstand mit F_Luftwiderstand=cW*A*rho*v² oder ähnlich.

Wenn der Hintergrund solcher Einlassungen bezüglich des "Aktivitätsfaktors Gamma" nicht allzu bekannt wäre, dann würde ich mich gerne aus der Debatte heraus halten. Aber es geht ja immer um das Ersetzen von zentralen Denkschemen zur Berechnung und Beschreibung von Naturvorgängen und nicht um einen Wissenszusatz, der in speziellen Fällen auch noch Anwendung finden könnte. Es gibt so eine Sequenz von immer neuen Initiativen, die auf gewohnte und unverzichtbare Begriffe zielen und diese eliminieren wollen, z.B. Kreisradius, Zentrifugalkraft, Masse, Massenanziehung und Physikalische Einheiten. Da bitte ich mir immer etwas Respekt vor der wissenschaftlichen Tradition in einer Weltgegend aus, dass man nicht daher kommt und die Denkweisen anderer einfach eliminieren will. Irgendwann kommst du und verkündest, dass das Alphabet im deutschsprachigen Raum auch mit 10 Buchstaben auskommt, wenn man den Wortschatz der Bevölkerung entsprechend einschränkt.

mfg
Gerhard Kemme
 
Beiträge: 1136
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 19:19
Wohnort: Hamburg

Re: Gravitation

Beitragvon Harald Maurer » Di 22. Sep 2009, 09:08

maser hat geschrieben:icabaru hat geschrieben:
Guten Tag Maser,
.....
Schon wieder Schnulli Bulli!! Die Effekte der ART sind bei Geschwindigkeiten nahe c am grössten und bei relativ kleinen Relativgeschwindigkeiten eben sehr klein!
prima, wenn sie davon sprechen sind wir uns ja einig. so schwer ist einstein nun auch wieder nicht zu verstehen, oder?


Offenbar schon. Denn die Effekte der ART haben mit Geschwindigkeit überhaupt nichts zu tun, sondern mit dem Gravitationspotenzial.

;) Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Di 22. Sep 2009, 18:31

Guten Tag Herr Katscher,

Ihrer Ansicht entgegen bin ich überzeugt, dass Naturgesetze sehr einfach sein müssen weil die Natur nur addieren und subtrahieren kann. Multiplikationen und divisionen sind nämlich menschliche Erfindungen, von Differentialen und Integralen, Tensorrechnungen und anderen Erfindungen der höheren Mathematik ganz zu schweigen.

Nun auch ich bin der Ansicht, dass die Natur nicht unbedingt immer so kompliziert sein muss wie in der etablierten Schulphysik dargestellt. Aber auch das reicht schon an Kompliziertheit, denn so simpel wie Milchmädchenrechnungen ist sie auch wieder nicht. Ich bin der Meinung, dass die Natur überhaupt nicht rechnen kann! Die Mathematik im Ganzem, incl. der Addition und Subtraktion, halte ich jedoch für eine durchaus sehr sinnvolle Erfindung der Menschheit. Damit kann man herrvorragend eigene Gedanken bzw. physikalische Theorien darstellen und erklären bzw. begründen. Selbstverständlich sind die damit formulierten Gleichungen subjektiv, denn sie stellen ja die subjektive Sichtweise dessen dar der sie formuliert hat. Das gilt für sie ebenso wie für mich und alle anderen auch. Weil das so ist, stellen wir uns hier der Diskussion mit anderen, um Fehler oder Irrtümer in der Argumentation zu finden und zu eliminieren. Das geht mit korrekter Mathematik sogar ausgezeichnet weil sie eine allgemein anerkannte und objektive Grundlage darstellt. Mathematik gilt, zumindest für mich, auch dann als objektiv wenn sie mitunter zu absichtlichen Falschdarstellungen benutzt wird und physikalische Zusammenhänge nicht physikalisch sondern mathematisch definiert. Das Primat muss in jedem Falle bei der Physik liegen. Mathematik stellt primär physikalische Zusammenhänge und Prozesse dar. Unglaubwürdig wird es erst dann, wenn man versucht die physikalische Realität dem gewünschten mathematischen Resultat anzupassen.

Diese Überzeugung wird durch den Schrecken erweckenden Google-Link
http://de.wikipedia.org/wiki/Astronomis ... skonstante


Nun hier hab ich wieder was dazugelernt. Dies war mir bis dato völlig unbekannt. Danke für den Hinweis. Aber was bitte ist an diesen Link bzw. den Gleichungen daran schreckenerregend?? Da gibt es noch ganz andere Ungetüme von Gleichungen, bei deren Anblick sie ja gleich mit einem Herzinfarkt umfallen müssten. Wenn sie aber wirklich so grosse Probleme mit der Mathematik haben sollten, so frage ich mich wie sie über Gravitation überhaupt diskutieren wollen??

unterstützt, weil dieser zum (dort aufzufindenden) verständlichen Kernsatz
Die heliozentrische Gravitationskonstante GM☉ ist das Produkt aus der newtonschen Gravitationskonstanten und der Sonnenmasse.


