Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon julian apostata » Sa 16. Nov 2013, 19:52

Ernst hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Das Rote ist falsch! Das machen die SRT-Kritiker ständig, um die Aussagen der LT zu fälschen! Sie unterschlagen die Relativität der Gleichzeitigkeit.

Unsinn. Bei der LTransformation sind alle Effekte inclusive. Da muß man nicht nochmal eine RdG draufpacken.


Sag ich doch. Der „Kritiker“ argumentiert gar nicht in der Richtung, warum die LT nicht als Begründung für das Myonenphänomen taugen sollte, sondern man klammert die RdG aus und diese gefälschte LT taugt nun tatsächlich nicht mehr als Begründung.

Diese Fäschung der LT zeigt aber deutlich ihren Argumentationsnotstand.

Da wird es auch nichts bringen, wenn ich Bild 2 aus Sicht von K‘ zeichnen würde, also die Markierung x‘=0 über x=2,4 so stehen lassen würde…

…dafür K‘ nicht kontrahiert zeichnen würde, dafür aber K kontrahiert…

…dann würden sich x‘=1,44 und x=0 gegenüber liegen.

Mit anderen Worten:

Ernst überträgt die Punkte 0 und v*t in K zeitversetzt nach K‘ und erhält so v*t/wurzel(1-v²/c²) als Entfernung zwischen 0 und v*t.

(siehe hier noch mal Bild 2: 3,2 Sekunden Zeitunterschied laut Ernst‘scher Längenmessung!)
Bild

Überträgt man allerdings die Punkte 0 und v*t in K zeitgleich nach K‘ und erhält so v*t*wurzel(1-v²/c²) als Entfernung zwischen 0 und v*t.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Trigemina » Sa 16. Nov 2013, 20:11

Ernst hat geschrieben:Du wirst ja nicht annehmen, daß eine Strecke in S in S' zu Null wird. Da wäre ja die LK unendlich.

Damit beweist du, nicht einmal die Galilei-Trafo verstanden zu haben. Im Strassensystem S legst du 100km in 1h zurück. Im Autosystem S' hast du (hoffentlich) stets die Ortskoordinaten 0.

Im übrigen ist deine allgemeine Ableitung der Strecke in S' völliger Quatsch, den du erkennen müsstest, falls du dich mal dazu überwinden könntest, den Taschenrechner zu bemühen.

Die Kritikerfraktion kann nur noch ausschliessliche Prosa oder fehlerhafte Rechnung präsentieren.

P.S: Es wäre einfacher und ehrlicher, deinen Fehler endlich einzugestehen, statt sich vom Esel zum Affen machen zu lassen!
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Sa 16. Nov 2013, 20:21

julian apostata hat geschrieben:Ernst überträgt die Punkte 0 und v*t in K zeitversetzt nach K‘ und erhält so v*t/wurzel(1-v²/c²) als Entfernung zwischen 0 und v*t.

Quatsch.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Sa 16. Nov 2013, 20:40

Trigemina hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Du wirst ja nicht annehmen, daß eine Strecke in S in S' zu Null wird. Da wäre ja die LK unendlich.

Damit beweist du, nicht einmal die Galilei-Trafo verstanden zu haben. Im Strassensystem S legst du 100km in 1h zurück. Im Autosystem S' hast du (hoffentlich) stets die Ortskoordinaten 0.

Solchen Unsinn hätte ich von dir zuletzt erwartet. Eine Strecke in S wird zu einer längenkontrahierten Strecke in S' und nicht zu Null. Anfängerwissen zur SRT.

Im übrigen ist deine allgemeine Ableitung der Strecke in S' völliger Quatsch, den du erkennen müsstest, falls du dich mal dazu überwinden könntest, den Taschenrechner zu bemühen.

Und du solltest wissen, daß man allgemeine Lösungen nicht mittels eines Taschenrechners finden kann.

Die Kritikerfraktion kann nur noch ausschliessliche Prosa oder fehlerhafte Rechnung präsentieren.

Bist Du blind? Die Prosa und Zahlenrechnungen kommen von deinen Freunden. Die sind zu geschlossenen Lösungen gar nicht in der Lage und wie man an meiner allgemeinen Rechnung sieht, können sie diese nicht mal verstehen.

P.S: Es wäre einfacher und ehrlicher, deinen Fehler endlich einzugestehen, statt sich vom Esel zum Affen machen zu lassen!

