Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Fr 15. Nov 2013, 15:49

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Die Strecke in S' vom Myonengeburtsort bis zum momentanen Myonenort ist daher mit der folgenden Geschwindigkeit durchlaufen.
vtγ/t/γ=vγ²

Das Myon ruht in S'. Es wird bei x'=0 geboren und stirbt bei x'=0. Daher ist die Strecke, die es in S' durchläuft null. Das ist mit der Lorentz-Transformation so und das ist mit der Galilei-Transformation so.

Du wiederholst dich. Ich habe es dir doch erläutert. Noch mal simpler ausgedrückt:
x'(vt;t)-x'(0,t)=vtγ ist der Abstand Myonengeburtsort-Erde in S, transformiert nach S'.
Und diese Strecke in S' legt das Myon zurück.
Nun verstanden?
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon julian apostata » Fr 15. Nov 2013, 17:19

Lassen wir mal ein Myon entstehen bei x=0 t=0 x‘=0 t‘=0.

Es sei 3 Sekunden lang mit v=0,8*c unterwegs. In System K stirbt es also bei x=2,4 E (1E~300 000km)

Ernst hat geschrieben:x'(0,t)/t'(vt;t) ist die Gescchwindigkeit des Myons in S'


Sag ich doch immer! Bei den meisten „Kritikern“ reichen kleinste Müllproben…

Ernst hat geschrieben:x'(0,t)


Siehe Bild 2: x‘(0,3s) das entspräche x‘=-4, also 4 Einheiten vor dem Myonenstandort in K‘

Ernst hat geschrieben:t'(vt;t)


nochmal Bild 2

t‘(2,4Einheiten;3s)=1,8s

Ernst nimmt also einen Ort in K‘, wo das Myon gar nicht ist und teilt diesen Ort durch die Lebenszeit des Myon und will uns weismachen, dass das die Myonengeschwindigkeit sei. Das ist mehr als nur Verarschung. Das ist Volksverdummung!

Also, ich hoffe die Geschwindigkeit des Myons geht klar aus der Grafik hervor

Sie beträgt 0 in K‘ und 0,8*c in K.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Fr 15. Nov 2013, 17:52

julian apostata hat geschrieben:Ernst nimmt also einen Ort in K‘, wo das Myon gar nicht ist und teilt diesen Ort durch die Lebenszeit des Myon und will uns weismachen, dass das die Myonengeschwindigkeit sei. Das ist mehr als nur Verarschung. Das ist Volksverdummung!

Da ist bei dir ja nicht mehr viel zu verderben. Das kommt dir auch nur so vor, weil du physikalisch dumm bist.

Zur Berechnung einer aktuellen Geschwindigkeit wird immer ein Ort benötigt, wo das Objekt war und ein Ort, wo das Objekt ist. Dazu die entsprechenden Zeiten.
Das lernt man ungefähr in der 6. Klasse oder früher.
Im übrigen geht es bei x'(vt;t)-x'(0,t)=-x'(0,t) in S' nicht um einen Ort, sondern um eine Strecke. Wirst du wohl nicht packen.

Also, ich hoffe die Geschwindigkeit des Myons geht klar aus der Grafik hervor

Hoffen und Harren hält manchen zum Narren.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Trigemina » Fr 15. Nov 2013, 19:28

Ernst hat geschrieben:Noch mal simpler ausgedrückt:
x'(vt;t)-x'(0,t)=vtγ ist der Abstand Myonengeburtsort-Erde in S...

Wie kann man nur auf die Idee kommen, Orts-/Zeitkoordinaten in S' mit Messwerten aus S zu verwenden (vt;t)? Das bleibt auch dann falsch, wenn am Schluss noch mit Gamma multipliziert wird.

Ausserdem ist der Abstand Myonengeburtsort-Erde in S gleich 10km. Das ist vorgegeben. Wieso du den noch ausrechnen willst (erst noch falsch) bedarf keiner Erklärung, sondern erklärt schon alles!
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon DerDicke » Fr 15. Nov 2013, 19:56

Ernst hat geschrieben:x'(vt;t)-x'(0,t)=vtγ ist der Abstand Myonengeburtsort-Erde in S, transformiert nach S'.
Und diese Strecke in S' legt das Myon zurück.
Nun verstanden?