Es gibt meinerseits keinerlei Zweifel daran, dass die Herleitung und Berechnung dieses Wertes absolut korrekt ist. Er definiert jedoch die numerische Grösse der heliozentrischen Gravitationskonstante, jedoch nicht die Gravitations selbst und liefert auch keinerlei Beschreibung der Eigenschaften eines Gravitationsfeldes.

führt. Auch der Begriff „geozentrische Gravitationskonstante“ ist unter dem Link
http://www.wikiweise.de/wiki/Gravitationskonstante
auffindbar. In Anlehnung daran habe ich damals den Begriff „Körperspezifische Gravitationskonstante“ erfunden. Heute nenne ich diese Kenngrösse (nicht nur) der Himmelskörper „Aktivitätsfaktor“ und bin bereit, ihn Ihrem Vorschlag nach Faktor X zu nennen, wenn es ihnen gelingt, mich von seinem Vorteil zu überzeugen.


Davon wil und kann ich Sie nicht überzeugen, weil ich ihre Theorie für inkorrekt halte.

Mein Aktivitätsfaktor
Gamma = D^2 a = D v^2 = R^3 / T-R^2
hat im SI-Einheitensystem die Dimension (m^3 s^-2). Dies bezeugt das Produkt G M aus Newtonscher Gravitationskonstante (m^3 kg^-1s^-2) und Körpermasse (kg) , Er ist als Funktion einer Energiedichte v^2 = E/M bzw. des Energiedichtegradienten a = d v^2 / d D in der Entfernung D bestimmt und ist eine massefreie physikalische Grösse, die durch ein fiktive Raumgrösse (R^3) und das Quadrat einer spezifischen Zeitdauer T (s) charakterisiert ist.


Tut mir leid den Knoten müssen andere auflösen, wenn sie können. Wie kommen sie zu der Funktion der Energiedichte? Mit v^2 = E/M??? Die Energie ergibt sich ja erst aus m v^2 und wenn sie das mit E/M gleichsetzen haben sie doch wieder nur das Quadrat der Geschwindigkeit?? Wo ist denn da nun die Funktion der Energiedichte? Um die zu bestimmen muss E auf ein definiertes Raumvolumem bezogen werden und erst daraus kann man mit Geschwindigkeitsaenderungen eine Funktion ableiten.

Auch Ihrer Meinung
„Deute ich D als Durchmesser richtig? Und ω gleich Winkelgeschwindigkeit bzw. v die Umfangsgeschwindigkeit?“
Muss ich widersprechen, weil v nicht die Umfangsgeschwindigkeit (der Erde 464 m s-1) sondern die 1. Fluchtgeschwindigkeit ) 7908 m s-1) am Äquatorradius R_e ist.. D ist allgemein die Entfernung vom Zentrum Körpers mit dem Radius R, wobei v die Umlaufgeschwindigkeit allfälliger Planeten ist.


Die Umfangsgeschwindigkeit der Erde am Aequator betraegt exakt 465,12564 m/s. Wenn man hochpraezise Werte wie G exakt berechnen will, kann man sich so relativ grosse Fehler nicht leisten. Im weiterem ist dies nicht die 1. Fluchtgeschwindigkeit sondern die 1. kosmische Geschwindigkeit die sie hier mit 7908 m/s^-1 definieren. Sie bezieht sich geschaetzt auf eine Hoehe von ca. 7,5km.. Die Fluchtgeschwindigkeit ist die 2. kosmische Geschwindigkeit und betraegt knapp 11200 m/s .

Ihre Rechnungen haben daher falsche Ansätze, sodass sie mit den überprüfbaren Tabellenwerten nicht übereinstimmen.

Woher bitte soll den ich oder sonstwer wissen, was die richtigen Ansaetze sind, wenn sie keine Legende anfuegen was die enzelnen Formelzeichen bedeuten und welche numerischen Werte sie ihnen zuordnen??

Darf ich Ihnen auch hierin widersprechen. Die „Geschwindigkeit“ v = dD / dt ist nicht mehr als eine gerichtete zeitliche Positionsänderung. Wenn Sier den Raum betrachten, müssen Sie Raumpunkte beobachten. Wenn Sie Geschwindigkeiten v betrachten, müssen Sie zeitliche oder örtliche Geschwindigkeitsänderungen (a = dv / dt = d v^2 / dD) in Betracht ziehen. Dass Sie diese „Beschleunigung!“ nennen, betrifft das Merit des Problems nicht.

Und wie kann man Geschwindigkeitsaenderungen betrachten ohne Beschleunigungen?? Jede Geschwindigkeitsaenderung ist das Resultat einer wirksamen Beschleunigung!!! Ich greife mir echt an den Kopf! .

„Kapitel 3.