Sehr freundlich. Gehen die Argumente aus, greift selbst die sonst so ehrenhafte Physikerin zum Gossenjargon. Schade.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Trigemina » Sa 16. Nov 2013, 20:57

Ernst hat geschrieben:Und du solltest wissen, daß man allgemeine Lösungen nicht mittels eines Taschenrechners finden kann.

Aber man kann die allgemeinen Lösungen mittels Taschenrechner kontrollieren! Und warum kompliziert und falsch wenn's auch einfach und richtig geht?

Nach Freundlichkeit ist mir wenig zumute, wenn man sich über eine längere Zeit windet und den Fehler nicht einsehen will: aus Prinzip anscheinend. Und sehr freundlich wirkst du auch nicht, wenn du die Beiträge von anderen im Chief-Style mit

Quatsch.
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ohne jegliches Argument wegschmierst.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Sa 16. Nov 2013, 21:28

Trigemina hat geschrieben:Und sehr freundlich wirkst du auch nicht, wenn du die Beiträge von anderen im Chief-Style mit
Quatsch.

ohne jegliches Argument wegschmierst.

Das mache ich selten und nur dann, wenn es tatsächlich Quatsch ist.

Nach Freundlichkeit ist mir wenig zumute, wenn man sich über eine längere Zeit windet und den Fehler nicht einsehen will: aus Prinzip anscheinend.

Es gibt keinen nachgewiesenen Fehler. Wenn ihn jemand findet, verschließe ich mich nicht. Das ist so meine Ehrlichkeit, welche ich hier bereits öfter bekundete. Die bisherigen Gegen-Argumente konnte man bisher eben als Quatsch bezeichnen. Dein "Autoargument" gehört leider auch dazu.

Hier noch einmal die Rechnung. Was bitte ist daran falsch?: Frage geht an Dich, nicht an die beiden Anfänger.

x'=(x-vt)γ
t'=(t-vx/c²)γ

x'(0;0)=0
t'(0,0)=0

Das Myon ruht im Ursprung von S'. Dieser liegt auf der Position x=vt

x'(vt;t)=x'(vt-vt)γ=0 (Myonenposition in S' zum Zeitpunkt t)
t'(vt;t)=(t-tv²/c²)γ=t/γ (t' an der Myonenposition zum Zeitpunkt t)

x'(0,t)=-vtγ (Myonen-Geburtsort x=0 in S' zum Zeitpunkt t )

Die Strecke in S' vom Myonengeburtsort x=0 bis zum momentanen Myonenort x=vt ist
x'(vt;t)-x'(0,t)=vtγ
Das ist die Strecke Start-Ziel in S, transformiert nach S'

Die Zeit zwischen Myonengeburt und momentanem Leben beträgt
t'(vt;t)-t'(0,0)=t/γ

Damit ergibt sich in S' die Geschwindigkeit auf der Strecke vom Myonengeburtsort in S bis zum momentanen Myonenort in S zu
[x'(vt;t)-x'(0,t)]/[t'(vt;t)-t'(0,0)]=vtγ²/t=vγ²

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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Trigemina » Sa 16. Nov 2013, 22:13

Ernst hat geschrieben:Das Myon ruht im Ursprung von S'. Dieser liegt auf der Position x=vt

Abgesehen davon, dass du die Aufgabenstellung (gegeben v und s in S) nicht behandelt hast, sondern das Pferd von hinten aufzäumst (erster Fehler), stelle ich eine Gegenfrage:

Wie kann ein Koordinatenursprung eine andere Position haben als Null? (2. Fehler)

x'(vt;t)=x'(vt-vt)γ=0 (Myonenposition in S' zum Zeitpunkt t)
t'(vt;t)=(t-tv²/c²)γ=t/γ (t' an der Myonenposition zum Zeitpunkt t)

Richtig.

x'(0,t)=-vtγ (Myonen-Geburtsort x=0 in S' zum Zeitpunkt t )

Gibt ausgerechnet 288'718.4m, also gegebene Höhe in S mal Gammafaktor. Wenn in S 10'000m vorgegeben sind, muss die Strecke in S' kontrahiert sein, nicht gedehnt. (3. Fehler)

Damit ergibt sich in S' die Geschwindigkeit auf der Strecke vom Myonengeburtsort in S bis zum momentanen Myonenort in S zu
[x'(vt;t)-x'(0,t)]/[t'(vt;t)-t'(0,0)]=vtγ²/t=vγ²

Herzliche Glückwünsche. Das ergibt eine Geschwindigkeit von 833.08c. Schon klar weshalb du auf den Taschenrechner verzichtest bei diesem albernen Unsinn, den du uns zum Besten halten willst.