Verstanden ja, trotzdem oder gerade deshalb: FALSCH!
Ein grundlegender Denkfehler stößt sofort auf: Sie setzen Anfangs und Endpunkt der durchlaufenen Strägge GLEICHZEITIG bei t an. Das ist falsch, da das Teilchen nicht zum selben Zeitpunkt abfliegt und ankommt. Der Fehler macht sich deshalb bemerkbar, da die durchlaufene Strägge (x=0...vt) nicht in S' ruht

Richtig wäre gewesen:
Start Myon (x1,t1)=(0,0) transformiert nach (x1',t1')=(0,0)
Treffer Myon-Erde: (x2,t2)=(10000m, 33376ns) transformiert nach (x2',t2')=(0m, 1156ns)
mithin legt das Myon also die Strecke in S': x2' - x1' = 0m - 0m = 0m zurück
Das,Herr Ernst, hätte ihnen der vielgeschmähte "gesunde Menschenverstand" selbst sagen können, wenn Sie akzeptieren, daß aus einer Rechnung immer das hinten rauskommt, was man vorne reinsteckt. Und S' als RUHESYSTEM des Myons haben Sie nun mal höchstselbst vorne reingesteckt.



Chief hat geschrieben:Da war wohl nix mit der ZD!

DerDicke schrieb:
DerDicke hat geschrieben:"Start" beider Myonen gleichzeitig in S1, wenn sich das Myon 2 in S1 sich auf der Koordinate x1=20000 befindet. M1 wird den Einschlag von M2 nicht "erleben"

Da war doch was mit ZD.


Chief hat geschrieben:Und wie weit ist die Erde?

346 m in S'
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Fr 15. Nov 2013, 20:11

Trigemina hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Noch mal simpler ausgedrückt:
x'(vt;t)-x'(0,t)=vtγ ist der Abstand Myonengeburtsort-Erde in S...

Wie kann man nur auf die Idee kommen, Orts-/Zeitkoordinaten in S' mit Messwerten aus S zu verwenden (vt;t)?

Schon mal was von einer Lorentztransformation gehört?:
x`=f(x,t), t'=f(x,t)

Die ergibt in unserem Fall zur Zeit t ein x=vt, denn dort liegt nun der Ursprung von S' und darin das Myon. Und damit ein x'(vt;t)=0.
Zum gleichen Zeitpunkt t liegt der Geburtsort des Myons in S bei x=0. Dieser Geburtsort liegt in S' bei x'(0,t).

Was ist daran unverständlich?

Damit wird die in S vom Myon zurückgelegte Strecke in den Koordinaten von S' x'(vt;t)-x'(0,t)=x'(0,t)=vtγ.

Alles formal nach LT der SRT.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Fr 15. Nov 2013, 20:31

DerDicke hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:x'(vt;t)-x'(0,t)=vtγ ist der Abstand Myonengeburtsort-Erde in S, transformiert nach S'.
Und diese Strecke in S' legt das Myon zurück.
Nun verstanden?

Verstanden ja, trotzdem oder gerade deshalb: FALSCH!
Ein grundlegender Denkfehler stößt sofort auf: Sie setzen Anfangs und Endpunkt der durchlaufenen Strägge GLEICHZEITIG bei t an. Das ist falsch, da das Teilchen nicht zum selben Zeitpunkt abfliegt und ankommt. Der Fehler macht sich deshalb bemerkbar, da die durchlaufene Strägge (x=0...vt) nicht in S' ruht

Das kannst du nicht verstehen, weil dir wohl der dazu notwendige Verstand fehlt.
Eine Strecke in S als Abstand der beiden Koordinatenursprünge kann man nur zu einer Zeit t angeben.
Das ist mir mit dir zu dumm. Alles weiter ist auch Quatsch bzw. selbstverständlich:
mithin legt das Myon also die Strecke in S': x2' - x1' = 0m - 0m = 0m zurück

Eine hervorragende Erkenntnis. :!: :!: :!:
Es geht um die Strecke, welche das Myon in S zurücklegt in den Koordinaten von S'.