Wenn man den Himmelskörpern zuschreibbaren Aktivitätsfaktor auf atomare Probleme axtrapoliert, kann man jeder Atommasse A einen Aktivitätsfaktor Gamma = G*M zuordnen. Bei einer Nukleonmasse m_n = 1,66E-27 kg enthält 1 kg eines beliebigen Stoffes angenähert 6,02E26 Nukleonen. Jedes physische Objekt enthält daher eine bestimmte Nukleonenmenge, ungeachtet dessen, ob es gross oder klein, starr, flüssig oder gasförmig ist, bzw. ob es im Raum ruht oder sich bewegt.

Ja natuerlich!!! Aber sie setzen in ihre Gleichungen die numerische Groesse der Masse in kg ein!! Wenn sie sich also auf die Avogradokonstante berufen und dies ihrer Argumentation zugrundelegen, so koennen sie nicht die Masse in kg in die Rechnung einsetzen! Die Masseinheit kg hat mit Avogrado nichts zu tun!! Wenn ihre Berechnung bzw. Argumentation auf der Grundlage von Avogrado basiert, muessen sie auf die Masse nicht in Kg sondern als Molmasse definieren. Beides sind zulaessige SI-Einheiten, aber man kann die nicht einfach willkuerlich durcheinanderwuerfeln. Da gibt es verbindliche und allgemein anerkannte Regeln! Wenn dem nicht so waere , koennte ich auch sagen das in Prag die unertraeglich Hitze von 43,5 Wurzelgrad herrscht! Die Rechnung stimmt naemlich auch wenn ich 24º Celsius mit 79º Fahrenheit multipliziere und die Wurzel daraus sind eben 43,5 Wurzelgrad. Und damit hab ich eine absolut unwiderlegbare Wettertheorie???

Den Ersatz von Gamma durch X betrachte ich als Versuch, meine Formeln unfachgemäss zu zitieren und ihre Beschreibung mi eigenen Fehlern zu schmücken. Aus meinen Feldgleichungen, die in einfacher form die einsteinsche Energiegleichung erweitern, haben daher Sie ein kauderwelsch gemacht. Ich wasche meine Hönde in Unschuld.

Ich habe nicht im entrferntesten die Absicht ihre Formeln unsachgemaess zu zitieren oder zu verflaelschen. Das X habe ich nur eingefuegt weil mir bis dato hier noch keine Sonderzeichenleiste zur Verfuegung steht und ich gross Gamma so nicht tippen kann. Darauf habe ich auch ausdruecklich hingewiesen, indem ich schrieb das X fuer gross Gamma steht. Im weiterem habe ich grosse Zweifel ob man ihre Gleichungen als Feldgleichungen ueberhaupt verstehen kann. Denn Feldgleichungen beschreiben die Eigenschaften von Feldern wie z.B. ihre raeumliche Groesse, ihre Feldlinien usw. Das liefern ihre Gleichungen nicht. Im weiterem behaupte ich, dass sie die „Einsteinsche Feldgleichung“ eben nicht erweitert haben , dennn dann muesste sie in erweiterter Form in ihrer Theorie auftauchen. Und wo ist die??? Ausserdem meinen sie mit der „Einsteinschen Feldgleichung“ offensichtlich nur die Energiegleichung, die aber nur die Grundgleichung der Einsteinschen Gravitationstheorie ist , welche aus einem umfangreichen System von einzelnen (Teil)Gleichungen besteht. Eine Herleitung dieser Vereinfachung kann ich aber in ihrer Theorie nicht erkennen.
Im uebrigen resultiert noch ein anderer fundamentaler Widerspruch aus ihrer Theorie. Sie definieren mit ihren Gleichungen Geschwindigkeiten und damit dynamische Zusammenhaenge. In ihrer skizzierten Funktionsweise der Gravitation (siehe Kraftplan) stellen sie die Gravitation jedoch als eine statische Wirkungsweise dar. Statik und Dynamik sind zwei grundsaetzlich unterschiedliche Dinge. Man kann beide auf keinem fall serioes miteinander vermengen und die Wirkungsweise der Gravitation kann unmoeglich gleichzeutig statisch und dynamisch sein. Hier muessten sie sich schon fuer das eine oder andere entscheiden, wobei ich selbst von einer rein dynamischen Wirkungsweise ausgehe und auf dieser Grundlage argumentiere. Die Realitaet im Universum ist, dass sich alle Inertialsysteme zu allem Bezusgsystem mit relativ unterschiedlichsten Geschwindigkeiten bewegen. Dabei benutze ich keinerlei Probekoerper, sondern die realen (gemessenen!) Relativgeschwinmdigkeiten der Koerper (Planeten) und setze sie in die realen Relationen zu ihren Bezugssystemen. Ich meine darin unterscheiden wir uns wesentlich.