Wieso übst du nicht an einer allgemeinen Lösung für die gestellte Aufgabe? Nicht dass die dann evtl. richtig wäre, aber immerhin wäre sie nicht am Thema vorbeigerechnet (Myonenentstehung in der Hochatmosphäre).
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Mikesch » So 17. Nov 2013, 06:43

Highway hat geschrieben:Wenn im System S die Strecke zu 10000m gemessen wird, dann ist das Ergebnis diese Messung die kontrahierte Länge! Das bedeutet aber im Umkehrschluss, dass die Ruhelänge im S' größer als 10000m sein muss. Wenn du andere Meinung bist, dann würde ich gerne von dir wissen was denn die LT dann so berechnet,denn diese transformiert genau so.

Länge Δs'=v*Δt'=346m
steht u.a.. hier: viewtopic.php?f=6&t=600&start=1230#p64620

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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » So 17. Nov 2013, 10:00

Trigemina hat geschrieben:Wie kann ein Koordinatenursprung eine andere Position haben als Null? (2. Fehler)

Hab ich nirgends behauptet.

Wenn in S 10'000m vorgegeben sind, muss die Strecke in S' kontrahiert sein, nicht gedehnt. (3. Fehler)

Die Strecke vt ist entsprechend der LT gedehnt. x'(x=0,t=vt)-x'(x=0,t=0)=x'(x=0,t=vt)=-vtγ

Herzliche Glückwünsche. Das ergibt eine Geschwindigkeit von 833.08c.

Danke. Ja, erstaunlich, nicht wahr?
Deine Kritik besteht nur aus Prosa; ich hatte erwartet, daß du Unstimmigkeiten in der Rechnung bringst. Da ist wohl nichts zu finden?

Wieso übst du nicht an einer allgemeinen Lösung für die gestellte Aufgabe?

Falls du es immer noch nicht geschnallt hast: Das beinhaltet die Lösung für die gestellte Aufgabe:

t'(vt;t)=(t-tv²/c²)γ=t/γ (t' an der Myonenposition zum Zeitpunkt t)
Das ist die Lebensdauer des Myons im Myonensystem. Und entspricht sicher deiner Erwartung. Nur hat das Myon in dieser verkürzten Zeit eine verlängerte Strecke zurückgelegt. Womit sich die rasante superluminare Geschwindigkeit von vγ² ergibt. Womit dann entweder die Myonenstory falsch ist oder die SRT. Kannst du dir aussuchen. Ich tippe auf beides. ;)

Eventuell stelle ich zur Veranschaulichung noch ein Bild ein.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon DerDicke » So 17. Nov 2013, 10:18

viewtopic.php?f=6&t=600&start=1280#p64729
Ernst hat geschrieben:Quatsch.

Ernst hat geschrieben:Quatsch.

Da haben wir's! Sie sind argumentativ am Ende, Herr Ernst.


Trigemina hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Du wirst ja nicht annehmen, daß eine Strecke in S in S' zu Null wird. Da wäre ja die LK unendlich.
Damit beweist du, nicht einmal die Galilei-Trafo verstanden zu haben. Im Strassensystem S legst du 100km in 1h zurück. Im Autosystem S' hast du (hoffentlich) stets die Ortskoordinaten 0.

So ist es!


DerDicke hat geschrieben:Ein Flachwagen UIC 571-2 Bauart 1, Länge Ladefläche 18,5m
http://de.wikipedia.org/wiki/Flachwagen
rollt mit konstant v=5kmh. Ein Arbeiter durchläuft die gesamte Ladefläche mit 5kmh entgegen der Fahrtrichtung. Dann ruht der Arbeiter im Bahndammsystem, hat jedoch im Ladeflächensystem 18,5m durchlaufen.

Der Arbeiter hat im Gleiskörpersystem die Strecke NULL durchlaufen.

Und das ganz OHNE LK!
Das ist Galilei!
Schöner, Herr Ernst, können Sie nicht aufzeigen, wo Ihre tatsächlichen Probleme liegen.
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