Dicker, laß lieber e Finger von solchen "komplizierten" Dingen.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Trigemina » Fr 15. Nov 2013, 20:35

Ernst hat geschrieben:Schon mal was von einer Lorentztransformation gehört?:

Danke der Nachfrage!
Wenigstens hast du deinem Formalismus keine Zahlen eingesetzt, die dann v=5c oder so ergeben.

So geht das:

Der Dicke hat geschrieben:Richtig wäre gewesen:
Start Myon (x1,t1)=(0,0) transformiert nach (x1',t1')=(0,0)
Treffer Myon-Erde: (x2,t2)=(10000m, 33376ns) transformiert nach (x2',t2')=(0m, 1156ns)
mithin legt das Myon also die Strecke in S': x2' - x1' = 0m - 0m = 0m zurück
Das,Herr Ernst, hätte ihnen der vielgeschmähte "gesunde Menschenverstand" selbst sagen können, wenn Sie akzeptieren, daß aus einer Rechnung immer das hinten rauskommt, was man vorne reinsteckt. Und S' als RUHESYSTEM des Myons haben Sie nun mal höchstselbst vorne reingesteckt.

oder so:

Trigemina hat geschrieben:c=299792458m/s; v=0.9994*c; γ=28.87; Δs=10000m; Δt=Δs/v=33.3764μs

Erde (S): [x1=0 , t1=0] (Start) und [x2=10000m , t2=33.3764μs] (Ziel)

LT mit x'=γ*(x-v*t) und t'=γ*(t-v*x/c^2)

Myon (S'): [x'1=0 , t'1=0] und [x'2=0 , t'2=1.1560μs]

Es ergibt sich eine Zeitdauer von Δt'=1.1560μs in S'. Das in S' ruhende Myon entsteht in Δs'=v*Δt'=346.3582m Abstand von der Erde

oder wie von Julian und vielen anderen (bezeichnenderweise Relativisten/innen) richtig vorgerechnet.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Fr 15. Nov 2013, 21:15

Trigemina hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Schon mal was von einer Lorentztransformation gehört?:

Danke der Nachfrage!
Wenigstens hast du deinem Formalismus keine Zahlen eingesetzt, die dann v=5c oder so ergeben.
So geht das:

So geht das nicht, weil man solche Dinge allgemein löst und nicht mit Zahlenspielereien.

Hier noch einmal die allgemene Lösung:

x'=(x-vt)γ
t'=(t-vx/c²)γ

x'(0;0)=0
t'(0,0)=0

Das Myon ruht im Ursprung von S'. Dieser liegt auf der Position x=vt

x'(vt;t)=x'(vt-vt)γ=0 (Myonenposition in S' zum Zeitpunkt t)
t'(vt;t)=(t-tv²/c²)γ=t/γ (t' an der Myonenposition zum Zeitpunkt t)

x'(0,t)=-vtγ (Myonen-Geburtsort x=0 in S' zum Zeitpunkt t )

Die Strecke in S' vom Myonengeburtsort x=0 bis zum momentanen Myonenort x=vt ist
x'(vt;t)-x'(0,t)=vtγ
Das ist die Strecke Start-Ziel in S, transformiert nach S'

Die Zeit zwischen Myonengeburt und momentanem Leben beträgt
t'(vt;t)-t'(0,0)=t/γ

Damit ergibt sich in S' die Geschwindigkeit auf der Strecke vom Myonengeburtsort bis zum momentanen Myonenort zu
[x'(vt;t)-x'(0,t)]/[t'(vt;t)-t'(0,0)]=vtγ²/t=vγ²

So, bitte.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Jondalar » Fr 15. Nov 2013, 22:21

Trigemina hat geschrieben:
Zitat entfernt....



Na, immer noch keine Antworten auf elementare Fragen zur RT, wie der Dicke und alle anderen Konsorten?

Ja, ist schon schwer mal Klartext eine (drei) Unsinnigkeit(en) zu widerlegen - lieber rumlamentiert was man wie in welchem IS mit welchen Parametern zu rechnen hat....

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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