Freundliche Gruesse
Icabaru
Kurt Gerhardt
 
Beiträge: 146
Registriert: So 30. Aug 2009, 02:24

Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Di 22. Sep 2009, 20:17

hallo Maser.
ich möchte nur auf wenige punkte eingehen. ansonsten wird es einfach zu unübersichtlich, ok?

ok!
lassen sie mich ergänzen das alles von albert x-mal breit getreten wurde. weiteres diskussion bleibt ergebnislos.

Ich habe keine Ambitionen über Albert und die SRT zu reden.
Es sei denn ich stelle sie in Frage.
Und das tu ich in letzter Zeit oder je mehr ich mich damit befasse immer öfter!

was soll ich widerlegen? ihre theorie des MX10quant?

Wär mal was....

nein, ich behaupte ja auch nicht irgend etwas was sich nicht verifizieren läßt.

Nun, ob es sich das lässt, ist noch nicht ganz raus....
Wer hätte schon vor 200 Jahren ein Atom verifizieren können, ..und doch gab es das damals schon... :)
Wenn ich mich nur über verifiziertes unterhalte, ist das leider nicht wirklich produktiv, ..eher langweilig, ....sind sie ein Langweiler ?

Nun, ..ich machs mit Logik, ..klar, is meine Logik, ...aber schlecht ist die sicher nicht.


halten sie das für ausreichend?


Nein, darum bin ich als Ketzer unter die Jünger gegangen, wie gesagt, um mein Model zerlegen zu lassen, ...
Kam aber nichts bei rum, ..und so lebt es immer noch....
Anscheinend liegt Logik im Auge des Betrachters....


liegt es nicht, schauen sie einfach auf die andere seite der medaille.


Wie viele Seiten hat ihre Medaille denn ?
Meine hat 2
Auf einer Seite sind meine MX10er, auf der Anderen Seite die SRT...
Wenn ich SRT wäre gäbe es keine Medaille.
Wieso würde eine Ülg keinen Sinn ergeben ?

...seufz...

Bitte mehr als ein „seufz“
Und mit Ülg meine ich nicht dass es etwas geben könnte daß schneller wäre.
Damit meine ich, dass das Licht noch einen drauflegen könnte. paar % halt, ..nicht wirklich viel mehr....
Diese Frage war also allen erstes gestellt.
Warum würde es keinen Sinn ergeben ???

wenn ihr qxuantum so gut ist, haben sie mal an die möglichkeit gedacht ihr weltbild einem institut oder einer hochschule vorzutragen?
das wäre wirklich mutig.


Ich bin vielleicht mutig, aber dumm sicher nicht.
Außerdem geht man Schritt für Schritt, ..und nicht von einer Idee gleich zur Hochschule beamen.
Erst mal schauen was diese Idee so alles aushält, ..dann schauen wir weiter, ..gelle


Hallo Chief,

Die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse an verschiedenen Orten ist abhängig vom Bewegungszustand des Beobachters.


Wenn ich in einem Zug fahre, und zwei zeitgleiche (objektiv betrachtet) Detonationen sehe. Eine ist ca. 5 Km zur rechten Seite entfernt,(dieser nähere ich mich) die Andere nur 20 Meter zur Linken.(von ihr entferne ich mich.)
Das Licht der rechten Detonation braucht klar länger bis zu mir, als das Licht der Linken. (Angenommen ich könnte diese Feinheit wahrnehmen.)
Also sehe ich die linke Detonation eher als die Rechte.
Ich sehe sie also nicht gleichzeitig, obwohl sie (objektiv) zur gleichen Zeit detonierten.
Nun fahre ich 4 Km weiter und wieder Detonieren 2 Bomben Gleicherorts.
Dieses mal sehe ich aber das Licht der rechten Detonation eher und das der Linken erreicht mich später.
Dann könnte man doch durchaus sagen:
Die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse an verschiedenen Orten ist abhängig vom Bewegungszustand des Beobachters.

Oder ?
Abgesehen davon ist es aber egal, ob der Beobachter sich bewegt.
Würde er beide Male, einmal 20 Meter von der Linken, einmal 1 Km vor der rechten, stehen, hätte es den selben Effekt.
Eine Bewegung würde allerdings diesen Effekt zusätzlich „verschieben“

Das ist absolut falsch, es gibt keine "Relativität der Gleichzeitigkeit

Aber genau das ist es doch, ...die Gleichzeitigkeit wird (natürlich nur für mich und meine Wahrnehmung) verschoben durch meinen
Standort und Bewegungszustand. Subjektiv!!!
Eine Zeitdilatation im realen gibt es natürlich dabei nicht.

Lichtgeschwindigkeit ist konstant. Davon gehen wir aus und das ist auch Fakt.

So stand der Satz da, als ich(Bei gleichen Gegebenheiten)
zufügte.
Dann kam mein Badewannenbeispiel .....
Ich denke die Ironie war ersichtlich, ...denn, bei „gleichen Gegebenheiten“ kann es keine Differenzen geben.

Unglaubwürdig wird es erst dann, wenn man versucht die physikalische Realität dem gewünschten mathematischen Resultat anzupassen.


Wir sehen es, und tun es doch....
Gruß derweil...

PS: cooler Link :mrgreen:
Mordred
 
Beiträge: 1131
Registriert: Mi 16. Sep 2009, 15:23

Re: Gravitation

Beitragvon Harald Maurer » Di 22. Sep 2009, 22:01

icabaru hat geschrieben:In diesen Zusammenhang gibt es auch im Rahmen der Theorie von Harald einen interessanten Hinweis auf den Zusammenhang der Gravitationskonstante mit der Lichtgeschwindigkeit. Ich kann ihn leider nicht mehr finden, wuerde aber Harald bitten diesen hier einzustellen. Vor allem weil sich daraus ein moeglicherweise weiterer Hinweis im Zusammenhang des Themas Gravitation daraus ergibt.


Auf den Zusammenhang der Lichtgeschwindigkeit zur Gravitationskonstante gehe ich hier ein:
http://www.mahag.com/grav/grav.php

In Themebereich Gravitation (http://www.mahag.com/grav/gravall.php) gibt es einige Aufsätze zur Pushing Gravity lt. meiner Vorstellung. Speziell zur Gravitationskonstante befasst sich noch der Text "Resonanz"
http://www.mahag.com/grav/reso.php, und wie die Gravitation aufgrund von Abstoßung (Schub, Druck) funktionieren könnte, beschreibe ich hier: http://www.mahag.com/grav/gravimp.php.

Der Interessierte möge es sich ansehen und davon halten, was er will. Jedenfalls ist die Gravitation ganz sicher eines nicht: eine "Anziehungskraft" !

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Gravitation

Beitragvon Heinrich Katscher » Di 22. Sep 2009, 22:55

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Heinrich Katscher hat geschrieben:Ihrer Ansicht entgegen bin ich überzeugt, dass Naturgesetze sehr einfach sein müssen weil die Natur nur addieren und subtrahieren kann. Multiplikationen und divisionen sind nämlich menschliche Erfindungen, von Differentialen und Integralen, Tensorrechnungen und anderen Erfindungen der höheren Mathematik ganz zu schweigen.


Also ich bitte - das sind wieder so unbegründete falsche Grundannahmen. Wer ist die hier erwähnte "Natur" und wo nehmen wir deren Rechentätigkeiten - Addition und Subtraktion - wahr. Naturgesetze sind Produkte des menschlichen Geistes und stellen die Eigenschaften von beobachteten Naturvorgängen in Lehrsätzen oder mathematischen Formeln dar und selbstverständlich können dann solche "Naturgesetze" durch multiplikative Terme beschrieben werden, z.B. der Luftwiderstand mit F_Luftwiderstand=cW*A*rho*v² oder ähnlich.

Wenn der Hintergrund solcher Einlassungen bezüglich des "Aktivitätsfaktors Gamma" nicht allzu bekannt wäre, dann würde ich mich gerne aus der Debatte heraus halten. Aber es geht ja immer um das Ersetzen von zentralen Denkschemen zur Berechnung und Beschreibung von Naturvorgängen und nicht um einen Wissenszusatz, der in speziellen Fällen auch noch Anwendung finden könnte. (Es gibt so eine Sequenz von immer neuen Initiativen, die auf gewohnte und unverzichtbare Begriffe zielen und diese eliminieren wollen, Da bitte ich mir immer etwas Respekt vor der wissenschaftlichen Tradition in einer Weltgegend aus, dass man nicht daher kommt und die Denkweisen anderer einfach eliminieren will.


Werter Herr Kemme,

Ihre Entrüstung ob meiner Behauptungen ist vom Standpunkt eines Lehrers, der Sie Ihren Angaben nach waren, verständlich. Sie hat jedoch keinen Einfluss auf meine Weltanschauung, die von folgenden erlernten Thesen ausgeht:
1. Die Natur handelt nach eigenen Gesetzen und die in ihr ablaufenden Naturvorgänge sind unabhängig von uns, unserem Bewusstsein, unseren Erkenntnissen und unseren Vorstellungen.
2. Wir Menschen können Naturvorgänge erkennen, beschreiben, interpretieren und sogar beeinflussen.
3. Interpretationen sind schadlos, jede Beeinflussung jedoch hat Folgen, die wir Menschen ohne Rücksicht auf die Natur nach unseren Masstäben beurteilen
4. Unsere Masstäbe laufen den Gesetzen der Natur vielfach zuwider.

Meiner Ansicht nach kennt die Natur nur 2 Grundgesetze - das der Booleschen Arithmetik und das der Kardinalzahlarithmetik:

- 1 oder 1 ist 1 (Ein Apfel oder ein anderer Apfel ist eine Apfelmenge
- 1 und 1 = 2 (10 binär - Zwei Teilmengen bilden eine Menge) oder 3 (-1-0-+1 trinär - zwei Mengen bilden eine dritte)

Unsere Masstäbe bzw. das, was wir "physikalische" Gesetze nennen, sind dagegen tatsächlich, wie SIE schreiben,

„Produkte des menschlichen Geistes, .......... Sie stellen die Eigenschaften von beobachteten Naturvorgängen in Lehrsätzen oder mathematischen Formeln dar und können ..........durch multiplikative Terme beschrieben werden“

Nicht nur Multiplikationen, sondern alle Rechenoperationen bis zum Integrieren hin sind jedoch im Prinzip Additionen positiver oder negativer Elementarmengen. Und im Zusammenhang mit dem proklamierten Luftwiderstand, der ein Naturereignis bildet, schreiben sie selbst, dieser sei eine „von Menschen geschaffene physikalischen Größe, die von anderen physikalischen Grössen“ abhängig ist. Physikalische Grössen beschreiben jedoch nur unsere Vorstellungen vom realen Wesen der Naturereignisse.
-------------
Ich bin mir keines obskuren Hintergrundes des Aktivitätsfaktors Gamma bewusst. Deshalb bitte ich Sie um eine präzisere Formulierung Ihrer Invektive

„Wenn der Hintergrund solcher Einlassungen bezüglich des "Aktivitätsfaktors Gamma" nicht allzu bekannt wäre, dann würde ich mich gerne aus der Debatte heraus halten“

Mathematisch kann der Aktivitätsfaktor Gamma AUS MESSDATEN errechnet werden, wobei auch Wikipedia bestätigt, dass derart errechnete Gammawerte präziser sind als die Werte, die man durch Multiplikation von Masse und Gravitationskonstante erhält.. Was liegt daher näher als der Vorschlag, Massewerte nicht zu verwenden oder diese durch Stoffmengenwerte zu ersetzen, weil ihre Objekte reale Volunina bilden. Dem Masse-Begriff nachzuweinen, ist daher meiner Meinung nach nur Ausdruck einer konservativen Weltanschauung, die mit wissenschaftlichen Traditionen imd Weltgegenden nichts zu tun hat.

Mit freundlichem Gruss
Heinrich Katscher
Zuletzt geändert von Heinrich Katscher am Mi 23. Sep 2009, 08:03, insgesamt 3-mal geändert.
Heinrich Katscher
 
Beiträge: 193
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 22:36

Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Mi 23. Sep 2009, 00:29

Hallo Maser,

bleiben sie einfach gelassen und natürlich, das macht schön uns entspannt.
außerdem möchte ich mit forenmobbern nichts zu haben.


Wie schoen, ich auch nicht. Nur macht eben der Ton die Musik und wenn der entsprechend ist kommt manchmal umgehend ein gleiches Echo. Hast du ein Problem damit? Ich nicht.

prima, wenn sie davon sprechen sind wir uns ja einig. so schwer ist einstein nun auch wieder nicht zu verstehen, oder?

Wer redet von nicht verstehen? Es gibt sicherlich eine Menge Leute die ihn nicht verstehen. Das wundert mich keineswegswegs und fuer dumm halte ich die, im Gegensatz zu dir, aber nicht. Das heisst aber nicht das es hier niemand gibt der die ART verstanden hat. Woraus schliesst du das? Wir koennen gern ueber die Einsteinschen Feldgleichungen konkret diskutieren. Na wie ist es, traust du dich?

hat's Brezel geschmeckt?

Na klar, hast schon mal im Duden nachgeschaut? Falls nicht dann tus mal. Es gibt naemlich Worte die man so und so schreiben kann! Lohnt sich aber wegen so was kaum.

wie war das noch gleich mit beleidigungen?

Siehe die Relation zwischen Wald und und Echo!

so viel selbsterkenntnis hätte ich ihnen nicht zugetraut: 'erwachsenen Physikzwergen

Wer sich selbst erhebt, wird tief fallen!!

also, ersten gefällt mir ihr ton nicht und 2. verspühre ich wenig neigung mit ihnen physikbücher durchzuarbeiten.

Mir der ihre ebensowenig. Und woher wissen sie denn das ich es noetig habe Physikbuecher durchzuarbeiten bzw. wie viele ich eventuell schon durchgearbeitet habe.

Ebenfalls in diesem Sinne
Icabaru
Kurt Gerhardt
 
Beiträge: 146
Registriert: So 30. Aug 2009, 02:24

Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Mi 23. Sep 2009, 00:32

Hallo Mordred,

alle Achtung du hast die ja tapfer gehalten. Nun mal zu deinen Aussagen konkret. Grundsätzlich ist es so, dass Theorien gleich welcher Art niemals bewiesen werden können. Eine Theorie kann man bestenfalls vernünftig begründen, falls sie konkrete Übereinstimmungen mit der empirisch belegbaren Realität beschreibt. Speziell bei Teilchentheorien ist das aber noch nicht ausreichend, weil alle Teilchentheorien, auch die der etablierten Schulphysik(!), bis dato auf Hypothesen basieren. Deshalb müssen sie aber keineswegs schlecht oder unlogisch sein und jede der existenten Teilchentheorien hat meiner Ansicht nach eine gewisse Berechtigung, weil sie alle von einer gemeinsamen Grundlage ausgehen, die darin besteht dass es ein materielles Medium geben muss, das Wellen und Kräfte aller Art überträgt bzw. als Übertragungsmedium fungiert. In diesem Sinne halte ich deine Überlegungungen für durchaus sinnvoll, ohne damit eine qualitative Bewertung zu verbinden, die ich mir bei keiner der existenten Teilchentheorien erlauben möchte. Dazu ist die Erkenntnislage bei weitem nicht ausreichend. Wie schon angedeutet habe auch ich eine eigene Theorie zur Darstellung der Gravitation und ihrer Kraftfelder entwickelt, die ich allerdings noch für unvollständig halte weil hier noch die Wechselwirkung der kräftetragenden Teilchen nicht enthalten ist bzw. beschrieben werden konnte. Dies bereitet noch erhebliche Schwierigkeiten.
Ich vermute daher, dass diese Wechselwirkung nur eine mechanisch/energetische sein kann, da man diesen Teilchen allgemein materielle Eigenschaften zuschreibt. Wie man diese Teilchen nun nennt, also MX10 Quant, oder Aether oder T.A.O. wie Harald, oder Higgs-Bosonen ist sekundär. Du hast ja auch deutlich gesagt, dass deine Bezeichnung „MX10 Quant“ lediglich als Arbeitsbezeichnung zu verstehen ist, bis eine allgemein anerkannte Bezeichnung dafür gefunden ist. Ich möchte diesen keine weitere hypothetische Bezeichnung hinzufügen.
Vielmehr suche ich nach gemeinsamen Zusammenhängen in den einzelnen Teilchenthorien um eine Möglichkeit zu finden, die Eigenschaften dieser Teilchen genauer zu verstehen und auf dieser Grundlage eine mathematische Darstellungsmethode zu entwickeln. Aus diesen Grund interessieren mich die Argumente der Verfasser solcher Theorien bzw. auch die Gedanken und Ideen von Laien bzw. Aussenseitern. In diesem Sinne würde ich mich gern mit den Verfassern von Teilchentheorien zu folgenden Aspekten des Problems austauschen:

1. Es muss einen geschlossenen Energiekreislauf geben. Das sei an deinem Dominobeispiel erklärt. Wenn die Dominosteine alle umgefallen sind ist der Prozess der Informationsübertragung beendet. Aber dieselbe Information kann unendlich oft erneut übertragen werden, womit diese Dominosteine wieder in ihre Ausgangsposition kommen müssen um eine erneute bzw. permanente Informationsübertragung zu ermöglichen. Klar das sind Schwingungen. Folglich muss es ein Energieniveau gegeben sein, das auch nicht unbegrenzt sein kann. Dies wird mit dem Begriff Renormierung verbunden.
2. Eine jede Information bzw. Welle breitet sich im Raum 3-dimensional aus. Da sich aber alle Kraftfelder rotatorisch bewegen, ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit radial zwangsläufig etwas grösser als axial. Es ergibt sich damit nicht eine kugelförmige Ausbreitung, sondern eine in Form von Rotationsellipsoiden. Dies ist jedoch mathematisch lösbar. Falls aber eine Renormierung nicht möglich ist, würde sich am Ort des Ereignisses welches die Welle auslöst praktisch ein Loch in der Teilchenstruktur ergeben. Diese Teilchenstruktur ist z.B. in der Theorie von Harald sehr gut dargestellt und ich halte sie für eine sehr gute Arbeitsgrundlage. Man sollte sie sich in diesen Zusammenhang mal anschauen.
3. Es gibt mehrere Arten von Wellen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Eine dieser Eigenschaften steht mit der Leitfähigkeit des Übertragungsmediums im engen Zusammenhang so das ich bezweifele, dass Analogien zwischen Akustik (Schallwellen) einerseits und Licht- bzw. elektromagnetischen Wellen andererseits zielführend sind. Im Zusammenhang mit der Leitfähigkeit des Übertragungsmediums haben beide Wellenarten gegensätzliche Eigenschaften. Diese Leitfähigkeit wird massgeblich von seiner Dichte beeinflusst. Für Schall z.B. gilt eine Ausbreitungsgeschwindigkeit in Luft bei 0° C von 331,6m/s bei 760 Torr. Sinkt der Luftdruck und damit die Dichte so sinkt anolog auch die Schallgeschwindigkeit. Anders herum steigt sie bei höherer Dichte und beträgt im Wasser z.B. ~1485 m/s und in Stahl sogar 5000 m/s. Ganz anders jedoch bei Licht bzw. EM Wellen. Licht kann feste Körper mit keiner Geschwindigkeit passieren sondern wird bei Auftreffen auf diesen Körper in Wärme umgewandelt. EM Wellen können feste Körper teilweise durchdringen und werden von elektrisch leitenden Materielien komplett abgeschirmt  Faradayischer Käfig. Aber je geringer die Dichte des Übertragungsmediums umso besser ist die übertragung von Licht- bzw. EM Wellen. Ich vermute auf Grund dessen, dass Analogien von Eigenschaften der Schall- bzw. Lichtwellen nicht der richtige Weg sind hier weiterzukommen.

In diesem Sinne bin ich auf der Suche nach Anhaltspunkten hier weiterzukommen und interessiere mich deshalb für deine und die Ideen anderer die über diese Teilchentheorien schon nachgedacht haben. Besonders würden mich die Meinungen zu den drei obengenannten Punkten interessieren.

Freundliche Grüsse
Icabaru
Kurt Gerhardt
 
Beiträge: 146
Registriert: So 30. Aug 2009, 02:24

Re: Gravitation

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 23. Sep 2009, 08:24

icabaru hat geschrieben:Grundsätzlich ist es so, dass Theorien gleich welcher Art niemals bewiesen werden können. Eine Theorie kann man bestenfalls vernünftig begründen, falls sie konkrete Übereinstimmungen mit der empirisch belegbaren Realität beschreibt.


Dies wird auch anderweitig gesagt und gelehrt, trotzdem entbehrt die Aussage einer logischen Schlüssigkeit, da auch deine Aussage dann etwas Unbeweisbares wäre, was dann Wahrheitsanspruch und Wirkung etwas schmälert. Nach meiner Ansicht geht es um den Begriff des Beweises, der eng an die mathematische Methode gebunden wird, wahre Aussagen aus Axiomen oder bereits als richtig anerkannten Sätzen abzuleiten, d.h. zu deduzieren. Allerdings werden wir den Begriff des Beweises an anderer Stelle z.B. in der Juristerei finden, so dass man meines Erachtens so kleinlich auch in der Physik nicht sein sollte. Man nehme die Fallgesetze oder das Ohmsche Gesetz, das funktioniert und es handelt sich damit um bewiesene physikalische Aussagen. Selbstverständlich im Rahmen menschlicher Erkenntnismöglichkeit - aber solche Hinweise sind trivial.

mfg
Gerhard Kemme
 
Beiträge: 1136
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 19:19
Wohnort: Hamburg

Re: Gravitation

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 23. Sep 2009, 08:58

Heinrich Katscher hat geschrieben:Meiner Ansicht nach kennt die Natur nur 2 Grundgesetze - das der Booleschen Arithmetik und das der Kardinalzahlarithmetik:

- 1 oder 1 ist 1 (Ein Apfel oder ein anderer Apfel ist eine Apfelmenge
- 1 und 1 = 2 (10 binär - Zwei Teilmengen bilden eine Menge) oder 3 (-1-0-+1 trinär - zwei Mengen bilden eine dritte)


Dies wäre die Frage, über welche Ebene wir uns unterhalten, wobei man unsere Seinsumgebung als eine Aufeinanderstapelung von Benutzeroberflächen ansehen kann. :mrgreen: :mrgreen:
    Oberste 1. Ebene: Geistwesen
    2. Ebene: Menschen, Tiere, Pflanzen, Steine, Planeten
    3. Ebene: Zellen, Viren, Bakterien, Eiweißmoleküle
    4. Ebene: Atome, Moleküle
    5. Ebene: kleinere Nukleonen
    6. Ebene: Ätherteilchen
    7. Ebene: ...
    8. Ebene: Nichtmaterielle "Software" des Seins
    9. Ebene: Binäre Datencodierung auf der "Festplatte" des Universums

Aber im Ernst, wie die Natur es macht, weiß man nicht. Und wenn sich etwas sehr Kompliziertes aus Vorgängen der Natur entwickelt, dann sollte man auch die Erfahrung des Menschen bemühen, dass für die Entwicklung komplexer Vorrichtungen auch sehr hochentwickelte Methoden verwendet werden sollten. Allerdings werden diese Methoden - wenn überhaupt - auf einer vom Menschen kaum nachvollziehbaren Ebene liegen und ich würde mich in esoterischen Gedankenströmen verlieren, wenn ich darüber philosophieren wollte, z.B. rechnet die "Natur" Diff-Gleichungen, wenn ein Mensch solche rechnet, wenn man das gesamte Universum als ein System nimmt, in welchem die biologischen Kreaturen Gebende und Nehmende sind. Aber letzten Endes sind wir bei der Physik und haben als Menschen unsere Lebensumstände auf einer materiellen Ebene zu gestalten und kommen mit Phantastereien über die Natur - wie eben etwas angedeutet - lebenspraktisch nicht weiter.

mfg
Gerhard Kemme
 
Beiträge: 1136
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 19:19
Wohnort: Hamburg

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 12 Gäste